Jul
09
2010
0

Beste Wochenreste: Augenweiden

Was ich in den vergangen zwei Wochen an Schönheit gesehen habe, ist nicht zu überbieten. Meine Schwedenerlebnisse (für die es natürlich eines eigenen Eintrages bedarf) waren tägliche visuelle Wunderheiten. Um mich von dem Fakt abzulenken, dass ich nicht mehr im Norden weile, musste ich mir diese Woche besonders viele visuelle Reize zuführen.

Swimming in the Sky
Auch wenn die Strände in Schweden sich optisch nicht vor denen in der Karibik schämen müssen, bei der Wassertemperatur hapert es ein wenig. Der 492×650 Fuss große Outdoor Swimming Pool des Marina Bay Sands Luxushotels in Singapur dürfte dieses Problem nicht haben. Wahrscheinlich kann man sich dort auch vom Smog freikaufen… (via electru)

Neue Weltsicht
Der Blog Fuck you very much versüßt mir täglich den Tag und beweist einmal mehr die Ausdruckskraft von Bildern. Die Posts bestehen nur aus einem Satz zu einem wirklich ausgezeichneten Foto – und das ist alles was es braucht. Ihre Weltsicht besteht aus jeder Menge Sarkasmus mit Coolness on top, wie man unschwer auch an dem untenstehenden Bild sehen kann. (Außerdem sind die beiden Urheber aus Dänemark, durch das man fährt, wenn man nach Schweden will.)

Gewünschte Manipulation
Die Erfindung des Photoshops war die Geburtsstunde des weiblichen Unzulänglichkeitsgefühls. Wie grandios sich so mancher an diesem Programm vergeht, kann man zum Beispiel täglich auf Photoshop Desasters bewundern. Der Tübinger Fotograf Thomas Wuhrer hingegen erschafft in der Verbindung seines fotografischen Könnens und der digitalen Bildbearbeitung kleine Meisterwerke. (via electru)

Das Ende naht
Hier wurde zwar kein Photoshop, dafür aber jede Menge anderes Special-Effect-Zeugs verwendet: Harry Potter geht in die letzte Runde und weil es so schön ist und viel Geld bringt, wurden daraus zwei Teile gemacht. Nichtsdestrotrotz werde ich mir beide mit Freuden, Freunden, Brille und Popcorn anschauen.

Ausgezeichnete Idee: 31 Tage – 31 Bücher
Meine Leidenschaft für Bücher und Listen ist bekannt, umso mehr freue ich mich, dass ich diese Verbindung in einem österreichischen Blog gefunden habe: Unter dem Titel “31 Tage – 31 Bücher” hat Iwona auf ihrem Blog 31 Menschen aufgerufen, täglich ein Buch unter bestimmten Voraussetzungen zu rezensieren. Absolut lesenswert!

Sachen zum Lachen
Was ein Mann dieser Tage so alles sein muss – sie könnten einem fast leid tun. Eine gute Zusammenfassung aller notwendigen Ingredienzien hat dieser Werbespot vollbracht. Genial! (via Susi)

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Jun
04
2010
1

Beste Wochenreste: Von Kindheitserinnerungen und Urlaubsträumen

Soll ich wirklich noch etwas über das Wetter schreiben? Nein, ich sollte stattdessen einfach Oscar Wilde zitieren: “Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.” Derweil gibt es hier zumindest im Kopf einen Ausflug in schöne Gefilde, sei es Urlaub oder Kindheit.

Zeige Sie mir eine typische Geste
Bereits im Italienisch-Unterricht wurde mir vermittelt, dass meine Gesten anderen Ländern schon gar nicht das gleiche bedeuten müssen. Der ORF-Korrespondent im Nahen Osten Karim El-Gawhary klärt auf seinem taz-Blog nun sehr interessant über orientalische Gesten auf:

Urlaub am Arbeitsplatz
Viele träumen jetzt vom baldigen Urlaubsbeginn, besonders wenn das Wetter in Österreich so gar nicht will. Als Freiberufler hat man ja die schöne Wahl, seinen Arbeitsplatz so gestalten, wie man möchte. Unter dem Titel “Surfing with the sand between my toes” hat sich der Künstler Justin Kemp eingerichtet: (via Luca)

Ohne Füße beim Barcamp
Wie es ist, sich die ganze Zeit sitzend fortbewegen zu müssen – und nicht nur freiwillig ständig vorm Computer zu sitzen – konnte ich beim Barcamp Wien am vergangenen Wochenende ausprobieren. Der sehr charmante Martin Habacher hat mit der Aktion “Barchair” die anwesenden Geeks auf den Rollstuhl gesetzt, sie als Profi durch einen (für Fußgänger völlig unspektakulären) Parcour holpern und danach Fragen beantworten lassen. Bildlich festgehalten schaut das Ganze so aus:

Alle weiteren Videos gibt es hier.

Die Macht der Kinogeher
Beim Barcamp war natürlich auch wieder von der “Macht der Crowd” die Rede. Damit soll jene Stärke bezeichnet werden die sich ergibt, wenn eine Masse von Nerds im Internet gemeinsame Sache macht. Der Internetdienst Mombo.com nützt zum Beispiel Tweets auf der ganzen Welt, um Filme zu beurteilen. Ich finde: 8.000 Tweets pro Tag sind doch deutlich aussagekräftiger als eine Handvoll selbstverliebter Filmkritiker, das haben amerikanische Wissenschaftler hier auch noch bewiesen.

Bist du groß geworden!
Seit einem gewissen Alter erwische  ich mich leider dabei, mich mit den Worten “Bist du groß geworden!” nicht um ein Haar von meinen eigenen Tanten und Onkeln zu unterscheiden. Bin jedesmal wieder entsetzt, wenn mir dieser Satz aus dem Mund flutscht. Vielleicht sollte ich mir als Vorbereitung einfach den Film von JK Keller anschauen, der sich acht Jahre lang jeden Tag fotografiert und daraus ein kleines Filmchen gemacht hat.

Zurück in die Kindheit und retour
Apropos Kindheit: Was haben wir mit Marty McFly mitgefiebert, bis er seine Jennifer (??) – wie war das mit Frauennamen in Filmen? – endlich hatte (sogar als ihn seine Geschichte in peinliches Wild-West-Territorium führte). Der Künstler Nils Guadagnin hat das legendäre Hoverboard jetzt nachgebaut, richtig fliegen kann es aber nicht – Elektromagnete kreieren nur in auf der Ausstellungsfläche das Schwebeerlebnis. (via Engaget)

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Mai
28
2010
4

Beste Wochenreste: Anschauen lohnt sich

Bei mir geht es diese Woche mit Bildern weiter, vielleicht weil ich auch beruflich so auf das Visuelle fixiert bin: Dieser Tage, genauergesagt heute und morgen, geht ein von mir mitorganisiertes Projekt, die Architekturtage 2010 über die Bühne. Bei diesen Tagen der offenen Tür in ganz Österreich kann man sich über spannende Architektur informieren. Wer also für das Wochenende noch nichts vor hat: Anschauen!

Große Bilder
Völlig verständlich, dass ich meinen ersten Beitrag daher mit einem Architekturthema im weitesten Sinne beginne: Die Faszination einer Baustelle erschließt sich mir – im Gegensatz zu so manchen kleinen und großen Buben – nicht (immer). Bei dieser mache ich dann wohl eine Ausnahme: DerStandard hat die Baustelle Wiener Südbahnhof besucht und einen Blick von oben riskiert. Entstanden sind nicht nur spannende Bilder der Riesenbaustelle (mit einer Größe von 109 Hektar so groß wie der Bezirk Josefstadt), sondern auch schöne Aussichten auf Wien.

Die Blogger und ihre Schreibtische
Von den guten Blogs kann man ja nie genug haben – als kleiner Nachtrag zu der Aktion “Ein Herz für Blogs” findet man hier eine anschauliche Liste guter deutscher Blogs. Die Blogbefüller geben Auskunft über ihr Schreiberling-Dasein, Tipps für weitere sehenswerte Sites und zeigen die Schreibtische, an denen alles entsteht. Nice! Auch Lisa hat ein Herz für Blogs gezeigt und interessante österreichische Blogs gefunden. Ich freue mich auch sehr über die Empfehlungen im Rahmen der Aktion hier, hier und hier.

Präsenz von Frauen in Filmen
Welche Stereotypen sich Disney über die Jahrzehnte für Männer herangezüchtet hat, habe ich schon an anderer Stelle einmal erwähnt. Diesmal geht es um die Darstellung von Frauen in Filmen und da schaut die Realität noch düsterer aus. Der Bechdel-Test geht diesem Phänomen mit drei einfachen Fragen auf den Grund:

1. Spielen in dem Film mindestens zwei Frauen mit und haben sie Namen?
2. Sprechen diese Frauen miteinander?
3. Sprechen sie über etwas anderes als Männer?

Wieviele Filme diesen Test nicht bestehen, seht ihr hier (via Spreeblick):

Bauernschlau
Bauernschlau, aber ohne Genierer würde man wohl diesen alten Herrn bezeichnen, der Justin Halpern jetzt zu einem Buch- und einem Serienvertrag verholfen hat. Nachdem der 28-Jährige auf Grund von Lebenswirren zurück zu seinem Vater zog, hielt er die recht heftigen Sprüche seines Vaters via Twitter fest. Vor kurzem erschien dazu ein Buch, der amerikanische Fernsehsender CBS hat schon eine Pilotserie mit William Shatner als “Dad” gedreht. Unter dem Titel “Shit my dad says” finden sich auf Twitter so Schmankerln wie: (via Spreeblick)

Do people your age know how to comb their hair? It looks like two squirrels crawled on their heads and started fucking.

“You worry too much. Eat some bacon… What? No, I got no idea if it’ll make you feel better, I just made too much bacon.”

„YOU, a published writer?..Internet don’t count. Any asshole can throw shit up on there.“

Klugscheißer
Jeder, der in der Informationsbranche arbeitet, kennt diese Menschen und jeder in dieser Branche läuft täglich Gefahr, selbst einer zu sein/werden: Ein Klugscheißer. Was aber nicht heißt, dass ich Wissen nicht wichtig finde. Dieses Buch ist nicht umsonst in meinem Regal, was mich natürlich auch zu einem Klugscheißer macht. Umso wichtiger ist es, sich manchmal auf den Boden zurückzuholen, wie das die famose Band Bonaparte so treffend schafft. (via Sascha)

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Mai
07
2010
1

Beste Wochenreste: Kunst, Kino, Krieg

Einem einmaligen Zusammenspiel aus schönem Wetter, viel Arbeit und  geringer Fundstück-Ausbeute habt ihr es zu verdanken, dass am Hochsitz bereits die Strohballen über den Bildschirm wehen. Hiermit wird diesem Treiben ein Ende gesetzt, hoffentlich auch für längere Zeit…

Kunstunterricht der einfachen Art
Als Vertreterin der vielen Worte bin ich ganz und gar nicht abgeneigt, komplizierte Dinge auch einmal ganz einfach und kurz zu erklären. Und siehe da: Plötzlich interessieren sich weit mehr Menschen für ein Thema, dass davor als stiefmütterlich und pensionistenreif beklagt wurde. Ein gutes Beispiel ist da wohl die Kunst: Je unverkrampfter der Zugang zu Theater, Installationen, Malerei uvm. ist, desto interessanter können sie werden, auch für die so oft zitierte “Jugend”. (via thestylelicious)

Sinnsuche
Wie viele Menschen sind wohl täglich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens? Elizabeth Gilberts hat darüber ein Buch geschrieben, dass sich (zumindest auf Englisch) sehr gut liest. Sie geht dafür ein Jahr lang auf Reisen, vier Monate nach Italien, vier nach Indien und vier nach Indonesien – eine Tat, die mir schon vor dem Lesen des Buches zugesagt hat. Auch wenn es mir im Indien-Part zu sehr um Meditation geht, ist diese Lektüre sehr zu empfehlen, weil sie einem einen positiven und entspannten Blick auf das Leben erschließt.

Wer sich die Geschichte lieber von Julia Roberts erzählen lassen will, schaut ab September ins Kino:

Im Zuge der Filmpromotion haben sich die Marketer etwas Nettes einfallen lassen: So erhielt die Redaktion von fem.com eine handgeschriebene Postkarte von Julia Roberts aus Rom (und fragte nicht umsonst nach der armen Praktikantin, die das erledigen musste).

Terminator ist ein Microsoft-Fan
Etwas dümmlich und am Ende besiegt – kein Wunder, dass der Terminator ein Microsoft-Fan ist! ;) Stefan hat ein Video, dass diese Tatsache beweisen soll. Bitte Geduld, bis zum Showdown dauert es ein bisschen…

Sachen zum Lachen
Als kleiner Nachtrag zum Star Wars-Day diese Woche: Alternative Beschäftigungsmodelle von Darth Vader – zum Beispiel als Stimme für Navigationsgeräte. Einfach zum Schießen! (via Susi)

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Apr
02
2010
1

Beste Wochenreste: Geeks auf allen Kanälen

Das Geektum scheint sich in Wellen bemerkbar zu machen: Diese Woche haben mich jede Menge Fundstücke erreicht, die Menschen und ihre Passion im Internet zeigen. Teils spannend und informativ, teils verrückt und einfach nur zum Lachen – hier eine kleine, feine Auswahl.

Peter erklärt die Welt
Mobile Applikationen sind mein täglich Brot, ohne wäre sie wäre mein Informationsleben um einiges unbequemer. Auf dieses Thema gestoßen bin ich durch Peter. Er lebt das mobile Leben nicht nur aus voller Überzeugung, sondern erklärt es nun auch für die ganze Welt gut verständlich auf MTV.

Peter kann geekige Dinge nicht nur einfach darlegen, sondern auch gut entwickeln. Deswegen reiste MTV zu einem Lokalaugenschein nach Schladming und testete seinen Schladming-Dachstein-Layar:

356 Tage mit den imperialen Sturmtruppen
Mein Fabile für Star Wars dürfte treuen Lesern kein Geheimnis mehr sein. Spreeblick hat eine Flickr-Gruppe gefunden, auf der sich ein Nerd jeden Tag ein ganzes Jahr lang bildlich damit auseinandersetzt, was denn die imperialen Sturmtruppen so in ihrer Freizeit machen. Selbst durchklicken ist noch genialer!

Powerpoints Schuld am Katzensterben
Weitaus sinnloser, als dieser lustige Zeitvertreib sind da so mache Power-Point-Präsentationen, die man sich im Laufe seines Lebens ansehen muss. Heinz hat dazu das passende Bild:

Zur Information: Edward Tufte ist ein US-amerikanischer ITler, den Wikipedia für folgendes rühmt:

Tufte prägte den Begriff „Chartjunk“ (etwa: „Chartmüll“ oder „Diagrammschmutz“), um nutzlose, informationslose oder informationsverdunkelnde Bestandteile von Übersichten zu kennzeichnen. Er fordert, in visuellen Darstellungen jegliche dekorativen Elemente zu unterlassen und Tinte nur zu benutzen, um wirklich bedeutende Daten zu übermitteln, auszuwerten und zu deuten. In diesem Zusammenhang benutzte er den Begriff „Data Ink“.

Und wann schläfst du?
Regelmäßiges Einschlafen bei Power-Point-Präsentationen werden unter folgender URL nicht gezählt, dafür kann die Website SleepingTime.org ziemlich genau berechnen, wann ein Twitter-User im Durchschnitt an der Matratze horcht. Spooky! Wer also wichtige Telefonate führen will, sollte zuerst den jeweiligen Twitter-Account für die beste Zeit konsultieren…

Sachen zum Lachen – Extended Version
Diese Dame dürfte sich wahrscheinlich gerade erfolgreich vor Prüfungen drücken und hat geekmäßig statt dem Wohnungsputz eine bessere Ablenkung gefunden (via Digirati):

Noch ein kleiner Zusatz zum Thema Chatroulette: Es gibt nicht nur erfinderische Musiker, sondern auch ziemlich barbarische Oberweitenfreunde, wie man hier sieht.

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Mrz
12
2010
3

Beste Wochenreste: Oscarreif

Jetzt sind die Oscars also endlich vergeben und nun haben “wir” ihn endlich. Dass Herr Walz jahrelang im Wiener Burgtheater von Jedermann (no pun intended) übersehen wurde, nach Deutschland übersiedelt ist und mit seinem Heimatland nicht so unglaublich viel anfangen kann, wird galant unter den Teppich gekehrt. “Wir” waren ja auch schon Governator und halber Papst. Die Wochenreste bechäftigten sich deshalb zur Feier der Woche nochmals mit den laufenden Bildern.

Oscarreif im Bett
Wenn man sich die Oscars wirklich ganz ansieht und nicht auf die Zusammenfassungen am nächsten Tag wartet, kann sich das ganz schön in die Länge ziehen. Da gibt es unglaublich viele Kategorien, die den Schlafdrang wirklich weiter unterstützten. Eine Prämierung, die dagegen sicherlich helfen würde, wäre die der besten Sex-Szenen. Der Sex-Blog der ZEIT hat seine Nominierten schon einmal präsentiert, bitte hier entlang. (Foto Flickr)

Skypen mit den Stars
Hollywood-Prominenz kann man sich nicht nur auf dem roten Teppich vor dem Kodak Theatre anschauen, sie sind seit einiger Zeit auch auf Twitter und Facebook zu finden. Schauspieler, “Punk’d”-Moderator und in seiner berühmteste Rolle Ehemann von Demi Moore – Ashton Kutcher – ist für seine Web-Affinität besonders bekannt und hat auch ein eigenes Startup. Schon auf Twitter war er einer der ersten, jetzt nützt er DAS neue Tool “Chatroulette“, bei dem man per Zufallsprinzip einem Menschen zum Videochat zugeordnet wird – weltweit. Gefreut hat das einen Mathe-Studenten von der Universität von Calgary, obwohl sich der vielleicht mit Paris Hilton (siehe unten) noch besser gefühlt hätte. (via Perez Hilton)

Seriensüchtig
Die famose Sparte “Selbstauslöser” auf Spreeblick hab ich ja schon einmal zitiert, auch dieses Mal war wieder eine interessante Persönlichkeit vor der Kamera: Fränzi Kühne hat seit 1993 keine einzige Folge der Serie “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” versäumt. Während sie von den Darstellern wie von ihrer Familie spricht, schaut sie sehr normal und ausgesprochen symphatisch aus. Ich hatte leider (?) noch nie die Gelegenheit, dieses deutsche TV-Urgestein anzusehen, ein gewisser Ruf eilt ihm aber voraus. Als Serienjunkie kann ich aber dennoch nachvollziehen, wie man sich mit einem solchen Werk verbunden fühlen kann. Das Video ist dennoch irgendwie sehr faszinierend….

Sachen zum Lachen – Extended Version
Habt ihr als Kinder auch oft morgens, als noch keiner wach war, Wetterpanorama geschaut, weil euch soooooo fad war und es einfach kein anderes Programm gegeben hat? Dann gefällt euch das sicher auch (via Niggemeier)

Und weil es vergangenes Mal Beschwerden gab, dass ich seine amüsanten Videos vergessen habe, gibt es hier den besten Herrn Haderer mit der dritten Folge seiner Ein-Mann-Show “Haderer trifft”. Viel Vergnügen!

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Mrz
05
2010
23

Die 100 erfolgreichsten Filme – kommentiert

Nachdem schlagenden Erfolg der 100 beliebtesten Bücher, kann ich auch nicht wiederstehen, hier auch die nächste Hunderter-Liste zu kommentieren: Dieses Mal geht es um die 100 erfolgreichsten Filme, was leider (wie soll es anders sein) nicht in erster Linie Qualität erwarten lässt. Trotzdem gebe ich hiermit gerne meinen Senf wieder zu jenen 68, die ich bisher gesehen habe (fett markiert). (via indigoidian)

Die 100 erfolgreichsten Filme

01 Avatar – Aufbruch nach Pandora
Mein erster richtiger 3D-Film – wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe – technisch einwandfrei und sehr mitreissend. Besonders die Welt, die James Cameron erschaffen hat lässt darauf schließen, dass er im Besitz der wirklich guten Phantasie ist. Vertraut man Medienberichten, soll alleine die Entwicklung der Sprache des blauen Volkes bis zu vier Jahre gedauert haben. Da hätte man doch wirklich lieber mehr Zeit in die Geschichte gesteckt. Absoluter Pluspunkt: Die schwebenden Felsen.

02 Titanic
Diesen Film hab ich in meiner Teenie-Zeit sogar zweimal im Kino angeschaut und Rotz und Wasser geheult, natürlich! Bezeichnend übringens, dass  Cameron gleich für die zwei erfolgreichsten Filme aller Zeiten verantwortlich ist. Keine Frage, es ist eine Schnulze durch und durch und ich hab keine Ahnung, ob mich das jetzt noch so mitreissen würde wie damals. Das ist einmal einen Versuch wert, wenn mir wirklich außerordentlich und besonders schlimm langweilig ist.

03 Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
Tja, dazu brauche ich für treue LeserInnen meines Blogs wohl nichts mehr zu sagen. Ich finde, Peter Jackson hat mit dieser Trilogie wirklich Großes geleistet. Tolle Special-Effects, tolle Kampfszenen und einer der schönsten Männer überhaupt: Aragorn! Wer sich schon mal mit dem Making-of beschäftigt hat, dass teilweise länger als die Filme selbst ist, merkt was da für ein unglaublicher Aufwand dahinter steht -  alleine die fast fünfjährige Produktionszeit. Das kann nur jemand machen, der von Tolkien und seinem Werk absolut überzeugt (bis besessen) ist. Schon alleine deswegen finde ich gebührt Jackson Respekt. Dass er die Handlung teilweise etwas hollywodesk verändert hat, möge ihm daher verziehen sein.

04 Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
Hab ich bisher nicht gesehen (läuft aber glaube ich heute auf ORF1), spricht mich aber auch nicht so wirklich an. Die Figuren sind alle etwas austauschbar, soweit es den ersten der zwei Teile betrifft.

05 The Dark Knight
Ja, natürlich denkt bei dem Film jeder an Heath Ledger. Der war auch wirklich grandios, keine Frage. Was mir an dem Film gefallen hat, ist, dass er sich zumindest geringfügig von der Stereotype solcher Blockbuster unterscheidet und düsterer und nachdenklicher ist. Oder zumindest nicht so platt, wie das andere sind.

06 Harry Potter und der Stein der Weisen
Natürlich in keinster Weise mit den Büchern zu vergleichen, aber ein netter Zeitvertreib. Lustig zu beobachten, wie die Darsteller mit den einzelnen Folgen wachsen – was die Spätfolgen für Daniel Radcliffe und Konsorten angeht, kann man nur spekulieren.

07 Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt

08 Harry Potter und der Orden des Phönix

09 Harry Potter und der Halbblutprinz

10 Der Herr der Ringe: Die zwei Türme

11 Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
Darüber habe ich mich bereits vor kurzem ausgelassen, wie diesen Film so erfolgreich werden hat lassen, ist mir ein Rätsel! Wahrscheinlich waren alle Fans der Folgen IV bis VI im Kino. George Lucas, schämen Sie sich!

12 Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
Zweite Teile haben es ja so an sich, dass sie nie die ersten sein können. Und wenn der Kerl die Prinzessin eh schon hatte, dann ist das Erobern ein zweites Mal nach den ähnlichen – mäßig witzigen – Methoden auch nur halb so spannend.

13 Jurassic Park
Daran hab ich auch eher Kindheits- bzw. frühpubertäre Erinnerungen, ich weiß nur, dass ich mich ständig gefürchtet habe, dass jemand gefressen wird (was wahrscheinlich auch Sinn der Sache war). Jetzt würde ich ihn mir auf keinen Fall nochmals anschauen. Zumindest weiß ich nach diesem Film für immer, dass der Tyrannosaurus Rex sehr schlecht sieht. Kommt gut, wenn mir mal einer begegnet.

14 Harry Potter und der Feuerkelch

15 Spider-Man 3
Ich bin mir nicht sicher, ob ich überhaupt alle drei gesehen habe, den aber auf alle Fälle. Mich spricht die ganze Figur nicht an, geschweige denn Toby Maguire und Kirsten Dunst. Außerdem ist besonders dieser Teil so schablonenhaft und USA-verherrlichend gemacht, dass es ganz aus ist.

16 Ice Age 3: Die Dinosaurier sind los

17 Harry Potter und die Kammer des Schreckens

18 Der Herr der Ringe: Die Gefährten

19 Findet Nemo
Wirklich lustig, verzichtet über große Strecken auf platten Humor und ist auch immer wieder sehenswert.

20 Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

21 Transformers – Die Rache

22 Spider-Man

23 Independence Day
Ich frage mich, wie oft dieser Film bereits im ORF gezeigt wurde, bestimmt jedes Monat einmal. Genauso oft habe ich ihn auch gesehen, solide Unterhaltung. Will Smith ist außerdem immer cool. Was macht der jetzt eigentlich?

24 Shrek der Dritte

25 Krieg der Sterne
Wenn damit wirklich die echten (!!), einzigen (!!), besten (!!) Star-Wars-Filme gemeint sind, dann jawohl! Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die “Golden Edition” der Trilogie zu Weihnachten auf VHS (!!) erschienen ist und meine Brüder und ich vor dem Fernsehr wie festgeschnallt waren. Die Handlung ist zwar völlig stereotyp und die “Special” Effects im Nachhinein wirklich sehr speziell, aber zu seiner Zeit war Herr Lucas absoluter Vorreiter. Und wie gesagt, niemand ist so cool wie Han Solo!

26 Harry Potter und der Gefangene von Askaban

27 E. T. – Der Außerirdische
Was habe ich als Kind gelitten, wie der kleine ET da in seinem Plastikgefängnis langsam verwelkt ist. Was für ein Drama! Schön war’s, auch ein Fall von “würde es mir heute noch gefallen?”

28 Der König der Löwen
Das ist Elton John in Reinkultur. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

29 Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Harrisson Ford ist ja nicht nur als Han Solo, sondern auch als Indiana Jones cool. Prinzipiell mag ich diese Art Abenteuergeschichten gern, nur da ist es eindeutig fehl geschlagen.

30 Spider-Man 2

31 2012

32 The Da Vinci Code – Sakrileg
Naja, bei dieser schriftstellerisch eher geringfügigen Vorlage kann man eigentlich nicht viel falsch machen, das ist an sich schon ein auf reinen Verkaufserfolg bzw. auf Blockbuster ausgelegtes Buch. Genauso ist auch der Film, nur dass man nochmal extra auf die Jesus-Geschichte hinweisen musste. Naja.

33 Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia
Auch hier sind die Bücher natürlich besser, die Verfilmung aber eigentlich ganz in Ordnung. Setzen!

34 Matrix Reloaded
Der erste war exzellent, diesen fand ich ziemlich mittelmäßig, den dritten hab ich gar nicht mehr gesehen. Der Soundtrack von “Matrix” ist der Hammer, hör ich noch immer gern.

35 Oben

36 Transformers
Ich muss leider sagen, ich mag den Film. Er ist total sinnlos, Megan Fox absolut sexy und wenn man zwischendurch auf reine Action-Filme ohne viel Nachdenkpausen abfährt, warum nicht.

37 New Moon – Bis(s) zur Mittagsstunde
Muss ich zugeben, den hab ich gesehen und auch alle Bücher gelesen. Spricht meine Hasen-Seele an, was soll ich machen. Mein Kopf spricht dagegen, aber da soll man nicht ankämpfen. Jeder braucht ein bisschen was völlig Sinnloses im Leben.

38 Forrest Gump
Die Pralinenschachtel, das rote Kapperl, die Karohemden, die Hippie-Klamotten. Guter Film, aber auch ein ähnlicher Fall wie Independence Day, der ORF kann einfach nicht genug davon bekommen. Ich schon.

39 The Sixth Sense
Ich wusste schon vorher, dass er tot ist (ein wirklich schadenfroher Mensch hat es mir geflüstert), trotzdem war er grauslich genug. Sehenswert!

40 Fluch der Karibik

41 Ice Age 2: Jetzt taut’s

42 Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger

43 Kung Fu Panda

44 Die Unglaublichen – The Incredibles
Naja, eher langweilig, was ich mich so erinnere…

45 Hancock
Der war nicht gut, glaube ich. Anscheinend war er so schlecht, dass ich mich nicht mehr dran erinnern kann.

46 Ratatouille
Ui, sehr nett gemacht, direkt süß. Super Familienfilm mit lustigem Schmäh.

47 Vergessene Welt: Jurassic Park

48 Die Passion Christi
Nicht freiwillig würd ich mir so einen Film anschauen. Mel Gibson brrrr.

49 Mamma Mia!

50 Madagascar 2

51 James Bond 007: Casino Royale
Klingt das komisch, aber ich fand den Film besser als das Buch. Das ist so ein Männerroman, der braucht das Visuelle dazu – zudem hat dieser Filmreihe der Wechsel vom schmierigen Pierce Brosnan wirklich gut getan. Das Einzige, was vor Daniel Craig noch interessant war, waren die Gadgets.

52 Krieg der Welten

53 Men in Black
Lustige Idee, denkt man sich in Wirklichkeit auch öfters, dass manche Menschen echte Aliens sind. Will Smith ist wie gesagt cool, dabei hätte aber auch ein Teil gereicht.

54 James Bond 007: Ein Quantum Trost
Hab ich zwar gesehen, aber keine Erinnerung daran. Kann daher nicht besonders gut gewesen sein…

55 I Am Legend
Will Smith schafft es ziemlich oft, in Blockbuster mitzuspielen! Deswegen muss er jetzt wahrscheinlich auch keine Filme mehr drehen. War insgesamt ein ziemlich schwacher Film, was ich noch so weiß davon.

56 Iron Man

57 Nachts im Museum
Würde ich mir nie anschauen

58 Mission: Impossible II
Ich finde Tom Cruise schrecklich und Scientology dazu. Der Film ebenfalls. Nur die Action-Szenen sind gut.

59 Armageddon – Das jüngste Gericht
Liv Tyler ist so eine wahnsinnig schöne Frau und auch der dazugehörige Song vom Herrn Papa Aerosmith ist natürlich nicht zu verachten. Sonst ist der Film eher mittelmäßig, Bruce Willis spielt zum 1.000 Mal den harten Helden.

60 King Kong

61 The Day After Tomorrow
Hat wenig bis gar keinen Eindruck hinterlassen. Ich finde die Katastrophenfilme meistens ziemlich schlecht gemacht.

62 Das Imperium schlägt zurück

63 WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Süß! Hätte ich von selbst nie angeschaut, wurde mir aber wärmstens empfohlen und ist ein durch und durch herziger Film mit einem kleinen, netten Apple-Verweis.

64 Kevin – Allein zu Haus
Mochte ich als Kind nicht. Dieses sadistische Kind! Auch wenn die ganz furchtbar waren die Einbrecher.

65 Madagascar

66 Die Monster AG
Hm, ganz nett, aber viel ist nicht hängengeblieben.

67 Die Simpsons – Der Film
Da waren sich glaube ich alle einig, der stinkt neben den grandiosen Serien sehr ab. Schade eigentlich!

68 Terminator 2 – Tag der Abrechnung
Bin kein großer Terminator-Fan und kann den ganzen Hype nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht bin ich auch einfach vor den guten Stellen eingeschlafen.

69 Ghost – Nachricht von Sam
Wollten wir nicht alle mit Patrick Swayze töpfern? Auch ein Fall von schwerer Jugendsünde.

70 Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich
War eigentlich ganz lustig, diese Fäkalkomik ist mir teilweise aber einfach zu viel.

71 Aladdin
Typischer Film aus dem Hause Disney, die Geschichte an sich (aus 1001 Nacht) ist natürlich ausgezeichnet. Besser die Bücher lesen!

72 Troja
Furchtbar! Ich habe wirklich schon viele schlechte Filme mit Brad Pitt gesehen, die ich trotzdem mag (solange sie in dieser Liste nicht auftauchen, muss ich sie nicht aufzählen), aber dieser Film ist wirklich nur peinlich. So viele hübsche Männer und so eine sch… Story.

73 Twister
Noch so ein Independence Day-Fall – einfach ein paar Mal zu oft gesehen. Jetzt weiß ich zumindest, wie fliegende Kühe aussehen.

74 Indiana Jones und der letzte Kreuzzug

75 Illuminati

76 Toy Story 2 

77 Bruce Allmächtig

78 Shrek – Der tollkühne Held

79 Der Soldat James Ryan

80 Mr. & Mrs. Smith
Puh, schlecht. Aber zumindest hat die Yellow Press ab diesem Film immer etwas, um ihre Blätter zu füllen: Brangelina.

81 Die Rückkehr der Jedi-Ritter

82 Charlie und die Schokoladenfabrik
Johnny Depp ist ein wirklich guter Schauspieler, der keine Angst vor Rollen ohne Schönheitsfaktor hat. Das beste an dem Film waren aber die Umpa Lumpas. Vielleicht sollte ich dazu mal das Buch von Roald Dahl lesen.

83 Gladiator
Natürlich ausgezeichnet! Da muss ich immer sofort an die Anfangsszene denken, in der er mit der Hand über das Kornfeld streicht.

84 Der weiße Hai

85 Hangover

86 Mission: Impossible
siehe zweiter Teil. Obwohl da war das Konzept zumindest noch neu.

87 Pretty Woman
Tja, einer der Filme, die viele Frauen für immer verdorben hat. Wo kommt das in Wirklichkeit vor, dass man ohne Limit einkaufen kann?

88 Cars

89 Matrix

90 X-Men: Der letzte Widerstand
Der zugrundeliegende Comic ist wirklich cool, die Figuren einwandfrei, nur ist es nach dem dritten Mal einfach nur langweilig und leider ziemlich platt.

91 Das Vermächtnis des geheimen Buches

92 Last Samurai

93 Tarzan

94 300

95 Ocean’s Eleven
Nette Gaunerkomödie. Man kann richtig sehen, wie sich diese Männerpartie einen Spaß gemacht hat.

96 Pearl Harbor

97 Men in Black II

98 Sherlock Holmes
Ich mag Guy Ritchie, Snatch zum Beispiel ist ein super Film. Nicht so abgedreht, dafür aber mit jeder Menge Humor und Spielereien ist Holmes absolut sehenswert. Nur die zweifachen Kampfszenen (erst in Zeitlupe, dann nochmals in Echzeit) sind mir etwas zu viel.

99 Das Bourne Ultimatum
Alle Filme mit Matt Damon sind irgendwie langweilig, so mein Gefühl. Ich hatte nie Lust herauszufinden, was wirklich mit Jason Bourne passiert ist.

100 Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:
Feb
26
2010
4

Beste Wochenreste: Videos, absolut sehenswert

Dieser Tage bin ich völlig auf laufende Bilder eingestellt, deswegen besteht mein Posting heute nach längerer Zeit wieder einmal ausschließlich aus Videos, die es meiner Meinung nach unbedingt wert sind, angesehen zu werden.

Was das iPad für Magazine bringen kann
Obwohl ich mit MacBook und iPhone wohl als Apple-Jünger gelte, gibt es auch bei mir Grenzen. Den Hype um das iPad kann ich nicht ganz nachvollziehen (genauso wenig diese zwei Verrückten). Dennoch geben solche Tablet-PCs einen guten Ausblick auf das, was diese Technik Magazinen bzw. dem Journalismus bringen kann. Echt lässig! (via @hoeflehner)

Hörspiel-Nerd
Leute mit einer Passion sind mir schon von Haus aus symphatisch. Wenn diese Passion dann auch noch peripher mit Büchern zu tun hat, bin ich ganz Feuer und Flamme. So find ich auch diese Dame sehr spannend, die Spreeblick in ihrer Reihe Selbstauslöser vor die Kamera gebeten hat. Johanna Steiner ist ein Hörspielnerd und wie sich das genau zeigt, ist hier zu sehen:

Was die “neuen” Star Wars-Verfilmungen alles falsch machen
Star Wars ist Kult, keine Frage. Zumindest die alten drei, die guten drei. Spätestens wenn man Hayden Christensen beim Herumtollen mit Padme beobachten musste, fühlt man sich von George Lucas verraten – denn keiner ist so cool wie Han Solo. Was denn jetzt genau so alles schief gelaufen ist, besonders was den ersten Teil “Die dunkle Bedrohung”angeht, hat Mike aus Milwaukee wirklich cool erklärt (nicht von der lustigen Stimme ablenken lassen). Teil eins anbei, der Rest bei Spreeblick.

Wenn der Professor genug hat
Zu meiner Unizeit waren eigene Laptops in Vorlesungen noch eher Mangelware (da sieht man mal, wie schnell die technische Entwicklung voranschreitet – hätte ich das z.B.: über Computer an sich geschrieben, wäre ich wohl schon etwas älter). Jetzt hat schon jeder einen dabei und nützt ihn auch (so musste ich hören) dazu, sich aus dem hochschulischen Lernen auszuklinken. Manche Professoren werden dabei schon an den Rande der Verzweiflung gebracht und greifen zu überaus drastischen Maßnahmen, wie dieser Pädagoge:

Wie man eloquent die katholische Kirche entzaubert
Professorenreife im besten Sinne beweist der von mir sehr verehrte Autor Stephen Fry (der übrigens auch twittert) bei  The Intelligence² Debate, Großbritanniens führendes Diskussionsforum (das übrigens immer wieder einen Besuch wert ist). Nicht erst seit den letzten Skandalen um Kindesmißbrauch finde ich diese Religion dringends reformationsbedürftig. Mister Fry spricht eloquentest aus, was schief läuft und was besser gemacht gehört: (via Who said that I wasn’t right?)

Sachen zum Lachen
Diese Rubrik darf natürlich nicht fehlen, obwohl das Video wohl eher peinlich ist, als lustig. Statt den Zeigefinger beim Handschuh einfach wegzulassen (was findige Geschäftsmänner/fraen bereits zu Weihnachten auf dem Markt brachten), könnte man das iPhone im Winter auch mit Knabernossi u.ä. bedienen, hat das Computermagazin CHIP herausgefunden. (danke @liechtenecker)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,
Feb
19
2010
4

Beste Wochenreste: Vom Buch zum Film

Das Thema Buch lässt mich auch in dieser Woche nicht los. Ich versuche gerade, die ganzen Buchempfehlungen meiner Kommentatoren zu verifizieren und das Netz versorgt mich daneben ständig mit neuem Stoff, besonders zum spannenden Thema Literaturmarkt versus Multimedialität. Die interessantesten Fundstücke gibt es diese Woche in den Wochenresten.

1984

Mein Geburtsjahr war titelgebend für einen der wichtigsten und intelligentesten Romane zum Thema Überwachungsstaat. Viele meinen ja, dass wir das 2010 via Twitter, Foursquare, Latitude und Co. selbst erledigen und Big Brother obsolet geworden ist. In welche Welt ich abseits von vielleicht jetzt wahr gewordener Utopien geboren wurde, zeigt die Website What Happened In My Birth Year?. Dort wird einem in DOS-ähnlichem Design langsam vorexerziert, was man als Säugling alles so verpasst hat und Erinnerungen an die Zeit danach aufgeweckt – ausgezeichnet! (via Spreeblick, Fotoquelle hier)

Erfolgsrezept: Buch zu Film zu 3D
Wie ich schon im Post der 100 Bücher angedeutet habe, bin ich ein leicht erkennbarer Fantasy-Fan. Wenn die Handlung aber zu schablonenhaft angefertigt ist, habe auch ich keine Freude daran – es sei denn, die Technik bzw. Action dahinter tröstet soweit darüber hinweg, dass ich ihn mir wenigstens bis zum Ende ansehe. So geschehen bei “Avatar”, der es sicherlich nicht in meine Top-Film-Kategorie schafft und den ich mir wahrscheinlich auch nicht im TV anschauen werde (außer mir ist wirklich sehr langweilig). Der Grund dafür: Das 3D-Erlebnis ist einfach nur im Kino gut und macht den Film einzig und allein wirklich sehenswert. Umso größer war meine Freude, als Herr Hilton postete, dass auch Harry Potters “Deathly Hallows” in 3D kommen. Zwar bestätigt sich auch bei dieser Filmreihe, dass die eigene Fantasie nie richtig gut in Filme umgesetzt werden kann, aber schon alleine der zugrunde liegende Stoff macht den Kinogang hier zum kaum erwartbaren Ereignis. (Fotoquelle hier)

Zukünftiges Erfolgsrezept: Videobuch?
Was Anthony Zuiker angreift, wird in den USA und landläufig im Rest der Welt zu Gold. Der Herr hat sich mit dem Produzieren und teilweisen Schreiben der CSI-Serien selbst Geldscheine gedruckt. Jetzt steigt er ins Buchgeschäft ein – mit einem äußerst zukunfstträchtigen Format -  wie Norbsi berichtet:

Level 26 lautet der Titel des Thrillers von Anthony Zuiker [...]. In dem Buch gibt ca. alle 20 Seiten Links zu professionell produzierten Videos (20 an der Zahl), die Szenen aus dem Buch zeigen und die Story voran treiben.

Nicht selten genug lese und höre ich von Bekannten, die kaum einen langen Absatz (oder meine Postings) lesen können, weil ihre Geduld nicht ausreicht und sie sich eher vorm Fernseher als vorm Buch entspannen können. Möglicherweise ist das ein Weg, um das Buch auch weiterhin vor dem Aussterben zu bewahren.

Buchverkauf für jedermann
Ein völlig anderes Problem ergibt sich für Menschen, die vom Lesen gar nicht genug bekommen können: übervolle Bücherregale. Neben den all-time Klassikern schleichen sich im Laufe der Jahre Platzverbraucher ein, die man selbst geschenkt nicht haben wollte. Wie man sie möglicherweise zu Geld machen kann (gesetz den Fall, dass sie jemand anderes will) zeigt der Blog Blätterrauschen hier und stellt interessante Buchankauf-Plattformen im Web vor.

Sachen zum Lachen
Bücher sind Bildung, aber für manche Themen sind laufende Bilder einfach plakativ besser. Diese Anti-Aids-Kampagne verfehlt ihren Bildungsauftrag auf keinen Fall, zum Zerkugeln! (via Sexblog)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, ,
Nov
02
2009
0

Beste Wochenreste: Kreativität von A bis Z

Bevor ich die Monatsmarke des Nichtbloggen überschreite, gibt es die Wochenreste bereits am Montag. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hiermit eher um Oktoberreste, die unter dem großen thematischen Bogen “Kreativität” stehen. Es sind allesamt Dinge, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

creativityFotocredit: Flickr

Best of Hörbuch
In den vergangenen Jahren sind Hörbücher aus der Kinderecke heraus zu einem wahren Bestseller avanciert. Fans der vertonten Buchstaben, die gleichzeitig mit zu wenig Platz im CD-Regal kämpfen, haben im Netz die Qual der Wahl. Auf Blogpiloten.de gibt es eine gute Zusammenfassung der interessantesten Hörbuch-Websites, die eine Entscheidung erleichtern sollte.

Selfmade-Book
Wer sich statt dem passiven Hör- und Lesegenuss gleich selbst an die Arbeit machen will, der wird mit dem neuesten Spielzeug aus dem Hause Wikipedia seine Freude haben: Mit Hilfe des Buchgenerators kann man sich sein eigenes  Schriftwerk zu jedem Thema aus den Seiten des Web2.0-Nachschlagewerkes zusammenklicken.

Mixtape-Revival
Statt tausend gedruckter Worte spricht die Musik auf Mixtapes alles aus und noch vieles mehr. Auf Norberts Filmvermarktungsblog findet diese wunderschöne, aber leider völlig vergessene Art des etwas anderen Liebesbriefes sein Revival. Findige Filmvermarkter haben sie für einen neuen Film ausgegraben (nein, nicht High Fidelity 2) und ermuntern Websurfer, ihr Mixtape digital zusammenzustellen und zu distribuieren. Fein!

Bewerbung Deluxe
Findig ist auch dieser junge Mann, der sich das Web2.0 für seine Bewerbung so gut zu Nutze gemacht hat, dass man ihn eigentlich nur einstellen kann: Thorsten will als Texter zu Red Bull und geht dafür von München nach Fuschl – zu Fuß. Begleitet wird er von Blog, Twitter und Co. Wer seinen Weg kreuzt, schickte eine Postkarte an Red Bull. Seine Bewerbungswanderung ist zwar schon vorbei, das Ergebnis steht noch aus.

Kreative Ausrede
Grandios beruflich wieder hinausgeredet haben sich Drehbuchschreiber in diesem Video: (via Norbsi)

Kunstvoll nackt
Den etwas anderen Studentenjob hat sich die Hamburger Kunststudentin Verena Issel angelacht. Sie hat zwölf ihrer Mitstudenten für den “Art Boy”-Kalender gewonnen und zwar völlig nackt. Das Grundgerüst sind Posen a la Jungbauer, gemischt mit Kunstgeschichte-Anspielungen. Nicht  Wohnzimmertauglich, aber lustig anzusehen! Mein absoluter Favorit: Mister Januar

januar

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