Dez
22
2009
3

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

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Nov
13
2009
12

Zwei Wochen MacBook: Eine Zwischenbilanz

Vom iPhone zum MacBook ist es nicht nicht weit, so zumindest meine Erfahrung. Knapp zwei Monate nach dem Erwerb des besten Smartphones hab ich nun auch das Großformat am Schreibtisch dazu. Mein erstes Fazit: Läuft ausgezeichnet, aber eine Wandlung zum Apple-Marketingguru werde ich wohl nicht machen.

Greeen-Apple“Du wirst nie wieder etwas anderes haben wollen!”, “Das kannst du nicht vergleichen, das ist einfach die Königsklasse!”, “Nicht ohne mein MacBook!” “Ich würde morden, entfernte jemand dies Kleinod von meiner Seite!” Warum Apple noch Werbung macht, ist mir unbegreiflich: Fast jeder Mac-User versucht jeden PC-User bei jeder Gelegenheit zum Guten bzw. Weißen zu bekehren. Sie haben es natürlich auch bei mir versucht, ausschlaggebend für meine Wahl war dann aber der ITler meines Vertrauens. Er war sich trotz seiner Apple-Phobie sicher: “Der passt zu dir.” (Ich nehme das jetzt einmal als Kompliment).

Foto: Alles2Null

Seit knapp zwei Wochen besitze ich dieses Gerät nun und denke mir: Ja, wirklich genial und wie jedes neue Notebook um einiges besser als mein voriges (deswegen habe ich es ja auch gekauft). Aber wo ist die helle Aufregung? Vielleicht hat sich das alles schon beim Kauf des iPhones entladen und das arme MacBook bekommt jetzt nichts mehr ab. Bald holt sich Apple den Laptop wieder ab, weil ich zu wenig enthusiastisch bin, ihr werdet sehen!

Natürlich bin ich absolut zufrieden  mit meinem neuen Gerät. Mein letzter Laptop (ein Dell-Notebook) feiert zu Weihnachten seinen dritten Geburtstag und ist mit der Zeit nicht nur ein bisschen zu schwer, sondern auch ziemlich behäbig geworden, wie unschwer am vorher-nachher Bild zu sehen ist:

Mac1

Aus Angst vor Eindringlingen in meiner Wohnung und der Entapplesierung deswegen hier meine Highlights nach zwei Wochen MacBook wie getimt am Tag des Apfels:

Kauf
Als erstes hat mich neben seinem formidablen Aussehen natürlich der Preis angesprochen. Für diese Ausstattung sind 900 Euro wirklich ok. Am Montagnachmittag via Apple-Onlinestore bestellt, wurde das Gerät am Mittwoch schon frei Haus in die eigenen vier Wände geliefert.

Schnelligkeit & Speicherplatz
Mit 2 GB Arbeitsspeicher geht dieses Baby mit meinem ausschweifenden Multitasking spielend um und bei 250 GB Speicherplatz brauch sogar ich eine Weile, bis eine Löschaktion notwendig ist.

Handhabung
Die Inbetriebnahme erfolgt innerhalb von rund zehn Minuten – praktisch ist natürlich auch, wenn man einen ITler (wenn auch mit Apple-Phobie) zur Hand hat. Ich verwende (bitte keine Steine werfen) Microsoft Office (d.h. Word, Excel, Entourage etc.), weil es in meinem Beruf einfach notwendig ist. Dadurch hat sich  die Umstellung für mich natürlich auch in Grenzen gehalten.

E-Mail
Schwierigkeiten hatte ich einzig und allein mit dem Mail-Programm, dem Herzstück meiner Arbeit. Um die alte elektronische Post aus vielen Jahren und fünf unterschiedlichen E-Mailadressen auf den Mac zu importieren, habe ich mich für den Kauf eines Importprogrammes entschieden. Um 10 Euro hat dieses kleine Programmchen alles tadellos übertragen und ist hiermit wärmstens empfohlen. Bei den Einstellungen in Entourage selbst hat es dann etwas gehapert, jetzt dürften die gröbsten Fehler aber behoben sein.

Display
Absolut überzeugen ist natürlich das Display bzw. der Desktop von Apple: Erstens ist es natürlich um einiges heller als mein altes (weil neu) und zweitens ist  die intelligente Aufteilung der Inhalte bestechend. Ähnlich dem iPhone (oder umgekehrt?) findet man alle wichtigen Programme auf einer Hierachieebene in der Leiste im unteren Bildschirmende (kann man auch leicht wegblenden). Auch die “aktiven Ecken” sind ein Hit: Dabei kann man jeder Bildschirmecke eine Funktion zuordnen, wie zum Beispiel “Öffne den Desktop” oder zeige alle Programme an, die im Moment geöffnet sind (mein absoluter Liebling).

overview_hero2_20091020Foto: Apple

Resümee
Wie es sich für ein neues Gerät gehört, hat sich der Kauf gelohnt und meinerseits die volle Punktezahl eingefahren. Wenn ihr mich in den nächsten zwei bis drei Jahren bis zur endgültigen steuerlichen Abschreibung des MacBooks auf der Straße trefft, könnt ihr aber ruhig normal mit mir reden. Ich werde euch nicht sofort in einen Apple-Store entführen, versprochen!

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Sep
04
2009
2

Beste Wochenreste: Zwischen Krise, Seifenoper und Science-Fiction

Ich hab’s getan, ich geb es zu: Ein iPhone ist meins und ich liebe es! Ob E-Mail und RSS-Feeds lesen, Bookmarken, Facebooken oder Twittern, meine digitalen Lieblingsbeschäftigungen gehen jetzt überall und jederzeit rutschend leicht von der Hand. Wahrscheinlich ist es die Mischung aus Arbeitserleichterung und Zeitverschwendungswerkzeugen, die das iPhone für mich so spannend macht. Der heutige Blogbeitrag ist ganz in diesem Sinne gestaltet.

Generation Krise, Generation Praktikum oder Generation Internet
Als Jungspund im Medienbetrieb ist man es gewohnt, schief angeschaut zu werden. Nicht nur rangieren Journalisten im untersten Beliebtheitssektor der Bevölkerung, sie beweisen sich ihre nicht vorhandenen Umgangsformen auch noch untereinander. Ähnlich ergeht es auch meiner Generation, die einmal mehr ihren Ruf als degenerierte Stubenhocker nicht los wird. Umso schöner ist, wenn der österreichische Blogger Tom Schaffer zur Ehrenrettung einen wirklich guten Artikel über unsere Generation schreibt:

Die Wirtschaft hinterlässt man uns in Scherben, das Klima zerstört, während die Ressourcen am Rand ihrer Kapazität sind. Die Gesellschaft haben die alten Generationen zur Ellbogenarena gemacht, in der die Menschen gegeneinander so aufgehetzt sind, dass sie den Wert eines gewissen Maßes an Kollektivität und der Solidarität erst wieder entdecken müssen. Die Wikipedia an sich weist auf die Bedeutung dieser Werte hin. Sie ist übrigens vor allem unsere beispiellose Leistung – die der kritisierten Generation.

Diese Alten, für die wir noch bezahlen müssen, was wir selbst angeblich nicht mehr bekommen sollen: Soziale Netze, staatliche Pensionen, sichere Arbeitsplätze. Wir flüchten in Praktika um keine Verantwortung übernehmen zu müssen? Glaubt ihr, un- oder schlecht bezahlte Arbeit suchen wir uns aus, weil das so toll ist? Wir jagen durch die Studien, die uns die Alten kaputtgespart haben und nebenher sammeln wir Berufserfahrung, weil du ohne Eifer und Berufserfahrung mit 25 der Legende nach fast schon unvermittelbar bist.

Es stimmt schon. Viele sind nicht sicher, was genau sie in der Welt machen wollen. Logisch, denn nichts erscheint sicher und nachhaltig, alles austauschbar. Wir wissen, dass wir uns wohl mehrmals im Leben umstellen werden müssen. Flüchten wir vor der Verantwortung, wie die Süddeutsche sagt, oder wir freunden uns mit dem an, was uns unweigerlich erwartet und machen für uns das Beste daraus?

Das Leben ist eine Seifenoper
Am vergangenen Wochenende ging es zu Ikea und was sich da oft für Pärchendramen abspielen, wäre wahrlich Stoff genug für ganze Jahrzehnte an Seifenopern. Findige Menschen haben sich das zum Auftrag genommen und heimlich in einem IKEA im amerikanischen Burbank ihre eigene Version von “Reich und Schön” gedreht.  (via Andreas Klinger)

Natürlich gibt es das wirklich!
Klarerweise ebenfalls aus den US of A kommt dieser verrückte Tipp, von den Spreeblick-Leuten empfohlen: Sci-fi Wire hat eine Karte der wichtigsten Plätze in den Vereinigten Staaten zusammengestellt, die man sich als echter Science Fiction-Fan nicht entgehen lassen sollte. Mit dabei Doc Browns Haus in Zurück in die Zukunft, Deckards Appartement in Blade oder das Hauptquartier der Ghost Busters.

TravelKirk

Sachen zum Lachen
Das Prinzip “volle Kontrolle” haben sich  die Marketing-Heinzis hinter diesem genialen Werbespot von Loewe zu Herzen genommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind unendlich, vom Neujahrskonzert bis hin zu den Straßen- und Volksmusikanten mit ihrer Instrumentenquälerei. Aber seht selbst:

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,
Jul
16
2009
15

Das iPhone und ich: Die Abrechnung

Die letzten Stunden zwischen mir und dem iPhone nahen (heute muss ich es wieder zurückgeben) und ich merke eine kaum gekannte Melancholie bei dem Kleinen. Wahrscheinlich gibt es sehr selten jemanden, der sich so mit ihm so ausgiebig beschäftigt hat. Ich bleibe aber beinhart und rechne ab, zumindest in einer Pro und Contra-Liste – die wird ja gern empfohlen, wenn man vor einer schweren Entscheidung steht.

iphone_undichFoto: Daniel Gebhart de Koekkoek

PRO:

  • Klein-Büro: Für mich als Freiberufler wirklich unglaublich praktisch. Ich habe alle E-Mail-Konten meiner verschiedenen Projekte gesammelt habe, das iPhone bereitet mich zudem mit einem kleinen “Bling” auf etwaige elektronische Briefleins vor. Auf diversen Wochenend-Reisen muss ich jetzt mein Notebook nicht mehr mitschleppen, zumindest was Anfragen per Mail und kurze Recherchen angeht.
  • Vorzügliche Zeiverschwendungsmaschine: Wie schon in den vergangenen Posts festgestellt bräuchte ich mit dem iPhone vor langen U-Bahnstrecken nicht mehr zurückschrecken. Mit Internet, eBooks, Musik, Videos und Spielen ist man wahrlich gut ausgerüstet.
  • Nulltarif-Shoppen: Der App-Store, da sind sich wahrscheinlich alle einig, ist sicherlich das Beste am iPhone. Soviele intelligente, dumme, sinnvolle und sinnlose, verrückte und lustige kostenlose Anwendungen, die einem das Gerät versüßen, gibt es sonst nirgendwo. Meine Favorites sind eindeutig Deezer, Adidas Urban Art, Around me und Shazam.
  • Bedienbar von Wiege bis zur Bahre: Ein Familientest hat das eindrucksvoll bewiesen. Meine drei bzw. achtjährigen Nichten konnten das Gerät sofort bedienen, auch meine Eltern waren sofort am Tipseln.
  • Coolness-Faktor: Ein iPhone ist einfach sowas von stylish, das muss sich wohl jeder eingestehen. Auch wenn es jetzt zum Beispiel in der Wiener U-Bahn in jedem Wagon mehrere Apple-Besitzer gibt, das Gerät zieht nach eigenen Feldversuchen immer noch viele Blicke auf sich.
  • Freisprech: Nachdem ich ständig mit Kopfhörern bzw. Musik in den Ohren unterwegs bin, finde ich es sehr praktisch, dass im Kabel direkt ein kleines Mikrofon eingebaut ist.

CONTRA:

  • Sprachsteuerung: Ich hab wirklich einige Zeit damit verbracht, meinem iPhone mitzuteilen, dass er jetzt bitte Peter anrufen oder “The Strokes” spielen soll. Ohne Erfolg. Beim Mobileblogger-Stammtisch wurde mir dann erklärt, dass man sich dafür extra Zeit nehmen sollte und rausfinden, in welcher Lautmalerei das Gerät die einzelnen Namen gerne haben möchte. Pingeliger als die Franzosen möchte man meinen!
  • Tastatur: Auch nach drei Wochen hab ich noch so meine Probleme, jederzeit die richtigen Tasten zu erwischen (auch ohne Wurstfinger). Auch die Copy-and-Paste-Funktion und ich wurden noch nicht so richtige Freunde. Eine richtige Tastatur wie beim G1 oder N97 liegt mir da schon eher.
  • SMS: Vielleicht ist es reine Gewöhnungssache, aber die Apple-User sind anscheinend keine SMS-Schreiber. Das dazugehörige Programm ist relativ lieblos und unübersichtlich aufgebaut, außerdem sagt es einem nicht, ob man jetzt in einer Schreibwut eins, zwei oder gleich drei SMS verbraucht hat (bei diesen Tarifen nicht unwichtig!)
  • Apps: So lässige Anwendungen es auch gibt, bei den essentiellen Versionen wie zum Beispiel der Facebook-App oder Xing fehlt es an allen Ecken und Enden. Dafür kann Apple zwar nichts, es ist aber dennoch lästig.
  • YouTube: Auch etwas, wofür Apple nichts kann, was aber dennoch stört: YouTube konvertiert die Videos am iPhone so sehr, dass man bei schlechter Qualität (was dort ja nicht selten ist) nur mehr Pixel zählen kann.
  • Empfangsprobleme: Nachdem ich mit meinem Nokia über Telering auch das T-Mobile-Netz nutze, weiß ich, dass es nicht am Netz liegen kann. Somit ist bewiesen: Mit dem iPhone hat man eindeutig  Empfangsprobleme. Was doch an T-Mobile liegt: Es gibt zwar eine Applikation für Skype, es ist aber per Netzbetreiber verboten, mit dieser zu telefonieren. Welchen Sinn hat das dann noch?
  • Bluetooth: Aus “Hackerschutz-Gründen” kann das iPhone via Blueetooth nicht mit dem PC synchronisieren. Find ich ziemlich lächerlich und ist eine völlig unnötige Restriktion.
  • Ersatz- bzw. Zusatzteile: Was mich bei Firmen wie Apple maßlos aufregt: Ein Autoladegerät, das ich für meinen iPod gekauft habe, funktioniert für das iPhone nicht. Dabei handelt es sich eigentlich um den gleichen USB-Anschluss. Ich müsste mir dafür jetzt extra ein eigenes Ladegerät für das iPhone kaufen.
  • Akku: Dieses Argument hat wahrscheinlich schon jeder Blogger gebracht, aber jeden Abend aufladen ist einfach nicht lustig.
  • Internet und Telefonieren: Gleichzeitig telefonieren und im Internet surfen geht nicht. Was logisch ist, weil es sich ja um dieselbe Datenverbindung handelt, was ich mir aber trotzdem wünschen würde.

Nach mathematischen Berechnungen spricht eigentlich die Mehrheit gegen das iPhone. Auch der Kostenfaktor ist nicht ganz unentscheidend: Im Endeffekt sind mir nahezu 40 Euro pro Monat für den billigsten Tarif plus 149 Euro einmalig für das iPhone selbst zuviel. Aber ist es nicht meistens so, dass diese Pro und Contra-Listen nach dem Aufstellen im Müll landen und der Bauch entscheidet? Mal schauen, abwarten und Eistee trinken…

P.S.: Danke an das Team von Ambuzzador für die drei Geek-Wochen im Zuge von Mobileblogger.

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Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:,
Jul
06
2009
2

Fernweh auf iPhone-Niveau

Das Fernweh packt mich zurzeit im 5-Minuten-Takt, besonders wenn die Sonne in Wien die Gassen bäckt und sich keine Nasenspitze aus dem Fenster wagt. Mein Sommerurlaub ist aber leider wegen unterschiedlicher Projekte auf Oktober verschoben, bis dahin tu ich mir selbst nichts Gutes und mache mir mit dem iPhone und seinen Urlaubsapplikationen Lust auf Wienflucht.

lonelyplanetWas wenn nicht ein mobiles Device ist dazu prädestiniert, auf kleinen und großen Reisen den Führer zu spielen. Einige dieser Programme für das iPhone sind bereits bekannt und wurden auch bereits an anderer Stelle vorgestellt, wie zum Beispiel Tripwolf, Quando oder Wikitude. Sehr praktisch, wenn auch manchmal etwas ungenau, ist die Applikation von Qype, die mit Hilfe von User Generated Content angibt, welches Restaurant oder Bar sich gerade in der Nähe befindet und wie empfehlenswert das Einkehren in diese ist. Was für mich ernsthaft eine Investition wert wäre – Gesetz den Fall ich erliege dem Charme des iPhones – ist der Lonely Planet City Guide für ds iPhone. Mit heißen 12,99 Euro für Reiseführer von Paris bis Bangkok ist das ungefähr der Preis der büchernen Ausgabe. Entspricht die App aber auch wirklich eins zu eins dem Papierpendant, wären die Sightseeing-Trips auch für mein Kreuz der reinste Urlaub.

Lehrstück Adidas
Der Bobo-Schuhfabrikant Adidas hat sich eine wirklich extrem gute App einfallen lassen, die man eigentlich als Lehrstück für richtig verstandenes Marketing im Web zitieren könnte. Der “Adidas Urban Guide” zeigt kostenlos und leider nur in Berlin auf einer Karte Paintings, Graffiti und Co. in Hinterhöfen, Hausfluren oder Zäunen und beschreibt diese urbanen Kunstwerke und ihre Bedeutung. Man kann sich sowohl eine eigene Tour durch die Straßenkunst zusammenstellen lassen oder sich in der Gallerie die schönsten Stücke herauspicken. Diese App ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene junge Adaption des oft schon in die Jahre gekommenen Reiseführers.

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Kurioser Bauchladen
Woran ich ja beim App-Store eine besondere Freude habe sind die ganz kuriosen Anwendungen, wie zum Beispiel  der charmante Reiseführer “Travel-To Iraq” um 0,79 Euro. Was man dort als Ergänzung sicherlich nicht braucht (und auch nirgendwo anders), ist der McDonalds-Filial-Finder um 1,59 Euro. Ich bin mir nicht sicher, welcher weltoffene Mensch diese Applikation programmiert hat. Es ist wahrlich kein Kunststück, in jeder Stadt mit der Nase direkt in einen der Fast-Food-Tempel reinzufallen, ohne dass man danach sucht. In dieselbe Kategorie fällt da eigentlich auch der “Beer me!”-Finder, obwohl mir das für richtig gutes Bier schon einleuchten würde. Der Meinung scheinen aber leider nur die Amis zu sein, denn in Wien funkioniert dieser kostenlose Dienst nach einem Feldversuch nicht.

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Dringlichkeitsfinder
IMG_0076So ein Urlaub beinhaltet auch einige weniger nützliche Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Sonnenbrand oder die Suche nach geeigneten Hygienestätten. Wie viele Beziehungen wohl auf Reisen schon auf die Probe gestellt wurden, weil die WC-Frequenz der beiden Geschlechter sich teilweise ganz frappant unterscheidet? Vielleicht ist gerade daraus der “Toiletten-Finder” für das iPhone entstanden, wer weiß? Ein österreichisches Paar war schon einmal sicher nicht der Ideengeber: Würde ich der Applikation in Wien vertrauen, müsste ich mindestens 1,3 Kilometer zur nächsten Erleichterungsstätte hoppeln.

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Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, ,
Jul
02
2009
3

Play That Funky Music White Boy!

Das iPhone ist eine vorzügliche Zeitverschwendungsmaschine – noch nie waren freie Minuten, Stunden, Tage und U-Bahnfahrten so kurz. Mit der richtigen Hintergrundmusik wird es dann so richtig beschwingt. Deswegen geht es im heutigen Eintrag rein um die schöne Muse.

Apple-Shop Eigenheim
Bezüglich PC schwimme ich schon immer mit der Microsoft-Masse, bei meiner Musik vertraue ich aber Miele-gleich seit vielen Jahren Apple. Dass wir im eigenen Heim unbewusst einen Apple-Shop führen, ist uns aber auch erst mit der Mobileblogger-Testaktion aufgefallen.  Wie viele Apple-Geräte nach einer Nachdenk- und Suchphase in einem Zwei-Geek-Haushalt auftauchen, ist nicht mehr normal:  Zwei iPod-Shuffle, zwei iPod Nano, ein iPod Touch, zwei Docking-Stations und zweimal Anschlusskabel für die Stereoanlage. Für die Zeit von drei Wochen kommen jetzt auch noch zwei iPhones dazu.

CIMG5434Was in dieser Hinsicht tröstlich ist: Wenn ich das Gerät nach der Testphase zurückgeben muss, wird der Schmerz durch das Apple-Museum Klanggasse sicher gelindert werden. Die Musikabhörfunktion im iPhone unterscheidet sich natürlich nicht (blöd wäre Apple) von jener in den iPods. Außer natürlich, dass ich mich jetzt ENDLICH nicht mehr entscheiden muss, welche Lieder der Stereophonics ich meinem Ohr täglich zuführe. Ich lage einfach alle sieben Alben auf die feschen 16 GB Speicherplatz. Was beim iPhone auch beim Thema Musik den großen Unterschied macht, sind die Applikationen oder Anwendungen. Da hat der App-Store auch wieder einige Schmankerl aufzuweisen:

Shazaam
IMG_0064Nachdem ich den etwas kruden Ehrgeiz habe, jedes Lied, dass aus Kaffeehauslautsprechern, Autoradios und TV-Spots erklingt, sofort mit Titel und Band einordnen zu müssen, ist das eindeutig meine Lieblingsapplikation. Auch meine Freunde freuen sich sicherlich, weil ich ein Gespräch jetzt nicht mehr mittem im Satz beende und mir verzweifelt das Gehirn zermartere, wie denn dieser Song nun wieder heißt. Des Rätsels Lösung: Shazaam! Dabei handelt es sich um einen Musikidentifikationsdienst, der einmal an den Lautsprecher gehalten rund acht Millionen Lieder erkennt und diese Information mit dem iPhone-Nutzer teilt. Genial! Meine bisherigen Tests ergeben: Von der Populärkultur bei FM4 bis zu alten Hadern wie Chopin findet Shazaam die Urheber spielend, nur bei Naked Lunch mit jeder Menge Hintergrundgeräusche am Donauinselfest musste mein Sesam-öffne-dich-Dienst leider passen.

Deezer
Reiht sich in die geniale Applikationen-Reihe gleich neben Shazaam ein und beendet ein weiteres Dilemma: Das der Überdrüssigkeit. Er eignet sich am besten, wenn man seine Lieblingsalben bereits bis zum Erbrechen gehört hat, aber weder selbverliebten Musikkritikern noch überforderten Saturn-Lehrlingen glauben schenken will. Die Lösung ist das Deezer “Smart Radio”: Man gebe z. B. (zur Abwechslung) “Stereophonics” ein und das schlaue Programmchen spielt dann Musik, die den Stereophonics ähnlich ist. Der ein oder andere Ausreißer mag dabei sein, aber prinizipiell funktioniert das sehr gut. Daneben verfügt die Applikation auch über einen ganz normalen Musikabhördienst. Wer also gerade Lust auf ein spezielles Lied hat und es nicht per iPod parat hat, wird bei Deezer fündig (Solange es sich nicht um osttibetanische Morgengebetsgesänge handelt, würde ich einmal sagen).

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Radio
IMG_0071Altmodisch, aber auch weiterhin praktisch sind Radio-Applikationen am iPhone: Besonders dann, wenn Herr Radiokollege Gratzer in der FM4-Morningshow assistiert und ich schon aus dem Haus muss. Genau dann begleitet mich der FM4-Livestream auch in der U-Bahn. Die gleichen Anwendungen gibt es meines Wissens auch für diverse österreichische Radiostationen ( Ö3, Radio Superfly, Radio Energy etc.) sowie ihre deutschen und englischen Pendants.

Pink und Nine Inch Nails
Auf den iPhone-Hype springen natürlich auch die Marketingheinzis der Stars auf: Im App-Store finden sich  Anwendungen von Pink und den Nine Inch Nails (NIN). Trent Reznor hat sich am meisten Mühe gegeben, in der Applikation gibt es nicht nur die neuesten Nachrichten rund um die Band, sondern auch jede Menge Musik, You-Tube-Videos der Konzerten, Fotos und wirklich schöne Wallpaper zum Download. Außerdem kann man in den umliegenden 50 Kilometern nach NIN-Fans via Twitter-Einbindung  suchen. Weitaus weniger spannend ist da die Pink-App:Musik anhören geht ohne glühende Kreditkarten schon einmal gar nicht, auch die Videos enden bereits nach 30 Sekunden. Klickt man auf den Nachrichten-Stream, wird man sofort aus dem Programm geschmissen. Selbst die Interviews lassen zu wünschen übrig: Welches Eis Pinks Lieblingssorte ist, hat mich gar noch nie interessiert.

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Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, , ,
Jun
29
2009
2

Fieldtrip Donauinselfest

Nerdig vor dem App-Store abhängen, das kann man mit dem iPhone sehr wohl vortrefflich. Nicht umsonst bin ich bereits zum Installateur von mindestens 15 verschiedenen Anwendungen mutiert. Wie sich das Gerät in freier Wildbahn so anstellt, konnte ich beim Donauinselfest Wochenende austesten.

Twitterific und Worldview
Das Wetter ist ja neuerdings eine ziemlich launische Angelegenheit. Obwohl nasse Füße und schön viel Dreck wie das Frühstücksbier einfach zu Festivals gehören, kommt dennoch manchmal der Wunsch nach adäquater Besohlung (Gummistiefel oder Sandalen?) auf. Dafür gibt es gleich zwei Apps: Praktisch ist die Anwendung  “Worldview” mit der man Webcams rund um die Welt finden kann. Die Donauinsel ist davon aber leider noch sehr unberührt, abgesehen von dem Betonblick unten – gut für Datenschützer und FKK-Freunde, schlecht für meine Gummistiefel-or-not-Frage. Durchaus naheliegender ist da natürlich Twitter über die Anwendung Twitterific. Mit der Stichwortsuche finden sich leicht Zwitschernde, die vor Ort bereitwillig und unbefangen Auskunft über Boden- und Wetterverhältnisse erteilen.

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Quando und Google Maps
Auch bei der Beförderungsfrage kann das iPhone helfen: Mit den Öffis leitet Quando übersichtlich an den Zielort, etwas gefährlicher im Handling kann man es mit Google Maps am Fahrrad haben. Wer eine Ein-Arm-ein-Auge-Technik für das Handy parat hat, kann sich in wilder Fahrt hinlotsen lassen. Auf der Website des Donauinselfest finden sich dann direkt vor Ort Karte und Programm – zum ersten Mal kein Glanzauftritt des iPhones. Dafür kann es aber hier relativ wenig, mit PDFs und einem großflächigen Suchprogramm ist die Seite in erster Linie für das Bedienen in Heim und Hof vor dem PC gedacht.

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Facebook
Weitaus hilfreicher ist das iPhone da beim Netzwerken. Wer kann von sich schon behaupten, am nächsten Tag noch alle Menschen mit vollem Namen zu kennen, die man am Abend getroffen hat? Wenn man sie im Gespräch gleichzeitig auf Facebook added, kein Problem (Achtung: Das ist bereits fortgeschrittene Nerdness und wird möglicherweise nicht von jedem mit gleichem Enthusiasmus aufgenommen.).

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Kamera
Enttäuschend ist die Performance meines neuen Begleiters was Fotos und Videos angeht: Im Gegensatz zu meinem wirklich nur mit Basics ausgestatteten Nokia-Handy fehlen hier sowohl Zoom-Funktion als auch Blitz und auch die Videos sind alles andere als wohltönend. Insgesamt ist die Qualität etwas besser als auf meinem alten Handy – aber wenn ich mir schon so ein State-of-the-Art-Teil kaufe (das im freien Handel abseits von Tarifverträgen das fünffache kostet), will ich, dass es auch Fotos so gut wie eine normale Digitalkamera macht. Wer schöne Erinnerungen an ein Konzert haben will, sollte daher entweder völlig auf jegliche Gadgets verzichten und sich auf sein Gedächtnis verlassen, oder belastet sein Kreuz mit einer gescheiten Kamera.

Video von Naked Lunch “Town Full of Dogs”

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Fazit des Tages
Als Westentaschen-PC reduziert das iPhone die Kommunikation mit Menschen, die zwar für Auskünfte da sind, aber wegen Unfreundlichkeit unfragbar sind (Ordner, Kellner, Veranstalter, Polizisten, U-Bahnbedienstete). Gleichzeitig wird die Kommunikation mit angenehmen Zeitgenossen (Freunden, Twitterern, völlig Fremden) maximiert.

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Written by Ronni in: Spaziergang, iPhone | Schlagwörter:, , , , , , ,
Jun
26
2009
2

Das iPhone und ich: Erster Tag

Gestern war es also soweit: Vom T-Mobile-Vorsitzenden Robert Chvatal bis zum Leiter des Trainingscenters hochgelobt, wurde das iPhone 3G S vertrauensvoll in unsere Hände gelegt. Es herrschte ein Stimmungsmix aus Pressekonferenz und Eintauschen der Bälle bei 1, 2 oder 3 – so eine Freude können acht erwachsene Menschen bei einem neuen Handy (das sie ja auch nur probeweise haben) empfinden.

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iPod-Erfahrung reicht für erste Bedienung aus
Praktischerweise hat der Akku meines Handys gerade ein paar Minuten vor der Übergabe das Zeitliche gesegnet – es wusste die Zeichen der Zeit zu deuten. Ich bin ja eine der wenigen in der Runde, die nicht schon ein iPhone in der Tasche stecken hatte (siehe Foto unten). Nachdem Apple ja auf Bedienungsanleitungen zugunsten der “intuitiven Bedienung” (oder “wir sind viel zu cool dafür”) verzichtet, kann ich sagen, dass eine gewisse Vertrautheit mit iPod Touch oder iPod itself ausreicht, um das iPhone zumindest anfänglich zu bedienen.

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Erster Google-Maps-Test
Die erste kleine Bewährungsprobe gab es dann gleich auf der Nachhausefahrt mit dem Auto: Im Test “wenn einer fährt und schon beim Losfahren wissen will, ob die nächste Straße die richtige ist und der andere das Handy mit Google Maps bedient” hatte das iPhone mit dem größeren Display und dem S für Speed im Namen eindeutig den Vorteil gegenüber meinem alten (Nokia-)Handy. Vom neu integrierten Kompass war ich jetzt noch nicht sehr überzeugt, demnach wären wir ständig gegen die Wand gefahren. Der Tipp von Apple, um ihn dann richtig zu kalibrieren (“fahren sie mit dem Handy eine liegende Acht”) war mir doch ein wenig zu kinesiologisch.

Ready, steady, go!
Daheim ging es dann an die richtige Einstellungssache, nach einem wahren Regen an Applikationsempfehlungen von @cypher. Im Endeffekt haben es für den ersten Abend (natürlich) eine Facebook-Anwendung, Twitterific (für Twitter), Wikipanion (ein Wikipedia-Client) und Stanza (für gratis eBooks) auf mein iPhone geschafft. Heute und übers Wochenende geht’s weiter mit dem Stöbern im iTunes-Store und einem Out-On-The-Street-Test, wahrscheinlich am Donausinselfest.

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Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, , ,
Jun
25
2009
3

Lupe statt Fernrohr: Der große iPhone-Test

Ab heute Abend wird hier auf diesem Blog wieder mehr beobachtet: Die nächsten drei Wochen geht es wohl nur darum, wie sich das iPhone im Nahkampf mit meiner Wenigkeit verhält. Bisher habe ich es nur völlig oberflächlich nach seinem Aussehen beurteilt – jetzt werde ich mich an der Nase nehmen und auch einen Blick in sein tiefstes Inneres werfen.

iphone-3g-s-20090608Ich bin eine von acht heimischen Bloggern, die von T-Mobile ausgewählt wurden, das neue iPhone 3G S zu testen. Wie genau unsere Beiträge  aussehen, ist uns selbst überlassen. Ich werde mich davon überraschen lassen, was Apples Marktrevolution mir so alles bieten kann. Ich lege euch hiermit auch ans Herz, euch die Blogs der anderen sieben anzusehen -  insbesondere die mir bisher bekannten von Peter, Michi und Max. Zusammengefasst findet ihr dann alle geschriebenen Artikel zu dem Thema unter Mobileblogger.at. Heute Abend geht es mit der großen Überreichung im T-Mobile-Center los, ich bin schon gespannt!

Foto: Apple

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Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, ,

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