Apr
09
2010
4

Beste Wochenreste: Männer, Frauen, IT-Journalisten

Nein, ich beginne den Eintrag nicht mit meinem Senf zum iPad, sondern verstecke ihn lieber hinter einem wunderbaren Video mit beruhigender Musik. Möglicherweise sieht die apple-genervte Leserschaft dann darüber hinweg, denn diese Woche sind mir wieder ein paar nette Schmankerln vors Fernrohr gelaufen.

Musiktheorie zum Schwärmen
Für folgendes Video gibt es eine unangefochtene Anschaupflicht! Wenn ich diesen Mann schon zuvor gekannt hätte, hätte ich mir die fünf Jahre Tonsatz sparen können. Er erklärt Musiktheorie nicht nur spannend und einleuchtend, sondern spielt auch noch wahnsinnig schön Klavier. (aus der wunderbaren Spreeblick-Reihe Selbstauslöser)

iPad ja oder nein?
Am iPad ist diese Woche niemand vorbeigekommen, sogar österreichische Journalisten reisen dazu extra nach NY, um sich an der Fifth Avenue am Kaufrausch der Apple-Junger zu ergötzen. Den Kauf eines iPads fällt eindeutig unter die Kategorie “Luxus und sonst nichts”, denn eine wirkliche technische Neuerung – die das Arbeiten in irgendeiner Form erleichtert – ist es ja nicht. Das iPad ersetzt nämlich weder ein Smartphone, ein Netbook oder einen E-Book-Reader. Wer sich ein solches Teil aber dennoch leisten will, aber ein schlechtes Gewissen hat, kann sich ja mit diesem Quiz (nicht) überzeugen lassen. (via Wired)

Journalisten IT-Sprech einmal anders
Apropos Tech-Journalisten: Ich habe selbst schon oft erlebt, dass Journalisten besonders in der IT Texte verfassen, obwohl sie von der Materie meist noch weniger als der gemeine DAU wissen. Auf Mitternachtshacking.de wird diese Kunst auf beste Weise portraitiert:

  • Account geknackt = hat das Passwort erraten (vermutlich der Name des Hundes)
  • Empfehlung = von Heise abgeschrieben
  • Hacker-Opfer = hat sein Passwort auf einer Phishing-Seite eingegeben
  • Hacker-Skandel = der Autor ist drauf reingefallen
  • Internet-Banking = sehr gefährlich. Nur dran denken genügt schon, um ruiniert zu werden.

Männer in Strumpfhosen
Auf eine sehr aufwändige, aber nicht minder lustige Art und Weise machen sich zwei französische Blogger an der Oufitfotografie in Modeblogs lustig. Unter P & P – Le Petite Echo Malade stellen die Herren die Fotos nach – einfach genial! (via bees and ballons)

Sachen zum Lachen
Das Video haben wahrscheinlich schon die meisten von euch gesehen, aber ich finde es immer wieder gut – wahrscheinlich auch, weil ich das ganze Osterwochenende mit meinen Nichten verbracht habe und den Herrn am Lenkrad gut verstehe.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,
Sep
18
2009
0

Beste Wochenreste: Auf nach Hogwarts!

Der Abschluss eines großen Projektes hat mich gleich in Feierlaune versetzt. Wie kann man das besser ausdrücken als mit einem Laptop-Herbstputz! Das ist nicht nur befreiend, sondern bringt auch 40 GB freien Speicher und damit jede Menge Platz für neue Wochenreste-Themen. Nur dieses Mal war noch Schmalhans Küchenmeister…

Nachdem ich dieser Tage gleich zwei Reisen für das nächste halbe Jahr gebucht habe (man gönnt sich ja sonst nichts) wäre das ein Favorit für das nächste Jahr: Universal Orlando hat dieser Tage offiziell erkündet, 2010 einen Harry-Potter-Themenpark zu eröffnen. Die mehr als 200 Millionen Dollar-schwere Vergnügungsmeile wird unter dem Titel “Harry Potter and the Forbidden Journey” firmieren. Noch wird spekuliert, was das Angebot so hergibt, alleine das Video verspricht aber schon einiges. (via Perez Hilton)

Sachen zum Lachen
Das folgende Video war eine Empfehlung des besten Herrn Liechteneckers und wie immer wurde ich nicht enttäuscht – ein Brüller!

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,
Sep
07
2009
2

In eigener Sache: Das Wiener Kindertheater feiert Premiere

Die kommende Woche wird spannend, denn ein Lieblingsprojekt meinerseits nähert sich seinem Höhepunkt: Das Wiener Kindertheater (von meiner Wenigkeit in PR-Belangen betreut) feiert am Donnerstag, den 10. September um 19.00 Uhr Premiere. Danach folgen 15 weitere Vorstellungen, allesamt im Studio Moliere im 9. Wiener Gemeindebezirk.

Im 15. Jahr seines Bestehens spielt das Wiener Kindertheater in diesem Jahr “Der Talisman” von Johann Nepomuk Nestroy. Ich hab das Stück selbst schon gesehen und war ehrlich überrascht, wie charmant und gekonnt die Kinder aller Alterstufen hier originalgetreu Nestroy rezitieren. Der Abend ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene garantiert großes Theater. Wer jetzt Lust bekommen hat, ist hiermit sehr herzlich eingeladen und kann direkt beim Wiener Kindertheater Karten bekommen. Wer sein Glück testen will, versucht es bei der Verlosung von Tickets über DerStandard.at oder Ö1.

Ein kleiner Vorgeschmack auf das Können der kleinen Darsteller gibt das folgende Video. Die Kampagne brachte dem Wiener Kindertheater im vergangenen Jahr den Staatspreis für Werbung, gefilmt wurde es vom österreichischen Regisseur Harald Sicheritz (Muttertag, Hinterholz 8, uvm.)

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Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:, , , ,
Apr
23
2009
4

Zeitungsverbot in der U-Bahn

Ich bin ein absoluter Fan von Belanglosigkeitsschützern in der Öffentlichkeit. Ein Morgen in der U-Bahn ist für jeden Großstadtmenschen ein mehr oder minder großer Eingriff in die Privatsphäre – kommt darauf an, wie sehr man es mit fremden Menschen gern kuschelig hat.

ubahnzeitungIch bin mir nicht sicher, wieviele persönliche Details ich von meinen Mitfahrenden versäumt habe, denn ohne meine Kopfhörer und die Zeitung gehe ich nicht freiwillig in den Untergrund. Bei der Wahl für einen von drei Sinnen (ausgenommen sind Tasten und Schmecken, ersteres ist als Festhalten zu gewissen Zeiten nützlich und zweiteres gilt nur dann, wenn jemand gern am U-Bahnsitz leckt) habe ich mich entschieden, Wien in seiner ganzen olfaktorischen Pracht zu erleben. Möglicherweise ändert sich das noch und ich werde auf Nasenklammern statt Ohrenstöpsel umsatteln.

Nehmt den Kindern die Zeitung weg!
So eine Zeitung in der U-Bahn ist ja kein wirklich praktisches Ding. Außer man lebt in Wien und bekommt etwas, dass sich Information schimpft, gratis nachgeworfen. Auch wenn ich furchtbar spießig klinge, aber es entsetzt mich jeden Tag, wieviele Schulkinder in diversem Kleinblättrigen vertieft sind. Ich hoffe ja darauf, dass Erwachsene die Berichterstattung zumindest zu einem Teil einordnen können (ich selbst bin ja auch dem Trash nicht abgeneigt, obwohl ich bei diesen Zeitungen fast aus Prinzip passen muss), aber wie sollen Kinder das ohne Rezeptionsunterricht tun? Ich wünschte mir, es gäbe für diese Blätter zumindest einen Jugendschutz…

Aber zurück zum Unpraktischen: In Tokio spricht sich die U-Bahngesellschaft offen gegen das Zeitungslesen in Waggons aus. Und pflichtgetreu wie die Japaner sind, werden sie dem wahrscheinlich auch nachkommen. Ich finde das ziemlich schlimm. Die einzige Ausnahme, die ich auch in Wien akzeptieren könnte: Dass eine solche Aufforderung nur für Belastungen im Kleinformat gilt.

via Medienlese

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Written by Ronni in: Persönlich,Spaziergang | Schlagwörter:, , ,

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