Dez
22
2009
3

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

  • Share/Bookmark
Sep
18
2009
2

Beste Wochenreste: Auf nach Hogwarts!

Der Abschluss eines großen Projektes hat mich gleich in Feierlaune versetzt. Wie kann man das besser ausdrücken als mit einem Laptop-Herbstputz! Das ist nicht nur befreiend, sondern bringt auch 40 GB freien Speicher und damit jede Menge Platz für neue Wochenreste-Themen. Nur dieses Mal war noch Schmalhans Küchenmeister…

Nachdem ich dieser Tage gleich zwei Reisen für das nächste halbe Jahr gebucht habe (man gönnt sich ja sonst nichts) wäre das ein Favorit für das nächste Jahr: Universal Orlando hat dieser Tage offiziell erkündet, 2010 einen Harry-Potter-Themenpark zu eröffnen. Die mehr als 200 Millionen Dollar-schwere Vergnügungsmeile wird unter dem Titel “Harry Potter and the Forbidden Journey” firmieren. Noch wird spekuliert, was das Angebot so hergibt, alleine das Video verspricht aber schon einiges. (via Perez Hilton)

Sachen zum Lachen
Das folgende Video war eine Empfehlung des besten Herrn Liechteneckers und wie immer wurde ich nicht enttäuscht – ein Brüller!

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,
Sep
07
2009
2

In eigener Sache: Das Wiener Kindertheater feiert Premiere

Die kommende Woche wird spannend, denn ein Lieblingsprojekt meinerseits nähert sich seinem Höhepunkt: Das Wiener Kindertheater (von meiner Wenigkeit in PR-Belangen betreut) feiert am Donnerstag, den 10. September um 19.00 Uhr Premiere. Danach folgen 15 weitere Vorstellungen, allesamt im Studio Moliere im 9. Wiener Gemeindebezirk.

Im 15. Jahr seines Bestehens spielt das Wiener Kindertheater in diesem Jahr “Der Talisman” von Johann Nepomuk Nestroy. Ich hab das Stück selbst schon gesehen und war ehrlich überrascht, wie charmant und gekonnt die Kinder aller Alterstufen hier originalgetreu Nestroy rezitieren. Der Abend ist nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene garantiert großes Theater. Wer jetzt Lust bekommen hat, ist hiermit sehr herzlich eingeladen und kann direkt beim Wiener Kindertheater Karten bekommen. Wer sein Glück testen will, versucht es bei der Verlosung von Tickets über DerStandard.at oder Ö1.

Ein kleiner Vorgeschmack auf das Können der kleinen Darsteller gibt das folgende Video. Die Kampagne brachte dem Wiener Kindertheater im vergangenen Jahr den Staatspreis für Werbung, gefilmt wurde es vom österreichischen Regisseur Harald Sicheritz (Muttertag, Hinterholz 8, uvm.)

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:, , , ,
Aug
31
2009
3

Blogday 09: Lieblingsschreiber aufgelistet

Die Websphäre ist heute im Rahmen des 5. Blogdays dazu aufgerufen, ihrem Publikum fünf neue Blogs schmackhaft zu machen. Als Hochsitz-Adaption habe ich eine Liste ganz unterschiedlicher Schreiber zusammengestellt, dessen Werke zwar nicht mehr alle taufrisch sind, aber zu meinen persönlichen Favoriten gehören.

Blog Day 2009

VS-Geheim steel.twoday.net

steelIn meiner Nachrichenagentur-Zeit durfte ich wirklich viel mit Polizeiarbeit verbringen, am alleröftesten ist das per Telefon passiert. Was sich da abspielt, würde einige Blogbeiträge füllen. Umso besser, dass sich dem bereits jemand angenommen hat: Unter dem Pseudonym “Steel” schreibt ein deutscher Polizist über seine Arbeit in der Notrufzentrale. Ein Beispiel:

“Polizeinotruf.”
Eine ältere Frau. “Guten Tag. Ja, ich weiss nicht, ob das jetzt ein Notfall ist, aber da hängt einer überm Zaun. Vielleicht gucken Sie da doch mal nach!?”
Meine Augenbrauen rutschen 10 cm nach oben. “Da hängt einer überm Zaun?”
Gelassen. “Joah, eine Viertelstunde hängt der da schon übern Zaun. Am Anfang hat er ziemlich rumgezappelt, aber jetzt ist er ruhig. Fahrrad ist auch dabei.”
In meiner Vorstellung ist das Szenario perfekt. Ein Radfahrer ist auf die Spitzen eines Eisenzaunes gestürzt und ist aufgespießt worden. Sein Todeskampf ging 15 Minuten…
“Ist der Mann verletzt? Können Sie Blut sehen?”
Abgebrüht. “Nöö, das kann ich vom Fenster nicht sehen. Aber, war richtig, dass ich angerufen habe, ja!?”

Rückmeldung des entsandten Streifenwagens:

Alles okay. Einem Radfahrer ist schlecht geworden. Er hat sein Rad an einen Zaun gelehnt, hat sich dann über den Zaun gebeugt und sich mächtig übergeben. Er ist soweit okay und braucht keinen RTW oder so.

neelaa.at

neelaUnverschämt gut ist der Blog einer Wiener Webszene-Dame und Girl-Geek-Dinner-Organisatorin, der sich thematisch in der vertikalen, aber niemals unter der Gürtellinie befindet.

Ob man zu vieren oder zu zweit besser schnackselt, weiß nur der Duden.

Sofern es ein “zu” gibt, kann man wählen. Man kann sowohl zu zweit, zu dritt, zu viert usw. als auch zu zweien, zu dreien, zu vieren usw. Sex haben.

Das -en von “zweien” usw. ist ein Dativ Plural. Man benutzt dies, wenn von einer Einteilung einer größeren Anzahl in Gruppen zu je zwei die Rede ist: Zu zweien warteten wir auf die Strafe der Domina. Wenn es aber nur um eine Gesamtzahl geht, reicht “zu zweit”: Zu zweit haben wir das Zimmer versaut.

danielgebhart.com/blog

Einige werden diesen Herren schon von seinem Hausbesuch kennen. Ganz nach seinem Talent finden sich auf dem Blog wenig Text, dafür umso mehr Bilder. Immer wieder einen Besuch wert!

daniel

spreeblick.com

Spreeblick habe ich auf diesem Blog wahrscheinlich schon hundert Mal erwähnt, aber über Gutes kann man gar nicht oft genug reden! Ich schau immer wieder gerne auf die Seite, auch wenn nicht alles nach meinem Geschmack ist. Was mir an den Berliner Schreibern gefällt ist die Mischung aus interessanten Webgeschichten, Musik- und Literaturtipps sowie völligem Müll.

spreeblick1

Eloquent.at

Noch ganz frisch (zumindest an dieser Stelle) bloggt Susanne Holzer, ebenfalls Wiener Webszene-Dame, Girl Geek und auch offline eine unglaublich sympatische Frau. Die thematische Einordnung ist wegen der Neuheit des Blogs schwierig, der Grundton dafür umso klarer: Interessante Themen offen, aber nicht voyeuristisch dargelegt.

eloquent

Wer sonst noch weltweit dem Blogday fröhnt findet man hier: http://technorati.com/tag/blogday2009

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Jul
29
2009
8

True Blood: Vampirgeschichten für Erwachsene

Ich bin gebissen, infiziert und süchtig – so wie ein Vampiropfer im Normalfall sein muss. Schuld ist die neue amerikanische Serie “True Blood”, die blutsaugertechnisch endlich das bietet, was Filme wie “Twilight” in ihrer ganzen Teeniepracht nicht geschafft haben.

trueblood_posterDass ich ein Freund der leichten Unterhaltung bin, wird hier nicht zum ersten Mal thematisiert. Ich habe alle Harry Potter-Bücher gelesen und auch die Vampir-Schinken rund um das erste Buch Twilight blieben mir zusammen mit tausenden Teenagern weltweit nicht fremd. Man kann über die Bücher sowie die Autorin Stephenie Meyer (die bekennende Mormonin ist, was die Handlung mit kein Sex vor der Ehe erklärt) als feministisches Desaster sehen oder als nette Nachmittagslektüre. Ein vollständiges Desaster war hingegen die Verfilmung des ersten Teils, weil die sexuelle Spannung zwischen den beiden Hauptdarstellern auf den kuhäuigen Schönling (Robert Pattinson) reduziert wurde, der die ebenfalls recht farblose Hauptdarstellerin mit seinem Valiumblick eher eingeschläfert als gefährdet hat. Dafür wird er jetzt als “neuer” Brad Pitt bezeichnet, was mir wirklich schleierhaft ist.

Ganz anders läuft das bei “True Blood“. Die Serie basiert auf der Sookie-Stackhouse-Buchreihe von Charlaine Harris und wurde von Alan Ball (American Beauty, Six Feet Under) fürs TV umgeschrieben. Sie ist (wie es bei Spreeblick so trefflich beschrieben wird) “schmutzig, blutig, fies, gefährlich, sexy”. Davon selbst überzeugt hab ich mich vergangenen Abend bzw. Nacht. Alleine die erste Staffel ist so gut, dass ich vor lauter Spannung fast aufs Schlafen vergessen habe. Der Inhalt via Spreeblick:

True Blood spielt in der fiktiven Kleinstadt Bon Temps im nicht so fiktiven Louisiana und in einer Welt, in der Vampire existieren, vor kurzer Zeit ihr Coming Out hatten und seitdem um ihre gesellschaftliche Anerkennung kämpfen. Japanische Wissenschaftler haben synthetisches Blut als Nahrung für die lebenden Toten erfunden und so kippen menschliche True-Blood-Charaktere in der Kneipe neben Vampiren einen Drink oder verlieben sich gleich in sie.

Was in den ersten sechs Folgen bisher zu sehen ist: Eine amerikanische Serie – weit ab von der Glitzerwelt Manhattans – die auf Fantasyweise die Geisteshaltung der Menschen im tiefsten Süden der US of A thematisiert: Falsch verstandene Religiosität gepaart mit jeder Menge Vorurteilen, Machismus, die Unfähigkeit zu kommunizieren vereint in rauen, schwitzenden Männern mit schmutzigen Gedanken. Ein bisschen platt könnte man die Platzierung von Hauptdarstellerin Sookie Stackhouse empfinden, die als blonder, schweißloser Engel mit telephatischen Fähigkeiten auf den dunklen, gefährlichen und unglaublich scharfen Vampir Bill Compton trifft. Was da zwischen den beiden sprüht, ist statt Valium ein gesamtes Kokainlager inklusive Feuerwerk. Ein kleiner Vorgeschmack bietet der Vorspann inklusive passender musikalischer Untermalung (Titelsong: “I wanna do bad things to you”) :

P.S.: Soweit ich weiß, gibt es bei den diversen österreichischen bzw. deutschen TV-Vereinen noch keine Anstalten, die Serie in nächster Zukunft auszustrahlen.

Fotocredit

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:,
Jul
06
2009
2

Fernweh auf iPhone-Niveau

Das Fernweh packt mich zurzeit im 5-Minuten-Takt, besonders wenn die Sonne in Wien die Gassen bäckt und sich keine Nasenspitze aus dem Fenster wagt. Mein Sommerurlaub ist aber leider wegen unterschiedlicher Projekte auf Oktober verschoben, bis dahin tu ich mir selbst nichts Gutes und mache mir mit dem iPhone und seinen Urlaubsapplikationen Lust auf Wienflucht.

lonelyplanetWas wenn nicht ein mobiles Device ist dazu prädestiniert, auf kleinen und großen Reisen den Führer zu spielen. Einige dieser Programme für das iPhone sind bereits bekannt und wurden auch bereits an anderer Stelle vorgestellt, wie zum Beispiel Tripwolf, Quando oder Wikitude. Sehr praktisch, wenn auch manchmal etwas ungenau, ist die Applikation von Qype, die mit Hilfe von User Generated Content angibt, welches Restaurant oder Bar sich gerade in der Nähe befindet und wie empfehlenswert das Einkehren in diese ist. Was für mich ernsthaft eine Investition wert wäre – Gesetz den Fall ich erliege dem Charme des iPhones – ist der Lonely Planet City Guide für ds iPhone. Mit heißen 12,99 Euro für Reiseführer von Paris bis Bangkok ist das ungefähr der Preis der büchernen Ausgabe. Entspricht die App aber auch wirklich eins zu eins dem Papierpendant, wären die Sightseeing-Trips auch für mein Kreuz der reinste Urlaub.

Lehrstück Adidas
Der Bobo-Schuhfabrikant Adidas hat sich eine wirklich extrem gute App einfallen lassen, die man eigentlich als Lehrstück für richtig verstandenes Marketing im Web zitieren könnte. Der “Adidas Urban Guide” zeigt kostenlos und leider nur in Berlin auf einer Karte Paintings, Graffiti und Co. in Hinterhöfen, Hausfluren oder Zäunen und beschreibt diese urbanen Kunstwerke und ihre Bedeutung. Man kann sich sowohl eine eigene Tour durch die Straßenkunst zusammenstellen lassen oder sich in der Gallerie die schönsten Stücke herauspicken. Diese App ist meiner Meinung nach eine sehr gelungene junge Adaption des oft schon in die Jahre gekommenen Reiseführers.

IMG_0077IMG_0078

Kurioser Bauchladen
Woran ich ja beim App-Store eine besondere Freude habe sind die ganz kuriosen Anwendungen, wie zum Beispiel  der charmante Reiseführer “Travel-To Iraq” um 0,79 Euro. Was man dort als Ergänzung sicherlich nicht braucht (und auch nirgendwo anders), ist der McDonalds-Filial-Finder um 1,59 Euro. Ich bin mir nicht sicher, welcher weltoffene Mensch diese Applikation programmiert hat. Es ist wahrlich kein Kunststück, in jeder Stadt mit der Nase direkt in einen der Fast-Food-Tempel reinzufallen, ohne dass man danach sucht. In dieselbe Kategorie fällt da eigentlich auch der “Beer me!”-Finder, obwohl mir das für richtig gutes Bier schon einleuchten würde. Der Meinung scheinen aber leider nur die Amis zu sein, denn in Wien funkioniert dieser kostenlose Dienst nach einem Feldversuch nicht.

Mcdonaldfinderbeerme

Dringlichkeitsfinder
IMG_0076So ein Urlaub beinhaltet auch einige weniger nützliche Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Sonnenbrand oder die Suche nach geeigneten Hygienestätten. Wie viele Beziehungen wohl auf Reisen schon auf die Probe gestellt wurden, weil die WC-Frequenz der beiden Geschlechter sich teilweise ganz frappant unterscheidet? Vielleicht ist gerade daraus der “Toiletten-Finder” für das iPhone entstanden, wer weiß? Ein österreichisches Paar war schon einmal sicher nicht der Ideengeber: Würde ich der Applikation in Wien vertrauen, müsste ich mindestens 1,3 Kilometer zur nächsten Erleichterungsstätte hoppeln.

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, ,
Jul
02
2009
3

Play That Funky Music White Boy!

Das iPhone ist eine vorzügliche Zeitverschwendungsmaschine – noch nie waren freie Minuten, Stunden, Tage und U-Bahnfahrten so kurz. Mit der richtigen Hintergrundmusik wird es dann so richtig beschwingt. Deswegen geht es im heutigen Eintrag rein um die schöne Muse.

Apple-Shop Eigenheim
Bezüglich PC schwimme ich schon immer mit der Microsoft-Masse, bei meiner Musik vertraue ich aber Miele-gleich seit vielen Jahren Apple. Dass wir im eigenen Heim unbewusst einen Apple-Shop führen, ist uns aber auch erst mit der Mobileblogger-Testaktion aufgefallen.  Wie viele Apple-Geräte nach einer Nachdenk- und Suchphase in einem Zwei-Geek-Haushalt auftauchen, ist nicht mehr normal:  Zwei iPod-Shuffle, zwei iPod Nano, ein iPod Touch, zwei Docking-Stations und zweimal Anschlusskabel für die Stereoanlage. Für die Zeit von drei Wochen kommen jetzt auch noch zwei iPhones dazu.

CIMG5434Was in dieser Hinsicht tröstlich ist: Wenn ich das Gerät nach der Testphase zurückgeben muss, wird der Schmerz durch das Apple-Museum Klanggasse sicher gelindert werden. Die Musikabhörfunktion im iPhone unterscheidet sich natürlich nicht (blöd wäre Apple) von jener in den iPods. Außer natürlich, dass ich mich jetzt ENDLICH nicht mehr entscheiden muss, welche Lieder der Stereophonics ich meinem Ohr täglich zuführe. Ich lage einfach alle sieben Alben auf die feschen 16 GB Speicherplatz. Was beim iPhone auch beim Thema Musik den großen Unterschied macht, sind die Applikationen oder Anwendungen. Da hat der App-Store auch wieder einige Schmankerl aufzuweisen:

Shazaam
IMG_0064Nachdem ich den etwas kruden Ehrgeiz habe, jedes Lied, dass aus Kaffeehauslautsprechern, Autoradios und TV-Spots erklingt, sofort mit Titel und Band einordnen zu müssen, ist das eindeutig meine Lieblingsapplikation. Auch meine Freunde freuen sich sicherlich, weil ich ein Gespräch jetzt nicht mehr mittem im Satz beende und mir verzweifelt das Gehirn zermartere, wie denn dieser Song nun wieder heißt. Des Rätsels Lösung: Shazaam! Dabei handelt es sich um einen Musikidentifikationsdienst, der einmal an den Lautsprecher gehalten rund acht Millionen Lieder erkennt und diese Information mit dem iPhone-Nutzer teilt. Genial! Meine bisherigen Tests ergeben: Von der Populärkultur bei FM4 bis zu alten Hadern wie Chopin findet Shazaam die Urheber spielend, nur bei Naked Lunch mit jeder Menge Hintergrundgeräusche am Donauinselfest musste mein Sesam-öffne-dich-Dienst leider passen.

Deezer
Reiht sich in die geniale Applikationen-Reihe gleich neben Shazaam ein und beendet ein weiteres Dilemma: Das der Überdrüssigkeit. Er eignet sich am besten, wenn man seine Lieblingsalben bereits bis zum Erbrechen gehört hat, aber weder selbverliebten Musikkritikern noch überforderten Saturn-Lehrlingen glauben schenken will. Die Lösung ist das Deezer “Smart Radio”: Man gebe z. B. (zur Abwechslung) “Stereophonics” ein und das schlaue Programmchen spielt dann Musik, die den Stereophonics ähnlich ist. Der ein oder andere Ausreißer mag dabei sein, aber prinizipiell funktioniert das sehr gut. Daneben verfügt die Applikation auch über einen ganz normalen Musikabhördienst. Wer also gerade Lust auf ein spezielles Lied hat und es nicht per iPod parat hat, wird bei Deezer fündig (Solange es sich nicht um osttibetanische Morgengebetsgesänge handelt, würde ich einmal sagen).

IMG_0066 IMG_0067

Radio
IMG_0071Altmodisch, aber auch weiterhin praktisch sind Radio-Applikationen am iPhone: Besonders dann, wenn Herr Radiokollege Gratzer in der FM4-Morningshow assistiert und ich schon aus dem Haus muss. Genau dann begleitet mich der FM4-Livestream auch in der U-Bahn. Die gleichen Anwendungen gibt es meines Wissens auch für diverse österreichische Radiostationen ( Ö3, Radio Superfly, Radio Energy etc.) sowie ihre deutschen und englischen Pendants.

Pink und Nine Inch Nails
Auf den iPhone-Hype springen natürlich auch die Marketingheinzis der Stars auf: Im App-Store finden sich  Anwendungen von Pink und den Nine Inch Nails (NIN). Trent Reznor hat sich am meisten Mühe gegeben, in der Applikation gibt es nicht nur die neuesten Nachrichten rund um die Band, sondern auch jede Menge Musik, You-Tube-Videos der Konzerten, Fotos und wirklich schöne Wallpaper zum Download. Außerdem kann man in den umliegenden 50 Kilometern nach NIN-Fans via Twitter-Einbindung  suchen. Weitaus weniger spannend ist da die Pink-App:Musik anhören geht ohne glühende Kreditkarten schon einmal gar nicht, auch die Videos enden bereits nach 30 Sekunden. Klickt man auf den Nachrichten-Stream, wird man sofort aus dem Programm geschmissen. Selbst die Interviews lassen zu wünschen übrig: Welches Eis Pinks Lieblingssorte ist, hat mich gar noch nie interessiert.

IMG_0068 IMG_0070

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, , ,
Jun
26
2009
2

Das iPhone und ich: Erster Tag

Gestern war es also soweit: Vom T-Mobile-Vorsitzenden Robert Chvatal bis zum Leiter des Trainingscenters hochgelobt, wurde das iPhone 3G S vertrauensvoll in unsere Hände gelegt. Es herrschte ein Stimmungsmix aus Pressekonferenz und Eintauschen der Bälle bei 1, 2 oder 3 – so eine Freude können acht erwachsene Menschen bei einem neuen Handy (das sie ja auch nur probeweise haben) empfinden.

IMG_0001IMG_0005

iPod-Erfahrung reicht für erste Bedienung aus
Praktischerweise hat der Akku meines Handys gerade ein paar Minuten vor der Übergabe das Zeitliche gesegnet – es wusste die Zeichen der Zeit zu deuten. Ich bin ja eine der wenigen in der Runde, die nicht schon ein iPhone in der Tasche stecken hatte (siehe Foto unten). Nachdem Apple ja auf Bedienungsanleitungen zugunsten der “intuitiven Bedienung” (oder “wir sind viel zu cool dafür”) verzichtet, kann ich sagen, dass eine gewisse Vertrautheit mit iPod Touch oder iPod itself ausreicht, um das iPhone zumindest anfänglich zu bedienen.

IMG_0008

Erster Google-Maps-Test
Die erste kleine Bewährungsprobe gab es dann gleich auf der Nachhausefahrt mit dem Auto: Im Test “wenn einer fährt und schon beim Losfahren wissen will, ob die nächste Straße die richtige ist und der andere das Handy mit Google Maps bedient” hatte das iPhone mit dem größeren Display und dem S für Speed im Namen eindeutig den Vorteil gegenüber meinem alten (Nokia-)Handy. Vom neu integrierten Kompass war ich jetzt noch nicht sehr überzeugt, demnach wären wir ständig gegen die Wand gefahren. Der Tipp von Apple, um ihn dann richtig zu kalibrieren (“fahren sie mit dem Handy eine liegende Acht”) war mir doch ein wenig zu kinesiologisch.

Ready, steady, go!
Daheim ging es dann an die richtige Einstellungssache, nach einem wahren Regen an Applikationsempfehlungen von @cypher. Im Endeffekt haben es für den ersten Abend (natürlich) eine Facebook-Anwendung, Twitterific (für Twitter), Wikipanion (ein Wikipedia-Client) und Stanza (für gratis eBooks) auf mein iPhone geschafft. Heute und übers Wochenende geht’s weiter mit dem Stöbern im iTunes-Store und einem Out-On-The-Street-Test, wahrscheinlich am Donausinselfest.

IMG_0016

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: iPhone | Schlagwörter:, , ,
Jun
23
2009
15

Mobile Monday: Zeigt her eure Handys!

Bereits seit einiger Zeit weiß ich um die Annehmlichkeiten (und gleichzeitig meine Abhängigkeiten) von mobilen Diensten auf dem Handy. Seit dem gestrigen Mobile Monday muss meine Basisausstattung (E-Mail, Internet, Twitter) eindeutig besserem weichen.

mobile-monday-logoMobile Monday, entstand 2000 in Helsinki und bringt nun in über 150 Städten weltweit Freunde des mobilen Lebens (nicht zu verwechseln mit Reiselustigen) an unterschiedlichen Montagen im Jahr zusammen. Seit März 2009 gibt es dieses Format auch in Österreich. Je nach Ländervereinigung werden kurz genannten “Momos” unterschiedlich gestaltet.

Beim heimische Momo gestern im Naturhistorischen Museum in Wien wurde demonstriert und zwar, was man mit einem kleinen Device alles basteln kann: Vorgestellt wurden zwölf  Apps (oder Applikationen oder ganz verständlich: Anwendungen) am Handy mit dem gewissen Extra. (Diese schlauen Helferleins sind  eine plausible Erklärung für die leicht süchtige Haltung gewisser Menschen gegenüber ihren Handys…)

Sechs der Anwendungen der gestrigen “Demo Night” werden es bestimmt auf jenes Handy schaffen, das ich mir nach der gestrigen Veranstaltung eindeutig zulegen muss. (Die Apps verlangen eherer Handyferraris als die Micra-Mouse-Version):

  1. TRIPWOLF www.tripwolf.com
    Ist ein Reiseführer am Handy. Er hält in schönem Design zwar nahezu die gleichen Infos bereit, die auch ein konventionelles Produkt aus dem Buchgeschäft vorweisen kann (Kooperation mit Reisebuchverlag MairDumont), man schleppt aber ein unhandliches Ding weniger mit und erspart sich das offensichtliche Outing als Tourist. Die Inhalte kann man sich selbst auf der Website zusammensuchen, sie werden zudem von anderen Usern ergänzt (echte Insider-Tipps!). Bisher sind rund 20.000 Destinationen (gratis) verfügbar.
  2. WIKITUDE www.mobilizy.at
    Auch etwas für Reisende und wahrscheinlich die bekannteste mobile App aus Österreich: Hält man das Handy mit aktivierter Kamera auf die Umgebung, zeigt es auf dem Display an, welche Gebäude man denn gerade vor seiner Nase stehen hat. Den Inhalt dazu gibt es (wie der Name schon vermuten mag) aus Wikipedia.
  3. QUANDO www.quando.at
    Quasi der dritte im Bunde der Reise-Helferleins. Zwar hatte ich diesen Dienst der Wiener Linien schon auf meinem Nokia-Handy installiert, aber zu bedienen ist er zum Beispiel am iPhone oder G1 eindeutig schöner und auch augenscheinlich fescher im Design. Schnell und einfach ruft man mit dieser App den Fahrplan von U-Bahn, Bim und Bus in Wien ab. Direkt an der Haltestelle gibt sie in Echtzeit über die nächste Bim Bescheid und weiß sofort, ob man alte Damen beim Stiegensteigen helfen muss, oder sie getrost über die Niederflure schlurfen lassen kann.
  4. BARCOO www.barcoo.de
    Die einzigen Deutschen in der gestrigen Riege haben etwas für mich als bewussten (manche  meinen pingeligen) Konsumenten mitgebracht: Die Handykamera kann duch dieses Programm wie ein Scanner an der Supermarktkasse Barcodes lesen. Danach listet das Handy zum Beispiel die Inhaltsstoffe des Lebensmittels auf, verweist auf Testberichte des Produkts und gibt Auskunft über Preise in anderen Läden.
  5. YELLIX www.yellix.com
    Ich kenne sehr viele Menschen, die bei einer unbekannten Nummer nie und nimmer abheben würden, danach aber fürchterlich neugierig sind, wer sie denn da unbedingt sprechen wollte. Herold.at bietet wahrscheinlich alleine dafür eine eigene Telefonnummernsuche an. Das kann man sich mit Yellix ersparen. Dieses kleine Programm läuft ständig am Handy (ohne groß Akku zu verbrauchen). Wann immer nun eine unbekannte Nummer am Display erscheint, holt sich die Anwendung den dazugehörigen Namen plus Adresse aus dem Telefonbuch. Anders geht es auch: Wenn eine Nummer z.B.: von einem Taxiunternehmen besetzt ist, zeigt Yellix automatisch weiter Betrieb in der Nähe an.
  6. MOBILE BOOKS www.mobilebooks.at
    Die Idee gefällt mir als Buchersüchtige natürlich am besten – ich kann aber noch nicht sagen, wie gut die angebotene Literatur ist. Der Name sagt eigentlich schon alles, man kann auf der Website 1.000 Titeln von Klassikern über zeitgenössische Texte u.a. aus den Genres Science Fiction, Krimi, Romantik oder Sachbüchern auf das Handy laden. Zudem soll es Literatur extra für das mobile Device geben, die zum Beispiel Interaktivität oder Kommunikation in unterschiedlicher Form fördern. Soweit ich das verstanden habe, sind diese Formate aber erst in Arbeit – der deutsche Autor Wolfgang Hohlbein soll dafür unter anderem schreiben.

Nachtrag: Die gesamte Veranstaltung kann man jetzt bei Ustream “nachschauen”.

Nachtrag #2: Bei meiner Aufzählung handelt es sich entegegen der Meinung einiger um keine Reihung, ich habe mir nur um die Augen der Leser Sorgen gemacht und deswegen auf Übersichtlichkeit plädiert!  ;) Und: Um alle diese Applikationen auch wirklich anwenden zu können, bräuchte ich im Moment nach neuesten Infos drei Handys – das iPhone, sowie Geräte mit Android- und Symbian-Betriebssystemen. Das wird im Moment ein bisschen teuer, soll aber in Zukunft anders sein… let’s see!

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:, , ,
Mrz
20
2009
12

Gutes der Woche

Der Freitag eignet sich perfekt als Resümee- oder Fazittag. Auf der heutigen Menükarte stehen gute Informationshappen (das Wort “Reste” kommt nicht auf den Teller) der vergangenen Woche.

Gedruckte Blogs
Online zu Print und nicht umgekehrt: Medienlese berichtet über das “The Printed Blog”-Magazin, dass auf acht Farbseiten ausschließlich Webinhalte abdruckt und auch auf das Blogeinnahme-Konzept setzt .

Sechs Ausgaben sind bereits erschienen. Blogger erlauben die Nutzung ihrer Inhalte und hoffen auf einen Anteil an den Werbeeinnahmen, Fixkosten für Autorentexte gehören damit der Vergangenheit an. Verteilt wird The Printed Blog derzeit in gerade mal drei amerikanischen Metropolen an wenigen ausgewählten Orten, weswegen wohl vor allem die PDF-Online-Ausgabe viele Leser haben dürfte.

Ich halte viel von solchen Projekten (ähnliche Formate starten bald auch in Deutschland und der Schweiz). Es gibt Unmengen interessanter Blogeinträge, die besser geschrieben und recherchiert sind, als so mancher Zeitungsartikel. Mehr davon!

In der Gosse
Meine vorherige Aussage unterstützt auch die “Zeit” mit dem Artikel “Der nationale Hang zur Gosse”, dessen Titel eigentlich schon den Grundtenor vorgibt. Er ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie man Schreckliches in wunderschöner Schreibe unterbringt. Hier einige Kostproben:

Entwickelte Demokratien besitzen  anspruchsvolle Medien und Diktaturen miserable. Und Österreich eben österreichische.

Gegenwärtig ist journalistische Qualität allerdings nur mehr in Spurenelementen zu finden und dann meist in einsamen Nischen, in denen merkwürdige Außenseiter hausen.

Wahrscheinlich kann journalistische Qualität gar nicht nach absoluten Kriterien exakt bemessen werden. Es verhält sich damit vielmehr ähnlich wie mit der Armut. Die ist ein relativer Begriff. Ein österreichischer Notstandsempfänger würde vermutlich im Kosovo als gemachter Mann angesehen werden. Es bedarf daher auch keines sonderlichen Aufwandes, um sich in der österreichischen Medienszene von dem großen Rest abzuheben.

Blog-Todsünden und Twitter-Tools
Wer sich nach dieser depremierenden Lektüre aufs Bloggen konzentrieren will, der kann sich hier Tipps holen, wie man es nicht machen soll: “Die 7 Todsünden des Bloggens”.  Themen um den Blog zu füllen, gibt es zu Hauf in der “Linkschleuder” Twitter. Dazu passend empfehle ich die Lektüre von  “99 Essential Twitter Tools and Applications” . Für Geeks ein reines Fest!!

Sinnentleertes Ende
Der völlig sinnentleerte Tipp der Woche kommt natürlich zum Schluss. Diesmal ist es eine Website, deren einziges Ziel das ist: “What does 200 Calories look like?”

  • Share/Bookmark
Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , ,

Powered by WordPress. Theme: TheBuckmaker.