Perfektes Beispiel für die Nutzung von Social Networks in der Kunst-PR
Unzählige Artikel wurden bereits darüber geschrieben, wie denn das ominöse Web2.0 für seine Arbeit nutzbar gemacht werden kann. Bisher habe ich vor allem im Kunst- und Kulturbereich sehr wenig Output dieser Tipps und Tricks gesehen. Umso besser hat mir dieses Lehrbeispiel für Kunst-PR auf Facebook gefallen:

Die Idee ist einfach und genial: Matt Held, ein Maler aus Brooklyn (woher sonst!), macht aus Facebook-Profilfotos Gemälde. 200 sollen es an der Zahl sein, die dann in einer großen Ausstellung gezeigt werden. Als Model kommt jeder in Frage, der sich in seine Facebook-Gruppe einträgt und den Herrn als Facebook-Freund added.
Die Idee dahinter:
With the development of social networking sites, I’ve developed an interest in how people take simple or complex snapshots of themselves, post them to their page as a representation of who they are and what they want people to see. It is an interesting form of control and, in a way, self-preservation. [...] Take a collection of these portraits and put them into the context of a gallery space or like setting, and you see a community of individuals—their likeness elevated and memorialized like the original commissioners of portrait painting; the rich and powerful—displayed as a portrait’s original intent: expression of an individuals’ character and moral quality.
Was haben die User davon:
We will send you the JPEG of it when/if it gets completed. [...] You can use it as your profile image for facebook, twitter, tumblr, flickr, myspace. [...] The finished, physical piece will remain as property of the artist.
Den Anstoß zum Erfolg dieser Aktion – wie könnte es anders sein – haben Familie und Freunde des Künstlers gegeben. Wie Held auf seinem Blog ausführt, waren sie die ersten, die der Facebook-Gruppe im Oktober 2008 beigetreten sind. Im Jänner konnte “I’ll have my Facebook portrait painted by Matt Held” bereits 165 Mitglieder verbuchen, jetzt im Februar sind es plötzlich mehr als 1.500 Portraitwillige.
Matt Held schafft mit seinem Projekt drei Dinge auf einen Schlag: Er macht sich und seine Arbeit einem breiten Publikum bekannt, stellt ein interessantes Kunstprojekt auf die Beine und schafft es, die Web2.0-User mit dem richtigen “Treat” anzusprechen – ein auffallendes und besonderes Profilfoto. Alles in allem für mich ein Musterbeispiel für Kunst-PR im Web.
via Spreeblick
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20 Feb 2009
i mag dei blog .. weiter so
20 Feb 2009
Kann mich sebsta nur anschließen, wennst so weitermachst, lukrierst noch ne ordentliche Fan-Gemeinde!
hab nur irgendwie nix kommentierbares gehabt
bussi
Phil
20 Feb 2009
Meine Herren, ich danke sehr!
)
22 Feb 2009
Wenn wir schon dabei sind, schließe ich mich meinen beiden Vorrednern an! Schönes kurzweiliges und abwechslungsreiches Themenspektrum bislang, Bravo!
Lg Andi
26 Feb 2009
Das freut mich irrsinnig, dass ich soviel Zuspruch bekomme, danke!