Apr
02
2010
1

Beste Wochenreste: Geeks auf allen Kanälen

Das Geektum scheint sich in Wellen bemerkbar zu machen: Diese Woche haben mich jede Menge Fundstücke erreicht, die Menschen und ihre Passion im Internet zeigen. Teils spannend und informativ, teils verrückt und einfach nur zum Lachen – hier eine kleine, feine Auswahl.

Peter erklärt die Welt
Mobile Applikationen sind mein täglich Brot, ohne wäre sie wäre mein Informationsleben um einiges unbequemer. Auf dieses Thema gestoßen bin ich durch Peter. Er lebt das mobile Leben nicht nur aus voller Überzeugung, sondern erklärt es nun auch für die ganze Welt gut verständlich auf MTV.

Peter kann geekige Dinge nicht nur einfach darlegen, sondern auch gut entwickeln. Deswegen reiste MTV zu einem Lokalaugenschein nach Schladming und testete seinen Schladming-Dachstein-Layar:

356 Tage mit den imperialen Sturmtruppen
Mein Fabile für Star Wars dürfte treuen Lesern kein Geheimnis mehr sein. Spreeblick hat eine Flickr-Gruppe gefunden, auf der sich ein Nerd jeden Tag ein ganzes Jahr lang bildlich damit auseinandersetzt, was denn die imperialen Sturmtruppen so in ihrer Freizeit machen. Selbst durchklicken ist noch genialer!

Powerpoints Schuld am Katzensterben
Weitaus sinnloser, als dieser lustige Zeitvertreib sind da so mache Power-Point-Präsentationen, die man sich im Laufe seines Lebens ansehen muss. Heinz hat dazu das passende Bild:

Zur Information: Edward Tufte ist ein US-amerikanischer ITler, den Wikipedia für folgendes rühmt:

Tufte prägte den Begriff „Chartjunk“ (etwa: „Chartmüll“ oder „Diagrammschmutz“), um nutzlose, informationslose oder informationsverdunkelnde Bestandteile von Übersichten zu kennzeichnen. Er fordert, in visuellen Darstellungen jegliche dekorativen Elemente zu unterlassen und Tinte nur zu benutzen, um wirklich bedeutende Daten zu übermitteln, auszuwerten und zu deuten. In diesem Zusammenhang benutzte er den Begriff „Data Ink“.

Und wann schläfst du?
Regelmäßiges Einschlafen bei Power-Point-Präsentationen werden unter folgender URL nicht gezählt, dafür kann die Website SleepingTime.org ziemlich genau berechnen, wann ein Twitter-User im Durchschnitt an der Matratze horcht. Spooky! Wer also wichtige Telefonate führen will, sollte zuerst den jeweiligen Twitter-Account für die beste Zeit konsultieren…

Sachen zum Lachen – Extended Version
Diese Dame dürfte sich wahrscheinlich gerade erfolgreich vor Prüfungen drücken und hat geekmäßig statt dem Wohnungsputz eine bessere Ablenkung gefunden (via Digirati):

Noch ein kleiner Zusatz zum Thema Chatroulette: Es gibt nicht nur erfinderische Musiker, sondern auch ziemlich barbarische Oberweitenfreunde, wie man hier sieht.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,
Mrz
30
2010
7

Mein Browser von A bis Z

Meine Leidenschaft für Listen hat neues Futter: Das Browser-ABC! Es verrät jedem User, welche Buchstaben des Alphabets ihn täglich/stündlich/sekündlich in welche Weiten des Webs führen. Möglich machen das intelligente Adressleisten wie bei Firefox, die beim Eintippen von A bis Z den Browser-Verlauf durchsuchen.

Amazon: Bücher, Bücher, Bücher – was sonst!

Bit.ly: Super Service, der einerseits lange Links hübsch verkürzt und andererseits zählt, wie viele Menschen ihn angeklickt haben

Cracked Anegg Records: Wunderbares Wiener Musiklabel und mein Kunde

Digitalks: Wunderbare Vortragsreihe, die Menschen Digitale Medien näher bringt und mein Kunde

Flickr: Unendlicher Fotofundus

iGoogle: Als leidenschaftlicher Blog- und Zeitungsleser finde ich dieses personalisierte Google-Profil sehr praktisch, weil die wichtigsten Zeitungsnachrichten, meine RSS-Feed inklusive Wetter und CO. auf einer Seite platziert werden.

H&M: Tja, so ein bisschen stöbern….

IMDB: Als Filmfan die perfekt Recherchequelle

Jazzdimensions: Online-Musikmagazin

Kurier: Nachrichten sowie Recherche, ob meine Arbeit fruchtet

Lost and Found: Weblog meines geschätzten FH-Professors

Mobile Monday: Interessante Branchenveranstaltung

Newsroom.at: Nachrichten für Journalisten

AsOs: Man lebt ja nicht nur vom Schweden allein

PSK: Sofa-Banking

MQW: Museumsquartier Wien – super Ausstellungen, nettes Nebenprogramm

laRedoute: Auch die Franzosen sind nicht zu verachten

Spreeblick: Aufmerksame Leser haben diesen Namen sicher schon das ein oder andere Mal gehört

Twitter: Was sonst!

VisitSchweden.com: Hach!

Wordpress-Admin: Irgendwer muss ja bloggen…

Xing: Tja, gebracht hat’s mir noch nichts…

YouTube: Klar!

ZAMG: Tägliche Orakelbefragung: Kann ich am Wochenende auf die Berge?

Via chicundschlau

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Written by Ronni in: Persönlich | Schlagwörter:, ,
Dez
22
2009
1

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

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Nov
13
2009
12

Zwei Wochen MacBook: Eine Zwischenbilanz

Vom iPhone zum MacBook ist es nicht nicht weit, so zumindest meine Erfahrung. Knapp zwei Monate nach dem Erwerb des besten Smartphones hab ich nun auch das Großformat am Schreibtisch dazu. Mein erstes Fazit: Läuft ausgezeichnet, aber eine Wandlung zum Apple-Marketingguru werde ich wohl nicht machen.

Greeen-Apple“Du wirst nie wieder etwas anderes haben wollen!”, “Das kannst du nicht vergleichen, das ist einfach die Königsklasse!”, “Nicht ohne mein MacBook!” “Ich würde morden, entfernte jemand dies Kleinod von meiner Seite!” Warum Apple noch Werbung macht, ist mir unbegreiflich: Fast jeder Mac-User versucht jeden PC-User bei jeder Gelegenheit zum Guten bzw. Weißen zu bekehren. Sie haben es natürlich auch bei mir versucht, ausschlaggebend für meine Wahl war dann aber der ITler meines Vertrauens. Er war sich trotz seiner Apple-Phobie sicher: “Der passt zu dir.” (Ich nehme das jetzt einmal als Kompliment).

Foto: Alles2Null

Seit knapp zwei Wochen besitze ich dieses Gerät nun und denke mir: Ja, wirklich genial und wie jedes neue Notebook um einiges besser als mein voriges (deswegen habe ich es ja auch gekauft). Aber wo ist die helle Aufregung? Vielleicht hat sich das alles schon beim Kauf des iPhones entladen und das arme MacBook bekommt jetzt nichts mehr ab. Bald holt sich Apple den Laptop wieder ab, weil ich zu wenig enthusiastisch bin, ihr werdet sehen!

Natürlich bin ich absolut zufrieden  mit meinem neuen Gerät. Mein letzter Laptop (ein Dell-Notebook) feiert zu Weihnachten seinen dritten Geburtstag und ist mit der Zeit nicht nur ein bisschen zu schwer, sondern auch ziemlich behäbig geworden, wie unschwer am vorher-nachher Bild zu sehen ist:

Mac1

Aus Angst vor Eindringlingen in meiner Wohnung und der Entapplesierung deswegen hier meine Highlights nach zwei Wochen MacBook wie getimt am Tag des Apfels:

Kauf
Als erstes hat mich neben seinem formidablen Aussehen natürlich der Preis angesprochen. Für diese Ausstattung sind 900 Euro wirklich ok. Am Montagnachmittag via Apple-Onlinestore bestellt, wurde das Gerät am Mittwoch schon frei Haus in die eigenen vier Wände geliefert.

Schnelligkeit & Speicherplatz
Mit 2 GB Arbeitsspeicher geht dieses Baby mit meinem ausschweifenden Multitasking spielend um und bei 250 GB Speicherplatz brauch sogar ich eine Weile, bis eine Löschaktion notwendig ist.

Handhabung
Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb von rund zehn Minuten – praktisch ist natürlich auch, wenn man einen ITler (wenn auch mit Apple-Phobie) zur Hand hat. Ich verwende (bitte keine Steine werfen) Microsoft Office (d.h. Word, Excel, Entourage etc.), weil es in meinem Beruf einfach notwendig ist. Dadurch hat sich  die Umstellung für mich natürlich auch in Grenzen gehalten.

E-Mail
Schwierigkeiten hatte ich einzig und allein mit dem Mail-Programm, dem Herzstück meiner Arbeit. Um die alte elektronische Post aus vielen Jahren und fünf unterschiedlichen E-Mailadressen auf den Mac zu importieren, habe ich mich für den Kauf eines Importprogrammes entschieden. Um 10 Euro hat dieses kleine Programmchen alles tadellos übertragen und ist hiermit wärmstens empfohlen. Bei den Einstellungen in Entourage selbst hat es dann etwas gehapert, jetzt dürften die gröbsten Fehler aber behoben sein.

Display
Absolut überzeugen ist natürlich das Display bzw. der Desktop von Apple: Erstens ist es natürlich um einiges heller als mein altes (weil neu) und zweitens ist  die intelligente Aufteilung der Inhalte bestechend. Ähnlich dem iPhone (oder umgekehrt?) findet man alle wichtigen Programme auf einer Hierachieebene in der Leiste im unteren Bildschirmende (kann man auch leicht wegblenden). Auch die “aktiven Ecken” sind ein Hit: Dabei kann man jeder Bildschirmecke eine Funktion zuordnen, wie zum Beispiel “Öffne den Desktop” oder zeige alle Programme an, die im Moment geöffnet sind (mein absoluter Liebling).

overview_hero2_20091020Foto: Apple

Resümee
Wie es sich für ein neues Gerät gehört, hat sich der Kauf gelohnt und meinerseits die volle Punktezahl eingefahren. Wenn ihr mich in den nächsten zwei bis drei Jahren bis zur endgültigen steuerlichen Abschreibung des MacBooks auf der Straße trefft, könnt ihr aber ruhig normal mit mir reden. Ich werde euch nicht sofort in einen Apple-Store entführen, versprochen!

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,

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