Jan
26
2010
6

12345 ist kein Passwort

Jetzt ist schon wieder etwas passiert. Ich spamme! Dabei verwende ich im Gegensatz zu einer Umfrage weder meinen Namen, noch das beliebteste 123456 als Hacker-Abschrecker, sondern brav Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Bereits zum zweiten Mal verschickte ich vergangene Woche unfreiwillig über eine meiner E-Mail-Adressen Werbung für diverse Elektronikprodukte. Während das erste Mal bei meiner Gmail-Adresse nahezu alle Geschäftskontakte, Freunde und Familie Zeuge meiner Spam-Aktion wurden (ja, es war mir eine Lehre!) war es vergangene Woche bei meinem Ausweichkonto bei Hotmail (für anderen Spam wie Newsletter) halb so schlimm.

Was ich mich jetzt frage: Wie sicher muss man denn eigentlich ein Passwort machen, damit es nicht geknackt wird? Damit müssten sich doch eigentlich sehr viele Menschen rumschlagen, wenn man sich folgende Zahlen ansieht: Eine Sicherheitsfirma aus Sydney untersuchte 32 Millionen Passwörter und kam zu dem überwältigenden Ergebnis, dass das beliebteste Sicherungswort mit 290.000 Benutzern die  Zahlenfolge 123456, gefolgt von 12345 und 123456789 ist.  Dahinter liegen die nicht weniger genialen “Password” (!!) und “Iloveyou” (wen? sich selbst, den Computer?? Den Systemadministrator??) und Princess (kein Kommentar).

Natürlich ist der Beweis für die Schlauheit so mancher Internetbenutzer täglich im Spamfilter zu sehen, denn nicht immer errichten fleißige Spammännern und -frauen eigene Fake-Acoounts. Der Artikel weist auch darauf hin, dass viele Angestellte ein Passwort sowohl für private Vergnügen (a la Facebook), als auch für alle Firmentätigkeiten haben.

Dagegen bin ich ja wirklich Fort Knox: Meine Passwörter sind – je nach Wichtigkeit – gestaffelt. Einfache Wörter für Newsletter oder Webshopangebote ohne Kreditkartennummer-Eingabe; Zahlen/Buchstaben-Kombinationen für Foren u.ä. sowie Zahlen/Buchstaben/Sonderzeichen für E-Mail und Online-Banking.

Wie ich dennoch immer wieder zur Spammerin werde, ist mir ein Rätsel – zumindest meine Bankdaten hat noch niemand erwischt. Ich hoffe die Hackergemeinde hat da erbarmen mit mir….

Wie geht es euch damit?

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Written by Ronni in: Persönlich | Schlagwörter:,
Jan
22
2010
2

Beste Wochenreste: Sehen und gesehen werden

Es ist schon wieder Ende Jänner? Das habe ich total übersehen! Kaum hat das neue Jahr mit augenscheinlichem Tagezählen begonnen, kann ich den To-Do-Haufen kaum mehr überblicken. Aus den Wochenresten wird daher wieder  – leicht zu erkennen – ein Monatsüberblick. Dieser ist dem Auge und seinen Fähigkeiten gewidmet und wird hoffentlich sichtlich richtig Spaß machen…

Sichtweise
Wer bereits die Anfänge der Social Networks im deutschen Raum mitgemacht hat (sprich die legendären Hochzeiten von StudiVZ) erinnert sich sicher noch an die Gruppe “Disney hat mir ein unrealistisches Bild von Liebe vermittelt”. Diese Prägung vom starken Prinzen, der einem aus der tiefsten Misere ins sein Königreich voll Glanz und Glamour entführt, steckt in uns Prinzessinnen ganz schön tief. Was das eigentlich für unser stahlhartes Pendant bedeutet, eruiert dieses Video: (via Ingrid)

Videobotschaft
Die Vorteile des Internetzs kann man nicht nur für den Job nutzen, wie das alle ständig machen. Sie erleichtern auch mein Privatleben und das meiner Familie. Wenn man drei verschiedene Orte (inklusive einem außerhalb der Staatsgrenze) für einen gemütlichen Familentratsch einrechnen muss, haltet sich die Praktikabilität eines normalen Telefons in Grenzen. Skype heißt daher schon seit einigen Jahren die Wahl des Familienverbinders. Videokonferenzen waren bisher aber nur zwischen zwei Personen möglich, was ich ja persönlich wirklich schade finde – besonders, weil gewisse Grimassen zu gewissen Aussagen einfach viel mehr Spaß machen. Ein neues Plugin für Skype ändert das jetzt: VuRoom. Für knapp 10 Dollar pro Monat Miete kann man sich als Konferenzleiter betätigen, die anderen Teilnehmer kommen gratis dazu. (via Blogpiloten)

Vogelperspektive
Etwas aus der Vogelperspektive zu betrachten hat immer wieder etwas Beruhigendes. Nicht zuletzt macht so ein kleiner Bergausflug die Probleme zumindest bis zum Abstieg ein bisschen kleiner. Gemütlicher kann man das natürlich  in großen Städten haben, wo sich die Menschheit die künstliche Version zur erleichternden Vogelperspektive in allerlei Form und Farben (inklusive Lift) geschafffen hat. Mein letztes Höhenerlebnis war noch in den wenigen Stunden des Jahres 2009 am Eiffelturm in Paris in wunderbarer Begleitung, diesen Turm möchte ich auch irgendwann befahren. Bis dorthin kann man sich mit diesen schönen Bildern einen kleinen Höhenrausch abholen.

Höhenrausch
Zum Politiker wird keiner, der nicht gerne auch gesehen wird – in Zeitungen, im Fernsehen oder mit der rosaroten Brille (ob vom Partner oder  außerhalb bestehender Beziehungen). Die Sache mit den Affären ist dann eine Frage der Sichtweise: Was ist wahr, was ist Gerücht, was sagt die eigene Moral? Man könnte angesichts dieser strenge katholischen Dame und ihren Eskapaden schon in Schadenfreude versinken, der sehr empfehlenswerte Sex-Blog der Zeit stellt dazu aber eine interessante These auf.

Die Emanzipation hat einfach eine weitere Stufe erklommen. Was man bislang hauptsächlich von Männern gewohnt war, tun jetzt auch die Frauen: das Ausnutzen von Machtpositionen für Freundschaftsdienste. Haben wir wirklich geglaubt, das würde nicht passieren? Um einen Spruch von Heidi Kabel abzuwandeln: Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn genauso viele unfähige Frauen wie Männer in verantwortlichen Positionen sind. {…} Die Erklärung ist vermutlich für beide Geschlechter die gleiche: Wer erst einmal so weit oben ist, fühlt sich unverwundbar. Und vermutlich hat er in dieser Position schon so viele ähnliche Freundschaftsdienste miterlebt, das sie für ihn nichts Besonderes mehr sind.
Bildstrecke
Eine andere Dame hat bereits um einiges öfter das Licht der Öffentlichkeit auf ihr Privatleben scheinen lassen müssen. Lindsay Lohan wird uns nun auch als Richard Lugners Begleitung beehren – ein Coup möchte man meinen! Auch der gewohnt bissige amerikanische Society-Blogger Perez Hilton hat sich dazu zu Wort gemeldet. Unter dem Titel LiLo Is A Paid Escort nimmt er seine Lieblingsbashing-Partnerin in Bild und Schrift ordentlich in die Mangel:
Austrian moneybags Richard Lugner is paying for Lindsay Lohan to be his prostitute arm candy to the Vienna Opera Ball next month. {…} Have fun you two! And remember, no kissing on the mouth.

Sehenswert
Die Silver Surfer sind ja schon ein fixer Bestandteil des Internets, in diesem Video bekommt das aber nochmals eine ganz andere Bedeutung. Ein Schrei! (via Malcolm)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , , ,
Dez
29
2009
2

Things to watch 2010

Das Jahr neigt sich wirklich schon wieder dem Ende zu. Schlimmerweise habe ich nun auch das Gefühl, dass die 365 Tage mit Hilfe einer gesteigerten Zahl von Lebensjahren immer flotter vorbeirennen. Trotzdem fängt mein Jahr 2010 mit Silvester in Paris bereits grandios an und wird laut meinen Prognosen auch in den nächsten Monaten ausgezeichnet. Folgende Menschen haben sich für 2010 ebenso einiges vorgenommen:

52 Personen in 52 Wochen
Wenn über Facebook, Twitter und Co. (liebevoll) hergezogen wird, dann sind die Anzahl der “Freunde” meist einer der Hauptangriffspunkte. Kein Mensch könne diese Maße an Menschen in Wirklichkeit zu seinem Bekanntenkreis zählen, heißt es. Wohnt man in Österreich bzw. in Wien, schaut die Sache schon etwas anders aus, so meine Erfahrung. Durch die Web2.0-Dienste habe ich in der Bundeshauptstadt eine Vielzahl an spannenden, netten und lustigen Zeitgenossen kennengelernt, von denen einige  auch in meinen echten Freundeskreis übergelaufen sind. Natürlich sind ehrlicherweise nicht alle Menschen auf Twitter und Facebook so interessant, dass man sie treffen will, aber über 80 Prozent bin ich sehr froh und freue mich auch immer, sie zu treffen. Wie man aus diesen spannenden Kontakten  Potential für neue Ideen schöpfen kann, versucht Hannes Offenbacher nun herauszufinden.

Bei Xing stehe ich derzeit bei rund 3800 Kontakten, bei Facebook bei 820 Freunden und bei Twitter 680 Follower. Einmal schnell geschätzt habe ich in dieser Umwelt des Social Webs in der Woche mit rund 30 neuen Gesichtern zu tun. {…} Mal abgesehen von den real bekannten Kontakten, die man beruflich oder privat tatsächlich immer wieder trifft, interessiert mich vor allem eine Gruppe: Die coolen Unbekannten. Man fügt sie einmal hinzu (oder sie tun es), weil man etwas vermutet, das Projekt/ die Firma rasend interessant erscheint, man etwas beim Anblick des (kreativen) Fotos spürt, weil ein Halbsatz im Profil neugierig macht und sie ein einziges Status Update, ein ausgeschriebener Gedanke, sofort sympathisch macht. Verdammt, warum treffen wir diese Leute nicht?

Damit er sich nicht mehr deswegen ärgern muss, hat er ein ehrgeiziges Ziel für das kommende Jahr:

Ab 2010 starte ich einen Selbstversuch. Ich „zwinge“ mich selbst, diese coolen, sympathischen und bis dato nur virtuellen Kontakte in real zu treffen. Auf einen Cafe, ein Glas Wein, ein Frühstück oder zum Lunch. Das ambitionierte Ziel: Jede Woche eine Person. Und: Zusätzlich, einmal im Quartal, gibt es ein größeres Get-together (für noch Unbekannte) in einem Lokal. „Network me“ – so die herzliche Einladung. Ein Netzwerktreffen mit den Kontakten von – mir.

Ich finde das prinzipiell eine gute Idee, die auch Netzkritikern wieder zeigt, dass online nie ohne offline funktionieren kann und viel Zeit im Web noch lange nicht bedeutet, das man über die Monate ein gefühlsgedämpfter Eremit wird. Ganz im Gegenteil: Ich sehe meine Tage und Wochen in der “virtuellen Welt” -  die eigentlich vor zwei Jahren in Wien so richtig begonnen haben – als eine sehr befruchtende und kontaktreiche Zeit an. Ich bin gespannt, wie es Hannes dabei geht. (Fotoquelle: Flickr)

Modeblogger in Magazinform
Über Mode zu Bloggen ist wohl eine der häufigsten Ausdrucksformen von Mädels im Netz und auch ich habe die eine oder andere Modedame in meinem RSS-Feed. Nicht alles ist hundertprozentig qualitätsvoll, aber immer mit  viel Freude am Tun gemacht. Wer sich gern mit Mode beschäftigt und sich nicht nur auf Print-Magazine beschränken will, dem ist das Online-Magazin “The Bloggettes” zu empfehlen. Eine Handvoll Wiener Fashionblogger versucht sich hier an der Darstellungsform Modemagazin und bringt in regelmäßigen Abständen Texte und Fotostrecken zu den schönen Äußerlichkeiten ins Netz.

Banken beobachten
Die Weltwirtschaftskrise, die eigentlich eine Bankenkrise ist, wird uns natürlich auch 2010 noch ausreichend beschäftigen. Das Hauptproblem ist und bleibt ja, dass die Herren Wirtschafter sehr freie Hand beim Schalten und Walten haben und das auch immer erst im Nachhinein bemerkt wird. Die Blogpiloten haben dazu eine Website ausgegraben, die auch für den normalen Web-User einen Überblick über die Banken und ihre Tätigkeiten rund um die Welt gibt.

Wo legt die Deutsche Bank eigentlich Geld an? Wo investiert die Citygroup? Und wo landen die paar Euro, die du bei der Santanderbank angelegt hast? Eine Frage, die trotz der Finanzkrise kaum jemand beantworten kann. Doch damit macht die Seite banksecrets.org jetzt Schluss: Hier ist fein säuberlich nachzulesen, in welchen schäbigen Geschäften vielleicht auch deine Hausbank ihre Finger hat.

Bevor man sich also visionär für die nächsten Jahrzehnte etwas Ansparen will, kann man nun diese Website besuchen. Leider sind dort bisher aber noch keine österreichischen Banken versammelt, vielleicht wird das ja noch mit der Zeit erweitert. (Fotoquelle Flickr)

Garantiert zum Lachen auch 2010
Zum Abschluss des Jahres noch ein Video zur FPÖ-BZÖ-FPK-Geschichte, die schon an sich völlig lächerlich ist, aber nochmals sehr lustig auf YouTube persifliert wird. Das Leben des Brian ist halt immer ein Hit. (via Helge)

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Dez
22
2009
3

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

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Nov
27
2009
3

Beste Wochenreste: Styleguide by Kuriosum

Der Bogen über die heutigen (Monats-)Wochenreste ist nach der Kreativität über das Design gespannt. Vielleicht ist es der Einfluss meines MacBooks, der mich zwar nicht mehr als zuvor Bloggen lässt, mich dafür aber  im November auf besonders viele hübsche Dinge hinweist.

Stylisch Wohnen
Dass Berlin anders ist, wird wohl niemand bestreiten. Wo wenn nicht dort, kann man in einer Tankstelle nicht nur gemütlich, sondern auch stylisch wohnen und wird dann damit in der New York Times gefeatured. Herr Jürg Judin hat zu läppischen 500,000 Euros gegriffen und aus einer alten Shell-Befüllstation im Bezirk Schöneberg eine Designer-Wohnung gemacht, inklusive Grünoase. Um der Kuriosität den Hut aufzusetzen hat der Herr natürlich keinen Führerschein…. (via stylespion)
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Bitte hier entlang für die gesamte Geschichte. Zusätzlich zum kurios/interessanten Artikel ist das Lesen der New York Times natürlich immer wieder Balsam für die von der österreichischen Medienlandschaft geschundene Seele. Für die Tankstelle wäre ich zwar nicht zu haben, dafür aber sehr wohl für sowas. Das steht auf meiner Wunschliste für das Christkind an oberster Stelle, falls jemand noch Geld übrig hätte…

Stylisch Shoppen
Es soll tatsächlich Menschen geben, die keine Freude am Geldausgeben in jeglicher Hinsicht haben – besonders, wenn es um Körper- und Fußbekleidung geht. Die Japaner – die Oberchefitäten des Konsums – haben vielleicht eine Möglichkeit gefunden, auch Shoppingmuffel ein kleines Lächeln zu entlocken. Dazu haben sie sich des bisher eher als unsexy gegoltenen Barcodes angenommen: (via infosthetics)
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Stylisch (?) Essen
Die Idee zu dieser Kuriosität ist sicherlich einem Designer oder anderweitig kreativen Menschen in einer Schaffenskrise eingefallen. Ein kleines bisschen erinnert mich das Ganze an meinen werten Cousin, der sich auch eingehend mit lukullischen Genüssen beschäftigt. Auf Scanwiches beschränkt man sich hingegen vollständig auf das gemeine Sandwich und involviert zum besseren Verständnis einen Scanner. Die Ergebnisse sorgen dennoch (in den meisten Fällen) für das Verlangen nach dem Snack für zwischendurch. (via Spreeblick)
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LebensStyle
Wäre ich in der Welt des Dr. Oetkers vor knapp 70 Jahren gefangen, müsste ich mich nach Anblick der Scanwiches sofort in die Küche stürzen und für meinen Liebsten etwas zubereiten. Das Video dazu ist einfach nur lustig und ich hoffe, keiner nimmt das in Hinblick auf das Thema Emanzipation allzu ernst. Im schlimmsten Fall kann man sich darüber freuen, dass wir nicht mehr nach diesem Maßstäben leben (ausgenommen ist natürlich der Fakt über die Männer, die gern Süßes essen ;) ).

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Nov
17
2009
4

Der etwas andere Wien-Reiseführer

Die nächsten zwei Wochen beehren uns komprimiert liebe Leute aus drei Weltmetropolen – New York, Berlin und Schladming. Als Wohnwiener will man seine Stadt immer von der besten Seite zeigen, was an trüben Novembertagen nicht immer so einfach ist. Zwar spielen die Weihnachtsmärkte im Moment in meine Tasche, ich habe aber eine neue Geheimwaffe entdeckt: Den Schrittmacher.

schrittmacher

Dabei handelt es sich um einen Reiseführer in Form vieler kleiner Karten, die immer einen Tagesausflug zu einem bestimmten Thema anbieten.

Die Idee: Schluss mit Schleppen schwerer Reiseführer und die unübersichtliche Zettelwirtschaft in eine praktisch-ansprechende Form übertragen. Herausgekommen ist eine Schatulle mit schönen Städtetouren, die meist ganzjährig und kostengünstig durchzuführen sind. Einfach eine Karte ziehen – und der stinknormale Tag verwandelt sich in ein kleines Abenteuer.

Versehen mit ansprechenden Fotografien und Wörtern wie “Damenwahl”, “Männerrunde”, “Märchenstunde”, “Dorfschönheit” oder “Spurensuche” schicken die Karten selbst Wohnwiener an Plätze, die sie noch nie gesehen haben. Alleine beim Durchblättern hat mich sofort die Lust gepackt, eine Erkundungstour zu machen. So hört sich das bei den Erfindern an:

Themenorientierte Touren entführen in unterschiedlichste Welten und animieren zum Spionieren:
Ob Glamour der High-Society, Meditation bei Buddhisten oder Alltag hinter Gittern – wer sich auf das Spiel einlässt, erlebt Stadt im neuen Zusammenhang. Dass Puppenstuben die Architektur des Barocks veranschaulichen und man sich im Park eines Arbeiterviertels fühlt wie im eleganten Paris sind nur einige Beispiele der überraschenden Kombinationen. Die Auswahl der Orte zeigt exemplarisch das lebendige
Spektrum der Städte, neben Geheimtipps zeigen die Schrittmacher auch unbekannte Aspekte von Klassikern.

Bisher gibt es diesen schlauen Wegweiser bereits für Berlin, Hamburg, München und Wien – er ist ebenfalls für Paris und Barcelona in Planung. Zu bestellen ist er über die Website, sowohl als auch über den Buchhandel mit Angabe der ISBN-Nummer. Je nach Bestellort zahlt man zwischen 10 und 14 Euro, die sich aber voll und ganz lohnen.

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Nov
13
2009
12

Zwei Wochen MacBook: Eine Zwischenbilanz

Vom iPhone zum MacBook ist es nicht nicht weit, so zumindest meine Erfahrung. Knapp zwei Monate nach dem Erwerb des besten Smartphones hab ich nun auch das Großformat am Schreibtisch dazu. Mein erstes Fazit: Läuft ausgezeichnet, aber eine Wandlung zum Apple-Marketingguru werde ich wohl nicht machen.

Greeen-Apple“Du wirst nie wieder etwas anderes haben wollen!”, “Das kannst du nicht vergleichen, das ist einfach die Königsklasse!”, “Nicht ohne mein MacBook!” “Ich würde morden, entfernte jemand dies Kleinod von meiner Seite!” Warum Apple noch Werbung macht, ist mir unbegreiflich: Fast jeder Mac-User versucht jeden PC-User bei jeder Gelegenheit zum Guten bzw. Weißen zu bekehren. Sie haben es natürlich auch bei mir versucht, ausschlaggebend für meine Wahl war dann aber der ITler meines Vertrauens. Er war sich trotz seiner Apple-Phobie sicher: “Der passt zu dir.” (Ich nehme das jetzt einmal als Kompliment).

Foto: Alles2Null

Seit knapp zwei Wochen besitze ich dieses Gerät nun und denke mir: Ja, wirklich genial und wie jedes neue Notebook um einiges besser als mein voriges (deswegen habe ich es ja auch gekauft). Aber wo ist die helle Aufregung? Vielleicht hat sich das alles schon beim Kauf des iPhones entladen und das arme MacBook bekommt jetzt nichts mehr ab. Bald holt sich Apple den Laptop wieder ab, weil ich zu wenig enthusiastisch bin, ihr werdet sehen!

Natürlich bin ich absolut zufrieden  mit meinem neuen Gerät. Mein letzter Laptop (ein Dell-Notebook) feiert zu Weihnachten seinen dritten Geburtstag und ist mit der Zeit nicht nur ein bisschen zu schwer, sondern auch ziemlich behäbig geworden, wie unschwer am vorher-nachher Bild zu sehen ist:

Mac1

Aus Angst vor Eindringlingen in meiner Wohnung und der Entapplesierung deswegen hier meine Highlights nach zwei Wochen MacBook wie getimt am Tag des Apfels:

Kauf
Als erstes hat mich neben seinem formidablen Aussehen natürlich der Preis angesprochen. Für diese Ausstattung sind 900 Euro wirklich ok. Am Montagnachmittag via Apple-Onlinestore bestellt, wurde das Gerät am Mittwoch schon frei Haus in die eigenen vier Wände geliefert.

Schnelligkeit & Speicherplatz
Mit 2 GB Arbeitsspeicher geht dieses Baby mit meinem ausschweifenden Multitasking spielend um und bei 250 GB Speicherplatz brauch sogar ich eine Weile, bis eine Löschaktion notwendig ist.

Handhabung
Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb von rund zehn Minuten – praktisch ist natürlich auch, wenn man einen ITler (wenn auch mit Apple-Phobie) zur Hand hat. Ich verwende (bitte keine Steine werfen) Microsoft Office (d.h. Word, Excel, Entourage etc.), weil es in meinem Beruf einfach notwendig ist. Dadurch hat sich  die Umstellung für mich natürlich auch in Grenzen gehalten.

E-Mail
Schwierigkeiten hatte ich einzig und allein mit dem Mail-Programm, dem Herzstück meiner Arbeit. Um die alte elektronische Post aus vielen Jahren und fünf unterschiedlichen E-Mailadressen auf den Mac zu importieren, habe ich mich für den Kauf eines Importprogrammes entschieden. Um 10 Euro hat dieses kleine Programmchen alles tadellos übertragen und ist hiermit wärmstens empfohlen. Bei den Einstellungen in Entourage selbst hat es dann etwas gehapert, jetzt dürften die gröbsten Fehler aber behoben sein.

Display
Absolut überzeugen ist natürlich das Display bzw. der Desktop von Apple: Erstens ist es natürlich um einiges heller als mein altes (weil neu) und zweitens ist  die intelligente Aufteilung der Inhalte bestechend. Ähnlich dem iPhone (oder umgekehrt?) findet man alle wichtigen Programme auf einer Hierachieebene in der Leiste im unteren Bildschirmende (kann man auch leicht wegblenden). Auch die “aktiven Ecken” sind ein Hit: Dabei kann man jeder Bildschirmecke eine Funktion zuordnen, wie zum Beispiel “Öffne den Desktop” oder zeige alle Programme an, die im Moment geöffnet sind (mein absoluter Liebling).

overview_hero2_20091020Foto: Apple

Resümee
Wie es sich für ein neues Gerät gehört, hat sich der Kauf gelohnt und meinerseits die volle Punktezahl eingefahren. Wenn ihr mich in den nächsten zwei bis drei Jahren bis zur endgültigen steuerlichen Abschreibung des MacBooks auf der Straße trefft, könnt ihr aber ruhig normal mit mir reden. Ich werde euch nicht sofort in einen Apple-Store entführen, versprochen!

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Nov
02
2009
2

Beste Wochenreste: Kreativität von A bis Z

Bevor ich die Monatsmarke des Nichtbloggen überschreite, gibt es die Wochenreste bereits am Montag. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hiermit eher um Oktoberreste, die unter dem großen thematischen Bogen “Kreativität” stehen. Es sind allesamt Dinge, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

creativityFotocredit: Flickr

Best of Hörbuch
In den vergangenen Jahren sind Hörbücher aus der Kinderecke heraus zu einem wahren Bestseller avanciert. Fans der vertonten Buchstaben, die gleichzeitig mit zu wenig Platz im CD-Regal kämpfen, haben im Netz die Qual der Wahl. Auf Blogpiloten.de gibt es eine gute Zusammenfassung der interessantesten Hörbuch-Websites, die eine Entscheidung erleichtern sollte.

Selfmade-Book
Wer sich statt dem passiven Hör- und Lesegenuss gleich selbst an die Arbeit machen will, der wird mit dem neuesten Spielzeug aus dem Hause Wikipedia seine Freude haben: Mit Hilfe des Buchgenerators kann man sich sein eigenes  Schriftwerk zu jedem Thema aus den Seiten des Web2.0-Nachschlagewerkes zusammenklicken.

Mixtape-Revival
Statt tausend gedruckter Worte spricht die Musik auf Mixtapes alles aus und noch vieles mehr. Auf Norberts Filmvermarktungsblog findet diese wunderschöne, aber leider völlig vergessene Art des etwas anderen Liebesbriefes sein Revival. Findige Filmvermarkter haben sie für einen neuen Film ausgegraben (nein, nicht High Fidelity 2) und ermuntern Websurfer, ihr Mixtape digital zusammenzustellen und zu distribuieren. Fein!

Bewerbung Deluxe
Findig ist auch dieser junge Mann, der sich das Web2.0 für seine Bewerbung so gut zu Nutze gemacht hat, dass man ihn eigentlich nur einstellen kann: Thorsten will als Texter zu Red Bull und geht dafür von München nach Fuschl – zu Fuß. Begleitet wird er von Blog, Twitter und Co. Wer seinen Weg kreuzt, schickte eine Postkarte an Red Bull. Seine Bewerbungswanderung ist zwar schon vorbei, das Ergebnis steht noch aus.

Kreative Ausrede
Grandios beruflich wieder hinausgeredet haben sich Drehbuchschreiber in diesem Video: (via Norbsi)

Kunstvoll nackt
Den etwas anderen Studentenjob hat sich die Hamburger Kunststudentin Verena Issel angelacht. Sie hat zwölf ihrer Mitstudenten für den “Art Boy”-Kalender gewonnen und zwar völlig nackt. Das Grundgerüst sind Posen a la Jungbauer, gemischt mit Kunstgeschichte-Anspielungen. Nicht  Wohnzimmertauglich, aber lustig anzusehen! Mein absoluter Favorit: Mister Januar

januar

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , , ,
Okt
15
2009
2

Die Girl Geeks hoch im Kurs

Dass Computern tendenziell männlich ist, versucht eine  Gruppe (Wahl-)Wienerinnen einem kleinen gallischen Dorf gleich aus der Welt zu schaffen. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen zu so genannten “Girl Geek Dinner”. [Wohlgemerkt nicht Geek Girl, weil es sich bei letzterem um die Freundin eines Geeks handelt - was aber sehr wohl auch einige sind...]

girlgeekSeit Herbst vergangenen Jahres treffen sich die “Mädels” (darunter auch meine Wenigkeit) zu “Girl Geek Dinner” (GGDV – Girl Geek Dinner Vienna) in verschiedenen Lokalen oder bei Mitgliedern zuhause zum essen und austauschen. Die Zeiten der Diskussionen um Internetsperren gegen Kinderpornografie und die generelle Renaissance des Web2.0 in den Medien haben in den vergangenen Wochen zu einiger Berichterstattung über die weiblichen Geeks geführt.  Unter “Mädels, schmeißt den Computer an” hat sich meine werte Studienkollegin Ingrid Brodnig im Falter mit dem Girl Geeks beschäftigt und erklärt auch gleich den Ursprung dieser Bewegung:

Die Idee der Girl Geek Dinner ist schon um den Globus gereist. Sie stammt von der Londonerin Sarah Blow, einer Softwareentwicklerin, die sich eines Abends fürchterlich ärgern musste. Sie saß in einer Runde von Computerfreaks. Nur weil die zierliche Mittzwanzigerin eine Frau ist, wurde sie automatisch für eine Marketingmitarbeiterin gehalten.

Schon etwas länger her ist der Artikel im Kurier, am vergangenen Montag war neben einer Redakteurin der Frauenzeischrift Woman auch ein Team der ORF-Sendung “Report” dabei und filmte zum Thema Internetsperren:

Wer sich in Wien befindet und sich von diesem Eintrag angesprochen fühlt, ist hiermit herzlich zum nächsten Treffen eingeladen. Sie werden sowohl am eigenen Wiki als auch auf der Facebook-Fanpage rechtzeitig angekündigt. Die prinzipielle Voraussetzung für ein Girl Geek kann jeder für sich mit dem Leitsatz der GGDV abtesten:

Wer “Girl Geek Dinner” beitreten mag, ist weiblich, Geek, bloggt, bastelt an Computern rum, programmiert, designt und/oder lebt das Internet.

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Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:, ,
Okt
12
2009
7

Malta: Zwischen Verkehrsalptraum und mediteranem Hollywood

So schnell kanns gehen: Vom Maltatal in Kärnten beim AlmCamp nach Malta im Mittelmeer in nur einer Woche. Der nachgeholte Urlaub hatte vergangene Woche alle Qualitäten eines Sommers inklusive Schwimmen, Sonnenbrand und Sandalen. Malta itself war eindeutig den Besuch wert.

Seit 21. September 1964 ist der kleine europäische Inselstaat unabhängig von der Kolonialmacht Großbritannien, das Mediterane hat sich in der über 150-jährigen Regentschaft schön in Charakter und Sprache mit dem Englischen vermischt. Wie in jedem Urlaubsland finden sich auch hier einige Schmankerln, was die deutsche Sprache angeht und die politischen Parteien nehmen ihre englische Bezeichnung anscheinend beim Wort:

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Verkehr de Luxe
Bei nur 410.290 Einwohnern können sich die Malteser einiges in Sachen Mobilität erlauben: Nicht nur, dass dort Linksverkehr herrscht, auch sonst geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Die Straßen sind recht überholungsbedürftig und ebenso ist auch die Art der Malteser, über diese hinwegzurumpeln:

Viele Malteser sagen mit einer Portion Selbstironie über sich: „Maltese people don’t drive right, they don’t drive left either, they drive in the shadows!“ („Malteser fahren weder rechts – noch links, sondern dort, wo Schatten ist“). (Quelle Wikipedia)

Der öffentliche Verkehr trägt dazu einiges bei: Züge gibt es keine, von der Hauptstadt Valetta zieht sich ein sternenförmiges Busnetz durch das gesamte Eiland. Betrieben wird es mit Vehikeln aus der Kolonialzeit, die von den Chauffeuren mit einer Selbstverständlichkeit über Berg und Tal gehetzt werden. Als natürliche Klimaanlage fungiert die offene Bustür, Stehplätze ohne Anhaltemöglichkeit sind Gang und Gebe.

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Ein Schmankerl sind auch die Nummertafeln. Statt Ortsbezeichnungen geht man – so meiner Beobachtung nach – einfach dem Alphabet nach und nimmt drei Buchstaben und drei Zahlen als Ausgangspunkt. Wunschkennzeichen haben so eine ganz besondere Qualität:

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Mini-Hollywood
Ins Staunen versetzt wird man in Malta durch das ein oder andere landschaftliche Kleinod: Die zwar sehr karge, aber mit wunderschönen Felslandschaften ausgestatte Insel wurde nicht zuletzt durch den Malteser- bzw. Johanniterorden mit beindruckenden Bauwerken versehen. Kein Wunder, dass Wikipedia folgendes sagt:

Malta ist eine der populärsten Film- und Fernsehkulissen der Welt und wird von der London Times scherzhaft als „Das mediterrane Mini-Hollywood“ betitelt. Beispiele für bekannte Filmproduktionen die hier gedreht wurden sind U-571, Monte Cristo, Troja, Alexander, Midnight Express, Gladiator, The Da Vinci Code – Sakrileg und München sowie prestigeträchtige Fernsehproduktionen wie BBCs Byron und Daniel Deronda. Die von Robert Altmans Film Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag (1980) verwendete Fischerdorf-Kulisse ist heute eine Touristenattraktion, obwohl der Film damals ein Flop war. (Quelle Wikipedia)

Dazu Eindrücke aus der eigenen Sammlung:

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:,

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