Bei mir geht es diese Woche mit Bildern weiter, vielleicht weil ich auch beruflich so auf das Visuelle fixiert bin: Dieser Tage, genauergesagt heute und morgen, geht ein von mir mitorganisiertes Projekt, die Architekturtage 2010 über die Bühne. Bei diesen Tagen der offenen Tür in ganz Österreich kann man sich über spannende Architektur informieren. Wer also für das Wochenende noch nichts vor hat: Anschauen!
Große Bilder
Völlig verständlich, dass ich meinen ersten Beitrag daher mit einem Architekturthema im weitesten Sinne beginne: Die Faszination einer Baustelle erschließt sich mir – im Gegensatz zu so manchen kleinen und großen Buben – nicht (immer). Bei dieser mache ich dann wohl eine Ausnahme: DerStandard hat die Baustelle Wiener Südbahnhof besucht und einen Blick von oben riskiert. Entstanden sind nicht nur spannende Bilder der Riesenbaustelle (mit einer Größe von 109 Hektar so groß wie der Bezirk Josefstadt), sondern auch schöne Aussichten auf Wien.
Die Blogger und ihre Schreibtische
Von den guten Blogs kann man ja nie genug haben – als kleiner Nachtrag zu der Aktion “Ein Herz für Blogs” findet man hier eine anschauliche Liste guter deutscher Blogs. Die Blogbefüller geben Auskunft über ihr Schreiberling-Dasein, Tipps für weitere sehenswerte Sites und zeigen die Schreibtische, an denen alles entsteht. Nice! Auch Lisa hat ein Herz für Blogs gezeigt und interessante österreichische Blogs gefunden. Ich freue mich auch sehr über die Empfehlungen im Rahmen der Aktion hier, hier und hier.
Präsenz von Frauen in Filmen
Welche Stereotypen sich Disney über die Jahrzehnte für Männer herangezüchtet hat, habe ich schon an anderer Stelle einmal erwähnt. Diesmal geht es um die Darstellung von Frauen in Filmen und da schaut die Realität noch düsterer aus. Der Bechdel-Test geht diesem Phänomen mit drei einfachen Fragen auf den Grund:
1. Spielen in dem Film mindestens zwei Frauen mit und haben sie Namen?
2. Sprechen diese Frauen miteinander?
3. Sprechen sie über etwas anderes als Männer?
Wieviele Filme diesen Test nicht bestehen, seht ihr hier (via Spreeblick):
Bauernschlau
Bauernschlau, aber ohne Genierer würde man wohl diesen alten Herrn bezeichnen, der Justin Halpern jetzt zu einem Buch- und einem Serienvertrag verholfen hat. Nachdem der 28-Jährige auf Grund von Lebenswirren zurück zu seinem Vater zog, hielt er die recht heftigen Sprüche seines Vaters via Twitter fest. Vor kurzem erschien dazu ein Buch, der amerikanische Fernsehsender CBS hat schon eine Pilotserie mit William Shatner als “Dad” gedreht. Unter dem Titel “Shit my dad says” finden sich auf Twitter so Schmankerln wie: (via Spreeblick)
Do people your age know how to comb their hair? It looks like two squirrels crawled on their heads and started fucking.
“You worry too much. Eat some bacon… What? No, I got no idea if it’ll make you feel better, I just made too much bacon.”
„YOU, a published writer?..Internet don’t count. Any asshole can throw shit up on there.“
Klugscheißer
Jeder, der in der Informationsbranche arbeitet, kennt diese Menschen und jeder in dieser Branche läuft täglich Gefahr, selbst einer zu sein/werden: Ein Klugscheißer. Was aber nicht heißt, dass ich Wissen nicht wichtig finde. Dieses Buch ist nicht umsonst in meinem Regal, was mich natürlich auch zu einem Klugscheißer macht. Umso wichtiger ist es, sich manchmal auf den Boden zurückzuholen, wie das die famose Band Bonaparte so treffend schafft. (via Sascha)








