Jul
12
2010
9

Einmal Schweden zum Mitnehmen

Mein erster Besuch in Schweden war vor knapp zwei Jahren im Winter und außer Stockholm habe ich das Land nur aus dem Flugzeug gesehen. Alleine durch diesen briefmarkengroßen Ausblick war klar: Ein Roadtrip durch Schweden, das ist es!

Im Endeffekt war das Abenteuer dann schneller in die Tat umgesetzt, als gedacht und zudem auch auch einfacher organisiert. Den Kofferraum mit Campingzeug und Rädern zu bestücken und einfach draufloszufahren hat sich als die beste Urlaubsart herausgestellt. Obwohl wir nur eine einfache Fahrt mit dem Autoreisezug gebucht hatten, klappte die gesamte Reise nahezu wie am Schnürchen – ein schöner Platz zum Schlafen und ein nettes Restaurant fand sich immer. Natürlich hat dieses Land soviel zu bieten, dass man so und so nur eine wunderschöne Zeit haben kann.

Hier unsere Route:


Schweden auf einer größeren Karte anzeigen

Die Reise in Zahlen:

  • Zählt man die Zugfahrt Wien-Hamburg-Wien nicht mit, dann sind wir  insgesamt rund 3.300 Autokilometer verfahren
  • Geschlafen wurde in zehn unterschiedlichen “Betten” – darunter im Zug, im Auto, im Zelt, auf einem Boot, in einem Luxushotel, in Jugenherbergen, in einer Hütte im Wald und in einer am Strand.
  • Zu unseren Fortbewegungsmitteln gehörten ein Auto, ein Zug, fünf unterschiedliche Fähren, zwei Räder, zwei Pferde und zwei paar Wanderschuhe.
  • Auf unserer Reise haben wir neun unterschiedliche Städte besichtigt und unsere Füße in unzählige Gewässer gestreckt; darunter die Ostsee, der Siljansee, der Vänersee und den höchste Wasserfall Schwedens, der Njupekärs.

Für alle, die auch einmal die von mir hiermit wärmstens empfohlene Reise nach Schweden machen wollen, hier ein paar Sightseeing-Tipps:

  • Ystad: Nicht ohne Spettkaka abreisen!

  • Karlskrona: Unbedingt das Marinemuseum ansehen, sehr empfehlenswert.

  • Öland: Nach Byxelkrok fahren und die Äcker des Neptun (wunderschöner Felsstrand) besichtigen und nicht den “Langen Erik” (Leuchtturm) ganz an der Spitze vergessen.

  • Gotland: Unbedingt auf die Schafsinsel Farö fahren und die Raukar-Felder von Langhammars anschauen. Die Hauptstadt Visby ist wunderschön mittelalterlich.

  • Stockholm: Wird nicht umsonst “Venedig des Nordens” genannt, eine unglaublich schöne Stadt. Wer den urbanen Teil nicht verpassen will, geht in den hippen Stadtteil Södermalm. Ins Restaurant Bla Dorren gehen und die Elchfleisch Köttbullar probieren, yummy!

  • Mora: Der Campingplatz “Mora Parken” ist sehr zu empfehlen. Nette Hütten, tolle Ausstattung, Sandstrand und nur wenige hundert Meter ins Zentrum. Unbedingt auch Zeit nehmen für einen Ausflug nach Sälen (Wasalauf-Start) und zum Njupekärs-Wasserfall.

  • Vänersee: Muss man gesehen haben, ist einfach riesig und wirkt durch seinen ruhigen Wasserspiegel wie eine Fata Morgana mitten im Weg. Nicht versäumen: Die Wasserschleuse in Haverud, bei dem die Schiffe über ein Aquedukt geleitet werden.
  • Göteborg: Die Werktagsversion von Stockholm – schon schön, aber in erster Linie praktisch und geschäftig. Nicht versäumen: Die Fischhalle bzw. Feskekörka (Fischkirche) und das exzellente “Restaurang Gabriel”. Außerdem gibt es dort Schwedens größtes schwimmendes Museum, das Maritiman. Es besteht aus 19 Schiffen, darunter ist auch ein U-Boot. Für einen Schlaf der anderen Art im schwimmenden Ibis Hotel einchecken.

  • Helsingborg: Auch hier ist das Mittelalter noch sehr präsent, und lockt mit einer schönen Altstadt, außerdem lohnt sich wie in Göteborg ein Spaziergang entlang des Hafens.

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Jun
01
2010
3

Banksy – Graffiti-Kunst auf höchster Stufe

Genauso wie den Besuch im Museum, liebe ich das darauffolgende Stöbern im Museumsshop. Bei meinem Ausflug nach München vergangene Woche konnte ich natürlich nicht an der Pinakothek der Moderne vorbei – sie ist ja schon durch ihre Architektur alleine sehenswert. Im Shop ist mir dann das Buch “Wall and Piece” des genialen Graffiti-Künstlers Banksy in die Hände gefallen, für das ich hiermit eine absolute Empfehlung ausspreche.

Bekannt wurde der Künstler durch seine Schablonen-Graffiti, mit denen er nicht nur in seiner Heimatstadt Bristol, sondern auf der ganzen Welt Mauern verschönt und Fußgänger zum Lachen bringt. Hier ein paar Beispiele, entschuldigt die eher schlechte Fotoqualität (der Buchkauf lohnt sich wirklich…)




Gegen die Kommerzialisierung der Öffentlichkeit
Banksy protestiert mit seinen Graffitis vor allem gegen die kommerzielle Vereinnahmung des öffentlichen Raumes, wie er in dem Buch ausführt:

The people who truly deface our neighbourhoods are the companies that scrawl giant slogans across buildings and buses trying to make us feel inadequate unless we buy their stuff. They expect to be able to shout their message in your face from every available surface but you’re never allowed to answer back. (…) Some people become cops because they want to make the world a better place. Some people become vandals because they want to make the world a better looking place.

Um das Graffiti als gleichberechtigt zu Werbung zu etablieren, hat er einfach leere Wände zur Graffiti-Zone erklärt. Im Buch sieht man sehr gut, wie eine weiße Wand plötzlich Farbe bekennt.

Kunstkritik
Wie viele junge Künstler stößt sich Banksy an dem oft sehr elitären Verständnis von Kunst und an der Darstellung von Kunst im Museum (umso lustiger, dass seine Bücher im Museum zu kaufen sind).

Despite what they say graffiti is not the lowest form of art. Although you might have to creep about at night and lie to your mum it’s actually one of the more honest art forms available. There is no elitism or hype, it exhibits on the best walls a town has to offer and nobody is put off by the price of admisson.

Seine Meinung hat er auch vor der Londoner Tate Gallery zum Ausdruck gebracht:

Sehr bekannt wurde er auch durch seine Aktionen in Museen: So hat er unter anderem im New Yorker MOMA, im Metropolitan Museum of Art, im American Museum of Natural History sowie im Louvre ungefragt Kunst (mit dem gewissen Etwas) aufgehängt um zu sehen, wie lange es dauert, bis sie jemand bemerkt – von zwei Stunden bis zu Wochen war alles dabei.

Politische Kritik
Banksy nimmt sich aber nicht nur westlicher Probleme an, äußerst genial finde ich auch seine “Bemalungen” der Mauer im Westjordanland.


Auch in Wien findet sich der ein oder andere Banksy an einer Hauswand – wer einmal den Stil gesehen hat, erkennt es sofort. Vielleicht sollte man sich auch gleich ein Stemmeisen einpacken, denn Sammler zahlen bereits Unmengen für einen “echten” Banksy. Das hat auch Kate Moss zu spüren bekommen, der vor kurzem ein Portrait im Wert von 90.000 Dollar gestohlen wurde.

Wer noch mehr zu Banksy wissen will, liest z.B. die FAZ.

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Mai
25
2010
2

Ein Herz für Blogs – Meine Wahl

Nachdem ich ein geniales Pfingstwochenende in Germanien bzw. im schönen Freistaat Bayern verbracht habe, konnte ich diesem Ruf der besten Nachbarn noch weniger widerstehen: Es gibt eine Neuauflage der Aktion ein Herz für Blogs, bei dem am heutigen Tag möglichst jeder Blogger die “Webtagebücher” vorstellen soll, die ihn täglich in seinem Feedreader erfreuen. Meine Wahl kommt alphabetisch nach dem Herz:

Checkfelix

Wer über die berühmt-berüchtigte Wiener Südosttangente Richtung Süden – wie der Name vermuten lässt – fährt, hat vielleicht schon einmal die Werbung für den Reise-Suchmaschinen-Anbieter gesehen, die dort kaum zu übersehen ist. Vielleicht geht es aber auch nur mir so, weil der geschätzte Heinz Grünwald dort gearbeitet hat. (Dass man Firmen am besten mit Gesichtern bzw. Menschen verbindet, wissen ja nicht zuletzt die Werber.) Trotz des Weggangs von Heinz lese ich den Blog von Checkfelix sehr gerne, weil er für Reisesüchtige wie mich immer mit interessanten Tipps aufwartet, wie zum Reise-iPhone-Apps oder Tipps für Städtetrips.

Coco’s Tea Party

Ich weiß nicht mehr, wie ich auf den Blog der britannischen Dame gestoßen bin, aber ich finde ihn einfach großartig. “Coco” beschäftigt sich hier auf hohem Niveau mit der hohen Mode,  verzichtet dabei auf Outfitposts und Selbstdarstellung und schreibt stattdessen sehr erfrischend und professionell über die neuesten Strömungen im schönen Business. Meine Vermutung ist, dass diese Dame bei einer Modezeitschrift angestellt ist, so wie sich mancher Beitrag liest. Was mir am besten gefällt, sind die sonntäglichen Rückblicke (“Hit and Miss of the Week”) auf die Modewoche anhand von Hollywood-Stars. Sie bleibt dabei stets amüsant und beschreibt detailliert, was ihr gefällt und was nicht, gleitet aber nie in Klatsch, Tratsch und Hohn ab wie so manch anderer.

Digirati

Über das “neue” Baby von Georg Holzer habe ich schon an anderer Stelle geschrieben. Aber weil mir seine Morning Briefings wirklich gut gefallen und man einfach merkt, dass er ein Vollbut-Journalist ist, hier nochmals meine Empfehlung: Tech-Nachrichten spannend, unterhaltsam, kurz und bündig zusammengeschrieben.

Isa Trends Blog

Bei folgendem Eintrag hab ich ein bisschen Bauchweh: (Promi-)Journalisten sind schon ein eingebildeter Haufen (nicht nur in Österreich) und das möchte ich eigentlich nicht fördern. Dennoch finde ich so manchen Eintrag auf dem Blog von Isabella Klausnitzer (den sie sich unter anderem mit Gastbeiträgen von Elisabeth Sereda, Guido Tartarotti etc. aufschmückt) sehr amüsant und aufschlussreich. Dort wird oft von Dingen geschrieben, die einem Journalisten zwar passieren, die es aber sicher in kein Medium schaffen, weil sie eher wenig glamourös sind: Zum Beispiel, wenn man ins Hotel gekarrt wird, um den Stars auf Promotion-Tour die ewig gleichen Fragen zu stellen. Platz finden auch die Erfahrungsberichte, wie zum Beispiel jener des österreichischen Designers Andreas Lackner, der in Shanghai als “Modegastarbeiter” auf eine Fashion-Show vorbereitet.

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Mai
11
2010
4

Die Vampire sind zurück: True Blood Season 3

Endlich ist es soweit: Am 13. Juni beginnt in den USA die neue Staffel von True Blood. Wie ich schon an anderer Stelle ausschweifend erklärt habe, gibt es für diese Serie von meiner Seite eine absolute Empfehlung. Schon alleine die humorigen Plakate und die Mini-Episoden im Vorfeld sollten auch Skeptikern Lust machen.

Seit meinem Lobespost habe ich auch alle neun der TV-Serie zu Grunde liegende Sookie-Stackhouse-Bücher gelesen – das Zehnte ist bei Amazon bereits brav vorbestellt. Als Bücherfan ist meine Präferenz klar, dennoch freu ich mich auch schon sehr auf die TV-Interpretation, die ästhetisch für Frau und Mann einiges zu bieten hat und ebenfalls vor gutem Humor nicht zurückschreckt.

Wer mehr Minisodes sowie jede Menge anderer Goodies sehen will, sollte unbedingt auf die HBO-Seite schauen.

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Mrz
10
2010
12

Modeblogs: Die besseren Meinungsbildner?

Ich bin ein großer Fan von Mode und Blogs und umso schöner finde ich die Verbindung dieser beiden. Unzähligen Frauen fotografien sich sich täglich in ihren Outfits, kommentieren Modeschauen oder kreieren ihre eigenen Modevorstellungen.

via Beautyineverything

Hier hat sich neben den allgemeinen Modemagazinen – die einmal im Monat unglaublich aufwändig, aber eben auch nur alle 30/31 Tage erscheinen – eine tolle neue Sparte an Mode”journalismus” entwickelt. Nachdem der Modejournalismus nicht objektiv sein kann, weil hier beurteilt wird, was das Zeug hält, ist ein guter Blogger einem schlechten Modemagazin durchaus überlegen und hat auch schon mal ein paar mehr Kontakte als der angestellte Schreiberling. Ebenso werden die Streetstyles der Blogger in vielen Magazinen bereits neben denen von Models gestellt, zum Beispiel wie bei LesMads. (Bei den Bloggern stehen aber wohlgemerkt keine Stylisten hinter den Outfits.)

Auch die VOGUE muss sich anpassen
Die großen Edel-Magazine haben lange gebraucht zu sehen, dass Ihnen hier ganz schön das Wasser abgegraben wird. Spät aber doch, beschäftigen sie sich mit den Phänomen und machen sogar kostbare Magazin-Seiten dafür locker, wie zum Beispiel Anna Wintour in der Vogue mit einem eigenen Blogger-Shooting.

Auch in den tagesaktuelleren Medien werden die Mädels (und einige Jungs) immer öfter als die Modekenner gefeiert, zum Beispiel hier in der ZEIT (mit jeder Menge guten Linktipps). Auch die um einiges symphatischere VOGUE-Chefin Carine Roitfeld gibt in einem sehr lesenwerten Interview (ebenfalls in der ZEIT) zu, sich auch mit dem Phänomen zu beschäftigen.

“Gelegentlich lese ich Mode-Blogs und staune, was die alles wissen und wie viele Meinungen da zusammenkommen.”

Nur Bilder allein reichen nicht
Seit längerem gibt es die Liste der 99 einflussreichsten Modeblogs, die regelmäßig aktualisiert wiedergibt, was sich im Netz so tut. An erster Stelle steht dabei der allseits bekannte Satoralist. Er macht wunderschöne Bilder von wunderschönen Frauen, meistens auf wunderschönen Straßen der Modemetropolen. Ich finde es nett anzuschauen, aber mir fehlt die Interpretation, das Rundherum, Tipps und spannende Insider-Informationen – das macht meiner Meinung nach einen professionell geführten Blog aus. Wirklich ausgezeichnet setzen das zum Beispiel die deutschen Les Mads um (auf Platz 60 gelistet), die einen sehr journalistischen Ansatz wählen.

Gut sichtbar ist das zum Beispiel gerade bei diesem Video von den Pariser Modewochen, wo LesMads zeigen, wie diese “relaxed” und “coolen” Streetstyle-Bilder wirklich zu Stande kommen. Das schaut schon eher nach Pressebilder-Stress aus:

Österreich steht um nichts nach
Auch in Österreich gibt es tolle Modeblogger, wie zum Beispiel Stylekingdom, Blica oder Cooloutfit. Was mich in letzter Zeit umso mehr noch zusätzlich freut ist, dass sich einige der heimischen Modeblogger in Zeiten der Vernetzheit mit ihren Kolleginnen aus den angrenzenden Ländern zusammengetan haben und ein eigenes Magazin herausgeben. “The Blogettes“, von dem ich an anderer Stelle schon mal berichtet habe, ist ein gut aufgebautet Magazin mit tollen Ideen. Die neue Ausgabe beschäftigt sich auch ausführlich mit dem Phänomen Jung-Blogger, wie es die 13-jährige Tavi  – die von vielen internationalen Labels hofiert wird wie ein Star – vorlebt.

Lustigerweise würde ich mir bei “The Blogettes” wiederum wünschen, dass es davon auch eine gedruckte Form gibt. Denn da bin ich altmodisch: Ein Heft liest sich nur in den eigenen Händen gelegen so richtig gut.

Fazit
Ich bin der Meinung, dass Modeblogger die besseren Meinungsbildner sind, weil sie den Bereich Fashion viel passionierter und frischer betrachten. Natürlich sind auch sie von den Magazinen bzw. der Industrie und ihren Vorgaben selbst geprägt, aber nie so Marken- und Absatzgesteuert wie so die ModejournalistInnen selbst – auch aus dem Wunsch heraus, den großen Unterschied zu machen. Sie leben weniger für das nächste Sample (obwohl sie diese natürlich genausowenig ablehnen), sondern für den Spaß am Schreiben, ihre Liebe der Mode gegenüber und der Reaktionen ihres virtuellen Umfeldes. Auch in Modebereich schafft das Internet so die Möglichkeit, aus dem eigenen Schlafzimmer (inklusive Kasten) heraus mit Stimmengewicht mitzureden.

Wer übrigens eine gute Auflistung der besten weltweit Modeblogs braucht, geht auf Stylekingdom.

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Mrz
05
2010
23

Die 100 erfolgreichsten Filme – kommentiert

Nachdem schlagenden Erfolg der 100 beliebtesten Bücher, kann ich auch nicht wiederstehen, hier auch die nächste Hunderter-Liste zu kommentieren: Dieses Mal geht es um die 100 erfolgreichsten Filme, was leider (wie soll es anders sein) nicht in erster Linie Qualität erwarten lässt. Trotzdem gebe ich hiermit gerne meinen Senf wieder zu jenen 68, die ich bisher gesehen habe (fett markiert). (via indigoidian)

Die 100 erfolgreichsten Filme

01 Avatar – Aufbruch nach Pandora
Mein erster richtiger 3D-Film – wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe – technisch einwandfrei und sehr mitreissend. Besonders die Welt, die James Cameron erschaffen hat lässt darauf schließen, dass er im Besitz der wirklich guten Phantasie ist. Vertraut man Medienberichten, soll alleine die Entwicklung der Sprache des blauen Volkes bis zu vier Jahre gedauert haben. Da hätte man doch wirklich lieber mehr Zeit in die Geschichte gesteckt. Absoluter Pluspunkt: Die schwebenden Felsen.

02 Titanic
Diesen Film hab ich in meiner Teenie-Zeit sogar zweimal im Kino angeschaut und Rotz und Wasser geheult, natürlich! Bezeichnend übringens, dass  Cameron gleich für die zwei erfolgreichsten Filme aller Zeiten verantwortlich ist. Keine Frage, es ist eine Schnulze durch und durch und ich hab keine Ahnung, ob mich das jetzt noch so mitreissen würde wie damals. Das ist einmal einen Versuch wert, wenn mir wirklich außerordentlich und besonders schlimm langweilig ist.

03 Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Tja, dazu brauche ich für treue LeserInnen meines Blogs wohl nichts mehr zu sagen. Ich finde, Peter Jackson hat mit dieser Trilogie wirklich Großes geleistet. Tolle Special-Effects, tolle Kampfszenen und einer der schönsten Männer überhaupt: Aragorn! Wer sich schon mal mit dem Making-of beschäftigt hat, dass teilweise länger als die Filme selbst ist, merkt was da für ein unglaublicher Aufwand dahinter steht -  alleine die fast fünfjährige Produktionszeit. Das kann nur jemand machen, der von Tolkien und seinem Werk absolut überzeugt (bis besessen) ist. Schon alleine deswegen finde ich gebührt Jackson Respekt. Dass er die Handlung teilweise etwas hollywodesk verändert hat, möge ihm daher verziehen sein.

04 Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
Hab ich bisher nicht gesehen (läuft aber glaube ich heute auf ORF1), spricht mich aber auch nicht so wirklich an. Die Figuren sind alle etwas austauschbar, soweit es den ersten der zwei Teile betrifft.

05 The Dark Knight
Ja, natürlich denkt bei dem Film jeder an Heath Ledger. Der war auch wirklich grandios, keine Frage. Was mir an dem Film gefallen hat, ist, dass er sich zumindest geringfügig von der Stereotype solcher Blockbuster unterscheidet und düsterer und nachdenklicher ist. Oder zumindest nicht so platt, wie das andere sind.

06 Harry Potter und der Stein der Weisen
Natürlich in keinster Weise mit den Büchern zu vergleichen, aber ein netter Zeitvertreib. Lustig zu beobachten, wie die Darsteller mit den einzelnen Folgen wachsen – was die Spätfolgen für Daniel Radcliffe und Konsorten angeht, kann man nur spekulieren.

07 Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt

08 Harry Potter und der Orden des Phönix

09 Harry Potter und der Halbblutprinz

10 Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

11 Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
Darüber habe ich mich bereits vor kurzem ausgelassen, wie diesen Film so erfolgreich werden hat lassen, ist mir ein Rätsel! Wahrscheinlich waren alle Fans der Folgen IV bis VI im Kino. George Lucas, schämen Sie sich!

12 Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
Zweite Teile haben es ja so an sich, dass sie nie die ersten sein können. Und wenn der Kerl die Prinzessin eh schon hatte, dann ist das Erobern ein zweites Mal nach den ähnlichen – mäßig witzigen – Methoden auch nur halb so spannend.

13 Jurassic Park
Daran hab ich auch eher Kindheits- bzw. frühpubertäre Erinnerungen, ich weiß nur, dass ich mich ständig gefürchtet habe, dass jemand gefressen wird (was wahrscheinlich auch Sinn der Sache war). Jetzt würde ich ihn mir auf keinen Fall nochmals anschauen. Zumindest weiß ich nach diesem Film für immer, dass der Tyrannosaurus Rex sehr schlecht sieht. Kommt gut, wenn mir mal einer begegnet.

14 Harry Potter und der Feuerkelch

15 Spider-Man 3
Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt alle drei gesehen habe, den aber auf alle Fälle. Mich spricht die ganze Figur nicht an, geschweige denn Toby Maguire und Kirsten Dunst. Außerdem ist besonders dieser Teil so schablonenhaft und USA-verherrlichend gemacht, dass es ganz aus ist.

16 Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los

17 Harry Potter und die Kammer des Schreckens

18 Der Herr der Ringe: Die Gefährten

19 Findet Nemo
Wirklich lustig, verzichtet über große Strecken auf platten Humor und ist auch immer wieder sehenswert.

20 Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

21 Transformers – Die Rache

22 Spider-Man

23 Independence Day
Ich frage mich, wie oft dieser Film bereits im ORF gezeigt wurde, bestimmt jedes Monat einmal. Genauso oft habe ich ihn auch gesehen, solide Unterhaltung. Will Smith ist außerdem immer cool. Was macht der jetzt eigentlich?

24 Shrek der Dritte

25 Krieg der Sterne
Wenn damit wirklich die echten (!!), einzigen (!!), besten (!!) Star-Wars-Filme gemeint sind, dann jawohl! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die “Golden Edition” der Trilogie zu Weihnachten auf VHS (!!) erschienen ist und meine Brüder und ich vor dem Fernsehr wie festgeschnallt waren. Die Handlung ist zwar völlig stereotyp und die “Special” Effects im Nachhinein wirklich sehr speziell, aber zu seiner Zeit war Herr Lucas absoluter Vorreiter. Und wie gesagt, niemand ist so cool wie Han Solo!

26 Harry Potter und der Gefangene von Askaban

27 E. T. – Der Außerirdische
Was habe ich als Kind gelitten, wie der kleine ET da in seinem Plastikgefängnis langsam verwelkt ist. Was für ein Drama! Schön war’s, auch ein Fall von “würde es mir heute noch gefallen?”

28 Der König der Löwen
Das ist Elton John in Reinkultur. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

29 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Harrisson Ford ist ja nicht nur als Han Solo, sondern auch als Indiana Jones cool. Prinzipiell mag ich diese Art Abenteuergeschichten gern, nur da ist es eindeutig fehl geschlagen.

30 Spider-Man 2

31 2012

32 The Da Vinci Code – Sakrileg
Naja, bei dieser schriftstellerisch eher geringfügigen Vorlage kann man eigentlich nicht viel falsch machen, das ist an sich schon ein auf reinen Verkaufserfolg bzw. auf Blockbuster ausgelegtes Buch. Genauso ist auch der Film, nur dass man nochmal extra auf die Jesus-Geschichte hinweisen musste. Naja.

33 Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Auch hier sind die Bücher natürlich besser, die Verfilmung aber eigentlich ganz in Ordnung. Setzen!

34 Matrix Reloaded
Der erste war exzellent, diesen fand ich ziemlich mittelmäßig, den dritten hab ich gar nicht mehr gesehen. Der Soundtrack von “Matrix” ist der Hammer, hör ich noch immer gern.

35 Oben

36 Transformers
Ich muss leider sagen, ich mag den Film. Er ist total sinnlos, Megan Fox absolut sexy und wenn man zwischendurch auf reine Action-Filme ohne viel Nachdenkpausen abfährt, warum nicht.

37 New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde
Muss ich zugeben, den hab ich gesehen und auch alle Bücher gelesen. Spricht meine Hasen-Seele an, was soll ich machen. Mein Kopf spricht dagegen, aber da soll man nicht ankämpfen. Jeder braucht ein bisschen was völlig Sinnloses im Leben.

38 Forrest Gump
Die Pralinenschachtel, das rote Kapperl, die Karohemden, die Hippie-Klamotten. Guter Film, aber auch ein ähnlicher Fall wie Independence Day, der ORF kann einfach nicht genug davon bekommen. Ich schon.

39 The Sixth Sense
Ich wusste schon vorher, dass er tot ist (ein wirklich schadenfroher Mensch hat es mir geflüstert), trotzdem war er grauslich genug. Sehenswert!

40 Fluch der Karibik

41 Ice Age 2: Jetzt taut’s

42 Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

43 Kung Fu Panda

44 Die Unglaublichen – The Incredibles
Naja, eher langweilig, was ich mich so erinnere…

45 Hancock
Der war nicht gut, glaube ich. Anscheinend war er so schlecht, dass ich mich nicht mehr dran erinnern kann.

46 Ratatouille
Ui, sehr nett gemacht, direkt süß. Super Familienfilm mit lustigem Schmäh.

47 Vergessene Welt: Jurassic Park

48 Die Passion Christi
Nicht freiwillig würd ich mir so einen Film anschauen. Mel Gibson brrrr.

49 Mamma Mia!

50 Madagascar 2

51 James Bond 007: Casino Royale
Klingt das komisch, aber ich fand den Film besser als das Buch. Das ist so ein Männerroman, der braucht das Visuelle dazu – zudem hat dieser Filmreihe der Wechsel vom schmierigen Pierce Brosnan wirklich gut getan. Das Einzige, was vor Daniel Craig noch interessant war, waren die Gadgets.

52 Krieg der Welten

53 Men in Black
Lustige Idee, denkt man sich in Wirklichkeit auch öfters, dass manche Menschen echte Aliens sind. Will Smith ist wie gesagt cool, dabei hätte aber auch ein Teil gereicht.

54 James Bond 007: Ein Quantum Trost
Hab ich zwar gesehen, aber keine Erinnerung daran. Kann daher nicht besonders gut gewesen sein…

55 I Am Legend
Will Smith schafft es ziemlich oft, in Blockbuster mitzuspielen! Deswegen muss er jetzt wahrscheinlich auch keine Filme mehr drehen. War insgesamt ein ziemlich schwacher Film, was ich noch so weiß davon.

56 Iron Man

57 Nachts im Museum
Würde ich mir nie anschauen

58 Mission: Impossible II
Ich finde Tom Cruise schrecklich und Scientology dazu. Der Film ebenfalls. Nur die Action-Szenen sind gut.

59 Armageddon – Das jüngste Gericht
Liv Tyler ist so eine wahnsinnig schöne Frau und auch der dazugehörige Song vom Herrn Papa Aerosmith ist natürlich nicht zu verachten. Sonst ist der Film eher mittelmäßig, Bruce Willis spielt zum 1.000 Mal den harten Helden.

60 King Kong

61 The Day After Tomorrow
Hat wenig bis gar keinen Eindruck hinterlassen. Ich finde die Katastrophenfilme meistens ziemlich schlecht gemacht.

62 Das Imperium schlägt zurück

63 WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Süß! Hätte ich von selbst nie angeschaut, wurde mir aber wärmstens empfohlen und ist ein durch und durch herziger Film mit einem kleinen, netten Apple-Verweis.

64 Kevin – Allein zu Haus
Mochte ich als Kind nicht. Dieses sadistische Kind! Auch wenn die ganz furchtbar waren die Einbrecher.

65 Madagascar

66 Die Monster AG
Hm, ganz nett, aber viel ist nicht hängengeblieben.

67 Die Simpsons – Der Film
Da waren sich glaube ich alle einig, der stinkt neben den grandiosen Serien sehr ab. Schade eigentlich!

68 Terminator 2 – Tag der Abrechnung
Bin kein großer Terminator-Fan und kann den ganzen Hype nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht bin ich auch einfach vor den guten Stellen eingeschlafen.

69 Ghost – Nachricht von Sam
Wollten wir nicht alle mit Patrick Swayze töpfern? Auch ein Fall von schwerer Jugendsünde.

70 Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich
War eigentlich ganz lustig, diese Fäkalkomik ist mir teilweise aber einfach zu viel.

71 Aladdin
Typischer Film aus dem Hause Disney, die Geschichte an sich (aus 1001 Nacht) ist natürlich ausgezeichnet. Besser die Bücher lesen!

72 Troja
Furchtbar! Ich habe wirklich schon viele schlechte Filme mit Brad Pitt gesehen, die ich trotzdem mag (solange sie in dieser Liste nicht auftauchen, muss ich sie nicht aufzählen), aber dieser Film ist wirklich nur peinlich. So viele hübsche Männer und so eine sch… Story.

73 Twister
Noch so ein Independence Day-Fall – einfach ein paar Mal zu oft gesehen. Jetzt weiß ich zumindest, wie fliegende Kühe aussehen.

74 Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

75 Illuminati

76 Toy Story 2 

77 Bruce Allmächtig

78 Shrek – Der tollkühne Held

79 Der Soldat James Ryan

80 Mr. & Mrs. Smith
Puh, schlecht. Aber zumindest hat die Yellow Press ab diesem Film immer etwas, um ihre Blätter zu füllen: Brangelina.

81 Die Rückkehr der Jedi-Ritter

82 Charlie und die Schokoladenfabrik
Johnny Depp ist ein wirklich guter Schauspieler, der keine Angst vor Rollen ohne Schönheitsfaktor hat. Das beste an dem Film waren aber die Umpa Lumpas. Vielleicht sollte ich dazu mal das Buch von Roald Dahl lesen.

83 Gladiator
Natürlich ausgezeichnet! Da muss ich immer sofort an die Anfangsszene denken, in der er mit der Hand über das Kornfeld streicht.

84 Der weiße Hai

85 Hangover

86 Mission: Impossible
siehe zweiter Teil. Obwohl da war das Konzept zumindest noch neu.

87 Pretty Woman
Tja, einer der Filme, die viele Frauen für immer verdorben hat. Wo kommt das in Wirklichkeit vor, dass man ohne Limit einkaufen kann?

88 Cars

89 Matrix

90 X-Men: Der letzte Widerstand
Der zugrundeliegende Comic ist wirklich cool, die Figuren einwandfrei, nur ist es nach dem dritten Mal einfach nur langweilig und leider ziemlich platt.

91 Das Vermächtnis des geheimen Buches

92 Last Samurai

93 Tarzan

94 300

95 Ocean’s Eleven
Nette Gaunerkomödie. Man kann richtig sehen, wie sich diese Männerpartie einen Spaß gemacht hat.

96 Pearl Harbor

97 Men in Black II

98 Sherlock Holmes
Ich mag Guy Ritchie, Snatch zum Beispiel ist ein super Film. Nicht so abgedreht, dafür aber mit jeder Menge Humor und Spielereien ist Holmes absolut sehenswert. Nur die zweifachen Kampfszenen (erst in Zeitlupe, dann nochmals in Echzeit) sind mir etwas zu viel.

99 Das Bourne Ultimatum
Alle Filme mit Matt Damon sind irgendwie langweilig, so mein Gefühl. Ich hatte nie Lust herauszufinden, was wirklich mit Jason Bourne passiert ist.

100 Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen

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Feb
11
2010
18

100 liebste Bücher – kommentiert

Bei Büchern setzt bei mir jede Vernunft aus: Ich bin genau die Person, die nach fünf Minuten in der Buchhandlung bereits ein leichtes Trageproblem hat, die für ein besonders packendes Buch schon mal ganze Nächte bis zum Morgengrauen opfert und einmal vor lauter Spannung lesenderweise im Gehen einen Laternenpfahl geküsst hat.

Quelle: Flickr

Wenn dann deutsche Blogger damit beginnen, „Die Top 100 der Lieblingsbücher der Deutschen“ (ermittelt unter 250.000 ZDF-Zuschauer) zu kommentieren, kann ich auch nicht wiederstehen. Hier also die Liste inklusive meinem Senf (alle gelesenen Bücher sind fett markiert). Vorweggenommenes Fazit: Rund ein Drittel meines Lesegeschmacks deckt sich mit dem von rund einer Viertel Million Deutscher – ob das gut oder schlecht ist?

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien: Die Mutter der Fantasieromane. Auch wenn es keiner zugeben würde, aber jeder darauffolgende Roman dieses Genres hat Tolkien-Anleihen genommen. Unglaublich, was er für eine Welt erschaffen hat – von den unterschiedlichen Kreaturen bis hin zum kleinsten Unkraut. Packend, sehr spannend und schön geschrieben. Der Wehrmutstropfen für mich: Frauen spielen hier wenig bis gar keine Rolle und sind eher nur schön, auch die in regelmäßigen Abständen erklingenden Sonette sind ebenso nicht mein Fall. Wird von mir aber trotzdem in regelmäßigen Abständen immer wiedergelesen, all-time-favorite.

2. Die Bibel: Hat wohl jeder in der einen oder anderen Ausführung lesen müssen oder teilweise innerhalb vieler laaanger Kirchenbesuche vorgelesen bekommen.

3. Die Säulen der Erde, Ken Follett

4. Das Parfum, Patrick Süskind: Wunderschönes Buch, geniale Geschichte. Nicht erst nach dem Hype um den Film (den ich übrigens überhaupt nicht mochte) ist es en vogue, es als sein Lieblingsbuch anzugeben. Macht es ein bisschen weniger ansprechend, eigentlich schade.

5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry: Oh Schreck, das Lieblingsbuch der österreichischen Jungschar. Ich kann diese ganzen weisen Sprüche einfach nicht mehr hören.

6. Buddenbrooks, Thomas Mann

7. Der Medicus, Noah Gordon

8. Der Alchimist, Paulo Coelho

9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling: Das Erste hat anscheinend jeder gelesen, lustig. Ich muss sagen, dass ich sie ebenso wie Herr der Ringe einfach liebe, egal was landläufig davon gehalten wird. Ich weiß nicht, wie die deutschen Übersetzungen sind, aber Rowling schreibt im englischen unglaublich witzig, intelligent und baut im Laufe der sechs Bücher für alle Fans unglaublich viele Querverweise und kleine Geschichten ein, die den Leser noch zusätzlich mit der Geschichte verbinden. Abgesehen davon finde ich auch hier die Idee grandios und ziehe vor Frau Rowling hiermit den Hut.

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon

13. Das Geisterhaus, Isabel Allende Das Geisterhaus selbst hab ich nie gelesen, dafür aber einige andere ihrer Bücher. Südamerikanische Lebensbedingungen und -einstellungen, gepaart mit einem Hang zum Unheimlichen über dem Basisthema Liebe. Wunderschön geschrieben, tolle Literatur.

14. Der Vorleser, Bernhard Schlink

15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe Wer wurde damit nicht gequält? Ich verbinde mit Goethe immer einen alten, überheblichen Sack. Obwohl er sicher auch gute Sachen geschrieben hat – aber mich davon jetzt zu überzeugen fällt mir schwer.

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón Tolles Buch, habe ich auch schon öfters weitergeschenkt.

17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen

18. Der Name der Rose, Umberto Eco Das ist wohl schon mehr als zehn Jahre her, dass ich das gelesen habe. Ich kann mich nur noch erinnern, dass es prinzipiell gut war, sich die Geschichte aber unter der ganzen lateinischen Verse und Beschreibungen von irgendwelchen Bauwerken ziemlich zog. Der Film ist auch gut… :)

19. Illuminati, Dan Brown Wenn man vorher noch nie einen Dan Brown gelesen hat, ist die Story gut ausgedacht, wenn man z.B. auch Da Vinci Code kennt, wird das Ganze einfach nur langweilig. Ich weiß nicht, wie ähnlich sich seine restlichen Bücher sind, nachdem er wirklich nicht gut schreibt, tu ich mir das nicht mehr an.

20. Effi Briest, Theodor Fontane Habe ich anscheinend laut der besten Schulkollegin in der Schulzeit gelesen, kann mich aber nicht daran erinnern. Gut oder schlecht für mich?

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling siehe oben

22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell

24. Siddharta, Hermann Hesse

25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch

26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende Hach, wunderbar, fällt in meine Fantasy-Leidenschaft.

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn

28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt

29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse

30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz

32. Die Glut, Sándor Márai

33. Homo faber, Max Frisch

34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera: Alle schwärmen so von diesem Buch, mich hat es gar nicht besonders angesprochen…

36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez

37. Owen Meany, John Irving

38. Sofies Welt, Jostein Gaarder

39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving siehe oben

42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez: Hm…es ist mir teilweise etwas zu schwermütig und leidvoll, aber eigentlich dennoch ein empfehlenswertes Buch. Im Film wirkt das ganze sehr ermüdend, außerdem ist Javier Bardem in einer Laschi-Rolle völlig fehlbesetzt…

43. Der Stechlin, Theodor Fontane

44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee

46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann

47. Der Laden, Erwin Strittmatter

48. Die Blechtrommel, Günter Grass: Ziemlich stranges Buch, nichts für zwischendurch, aber natürlich absolut Weltliteratur.

49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque

50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks

52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling: siehe oben

53. Momo, Michael Ende: Als Kind gelesen und damals für ausgezeichnet befunden.

54. Jahrestage, Uwe Johnson

55. Traumfänger, Marlo Morgan: Hat mich zum ersten Mal mit der Situation der Aborigines konfroniert, irgendwann will ich auch mal so einen Trip machen.

56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger

57. Sakrileg, Dan Brown: Siehe oben

58. Krabat, Otfried Preußler: Ich kenne nur seinen Räuber Hotzenplotz, das sind intelligente und lustige Kindergeschichten ohne mahnenden Zeigefinger. Sollte jeder seinen Sprößlingen kaufen.

59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren: Da geht’s mir wie bei Preußler.

60. Wüstenblume, Waris Dirie

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro

62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson

63. Mittsommermord, Henning Mankell: Neben Fantasy kann ich ja auch jederzeit Krimis lesen. Die Schweden haben diese Kategorie ja wirklich perfektioniert, die zwei besten Wallander-Romane von Mankell sind meiner Meinung nach aber “Die Hunde von Riga” und “Die weiße Löwin”. Außerdem finde ich den fertigen Charakter von Walldner einfach super gezeichnet…

64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell

65. Das Hotel New Hampshire, John Irving: John Irving gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren, Hotel New Hampshire (spielt in Wien) zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Er hat so eine coole Art zu schreiben, verrückt, lustig und traurig gleichzeitig. Seine Charaktere sind Verlierer und Gewinner gleichzeitig, grandios. Alles von ihm lesen!!

66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi

67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher

69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling siehe oben

70. Tagebuch, Anne Frank:Hat mich in meiner Kindheit sehr beschäftigt, sollte jedes Kind lesen.

71. Salz auf unserer Haut, Benoite Groult

72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner

73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen

74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann

75. Was ich liebte, Siri Hustvedt: Ich habe ein anderes Buch von ihr gelesen, dass mir eigentlich sehr gut gefallen hat… gute Sexszenen, gut geschrieben! :)

76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers

77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé

78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt

79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig

82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë (auf Englisch)

84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern: Ich mag Hasenbücher, aber das hat mich nicht wirklich angesprochen. Finde Marian Keyes oder Sophie Kinsella besser.

85. 1984, George Orwell: Klassiker. Sollte jeder gelesen haben!

86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy: siebe Ahern.

87. Paula, Isabel Allende

88. Solange du da bist, Marc Levy

89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho: Trotz der Namensgleichheit hat es mich nicht wirklich angesprochen.

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell

92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow

93. Schachnovelle, Stefan Zweig: Grandios. Leseempfehlung!

94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski

95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi

96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas

98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë

100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:
Nov
17
2009
4

Der etwas andere Wien-Reiseführer

Die nächsten zwei Wochen beehren uns komprimiert liebe Leute aus drei Weltmetropolen – New York, Berlin und Schladming. Als Wohnwiener will man seine Stadt immer von der besten Seite zeigen, was an trüben Novembertagen nicht immer so einfach ist. Zwar spielen die Weihnachtsmärkte im Moment in meine Tasche, ich habe aber eine neue Geheimwaffe entdeckt: Den Schrittmacher.

schrittmacher

Dabei handelt es sich um einen Reiseführer in Form vieler kleiner Karten, die immer einen Tagesausflug zu einem bestimmten Thema anbieten.

Die Idee: Schluss mit Schleppen schwerer Reiseführer und die unübersichtliche Zettelwirtschaft in eine praktisch-ansprechende Form übertragen. Herausgekommen ist eine Schatulle mit schönen Städtetouren, die meist ganzjährig und kostengünstig durchzuführen sind. Einfach eine Karte ziehen – und der stinknormale Tag verwandelt sich in ein kleines Abenteuer.

Versehen mit ansprechenden Fotografien und Wörtern wie “Damenwahl”, “Männerrunde”, “Märchenstunde”, “Dorfschönheit” oder “Spurensuche” schicken die Karten selbst Wohnwiener an Plätze, die sie noch nie gesehen haben. Alleine beim Durchblättern hat mich sofort die Lust gepackt, eine Erkundungstour zu machen. So hört sich das bei den Erfindern an:

Themenorientierte Touren entführen in unterschiedlichste Welten und animieren zum Spionieren:
Ob Glamour der High-Society, Meditation bei Buddhisten oder Alltag hinter Gittern – wer sich auf das Spiel einlässt, erlebt Stadt im neuen Zusammenhang. Dass Puppenstuben die Architektur des Barocks veranschaulichen und man sich im Park eines Arbeiterviertels fühlt wie im eleganten Paris sind nur einige Beispiele der überraschenden Kombinationen. Die Auswahl der Orte zeigt exemplarisch das lebendige
Spektrum der Städte, neben Geheimtipps zeigen die Schrittmacher auch unbekannte Aspekte von Klassikern.

Bisher gibt es diesen schlauen Wegweiser bereits für Berlin, Hamburg, München und Wien – er ist ebenfalls für Paris und Barcelona in Planung. Zu bestellen ist er über die Website, sowohl als auch über den Buchhandel mit Angabe der ISBN-Nummer. Je nach Bestellort zahlt man zwischen 10 und 14 Euro, die sich aber voll und ganz lohnen.

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Nov
13
2009
12

Zwei Wochen MacBook: Eine Zwischenbilanz

Vom iPhone zum MacBook ist es nicht nicht weit, so zumindest meine Erfahrung. Knapp zwei Monate nach dem Erwerb des besten Smartphones hab ich nun auch das Großformat am Schreibtisch dazu. Mein erstes Fazit: Läuft ausgezeichnet, aber eine Wandlung zum Apple-Marketingguru werde ich wohl nicht machen.

Greeen-Apple“Du wirst nie wieder etwas anderes haben wollen!”, “Das kannst du nicht vergleichen, das ist einfach die Königsklasse!”, “Nicht ohne mein MacBook!” “Ich würde morden, entfernte jemand dies Kleinod von meiner Seite!” Warum Apple noch Werbung macht, ist mir unbegreiflich: Fast jeder Mac-User versucht jeden PC-User bei jeder Gelegenheit zum Guten bzw. Weißen zu bekehren. Sie haben es natürlich auch bei mir versucht, ausschlaggebend für meine Wahl war dann aber der ITler meines Vertrauens. Er war sich trotz seiner Apple-Phobie sicher: “Der passt zu dir.” (Ich nehme das jetzt einmal als Kompliment).

Foto: Alles2Null

Seit knapp zwei Wochen besitze ich dieses Gerät nun und denke mir: Ja, wirklich genial und wie jedes neue Notebook um einiges besser als mein voriges (deswegen habe ich es ja auch gekauft). Aber wo ist die helle Aufregung? Vielleicht hat sich das alles schon beim Kauf des iPhones entladen und das arme MacBook bekommt jetzt nichts mehr ab. Bald holt sich Apple den Laptop wieder ab, weil ich zu wenig enthusiastisch bin, ihr werdet sehen!

Natürlich bin ich absolut zufrieden  mit meinem neuen Gerät. Mein letzter Laptop (ein Dell-Notebook) feiert zu Weihnachten seinen dritten Geburtstag und ist mit der Zeit nicht nur ein bisschen zu schwer, sondern auch ziemlich behäbig geworden, wie unschwer am vorher-nachher Bild zu sehen ist:

Mac1

Aus Angst vor Eindringlingen in meiner Wohnung und der Entapplesierung deswegen hier meine Highlights nach zwei Wochen MacBook wie getimt am Tag des Apfels:

Kauf
Als erstes hat mich neben seinem formidablen Aussehen natürlich der Preis angesprochen. Für diese Ausstattung sind 900 Euro wirklich ok. Am Montagnachmittag via Apple-Onlinestore bestellt, wurde das Gerät am Mittwoch schon frei Haus in die eigenen vier Wände geliefert.

Schnelligkeit & Speicherplatz
Mit 2 GB Arbeitsspeicher geht dieses Baby mit meinem ausschweifenden Multitasking spielend um und bei 250 GB Speicherplatz brauch sogar ich eine Weile, bis eine Löschaktion notwendig ist.

Handhabung
Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb von rund zehn Minuten – praktisch ist natürlich auch, wenn man einen ITler (wenn auch mit Apple-Phobie) zur Hand hat. Ich verwende (bitte keine Steine werfen) Microsoft Office (d.h. Word, Excel, Entourage etc.), weil es in meinem Beruf einfach notwendig ist. Dadurch hat sich  die Umstellung für mich natürlich auch in Grenzen gehalten.

E-Mail
Schwierigkeiten hatte ich einzig und allein mit dem Mail-Programm, dem Herzstück meiner Arbeit. Um die alte elektronische Post aus vielen Jahren und fünf unterschiedlichen E-Mailadressen auf den Mac zu importieren, habe ich mich für den Kauf eines Importprogrammes entschieden. Um 10 Euro hat dieses kleine Programmchen alles tadellos übertragen und ist hiermit wärmstens empfohlen. Bei den Einstellungen in Entourage selbst hat es dann etwas gehapert, jetzt dürften die gröbsten Fehler aber behoben sein.

Display
Absolut überzeugen ist natürlich das Display bzw. der Desktop von Apple: Erstens ist es natürlich um einiges heller als mein altes (weil neu) und zweitens ist  die intelligente Aufteilung der Inhalte bestechend. Ähnlich dem iPhone (oder umgekehrt?) findet man alle wichtigen Programme auf einer Hierachieebene in der Leiste im unteren Bildschirmende (kann man auch leicht wegblenden). Auch die “aktiven Ecken” sind ein Hit: Dabei kann man jeder Bildschirmecke eine Funktion zuordnen, wie zum Beispiel “Öffne den Desktop” oder zeige alle Programme an, die im Moment geöffnet sind (mein absoluter Liebling).

overview_hero2_20091020Foto: Apple

Resümee
Wie es sich für ein neues Gerät gehört, hat sich der Kauf gelohnt und meinerseits die volle Punktezahl eingefahren. Wenn ihr mich in den nächsten zwei bis drei Jahren bis zur endgültigen steuerlichen Abschreibung des MacBooks auf der Straße trefft, könnt ihr aber ruhig normal mit mir reden. Ich werde euch nicht sofort in einen Apple-Store entführen, versprochen!

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Okt
12
2009
7

Malta: Zwischen Verkehrsalptraum und mediteranem Hollywood

So schnell kanns gehen: Vom Maltatal in Kärnten beim AlmCamp nach Malta im Mittelmeer in nur einer Woche. Der nachgeholte Urlaub hatte vergangene Woche alle Qualitäten eines Sommers inklusive Schwimmen, Sonnenbrand und Sandalen. Malta itself war eindeutig den Besuch wert.

Seit 21. September 1964 ist der kleine europäische Inselstaat unabhängig von der Kolonialmacht Großbritannien, das Mediterane hat sich in der über 150-jährigen Regentschaft schön in Charakter und Sprache mit dem Englischen vermischt. Wie in jedem Urlaubsland finden sich auch hier einige Schmankerln, was die deutsche Sprache angeht und die politischen Parteien nehmen ihre englische Bezeichnung anscheinend beim Wort:

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Verkehr de Luxe
Bei nur 410.290 Einwohnern können sich die Malteser einiges in Sachen Mobilität erlauben: Nicht nur, dass dort Linksverkehr herrscht, auch sonst geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Die Straßen sind recht überholungsbedürftig und ebenso ist auch die Art der Malteser, über diese hinwegzurumpeln:

Viele Malteser sagen mit einer Portion Selbstironie über sich: „Maltese people don’t drive right, they don’t drive left either, they drive in the shadows!“ („Malteser fahren weder rechts – noch links, sondern dort, wo Schatten ist“). (Quelle Wikipedia)

Der öffentliche Verkehr trägt dazu einiges bei: Züge gibt es keine, von der Hauptstadt Valetta zieht sich ein sternenförmiges Busnetz durch das gesamte Eiland. Betrieben wird es mit Vehikeln aus der Kolonialzeit, die von den Chauffeuren mit einer Selbstverständlichkeit über Berg und Tal gehetzt werden. Als natürliche Klimaanlage fungiert die offene Bustür, Stehplätze ohne Anhaltemöglichkeit sind Gang und Gebe.

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Ein Schmankerl sind auch die Nummertafeln. Statt Ortsbezeichnungen geht man – so meiner Beobachtung nach – einfach dem Alphabet nach und nimmt drei Buchstaben und drei Zahlen als Ausgangspunkt. Wunschkennzeichen haben so eine ganz besondere Qualität:

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Mini-Hollywood
Ins Staunen versetzt wird man in Malta durch das ein oder andere landschaftliche Kleinod: Die zwar sehr karge, aber mit wunderschönen Felslandschaften ausgestatte Insel wurde nicht zuletzt durch den Malteser- bzw. Johanniterorden mit beindruckenden Bauwerken versehen. Kein Wunder, dass Wikipedia folgendes sagt:

Malta ist eine der populärsten Film- und Fernsehkulissen der Welt und wird von der London Times scherzhaft als „Das mediterrane Mini-Hollywood“ betitelt. Beispiele für bekannte Filmproduktionen die hier gedreht wurden sind U-571, Monte Cristo, Troja, Alexander, Midnight Express, Gladiator, The Da Vinci Code – Sakrileg und München sowie prestigeträchtige Fernsehproduktionen wie BBCs Byron und Daniel Deronda. Die von Robert Altmans Film Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag (1980) verwendete Fischerdorf-Kulisse ist heute eine Touristenattraktion, obwohl der Film damals ein Flop war. (Quelle Wikipedia)

Dazu Eindrücke aus der eigenen Sammlung:

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:,

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