Sep
11
2009

Beste Wochenreste: Social Media als Zigarettenpause

Die heutigen Wochenreste beschränken sich auf ein Thema, nämlich die Pause. Die habe ich bald dringend nötig. Wie schön ist es, dass der erwünschte Sommerurlaub im Oktober endlich kommt. In diesem Sinne kurz und knapp: Ein schönes Wochenende!

tschick“Ist Social Media die neue Form der Zigarettenpause?”  fragt sich die Karrierebibel.de, um es daraufhin gleich mit einem fetten “JA!” zu beantworten. Seit ich vor knapp zwei Jahren dem blauen Genuss ade gesagt habe (ihn aber ab und zu noch sehnsüchtig nachrieche) bin ich pausentechnisch gegenüber meinen rauchsüchtigen Arbeitsgenossen im Nachteil. Ich finde zwar nicht, dass Twittern und Facebooken dieselbe entspannende Wirkung hat wie ein Nikotinflash inmitten frischer Luft, aber zumindest kann man im Netz zusammen mit anderen hart arbeitenden Menschen auf hohem Niveau jammern.

Tatsächlich ist es so, dass diverse Studien die Produktivität steigernde Wirkung von kleinen Arbeitspausen preisen, insbesondere wenn wir sie zum Austausch mit anderen Menschen nutzen. Professor Alex (Sandy) Pentland vom MIT zum Beispiel zeigt in ihren Arbeiten, wie Büroplausch die Leistung der Mitarbeiter erhöht. Kurz: Er entspannt, sorgt für geistige Frischluft, inspiriert.

Der menschliche Organismus schafft es ohnehin nicht, sich länger als eine maximale Zeit von 70 bis 80 Minuten am Stück zu konzentrieren. Spätestens danach sollte man kurze Ruhezeiten, vulgo Pausen, einlegen. Immerhin: Jeder dritte Manager ist davon überzeugt, dass er mit zusätzlichen Pausen konzentrierter und effektiver arbeiten würde, 21 Prozent glauben zudem, dass sich die Stressbelastung der Mitarbeiter durch Kurzpausen senken ließe, so das Ergebnis einer Umfrage des IWD Forschungsinstituts.

Fotoquelle Flickr

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,

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