Mrz
02
2010
8

Geeketten-Stuff

Als Geek qualifizieren sich ja nicht mehr nur Männer, sondern auch immer mehr Frauen bzw. Geketten – wie auch das Wiener Girl Geek-Dinner immer so einfallsreich beweist.

In dem Sinne hat sich auch die Ausstattung den TechnikverrücktInnen angepasst – jetzt gibt es nicht mehr nur USB-betriebene Fliegenklatschen und kleine Roboter zum Kratzen des Allerwertesten, sondern auch Frauen-Kleinigkeiten (die zwar auch wieder Stereotye bedienen, aber wer nimmt das schon so genau…).

Meine lustigsten Fundstücke der letzten Zeit:

Geek-Grußkarten (auf etsy via nic_ko)

Geek-Taschen (via Labelqueen)

Geek-Hüte (via fashionably Geek)

Geek-USB-Sticks (das ist dann aber wirklich schon eher bedenklich…via cooloutfit)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:,
Feb
26
2010
4

Beste Wochenreste: Videos, absolut sehenswert

Dieser Tage bin ich völlig auf laufende Bilder eingestellt, deswegen besteht mein Posting heute nach längerer Zeit wieder einmal ausschließlich aus Videos, die es meiner Meinung nach unbedingt wert sind, angesehen zu werden.

Was das iPad für Magazine bringen kann
Obwohl ich mit MacBook und iPhone wohl als Apple-Jünger gelte, gibt es auch bei mir Grenzen. Den Hype um das iPad kann ich nicht ganz nachvollziehen (genauso wenig diese zwei Verrückten). Dennoch geben solche Tablet-PCs einen guten Ausblick auf das, was diese Technik Magazinen bzw. dem Journalismus bringen kann. Echt lässig! (via @hoeflehner)

Hörspiel-Nerd
Leute mit einer Passion sind mir schon von Haus aus symphatisch. Wenn diese Passion dann auch noch peripher mit Büchern zu tun hat, bin ich ganz Feuer und Flamme. So find ich auch diese Dame sehr spannend, die Spreeblick in ihrer Reihe Selbstauslöser vor die Kamera gebeten hat. Johanna Steiner ist ein Hörspielnerd und wie sich das genau zeigt, ist hier zu sehen:

Was die “neuen” Star Wars-Verfilmungen alles falsch machen
Star Wars ist Kult, keine Frage. Zumindest die alten drei, die guten drei. Spätestens wenn man Hayden Christensen beim Herumtollen mit Padme beobachten musste, fühlt man sich von George Lucas verraten – denn keiner ist so cool wie Han Solo. Was denn jetzt genau so alles schief gelaufen ist, besonders was den ersten Teil “Die dunkle Bedrohung”angeht, hat Mike aus Milwaukee wirklich cool erklärt (nicht von der lustigen Stimme ablenken lassen). Teil eins anbei, der Rest bei Spreeblick.

Wenn der Professor genug hat
Zu meiner Unizeit waren eigene Laptops in Vorlesungen noch eher Mangelware (da sieht man mal, wie schnell die technische Entwicklung voranschreitet – hätte ich das z.B.: über Computer an sich geschrieben, wäre ich wohl schon etwas älter). Jetzt hat schon jeder einen dabei und nützt ihn auch (so musste ich hören) dazu, sich aus dem hochschulischen Lernen auszuklinken. Manche Professoren werden dabei schon an den Rande der Verzweiflung gebracht und greifen zu überaus drastischen Maßnahmen, wie dieser Pädagoge:

Wie man eloquent die katholische Kirche entzaubert
Professorenreife im besten Sinne beweist der von mir sehr verehrte Autor Stephen Fry (der übrigens auch twittert) bei  The Intelligence² Debate, Großbritanniens führendes Diskussionsforum (das übrigens immer wieder einen Besuch wert ist). Nicht erst seit den letzten Skandalen um Kindesmißbrauch finde ich diese Religion dringends reformationsbedürftig. Mister Fry spricht eloquentest aus, was schief läuft und was besser gemacht gehört: (via Who said that I wasn’t right?)

Sachen zum Lachen
Diese Rubrik darf natürlich nicht fehlen, obwohl das Video wohl eher peinlich ist, als lustig. Statt den Zeigefinger beim Handschuh einfach wegzulassen (was findige Geschäftsmänner/fraen bereits zu Weihnachten auf dem Markt brachten), könnte man das iPhone im Winter auch mit Knabernossi u.ä. bedienen, hat das Computermagazin CHIP herausgefunden. (danke @liechtenecker)

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Feb
22
2010
2

Plakat(ives) zur Montagsaufheiterung

Ich horte diese kleinen Aufheiterungen schon etwas länger, bisher haben sie einfach nirgendwo richtig dazugepasst. Dieser Montagmorgen scheint mir prädestiniert, sie endlich zur allgemeinen Launenverbesserung auszupacken.

Vergebens
Jetzt mal ganz ehrlich: Wer findet sich bei folgender Grafik im roten Bereich wieder? Da können die Damen oder Herren noch so technikaffin sein – ich weiß nicht, wer dieses Drückmärchen in die Welt gesetzt hat. (via indiogidan)

Herzig
Nochmal ehrlich: Wie romantisch ist das denn? Da muss ich Herrn Niggemeier recht geben, “Hach” ist da genau das treffende Wort. Folgendes hat er auf der Webcam – die auf einen Alsterarm in Hamburg zeigt – entdeckt:

Schriftliche Erklärungen
Liebe und Sex machen sich zusammen gut, wer ganz im Anfang steht, dem könnten folgende Erklärungen die Basics völlig jugendfrei und lustig erklären.Weitere sind hier zu finden.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:
Feb
19
2010
4

Beste Wochenreste: Vom Buch zum Film

Das Thema Buch lässt mich auch in dieser Woche nicht los. Ich versuche gerade, die ganzen Buchempfehlungen meiner Kommentatoren zu verifizieren und das Netz versorgt mich daneben ständig mit neuem Stoff, besonders zum spannenden Thema Literaturmarkt versus Multimedialität. Die interessantesten Fundstücke gibt es diese Woche in den Wochenresten.

1984

Mein Geburtsjahr war titelgebend für einen der wichtigsten und intelligentesten Romane zum Thema Überwachungsstaat. Viele meinen ja, dass wir das 2010 via Twitter, Foursquare, Latitude und Co. selbst erledigen und Big Brother obsolet geworden ist. In welche Welt ich abseits von vielleicht jetzt wahr gewordener Utopien geboren wurde, zeigt die Website What Happened In My Birth Year?. Dort wird einem in DOS-ähnlichem Design langsam vorexerziert, was man als Säugling alles so verpasst hat und Erinnerungen an die Zeit danach aufgeweckt – ausgezeichnet! (via Spreeblick, Fotoquelle hier)

Erfolgsrezept: Buch zu Film zu 3D
Wie ich schon im Post der 100 Bücher angedeutet habe, bin ich ein leicht erkennbarer Fantasy-Fan. Wenn die Handlung aber zu schablonenhaft angefertigt ist, habe auch ich keine Freude daran – es sei denn, die Technik bzw. Action dahinter tröstet soweit darüber hinweg, dass ich ihn mir wenigstens bis zum Ende ansehe. So geschehen bei “Avatar”, der es sicherlich nicht in meine Top-Film-Kategorie schafft und den ich mir wahrscheinlich auch nicht im TV anschauen werde (außer mir ist wirklich sehr langweilig). Der Grund dafür: Das 3D-Erlebnis ist einfach nur im Kino gut und macht den Film einzig und allein wirklich sehenswert. Umso größer war meine Freude, als Herr Hilton postete, dass auch Harry Potters “Deathly Hallows” in 3D kommen. Zwar bestätigt sich auch bei dieser Filmreihe, dass die eigene Fantasie nie richtig gut in Filme umgesetzt werden kann, aber schon alleine der zugrunde liegende Stoff macht den Kinogang hier zum kaum erwartbaren Ereignis. (Fotoquelle hier)

Zukünftiges Erfolgsrezept: Videobuch?
Was Anthony Zuiker angreift, wird in den USA und landläufig im Rest der Welt zu Gold. Der Herr hat sich mit dem Produzieren und teilweisen Schreiben der CSI-Serien selbst Geldscheine gedruckt. Jetzt steigt er ins Buchgeschäft ein – mit einem äußerst zukunfstträchtigen Format -  wie Norbsi berichtet:

Level 26 lautet der Titel des Thrillers von Anthony Zuiker [...]. In dem Buch gibt ca. alle 20 Seiten Links zu professionell produzierten Videos (20 an der Zahl), die Szenen aus dem Buch zeigen und die Story voran treiben.

Nicht selten genug lese und höre ich von Bekannten, die kaum einen langen Absatz (oder meine Postings) lesen können, weil ihre Geduld nicht ausreicht und sie sich eher vorm Fernseher als vorm Buch entspannen können. Möglicherweise ist das ein Weg, um das Buch auch weiterhin vor dem Aussterben zu bewahren.

Buchverkauf für jedermann
Ein völlig anderes Problem ergibt sich für Menschen, die vom Lesen gar nicht genug bekommen können: übervolle Bücherregale. Neben den all-time Klassikern schleichen sich im Laufe der Jahre Platzverbraucher ein, die man selbst geschenkt nicht haben wollte. Wie man sie möglicherweise zu Geld machen kann (gesetz den Fall, dass sie jemand anderes will) zeigt der Blog Blätterrauschen hier und stellt interessante Buchankauf-Plattformen im Web vor.

Sachen zum Lachen
Bücher sind Bildung, aber für manche Themen sind laufende Bilder einfach plakativ besser. Diese Anti-Aids-Kampagne verfehlt ihren Bildungsauftrag auf keinen Fall, zum Zerkugeln! (via Sexblog)

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Feb
16
2010
2

Den öffentlichen Raum zum Kunstraum machen

Ich bin kein prinzipieller Feind von Werbung, das schicke ich hiermit gleich voraus. Intelligent durchgedacht und passend zum Ambiente kann Werbung auch selbst zum Mehrwert werden. Sehr oft bleibt sie aber platt und störend, besonders im öffentlichen Raum.

Ein Künstlerkollektiv hat sich im Rahmen der Transmediale in Berlin Gedanken über die Zugepflastertheit von Straßenzügen gemacht und einen Adblocker für den öffentlichen Raum erfunden, “The Artvertiser“. Dabei handelt es sich um ein eigens entwickeltes Fernglas, das Werbung ausblendet und sie durch Kunst ersetzt.

Was dahinter steckt, erklärt ein interessanter Artikel auf Blogpiloten.de:

Julian Oliver ist einer der Initiatoren des Projekts. “Die Stadt ist ein Raum der verdichteten Reize”, sagt er. Er wolle sich nicht damit zufrieden geben, dass die Bewohner Städte nur Lesen und nicht schreibend neu gestalten können – anders als Unternehmen, die sich optische Beeinflussung ihrer Städte mit Geld erkaufen können. Bürgern hingegen bleibt der Zugang verweigert. Darum setzte er und seine Mitstreiter sich daran, Computern das Widererkennen von Werbeflächen beizubringen.

Für Olivers Mitstreiter Damian Stewart bedeutet das Projekt auch noch etwas anderes – nämlich Hirnfrieden. Forschung hat ergeben, dass die Hirnaktivität beim Konsum einer Google-Seite wesentlich aktiver ist als beim Lesen eines Buches – weil ständig neue Entscheidungen getroffen, neue Reize auftauchen. Das sei nicht gut für das Hirn, ziehe zu viel Energie, sagt XY – eine andere Begründung dafür, Werbung zu blocken, eine Art Hirnurlaub also.

So sieht das Ganze in echt aus:

Artvertising Berlin, Transmediale 2010 from Julian Oliver on Vimeo.

Ich finde dieses Projekt ziemlich spannend, nicht zuletzt, weil hier etwas aus der Computerwelt in die reale Welt umgemünzt wird – und nicht umgekehrt. Schon länger kann man im Browser Werbung nicht nur wegblocken, sondern mit einem eigenem Ad-on (zumindest weiß ich das von Firefox) durch Kunstwerke ersetzen lassen.

Nachdem ich als Selbstständige öfters an fremden Computern arbeite, genieße ich die leeren Stellen in meinem eigenen Browser besonders. Umso besser, wenn die meisten unnotwendigen Werbungen auf dem Weg in die Arbeit oder anderswo auch gleich mitausgeblendet werden würden.

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Jan
22
2010
2

Beste Wochenreste: Sehen und gesehen werden

Es ist schon wieder Ende Jänner? Das habe ich total übersehen! Kaum hat das neue Jahr mit augenscheinlichem Tagezählen begonnen, kann ich den To-Do-Haufen kaum mehr überblicken. Aus den Wochenresten wird daher wieder  – leicht zu erkennen – ein Monatsüberblick. Dieser ist dem Auge und seinen Fähigkeiten gewidmet und wird hoffentlich sichtlich richtig Spaß machen…

Sichtweise
Wer bereits die Anfänge der Social Networks im deutschen Raum mitgemacht hat (sprich die legendären Hochzeiten von StudiVZ) erinnert sich sicher noch an die Gruppe “Disney hat mir ein unrealistisches Bild von Liebe vermittelt”. Diese Prägung vom starken Prinzen, der einem aus der tiefsten Misere ins sein Königreich voll Glanz und Glamour entführt, steckt in uns Prinzessinnen ganz schön tief. Was das eigentlich für unser stahlhartes Pendant bedeutet, eruiert dieses Video: (via Ingrid)

Videobotschaft
Die Vorteile des Internetzs kann man nicht nur für den Job nutzen, wie das alle ständig machen. Sie erleichtern auch mein Privatleben und das meiner Familie. Wenn man drei verschiedene Orte (inklusive einem außerhalb der Staatsgrenze) für einen gemütlichen Familentratsch einrechnen muss, haltet sich die Praktikabilität eines normalen Telefons in Grenzen. Skype heißt daher schon seit einigen Jahren die Wahl des Familienverbinders. Videokonferenzen waren bisher aber nur zwischen zwei Personen möglich, was ich ja persönlich wirklich schade finde – besonders, weil gewisse Grimassen zu gewissen Aussagen einfach viel mehr Spaß machen. Ein neues Plugin für Skype ändert das jetzt: VuRoom. Für knapp 10 Dollar pro Monat Miete kann man sich als Konferenzleiter betätigen, die anderen Teilnehmer kommen gratis dazu. (via Blogpiloten)

Vogelperspektive
Etwas aus der Vogelperspektive zu betrachten hat immer wieder etwas Beruhigendes. Nicht zuletzt macht so ein kleiner Bergausflug die Probleme zumindest bis zum Abstieg ein bisschen kleiner. Gemütlicher kann man das natürlich  in großen Städten haben, wo sich die Menschheit die künstliche Version zur erleichternden Vogelperspektive in allerlei Form und Farben (inklusive Lift) geschafffen hat. Mein letztes Höhenerlebnis war noch in den wenigen Stunden des Jahres 2009 am Eiffelturm in Paris in wunderbarer Begleitung, diesen Turm möchte ich auch irgendwann befahren. Bis dorthin kann man sich mit diesen schönen Bildern einen kleinen Höhenrausch abholen.

Höhenrausch
Zum Politiker wird keiner, der nicht gerne auch gesehen wird – in Zeitungen, im Fernsehen oder mit der rosaroten Brille (ob vom Partner oder  außerhalb bestehender Beziehungen). Die Sache mit den Affären ist dann eine Frage der Sichtweise: Was ist wahr, was ist Gerücht, was sagt die eigene Moral? Man könnte angesichts dieser strenge katholischen Dame und ihren Eskapaden schon in Schadenfreude versinken, der sehr empfehlenswerte Sex-Blog der Zeit stellt dazu aber eine interessante These auf.

Die Emanzipation hat einfach eine weitere Stufe erklommen. Was man bislang hauptsächlich von Männern gewohnt war, tun jetzt auch die Frauen: das Ausnutzen von Machtpositionen für Freundschaftsdienste. Haben wir wirklich geglaubt, das würde nicht passieren? Um einen Spruch von Heidi Kabel abzuwandeln: Die Emanzipation ist erst dann vollendet, wenn genauso viele unfähige Frauen wie Männer in verantwortlichen Positionen sind. {…} Die Erklärung ist vermutlich für beide Geschlechter die gleiche: Wer erst einmal so weit oben ist, fühlt sich unverwundbar. Und vermutlich hat er in dieser Position schon so viele ähnliche Freundschaftsdienste miterlebt, das sie für ihn nichts Besonderes mehr sind.
Bildstrecke
Eine andere Dame hat bereits um einiges öfter das Licht der Öffentlichkeit auf ihr Privatleben scheinen lassen müssen. Lindsay Lohan wird uns nun auch als Richard Lugners Begleitung beehren – ein Coup möchte man meinen! Auch der gewohnt bissige amerikanische Society-Blogger Perez Hilton hat sich dazu zu Wort gemeldet. Unter dem Titel LiLo Is A Paid Escort nimmt er seine Lieblingsbashing-Partnerin in Bild und Schrift ordentlich in die Mangel:
Austrian moneybags Richard Lugner is paying for Lindsay Lohan to be his prostitute arm candy to the Vienna Opera Ball next month. {…} Have fun you two! And remember, no kissing on the mouth.

Sehenswert
Die Silver Surfer sind ja schon ein fixer Bestandteil des Internets, in diesem Video bekommt das aber nochmals eine ganz andere Bedeutung. Ein Schrei! (via Malcolm)

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Dez
29
2009
2

Things to watch 2010

Das Jahr neigt sich wirklich schon wieder dem Ende zu. Schlimmerweise habe ich nun auch das Gefühl, dass die 365 Tage mit Hilfe einer gesteigerten Zahl von Lebensjahren immer flotter vorbeirennen. Trotzdem fängt mein Jahr 2010 mit Silvester in Paris bereits grandios an und wird laut meinen Prognosen auch in den nächsten Monaten ausgezeichnet. Folgende Menschen haben sich für 2010 ebenso einiges vorgenommen:

52 Personen in 52 Wochen
Wenn über Facebook, Twitter und Co. (liebevoll) hergezogen wird, dann sind die Anzahl der “Freunde” meist einer der Hauptangriffspunkte. Kein Mensch könne diese Maße an Menschen in Wirklichkeit zu seinem Bekanntenkreis zählen, heißt es. Wohnt man in Österreich bzw. in Wien, schaut die Sache schon etwas anders aus, so meine Erfahrung. Durch die Web2.0-Dienste habe ich in der Bundeshauptstadt eine Vielzahl an spannenden, netten und lustigen Zeitgenossen kennengelernt, von denen einige  auch in meinen echten Freundeskreis übergelaufen sind. Natürlich sind ehrlicherweise nicht alle Menschen auf Twitter und Facebook so interessant, dass man sie treffen will, aber über 80 Prozent bin ich sehr froh und freue mich auch immer, sie zu treffen. Wie man aus diesen spannenden Kontakten  Potential für neue Ideen schöpfen kann, versucht Hannes Offenbacher nun herauszufinden.

Bei Xing stehe ich derzeit bei rund 3800 Kontakten, bei Facebook bei 820 Freunden und bei Twitter 680 Follower. Einmal schnell geschätzt habe ich in dieser Umwelt des Social Webs in der Woche mit rund 30 neuen Gesichtern zu tun. {…} Mal abgesehen von den real bekannten Kontakten, die man beruflich oder privat tatsächlich immer wieder trifft, interessiert mich vor allem eine Gruppe: Die coolen Unbekannten. Man fügt sie einmal hinzu (oder sie tun es), weil man etwas vermutet, das Projekt/ die Firma rasend interessant erscheint, man etwas beim Anblick des (kreativen) Fotos spürt, weil ein Halbsatz im Profil neugierig macht und sie ein einziges Status Update, ein ausgeschriebener Gedanke, sofort sympathisch macht. Verdammt, warum treffen wir diese Leute nicht?

Damit er sich nicht mehr deswegen ärgern muss, hat er ein ehrgeiziges Ziel für das kommende Jahr:

Ab 2010 starte ich einen Selbstversuch. Ich „zwinge“ mich selbst, diese coolen, sympathischen und bis dato nur virtuellen Kontakte in real zu treffen. Auf einen Cafe, ein Glas Wein, ein Frühstück oder zum Lunch. Das ambitionierte Ziel: Jede Woche eine Person. Und: Zusätzlich, einmal im Quartal, gibt es ein größeres Get-together (für noch Unbekannte) in einem Lokal. „Network me“ – so die herzliche Einladung. Ein Netzwerktreffen mit den Kontakten von – mir.

Ich finde das prinzipiell eine gute Idee, die auch Netzkritikern wieder zeigt, dass online nie ohne offline funktionieren kann und viel Zeit im Web noch lange nicht bedeutet, das man über die Monate ein gefühlsgedämpfter Eremit wird. Ganz im Gegenteil: Ich sehe meine Tage und Wochen in der “virtuellen Welt” -  die eigentlich vor zwei Jahren in Wien so richtig begonnen haben – als eine sehr befruchtende und kontaktreiche Zeit an. Ich bin gespannt, wie es Hannes dabei geht. (Fotoquelle: Flickr)

Modeblogger in Magazinform
Über Mode zu Bloggen ist wohl eine der häufigsten Ausdrucksformen von Mädels im Netz und auch ich habe die eine oder andere Modedame in meinem RSS-Feed. Nicht alles ist hundertprozentig qualitätsvoll, aber immer mit  viel Freude am Tun gemacht. Wer sich gern mit Mode beschäftigt und sich nicht nur auf Print-Magazine beschränken will, dem ist das Online-Magazin “The Bloggettes” zu empfehlen. Eine Handvoll Wiener Fashionblogger versucht sich hier an der Darstellungsform Modemagazin und bringt in regelmäßigen Abständen Texte und Fotostrecken zu den schönen Äußerlichkeiten ins Netz.

Banken beobachten
Die Weltwirtschaftskrise, die eigentlich eine Bankenkrise ist, wird uns natürlich auch 2010 noch ausreichend beschäftigen. Das Hauptproblem ist und bleibt ja, dass die Herren Wirtschafter sehr freie Hand beim Schalten und Walten haben und das auch immer erst im Nachhinein bemerkt wird. Die Blogpiloten haben dazu eine Website ausgegraben, die auch für den normalen Web-User einen Überblick über die Banken und ihre Tätigkeiten rund um die Welt gibt.

Wo legt die Deutsche Bank eigentlich Geld an? Wo investiert die Citygroup? Und wo landen die paar Euro, die du bei der Santanderbank angelegt hast? Eine Frage, die trotz der Finanzkrise kaum jemand beantworten kann. Doch damit macht die Seite banksecrets.org jetzt Schluss: Hier ist fein säuberlich nachzulesen, in welchen schäbigen Geschäften vielleicht auch deine Hausbank ihre Finger hat.

Bevor man sich also visionär für die nächsten Jahrzehnte etwas Ansparen will, kann man nun diese Website besuchen. Leider sind dort bisher aber noch keine österreichischen Banken versammelt, vielleicht wird das ja noch mit der Zeit erweitert. (Fotoquelle Flickr)

Garantiert zum Lachen auch 2010
Zum Abschluss des Jahres noch ein Video zur FPÖ-BZÖ-FPK-Geschichte, die schon an sich völlig lächerlich ist, aber nochmals sehr lustig auf YouTube persifliert wird. Das Leben des Brian ist halt immer ein Hit. (via Helge)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,
Dez
22
2009
3

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

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Nov
27
2009
3

Beste Wochenreste: Styleguide by Kuriosum

Der Bogen über die heutigen (Monats-)Wochenreste ist nach der Kreativität über das Design gespannt. Vielleicht ist es der Einfluss meines MacBooks, der mich zwar nicht mehr als zuvor Bloggen lässt, mich dafür aber  im November auf besonders viele hübsche Dinge hinweist.

Stylisch Wohnen
Dass Berlin anders ist, wird wohl niemand bestreiten. Wo wenn nicht dort, kann man in einer Tankstelle nicht nur gemütlich, sondern auch stylisch wohnen und wird dann damit in der New York Times gefeatured. Herr Jürg Judin hat zu läppischen 500,000 Euros gegriffen und aus einer alten Shell-Befüllstation im Bezirk Schöneberg eine Designer-Wohnung gemacht, inklusive Grünoase. Um der Kuriosität den Hut aufzusetzen hat der Herr natürlich keinen Führerschein…. (via stylespion)
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Bitte hier entlang für die gesamte Geschichte. Zusätzlich zum kurios/interessanten Artikel ist das Lesen der New York Times natürlich immer wieder Balsam für die von der österreichischen Medienlandschaft geschundene Seele. Für die Tankstelle wäre ich zwar nicht zu haben, dafür aber sehr wohl für sowas. Das steht auf meiner Wunschliste für das Christkind an oberster Stelle, falls jemand noch Geld übrig hätte…

Stylisch Shoppen
Es soll tatsächlich Menschen geben, die keine Freude am Geldausgeben in jeglicher Hinsicht haben – besonders, wenn es um Körper- und Fußbekleidung geht. Die Japaner – die Oberchefitäten des Konsums – haben vielleicht eine Möglichkeit gefunden, auch Shoppingmuffel ein kleines Lächeln zu entlocken. Dazu haben sie sich des bisher eher als unsexy gegoltenen Barcodes angenommen: (via infosthetics)
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Stylisch (?) Essen
Die Idee zu dieser Kuriosität ist sicherlich einem Designer oder anderweitig kreativen Menschen in einer Schaffenskrise eingefallen. Ein kleines bisschen erinnert mich das Ganze an meinen werten Cousin, der sich auch eingehend mit lukullischen Genüssen beschäftigt. Auf Scanwiches beschränkt man sich hingegen vollständig auf das gemeine Sandwich und involviert zum besseren Verständnis einen Scanner. Die Ergebnisse sorgen dennoch (in den meisten Fällen) für das Verlangen nach dem Snack für zwischendurch. (via Spreeblick)
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LebensStyle
Wäre ich in der Welt des Dr. Oetkers vor knapp 70 Jahren gefangen, müsste ich mich nach Anblick der Scanwiches sofort in die Küche stürzen und für meinen Liebsten etwas zubereiten. Das Video dazu ist einfach nur lustig und ich hoffe, keiner nimmt das in Hinblick auf das Thema Emanzipation allzu ernst. Im schlimmsten Fall kann man sich darüber freuen, dass wir nicht mehr nach diesem Maßstäben leben (ausgenommen ist natürlich der Fakt über die Männer, die gern Süßes essen ;) ).

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Nov
02
2009
2

Beste Wochenreste: Kreativität von A bis Z

Bevor ich die Monatsmarke des Nichtbloggen überschreite, gibt es die Wochenreste bereits am Montag. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hiermit eher um Oktoberreste, die unter dem großen thematischen Bogen “Kreativität” stehen. Es sind allesamt Dinge, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

creativityFotocredit: Flickr

Best of Hörbuch
In den vergangenen Jahren sind Hörbücher aus der Kinderecke heraus zu einem wahren Bestseller avanciert. Fans der vertonten Buchstaben, die gleichzeitig mit zu wenig Platz im CD-Regal kämpfen, haben im Netz die Qual der Wahl. Auf Blogpiloten.de gibt es eine gute Zusammenfassung der interessantesten Hörbuch-Websites, die eine Entscheidung erleichtern sollte.

Selfmade-Book
Wer sich statt dem passiven Hör- und Lesegenuss gleich selbst an die Arbeit machen will, der wird mit dem neuesten Spielzeug aus dem Hause Wikipedia seine Freude haben: Mit Hilfe des Buchgenerators kann man sich sein eigenes  Schriftwerk zu jedem Thema aus den Seiten des Web2.0-Nachschlagewerkes zusammenklicken.

Mixtape-Revival
Statt tausend gedruckter Worte spricht die Musik auf Mixtapes alles aus und noch vieles mehr. Auf Norberts Filmvermarktungsblog findet diese wunderschöne, aber leider völlig vergessene Art des etwas anderen Liebesbriefes sein Revival. Findige Filmvermarkter haben sie für einen neuen Film ausgegraben (nein, nicht High Fidelity 2) und ermuntern Websurfer, ihr Mixtape digital zusammenzustellen und zu distribuieren. Fein!

Bewerbung Deluxe
Findig ist auch dieser junge Mann, der sich das Web2.0 für seine Bewerbung so gut zu Nutze gemacht hat, dass man ihn eigentlich nur einstellen kann: Thorsten will als Texter zu Red Bull und geht dafür von München nach Fuschl – zu Fuß. Begleitet wird er von Blog, Twitter und Co. Wer seinen Weg kreuzt, schickte eine Postkarte an Red Bull. Seine Bewerbungswanderung ist zwar schon vorbei, das Ergebnis steht noch aus.

Kreative Ausrede
Grandios beruflich wieder hinausgeredet haben sich Drehbuchschreiber in diesem Video: (via Norbsi)

Kunstvoll nackt
Den etwas anderen Studentenjob hat sich die Hamburger Kunststudentin Verena Issel angelacht. Sie hat zwölf ihrer Mitstudenten für den “Art Boy”-Kalender gewonnen und zwar völlig nackt. Das Grundgerüst sind Posen a la Jungbauer, gemischt mit Kunstgeschichte-Anspielungen. Nicht  Wohnzimmertauglich, aber lustig anzusehen! Mein absoluter Favorit: Mister Januar

januar

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