Nov
27
2009
3

Beste Wochenreste: Styleguide by Kuriosum

Der Bogen über die heutigen (Monats-)Wochenreste ist nach der Kreativität über das Design gespannt. Vielleicht ist es der Einfluss meines MacBooks, der mich zwar nicht mehr als zuvor Bloggen lässt, mich dafür aber  im November auf besonders viele hübsche Dinge hinweist.

Stylisch Wohnen
Dass Berlin anders ist, wird wohl niemand bestreiten. Wo wenn nicht dort, kann man in einer Tankstelle nicht nur gemütlich, sondern auch stylisch wohnen und wird dann damit in der New York Times gefeatured. Herr Jürg Judin hat zu läppischen 500,000 Euros gegriffen und aus einer alten Shell-Befüllstation im Bezirk Schöneberg eine Designer-Wohnung gemacht, inklusive Grünoase. Um der Kuriosität den Hut aufzusetzen hat der Herr natürlich keinen Führerschein…. (via stylespion)
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Bitte hier entlang für die gesamte Geschichte. Zusätzlich zum kurios/interessanten Artikel ist das Lesen der New York Times natürlich immer wieder Balsam für die von der österreichischen Medienlandschaft geschundene Seele. Für die Tankstelle wäre ich zwar nicht zu haben, dafür aber sehr wohl für sowas. Das steht auf meiner Wunschliste für das Christkind an oberster Stelle, falls jemand noch Geld übrig hätte…

Stylisch Shoppen
Es soll tatsächlich Menschen geben, die keine Freude am Geldausgeben in jeglicher Hinsicht haben – besonders, wenn es um Körper- und Fußbekleidung geht. Die Japaner – die Oberchefitäten des Konsums – haben vielleicht eine Möglichkeit gefunden, auch Shoppingmuffel ein kleines Lächeln zu entlocken. Dazu haben sie sich des bisher eher als unsexy gegoltenen Barcodes angenommen: (via infosthetics)
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Stylisch (?) Essen
Die Idee zu dieser Kuriosität ist sicherlich einem Designer oder anderweitig kreativen Menschen in einer Schaffenskrise eingefallen. Ein kleines bisschen erinnert mich das Ganze an meinen werten Cousin, der sich auch eingehend mit lukullischen Genüssen beschäftigt. Auf Scanwiches beschränkt man sich hingegen vollständig auf das gemeine Sandwich und involviert zum besseren Verständnis einen Scanner. Die Ergebnisse sorgen dennoch (in den meisten Fällen) für das Verlangen nach dem Snack für zwischendurch. (via Spreeblick)
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LebensStyle
Wäre ich in der Welt des Dr. Oetkers vor knapp 70 Jahren gefangen, müsste ich mich nach Anblick der Scanwiches sofort in die Küche stürzen und für meinen Liebsten etwas zubereiten. Das Video dazu ist einfach nur lustig und ich hoffe, keiner nimmt das in Hinblick auf das Thema Emanzipation allzu ernst. Im schlimmsten Fall kann man sich darüber freuen, dass wir nicht mehr nach diesem Maßstäben leben (ausgenommen ist natürlich der Fakt über die Männer, die gern Süßes essen ;) ).

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,
Nov
17
2009
4

Der etwas andere Wien-Reiseführer

Die nächsten zwei Wochen beehren uns komprimiert liebe Leute aus drei Weltmetropolen – New York, Berlin und Schladming. Als Wohnwiener will man seine Stadt immer von der besten Seite zeigen, was an trüben Novembertagen nicht immer so einfach ist. Zwar spielen die Weihnachtsmärkte im Moment in meine Tasche, ich habe aber eine neue Geheimwaffe entdeckt: Den Schrittmacher.

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Dabei handelt es sich um einen Reiseführer in Form vieler kleiner Karten, die immer einen Tagesausflug zu einem bestimmten Thema anbieten.

Die Idee: Schluss mit Schleppen schwerer Reiseführer und die unübersichtliche Zettelwirtschaft in eine praktisch-ansprechende Form übertragen. Herausgekommen ist eine Schatulle mit schönen Städtetouren, die meist ganzjährig und kostengünstig durchzuführen sind. Einfach eine Karte ziehen – und der stinknormale Tag verwandelt sich in ein kleines Abenteuer.

Versehen mit ansprechenden Fotografien und Wörtern wie “Damenwahl”, “Männerrunde”, “Märchenstunde”, “Dorfschönheit” oder “Spurensuche” schicken die Karten selbst Wohnwiener an Plätze, die sie noch nie gesehen haben. Alleine beim Durchblättern hat mich sofort die Lust gepackt, eine Erkundungstour zu machen. So hört sich das bei den Erfindern an:

Themenorientierte Touren entführen in unterschiedlichste Welten und animieren zum Spionieren:
Ob Glamour der High-Society, Meditation bei Buddhisten oder Alltag hinter Gittern – wer sich auf das Spiel einlässt, erlebt Stadt im neuen Zusammenhang. Dass Puppenstuben die Architektur des Barocks veranschaulichen und man sich im Park eines Arbeiterviertels fühlt wie im eleganten Paris sind nur einige Beispiele der überraschenden Kombinationen. Die Auswahl der Orte zeigt exemplarisch das lebendige
Spektrum der Städte, neben Geheimtipps zeigen die Schrittmacher auch unbekannte Aspekte von Klassikern.

Bisher gibt es diesen schlauen Wegweiser bereits für Berlin, Hamburg, München und Wien – er ist ebenfalls für Paris und Barcelona in Planung. Zu bestellen ist er über die Website, sowohl als auch über den Buchhandel mit Angabe der ISBN-Nummer. Je nach Bestellort zahlt man zwischen 10 und 14 Euro, die sich aber voll und ganz lohnen.

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Nov
13
2009
12

Zwei Wochen MacBook: Eine Zwischenbilanz

Vom iPhone zum MacBook ist es nicht nicht weit, so zumindest meine Erfahrung. Knapp zwei Monate nach dem Erwerb des besten Smartphones hab ich nun auch das Großformat am Schreibtisch dazu. Mein erstes Fazit: Läuft ausgezeichnet, aber eine Wandlung zum Apple-Marketingguru werde ich wohl nicht machen.

Greeen-Apple“Du wirst nie wieder etwas anderes haben wollen!”, “Das kannst du nicht vergleichen, das ist einfach die Königsklasse!”, “Nicht ohne mein MacBook!” “Ich würde morden, entfernte jemand dies Kleinod von meiner Seite!” Warum Apple noch Werbung macht, ist mir unbegreiflich: Fast jeder Mac-User versucht jeden PC-User bei jeder Gelegenheit zum Guten bzw. Weißen zu bekehren. Sie haben es natürlich auch bei mir versucht, ausschlaggebend für meine Wahl war dann aber der ITler meines Vertrauens. Er war sich trotz seiner Apple-Phobie sicher: “Der passt zu dir.” (Ich nehme das jetzt einmal als Kompliment).

Foto: Alles2Null

Seit knapp zwei Wochen besitze ich dieses Gerät nun und denke mir: Ja, wirklich genial und wie jedes neue Notebook um einiges besser als mein voriges (deswegen habe ich es ja auch gekauft). Aber wo ist die helle Aufregung? Vielleicht hat sich das alles schon beim Kauf des iPhones entladen und das arme MacBook bekommt jetzt nichts mehr ab. Bald holt sich Apple den Laptop wieder ab, weil ich zu wenig enthusiastisch bin, ihr werdet sehen!

Natürlich bin ich absolut zufrieden  mit meinem neuen Gerät. Mein letzter Laptop (ein Dell-Notebook) feiert zu Weihnachten seinen dritten Geburtstag und ist mit der Zeit nicht nur ein bisschen zu schwer, sondern auch ziemlich behäbig geworden, wie unschwer am vorher-nachher Bild zu sehen ist:

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Aus Angst vor Eindringlingen in meiner Wohnung und der Entapplesierung deswegen hier meine Highlights nach zwei Wochen MacBook wie getimt am Tag des Apfels:

Kauf
Als erstes hat mich neben seinem formidablen Aussehen natürlich der Preis angesprochen. Für diese Ausstattung sind 900 Euro wirklich ok. Am Montagnachmittag via Apple-Onlinestore bestellt, wurde das Gerät am Mittwoch schon frei Haus in die eigenen vier Wände geliefert.

Schnelligkeit & Speicherplatz
Mit 2 GB Arbeitsspeicher geht dieses Baby mit meinem ausschweifenden Multitasking spielend um und bei 250 GB Speicherplatz brauch sogar ich eine Weile, bis eine Löschaktion notwendig ist.

Handhabung
Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb von rund zehn Minuten – praktisch ist natürlich auch, wenn man einen ITler (wenn auch mit Apple-Phobie) zur Hand hat. Ich verwende (bitte keine Steine werfen) Microsoft Office (d.h. Word, Excel, Entourage etc.), weil es in meinem Beruf einfach notwendig ist. Dadurch hat sich  die Umstellung für mich natürlich auch in Grenzen gehalten.

E-Mail
Schwierigkeiten hatte ich einzig und allein mit dem Mail-Programm, dem Herzstück meiner Arbeit. Um die alte elektronische Post aus vielen Jahren und fünf unterschiedlichen E-Mailadressen auf den Mac zu importieren, habe ich mich für den Kauf eines Importprogrammes entschieden. Um 10 Euro hat dieses kleine Programmchen alles tadellos übertragen und ist hiermit wärmstens empfohlen. Bei den Einstellungen in Entourage selbst hat es dann etwas gehapert, jetzt dürften die gröbsten Fehler aber behoben sein.

Display
Absolut überzeugen ist natürlich das Display bzw. der Desktop von Apple: Erstens ist es natürlich um einiges heller als mein altes (weil neu) und zweitens ist  die intelligente Aufteilung der Inhalte bestechend. Ähnlich dem iPhone (oder umgekehrt?) findet man alle wichtigen Programme auf einer Hierachieebene in der Leiste im unteren Bildschirmende (kann man auch leicht wegblenden). Auch die “aktiven Ecken” sind ein Hit: Dabei kann man jeder Bildschirmecke eine Funktion zuordnen, wie zum Beispiel “Öffne den Desktop” oder zeige alle Programme an, die im Moment geöffnet sind (mein absoluter Liebling).

overview_hero2_20091020Foto: Apple

Resümee
Wie es sich für ein neues Gerät gehört, hat sich der Kauf gelohnt und meinerseits die volle Punktezahl eingefahren. Wenn ihr mich in den nächsten zwei bis drei Jahren bis zur endgültigen steuerlichen Abschreibung des MacBooks auf der Straße trefft, könnt ihr aber ruhig normal mit mir reden. Ich werde euch nicht sofort in einen Apple-Store entführen, versprochen!

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Nov
02
2009
2

Beste Wochenreste: Kreativität von A bis Z

Bevor ich die Monatsmarke des Nichtbloggen überschreite, gibt es die Wochenreste bereits am Montag. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hiermit eher um Oktoberreste, die unter dem großen thematischen Bogen “Kreativität” stehen. Es sind allesamt Dinge, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

creativityFotocredit: Flickr

Best of Hörbuch
In den vergangenen Jahren sind Hörbücher aus der Kinderecke heraus zu einem wahren Bestseller avanciert. Fans der vertonten Buchstaben, die gleichzeitig mit zu wenig Platz im CD-Regal kämpfen, haben im Netz die Qual der Wahl. Auf Blogpiloten.de gibt es eine gute Zusammenfassung der interessantesten Hörbuch-Websites, die eine Entscheidung erleichtern sollte.

Selfmade-Book
Wer sich statt dem passiven Hör- und Lesegenuss gleich selbst an die Arbeit machen will, der wird mit dem neuesten Spielzeug aus dem Hause Wikipedia seine Freude haben: Mit Hilfe des Buchgenerators kann man sich sein eigenes  Schriftwerk zu jedem Thema aus den Seiten des Web2.0-Nachschlagewerkes zusammenklicken.

Mixtape-Revival
Statt tausend gedruckter Worte spricht die Musik auf Mixtapes alles aus und noch vieles mehr. Auf Norberts Filmvermarktungsblog findet diese wunderschöne, aber leider völlig vergessene Art des etwas anderen Liebesbriefes sein Revival. Findige Filmvermarkter haben sie für einen neuen Film ausgegraben (nein, nicht High Fidelity 2) und ermuntern Websurfer, ihr Mixtape digital zusammenzustellen und zu distribuieren. Fein!

Bewerbung Deluxe
Findig ist auch dieser junge Mann, der sich das Web2.0 für seine Bewerbung so gut zu Nutze gemacht hat, dass man ihn eigentlich nur einstellen kann: Thorsten will als Texter zu Red Bull und geht dafür von München nach Fuschl – zu Fuß. Begleitet wird er von Blog, Twitter und Co. Wer seinen Weg kreuzt, schickte eine Postkarte an Red Bull. Seine Bewerbungswanderung ist zwar schon vorbei, das Ergebnis steht noch aus.

Kreative Ausrede
Grandios beruflich wieder hinausgeredet haben sich Drehbuchschreiber in diesem Video: (via Norbsi)

Kunstvoll nackt
Den etwas anderen Studentenjob hat sich die Hamburger Kunststudentin Verena Issel angelacht. Sie hat zwölf ihrer Mitstudenten für den “Art Boy”-Kalender gewonnen und zwar völlig nackt. Das Grundgerüst sind Posen a la Jungbauer, gemischt mit Kunstgeschichte-Anspielungen. Nicht  Wohnzimmertauglich, aber lustig anzusehen! Mein absoluter Favorit: Mister Januar

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