Apr
23
2010
1

Beste Wochenreste: Heiter abgeschlossen

Die vergangenen zwei anstrengenden Wochen betteln förmlich nach einem versöhnlichen Abschluss durch Spiel, Spaß und Musik. Und genau das gibt es nach dem Doppelpunkt:

Vier Akkorde braucht der Mensch
Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass wirklich populäre Musik theoretisch äußerst einfach gestrickt ist. Die Kunst ist es, diese dazu benötigten wenigen Töne in die exakt richtige Reihenfolge zu bringen, gut auszuschauen und einen beinharten Promotion-Hai zu engagieren. Dass der Erfolg rein aus musikalischer Sicht nur ganze vier Akkorden braucht, zeigt diese Dreier-Combo sehr anschaulich:

Hau die Wurst

Was in Österreich als Online-Werbung vermarktet wird, schlittert oft an der Schmerzgrenze entlang oder direkt darüber. Umso besser, wenn sie richtig gut funktioniert und zudem so schön über die österreichische Prominenz (die schon an sich ein Gustostückerl ist) herzieht. Gelungen ist das dem Wursthersteller Trünkel, der unter www.wuerstelstand.net ein Online-Spiel ins Leben gerufen hat. Da kann man sich die Zeit vertreiben, indem man die High Society des Alpenlandes mit Würstel füttert oder sie damit bewirft (ich hab’s ausprobiert, es geht!). Die typischen Kommentare der jeweiligen Person dürfen natürlich nicht fehlen. (Via Heinz)

Social Media zum Lachen
Social Media ist wichtig und wird immer wichtiger, keine Frage. Bei einem so jungen Betätigungsfeld bleiben aber die selbsternannten Gurus inklusive ihrer anschaulichsten Grafiken nicht aus. Was genau sie einem da verkaufen, wird folgend äußerst amüsant wiedergegeben (via Meral):

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Apr
02
2010
1

Beste Wochenreste: Geeks auf allen Kanälen

Das Geektum scheint sich in Wellen bemerkbar zu machen: Diese Woche haben mich jede Menge Fundstücke erreicht, die Menschen und ihre Passion im Internet zeigen. Teils spannend und informativ, teils verrückt und einfach nur zum Lachen – hier eine kleine, feine Auswahl.

Peter erklärt die Welt
Mobile Applikationen sind mein täglich Brot, ohne wäre sie wäre mein Informationsleben um einiges unbequemer. Auf dieses Thema gestoßen bin ich durch Peter. Er lebt das mobile Leben nicht nur aus voller Überzeugung, sondern erklärt es nun auch für die ganze Welt gut verständlich auf MTV.

Peter kann geekige Dinge nicht nur einfach darlegen, sondern auch gut entwickeln. Deswegen reiste MTV zu einem Lokalaugenschein nach Schladming und testete seinen Schladming-Dachstein-Layar:

356 Tage mit den imperialen Sturmtruppen
Mein Fabile für Star Wars dürfte treuen Lesern kein Geheimnis mehr sein. Spreeblick hat eine Flickr-Gruppe gefunden, auf der sich ein Nerd jeden Tag ein ganzes Jahr lang bildlich damit auseinandersetzt, was denn die imperialen Sturmtruppen so in ihrer Freizeit machen. Selbst durchklicken ist noch genialer!

Powerpoints Schuld am Katzensterben
Weitaus sinnloser, als dieser lustige Zeitvertreib sind da so mache Power-Point-Präsentationen, die man sich im Laufe seines Lebens ansehen muss. Heinz hat dazu das passende Bild:

Zur Information: Edward Tufte ist ein US-amerikanischer ITler, den Wikipedia für folgendes rühmt:

Tufte prägte den Begriff „Chartjunk“ (etwa: „Chartmüll“ oder „Diagrammschmutz“), um nutzlose, informationslose oder informationsverdunkelnde Bestandteile von Übersichten zu kennzeichnen. Er fordert, in visuellen Darstellungen jegliche dekorativen Elemente zu unterlassen und Tinte nur zu benutzen, um wirklich bedeutende Daten zu übermitteln, auszuwerten und zu deuten. In diesem Zusammenhang benutzte er den Begriff „Data Ink“.

Und wann schläfst du?
Regelmäßiges Einschlafen bei Power-Point-Präsentationen werden unter folgender URL nicht gezählt, dafür kann die Website SleepingTime.org ziemlich genau berechnen, wann ein Twitter-User im Durchschnitt an der Matratze horcht. Spooky! Wer also wichtige Telefonate führen will, sollte zuerst den jeweiligen Twitter-Account für die beste Zeit konsultieren…

Sachen zum Lachen – Extended Version
Diese Dame dürfte sich wahrscheinlich gerade erfolgreich vor Prüfungen drücken und hat geekmäßig statt dem Wohnungsputz eine bessere Ablenkung gefunden (via Digirati):

Noch ein kleiner Zusatz zum Thema Chatroulette: Es gibt nicht nur erfinderische Musiker, sondern auch ziemlich barbarische Oberweitenfreunde, wie man hier sieht.

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Feb
22
2010
0

Plakat(ives) zur Montagsaufheiterung

Ich horte diese kleinen Aufheiterungen schon etwas länger, bisher haben sie einfach nirgendwo richtig dazugepasst. Dieser Montagmorgen scheint mir prädestiniert, sie endlich zur allgemeinen Launenverbesserung auszupacken.

Vergebens
Jetzt mal ganz ehrlich: Wer findet sich bei folgender Grafik im roten Bereich wieder? Da können die Damen oder Herren noch so technikaffin sein – ich weiß nicht, wer dieses Drückmärchen in die Welt gesetzt hat. (via indiogidan)

Herzig
Nochmal ehrlich: Wie romantisch ist das denn? Da muss ich Herrn Niggemeier recht geben, “Hach” ist da genau das treffende Wort. Folgendes hat er auf der Webcam – die auf einen Alsterarm in Hamburg zeigt – entdeckt:

Schriftliche Erklärungen
Liebe und Sex machen sich zusammen gut, wer ganz im Anfang steht, dem könnten folgende Erklärungen die Basics völlig jugendfrei und lustig erklären.Weitere sind hier zu finden.

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Aug
19
2009
3

Was Blogger in ihrer Freizeit machen

Die Sonne treibt auch die Web2.0ller aus ihrem gewohnten Indoor-Habitat, so passiert am vergangenen Wochenende am malerischen Wörthersee. Noch besser ist es natürlich, wenn die Einladung eines Unternehmens zu allerlei Besonderheiten nur wegen des puren Daseins als Blogger geschieht.

gttiSo traten fünf Geeks (Judith Denkmayr, Ritchie Pettauer, Helge Fahrnberger, Peter Höflehner und meine Wenigkeit) gegen die besten Vertriebsmitarbeitern von Nokia in einer Art Schnitzeljagd mit Handys an. Wie es sich gehört, war uns der Spitznamen “Die Freaks” bereits von der ersten Stunde an den Hintern geheftet.

Es folgten vier Stationen mit Aufgaben von peinlich über amüsant bis schwierig. Peter verdiente sich seine Sporen als Navigator, Ritchie als Quizmaster, Helge war für Hand-Fuß-Koordination zuständig und Judith für die richtigen Antworten. Als logische Konsequenz aus den verrückten Einfällen meiner BegleiterInnen  gab es den Siegerpokal in Form des brandneue Music Handset inklusive Downloadflatrate für 6 Millionen Songs.

Der krönende Abschluss war sicherlich die absolut präpotent schöne Fahrt zum Abendessen über den Wörthersee mit dem Motorboot bei Sonnenuntergang…Alles in allem ein geniales Wochenende!

Ausführlicher und auch in Bild und Ton berichtet Ritchie auf seinem Blog – auf alle Fälle ansehen! Das unglaublich lustige Video zum Sieg gibt es schon mal hier:

OVI Challenge 2009 from ritchie pettauer on Vimeo.

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Aug
14
2009
2

Beste Wochenreste: Wie man eine Katze zum Keyboardspielen bringt

Mein Blog verhält sich leider diametral zu meinem Leben: Hier ist es ruhig (über den Hochsitz weht gerade der einsamen Busch aka Rose von Jericho), während es sich außerhalb ziemlich abspielt. Die besten Wochenreste gibt es trotzdem, wenn ich auch wieder andere Menschen den audio-visuellen Content beisteuern lasse.

Wie macht man das?
Das guate Internetz gibt auf alles eine Antwort, wer nicht weiterhin Google Content zuspielen will, kann es bei WikiHow versuchen. Dort wird nach dem Wikipedia-Prinzip zu prinzipiell vielem Auskunft gegeben, in einfach verständlichen Anleitungen. Da wären dann so hilfreiche Einträge wie How to Prevent a House Fire, How to Break the “Nice Guy” Stereotype oder How to Avoid Getting Into an Argument over Harry Potter (Oberster Tipp: Die Begeisterung für HP nicht mit Menschen teilen, die man nicht kennt!). Auch an die Nischenfälle wird gedacht, sei es bei How to Ease Finger Soreness when Learning to Play Guitar, How to Build a House in Nicaragua oder How to Make a Muppet Style Puppet. (via Spreeblick)

Geeks lieben Geeks
Früher oder später werden auch Geeks alt. Wie sich das dann auf die Kindererziehung auswirkt, zeigt ein Video unter dem Titel “N00b Boyfriend”, freundlicherweise auch von Spreeblick zur Verfügung gestellt.

Sachen zum Lachen
Ob Katzenfreund oder nicht, diesen Kater braucht jeder für ein bisschen Aufheiterung (über zwei Millionen Aufrufe können nicht irren). Wenn er nicht schon gestorben wäre, würde ich ihn für die nächste Familienfeier buchen. In den USA hat sich ein regelrechter Hype um den kleinen roten Kumpanen entwickelt, wie derStandard.at schreibt. T-Shirts gäbe es dann hier zu kaufen.

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Aug
07
2009
3

Beste Wochenreste: Dünne Mädels und dicke Kerle

Die österreichichsche Medienlandschaft erzittert diese Woche ob einiger Aufreger. Jene Empörung rund um die (angebliche) Verprügelung eines Schwimmers in südlichen Gefilden kann ich  ganz und gar nicht nachvollziehen. Was mir viel besser gefällt ist, was die Webszene daraus macht.

Hau den Rogan
Was haben wir alle gelitten! Ich besonders darunter, dass mich am Montagmorgen in der U-Bahn eine völlig belanglose Schlagzeile (auf dem Papier, dass sich Zeitung schimpft) anschreit. Selbst dem Standard war das Prügelaffärchen rund um Markus Rogan eine Titelgeschichte wert. Ich versteh nicht, was mich daran so unglaublich zu interessieren hat. Mir war hauroganes schon wurscht, ob und wie viele gekrönte Häupter er in sein Bett bringt.

Eine weitaus attraktivere Freizeitbeschäftigung ist, was ein Grazer aus der ganzen Geschichte gemacht hat. Unter www.haudenrogan.at hat er drei Minigames ins Netz gestellt, bei denen man sich unter anderem als “PACROGAN” auf die Jagd nach Türstehern macht oder sich als Security in “HAU DEN SCHWIMMER” versucht. Die Seite ist bereits wieder offline gegangen, der Betreiber Andreas Weirer kommentierte auf E-Media: “aufgrund eines rechtsanwaltsschreibens musste ich die seite offline nehmen und auch löschen. ich hatte mehr als 121.000 clicks bis zum bitteren ende.” (Bildquelle vol.at)

Downloaden für Juristen
Was mich schon viel mehr beschäftigt, ist folgende Geschichte, die ich dem Standard entnommen habe:

Weil er 30 Songs über die Internettauschbörse Kazaa heruntergeladen und weitergegeben hat, ist ein Student in den USA zur Zahlung von 675.000 Dollar (474.000 Euro) Strafe an die klagenden Plattenfirmen verurteilt worden.

joelAuf Wikipedia und der offiziellen Website zum Fall ist von sieben Songs die Rede (wer recherchiert in Österreich noch?). Abgesehen davon, dass ich viele Menschen kenne, die möglicherweise bereits ein oder zwei Songs ohne die Hilfe von freundlichen Verkäufern im Elektronikshop erworben haben, gefällt mir, wie gut die Verteidigung (ein Harvard-Professor und seine Studenten) hier internettechnisch organisiert ist. Auf der Website finden sich alle Dokumente, die bisher zu diesem Fall geschrieben wurden, es gibt einen eigenen Twitter-Feed und eine Facebook-Supportseite.  Wenn das kein Hollywood-Filmaterial ist! (Bildquelle)

Skinny Girls, Big Sandwiches
Was im Film nie zu sehen ist, hat mir diese Woche Michi von Cooloutfit nähergebracht:  Diese Seite ist zwar nur für den einmaligen stimmungsaufhellenden Besuch gedacht (außer jemand fühlt sich beim Betrachten von essenden Frauen irgendwie besonders wohl in gewissen Regionen), hat aber durchaus einen Sinn. Es handelt sich dabei um ein Ausstellung von Fotos, die Damen beim Essen von überdimensionalen Sandwiches zeigen, was andere Frauen wiederum glücklich machen soll. Ob diese Sandwiches dann auch in dieser Form im Körper bleiben, wird auf http://skinnygirlsbigsandwiches.com leider nicht beantwortet.

Sachen zum Lachen
Wilde  Schmerzen und gleichzeitig Lachanfälle verursacht mir die österreichische Politik seit einigen Jahren. Beides vereint sich im traditionellen letzten Video der Woche:

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Jul
31
2009
2

Beste Wochenreste: Watch it!

Trotz schönem Wetter gibt es bei mir “Am Hochsitz” diese Woche einen ungewollten TV und Kino-Schwerpunkt. Für die besten Wochenreste habe ich einige audiovisuelle Schmankerln gesammelt, die ich euch schon länger vorenthalte und jetzt endlich aus meinen Fundus hole. Im Web2.0-Sinne alt, aber immer noch gut.

Deadline der etwas anderen Art
Jeder Student und jeder Projektmensch hat sich mit der Dame Deadline bekannt gemacht, ob man per Du oder eher per Sie bleibt, bestimmt die dem eigenen Wesen zu Grunde liegende Arbeitshaltung. Auf alle Fälle jede Menge Arbeit haben sich die Studenten des Savannah College of Art and Design angetan, um dieses Thema via Post-it darzustellen. Sehenswert!

Kirche kabarettistisch
Ein bisschen Zeit dürfte auch der Twitter-Bibelrekord der deutschen evangelischen Kirche in Anspruch genommen haben. Wer sich jetzt wundert, dass ich hier freiwillig etwas Positives zum Thema Glaubensströmungen schreibe, der sollte sich das Werbevideo dazu anschauen. Es ist für Kirchenkommunikation erstaunlich lustig.

Exzellent wienerisch
Im Gegensatz zur Kirche kennt der Wiener im Großen und Ganzen keine Scham. In Form von Stefan Slupetzkys Romanen liest sich das ganz ausgezeichnet. Die Leseempfehlung des besten Herrn Bauer kann ich hier noch einmal weitergeben. Exzellent geschrieben, spannend und echt wienerisch, das sind die Lemming-Krimis. Der erste Band kommt nun bald in die Kinos, ich hoffe das gilt in weiterer Folge auch für den 3. und 4. Band, die mir persönlich am allerbesten gefallen haben. Hier der Trailer:


Sachen zum Lachen

Zum Abschluss noch was fürs Gemüt: Der Standard hat einen Artikel darüber geschrieben, wie Mashable die meist gesehensten YouTube-Videos zu einem Artikel zusammengefasst hat. Hm ja. Der Inhalt ist bestechend einfach und Brachialhumor a la YouTube.  Allen voran zwei dicke Kinder, die sich lächerlich machen, ausreichend bekannt ist auch das dramatische Erdmännchen und der niesende Panda. Was weniger lustig als lässig ist, ist dieser tanzende Herr:

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Jul
24
2009
6

Beste Wochenreste: Barack, Harry und der twitternde Affe

Endlich kann ich wieder meine Zeit damit verbringen, sinnvoll das Internet zu durchqueren und meine schönsten Fundfrüchte hier am Blog darzubieten. Heute gibt es wieder ein kleines Geekorama von Facebook über Twitter bis zu YouTube.

Auf Facebook mit Silvio, Barack und Mahmud
Wer sich in Facebook noch unter Studenten wähnt, der hat sein Profil seit einiger Zeit nicht mehr besucht. Von Business-Partner bis zu Onkeln und Tanten offenbart einem jeder mehr oder weniger viel aus dem Privatleben. Da ziehen natürlich auch die Mächtigen der Welt nach, so meint zumindest die Süddeutsche Zeitung und hilft Barack Obama, Silvio Berlusconi und Mahmud Achmadinedschad schon mal im Vorhinein bei der Erstellung der Profile. Genial! Am besten hat mir Achmadinedschads Profil gefallen, zum anständig Lesen einfach draufklicken.

mahmudDer twitternde Affe
Manchmal frage ich mich das bei Angestellten diversen österreichischer Zeitungen auch, aber die brasilianische Staatslotterie hat einen echten Affen für ihre Schreibarbeit engagiert. Dabei geht es um ein Onlinespiel, bei dem man Wetten kann, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Affe “Jimmy” den jeweiligen Namen tippt. Seine Versuche werden auf Twitter veröffentlicht.  Die Wahrscheinlichkeit, dass Jimmy meinen Namen twittert, liegt übrigens bei 282.429.536.481. Wer das auch mit seinem Namen probieren will, bitte hier entlang. Gefunden habe ich diese Kurosität bei Norbsi, was mich irgendwie auch nicht wundert! ;)

Wer sich das Thema Twitter noch einmal von prominenter Seite wunderbar witzig erklären lassen möchte, ist bei diesem YouTube-Video von Kevin Spacey und David Lettermann gut aufgehoben:


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Jul
23
2009
1

Was man nicht beeinflussen kann: Das Wetter und die ÖBB

Nachdem ich gestern statt veranschlagten 3:39 Stunden nach Schladming fast fünf Stunden im Zug gesessen bin, gibt es neben Beamen viele Sachen, die ich mir wünsche – auch von der ÖBB. Gänzlich bedingungslos bin ich dagegen beim momentanen Wetter: heiß, sonnig, genial!

smileSchienenersatzverkehr, rappige Waggons, kein W-LAN, keine Steckdosen, keine Sitzplätze, keine Klimaanlage – diese Liste fällt mir spontan ein, wenn ich an die ÖBB denke. Zumindest was mein Fahrerlebnis gestern angeht, ich habe auch schon besser Zeiten mit der heimischen Bahn erlebt. Wenn dann auch noch grantiges Personal quasi der Zuckerguss der gesamten Expedition ist, dann wünsch ich mir manchmal Zustände a la Tokio – hart, aber herzlich:

Mehr als 500 Mitarbeiter der Keihin Electric Express Railway sind dazu verpflichtet, täglich vor Arbeitsantritt Scans von ihrem Gesicht anzufertigen und darin ihre gute Laune zu präsentieren. Damit soll die Freundlichkeit sichergestellt werden. Überprüft wird das Lächeln von einer eigenen “Smile Police”, berichtet die japanische Zeitung Mainichi Daily News.

Nach dem Scannen beurteilt der Scanner den “Freundlichkeitsgrad” auf einer 100-teiligen Skala, die das gesamte “Lachpotenzial” des Betreffenden abgespeichert hat. Jene, die unter einem gewissen Wert sind, werden vom Computer zu einem freundlicheren Gesicht aufgefordert. Urteile wie “Sie sehen immer noch zu ernst aus” oder “Heben sie ihre Mundwinkel an” deuten darauf hin, dass es immer noch ein wenig freundlicher gehen kann. (Quelle: derStandard.at, Foto: Flickr)

Wetterbeschwerden
Vom Beschwerden bin ich noch weit weg, wahrscheinlich weil es die ÖBB geschafft hat, diesen Standard seit vielen Jahren zu halten und ich so und so nichts Besseres gewohnt bin. Andere Menschen beschweren sich dagegen schnell und oft und manchmal läuft dabei auch ein Tonband mit. Wie amüsant das für jemanden klingt, der in dieser Ansprache nicht adressiert ist, hört ihr bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). (Zwischentrag: Warum sich zur Zeit alle über die heißen Temperaturen beschweren, kann ich aber prinzipiell nicht wirklich nachvollziehen.)

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Apr
24
2009
0

Puff! Zack! Boing!

Der Batman meiner Kindheit war noch kein von Selbstzweifeln geplagter, sondern ausnahmslos zum Lachen. Die Fundmaschine YouTube hat auch dazu etwas ausgespuckt, ich sag nur Puff! Zack! und nicht auf die Basisformel für die Befreiung aus einem siamesischem Knäuel vergessen!

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