Dass Computern tendenziell männlich ist, versucht eine Gruppe (Wahl-)Wienerinnen einem kleinen gallischen Dorf gleich aus der Welt zu schaffen. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen zu so genannten “Girl Geek Dinner”. [Wohlgemerkt nicht Geek Girl, weil es sich bei letzterem um die Freundin eines Geeks handelt - was aber sehr wohl auch einige sind...]
Seit Herbst vergangenen Jahres treffen sich die “Mädels” (darunter auch meine Wenigkeit) zu “Girl Geek Dinner” (GGDV – Girl Geek Dinner Vienna) in verschiedenen Lokalen oder bei Mitgliedern zuhause zum essen und austauschen. Die Zeiten der Diskussionen um Internetsperren gegen Kinderpornografie und die generelle Renaissance des Web2.0 in den Medien haben in den vergangenen Wochen zu einiger Berichterstattung über die weiblichen Geeks geführt. Unter “Mädels, schmeißt den Computer an” hat sich meine werte Studienkollegin Ingrid Brodnig im Falter mit dem Girl Geeks beschäftigt und erklärt auch gleich den Ursprung dieser Bewegung:
Die Idee der Girl Geek Dinner ist schon um den Globus gereist. Sie stammt von der Londonerin Sarah Blow, einer Softwareentwicklerin, die sich eines Abends fürchterlich ärgern musste. Sie saß in einer Runde von Computerfreaks. Nur weil die zierliche Mittzwanzigerin eine Frau ist, wurde sie automatisch für eine Marketingmitarbeiterin gehalten.
Schon etwas länger her ist der Artikel im Kurier, am vergangenen Montag war neben einer Redakteurin der Frauenzeischrift Woman auch ein Team der ORF-Sendung “Report” dabei und filmte zum Thema Internetsperren:
Wer sich in Wien befindet und sich von diesem Eintrag angesprochen fühlt, ist hiermit herzlich zum nächsten Treffen eingeladen. Sie werden sowohl am eigenen Wiki als auch auf der Facebook-Fanpage rechtzeitig angekündigt. Die prinzipielle Voraussetzung für ein Girl Geek kann jeder für sich mit dem Leitsatz der GGDV abtesten:
Wer “Girl Geek Dinner” beitreten mag, ist weiblich, Geek, bloggt, bastelt an Computern rum, programmiert, designt und/oder lebt das Internet.











