Jun
18
2010
0

Beste Wochenreste: Ich packe meine Sachen und hab’ Rückenwind…

Aus welcher Position startet man am besten in den Urlaub? Aus einer Woche Krankenstand! Nein, Scherz beseite – ich bin froh, dass ich wieder halbwegs fit bin, um morgen mit einer Rundreise durch Schweden zu starten (also nicht wundern, wenn es in den nächsten zwei Wochen hier sehr ruhig ist). Deswegen dreht sich heute AmHochsitz nochmals alles um das Thema Urlaub:

Hotels der anderen Art
Nachdem in Schweden das Jedermannsrecht gilt, versuche ich es in diesem Urlaub nach längerer Abstinenz mal wieder mit Campen – aber immer schön abwechselnd mit einer netten kleinen Pension. Wer die Abwechslung der anderen Art sucht, sollte sich diese Liste der zehn außergewöhnlichsten Hotels der Welt anschauen, die – man glaubt es kaum – von einer österreichischen “Behausung” angeführt werden. (via SabyH)

Das Hobbit-Motel in Neuseeland

Das winzige Unterwasserhotel “Utter Inn” in Schweden (!!)

Balkonien einmal anders
Hier steht man vor dem Henne-Ei-Problem oder etwas mit ähnlichem Kaliber: Wer sich diese Balkone in New York leisten kann, wird seinen Urlaub wahrscheinlich nicht darauf verbringen und vor lauter Arbeit nicht viel Zeit haben, ihn unter normalen Umständen zu genießen. So oder so steigen wir Normalos besser aus, finde ich.

Leopoldstadt goes NY Times
Apropos Balkonien: Es soll ja einige Menschen geben, die mit Freuden nach Wien auf Urlaub kommen. Nach diesem Artikel über meine “Hood”, den zweiten Wiener Gemeindebezirk in der New York Times, möglicherweise noch ein paar mehr.

“Historically, the first and second districts in Vienna were always opposed,” Mr. Eichinger said. “The first district was opera, the second was the waltz. The first was high culture, the second low. Vienna looks so much to the past; but now we’re at the beginning of a new curve.”

Sachen zum Lachen
Der sehr charmante Herr Prinz aka “Die Empfehlungsmaschine” hat hier auf meinem Blog schon sehr oft ausgeholfen, diesesmal kommt das Video der Woche von ihm. Wer das gesehen hat versteht, was es mit der Krise des Euros auf sich hat.

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Mrz
26
2010
3

Beste Wochenreste: Ausgezeichnete Musikvideos

Obwohl mir die Sprache das wichtigste Gut ist, sammeln sich in letzter Zeit wieder einmal Videos in Hülle und Fülle. Heute stehen sie fast zu 100 Prozent im Zeichen der Musik, was hoffentlich Anlaß zur Freude gibt.

Am Anfang steht aber kurz noch das geschriebene Wort, wohl aber im richtigen Zusammenhang: Dem Erfolg von YouTube geht Wired zum 5. Geburtstag der Videoplattform in einem sehr interessanten Artikel zu Grunde. Sie finden fünf Geheimnisse, die YouTube zu dem machen, was es ist.

Chatroulette rulez!
Über das neueste Liebkind der Internet-Community – Chatroulette – habe ich bereits an anderer Stelle geschrieben, jetzt bevölkern nicht nur Hollywood-Stars und Perverse diesen Kanal, nein, auch coole Stand-up-Musiker nutzen ihn. Angefangen hat alles mit Merton, dem Piano-Chat-Improvisateur, der zu jedem Gesicht auf einen Song dichtete (via Spreeblick):

Der amerikanische Sänger Ben Folds hat sich ihn zum Vorbild genommen und bei einem Konzert die Kamera ausgepackt, einfach genial!

Kunstvideo
Die Genialität der alten Maler hat sich die Band “Hold your Horses” zu Nutze gemacht und in ihr Musik-Video zu “70 Million” im Live-Action-Painting-Stil gedreht. Unglaublich detailreich und ein reiner Augenschmaus (Achtung, wer keine Männer in Kleidern mag, sollte gefasst sein). Zu sehen: Alles von Rembrandt über Frida Kahlo bis Andy Warhol (via sueholzer):

Serienreif
Titellieder von Serien sind der Eintrittspfad zum Erfolg, sie müssen mitreißend sein, Ohrwurmqualität haben und natürlich leicht erkennbar sein. Viele Bands haben damit (und natürlich auch mit Werbeuntermalung) ihren Durchbruch geschafft. Vielleicht passt das ja auch für den Herrn Frederik, der sich diese in einem TV-Song-Medley in zweifacher Ausführung ausgezeichnet zu Nutze macht. (via Electru)

Werbung einmal anders
Apropos Werbeuntermalung: TV-Spots für Tampons und Binden sind unerträglich, das erkennen anscheinend jetzt auch Hersteller. Der US-Konzern Kotex (der Name ist ein Wahnsinn, ich weiß) nimmt seine eigenen Kampagnen der vergangenen Jahre aufs Korn und macht einen Werbespot, mit dem sich wohl jede Frau eher identifizieren kann, als mit weißgekleideten tanzenden Menschen (via ZEIT-Sexblog):

Die “Sachen zum Lachen” fallen heute aus, hoffe aber es gab davor genug Erheiterung…

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Mrz
12
2010
3

Beste Wochenreste: Oscarreif

Jetzt sind die Oscars also endlich vergeben und nun haben “wir” ihn endlich. Dass Herr Walz jahrelang im Wiener Burgtheater von Jedermann (no pun intended) übersehen wurde, nach Deutschland übersiedelt ist und mit seinem Heimatland nicht so unglaublich viel anfangen kann, wird galant unter den Teppich gekehrt. “Wir” waren ja auch schon Governator und halber Papst. Die Wochenreste bechäftigten sich deshalb zur Feier der Woche nochmals mit den laufenden Bildern.

Oscarreif im Bett
Wenn man sich die Oscars wirklich ganz ansieht und nicht auf die Zusammenfassungen am nächsten Tag wartet, kann sich das ganz schön in die Länge ziehen. Da gibt es unglaublich viele Kategorien, die den Schlafdrang wirklich weiter unterstützten. Eine Prämierung, die dagegen sicherlich helfen würde, wäre die der besten Sex-Szenen. Der Sex-Blog der ZEIT hat seine Nominierten schon einmal präsentiert, bitte hier entlang. (Foto Flickr)

Skypen mit den Stars
Hollywood-Prominenz kann man sich nicht nur auf dem roten Teppich vor dem Kodak Theatre anschauen, sie sind seit einiger Zeit auch auf Twitter und Facebook zu finden. Schauspieler, “Punk’d”-Moderator und in seiner berühmteste Rolle Ehemann von Demi Moore – Ashton Kutcher – ist für seine Web-Affinität besonders bekannt und hat auch ein eigenes Startup. Schon auf Twitter war er einer der ersten, jetzt nützt er DAS neue Tool “Chatroulette“, bei dem man per Zufallsprinzip einem Menschen zum Videochat zugeordnet wird – weltweit. Gefreut hat das einen Mathe-Studenten von der Universität von Calgary, obwohl sich der vielleicht mit Paris Hilton (siehe unten) noch besser gefühlt hätte. (via Perez Hilton)

Seriensüchtig
Die famose Sparte “Selbstauslöser” auf Spreeblick hab ich ja schon einmal zitiert, auch dieses Mal war wieder eine interessante Persönlichkeit vor der Kamera: Fränzi Kühne hat seit 1993 keine einzige Folge der Serie “Gute Zeiten, schlechte Zeiten” versäumt. Während sie von den Darstellern wie von ihrer Familie spricht, schaut sie sehr normal und ausgesprochen symphatisch aus. Ich hatte leider (?) noch nie die Gelegenheit, dieses deutsche TV-Urgestein anzusehen, ein gewisser Ruf eilt ihm aber voraus. Als Serienjunkie kann ich aber dennoch nachvollziehen, wie man sich mit einem solchen Werk verbunden fühlen kann. Das Video ist dennoch irgendwie sehr faszinierend….

Sachen zum Lachen – Extended Version
Habt ihr als Kinder auch oft morgens, als noch keiner wach war, Wetterpanorama geschaut, weil euch soooooo fad war und es einfach kein anderes Programm gegeben hat? Dann gefällt euch das sicher auch (via Niggemeier)

Und weil es vergangenes Mal Beschwerden gab, dass ich seine amüsanten Videos vergessen habe, gibt es hier den besten Herrn Haderer mit der dritten Folge seiner Ein-Mann-Show “Haderer trifft”. Viel Vergnügen!

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Feb
26
2010
4

Beste Wochenreste: Videos, absolut sehenswert

Dieser Tage bin ich völlig auf laufende Bilder eingestellt, deswegen besteht mein Posting heute nach längerer Zeit wieder einmal ausschließlich aus Videos, die es meiner Meinung nach unbedingt wert sind, angesehen zu werden.

Was das iPad für Magazine bringen kann
Obwohl ich mit MacBook und iPhone wohl als Apple-Jünger gelte, gibt es auch bei mir Grenzen. Den Hype um das iPad kann ich nicht ganz nachvollziehen (genauso wenig diese zwei Verrückten). Dennoch geben solche Tablet-PCs einen guten Ausblick auf das, was diese Technik Magazinen bzw. dem Journalismus bringen kann. Echt lässig! (via @hoeflehner)

Hörspiel-Nerd
Leute mit einer Passion sind mir schon von Haus aus symphatisch. Wenn diese Passion dann auch noch peripher mit Büchern zu tun hat, bin ich ganz Feuer und Flamme. So find ich auch diese Dame sehr spannend, die Spreeblick in ihrer Reihe Selbstauslöser vor die Kamera gebeten hat. Johanna Steiner ist ein Hörspielnerd und wie sich das genau zeigt, ist hier zu sehen:

Was die “neuen” Star Wars-Verfilmungen alles falsch machen
Star Wars ist Kult, keine Frage. Zumindest die alten drei, die guten drei. Spätestens wenn man Hayden Christensen beim Herumtollen mit Padme beobachten musste, fühlt man sich von George Lucas verraten – denn keiner ist so cool wie Han Solo. Was denn jetzt genau so alles schief gelaufen ist, besonders was den ersten Teil “Die dunkle Bedrohung”angeht, hat Mike aus Milwaukee wirklich cool erklärt (nicht von der lustigen Stimme ablenken lassen). Teil eins anbei, der Rest bei Spreeblick.

Wenn der Professor genug hat
Zu meiner Unizeit waren eigene Laptops in Vorlesungen noch eher Mangelware (da sieht man mal, wie schnell die technische Entwicklung voranschreitet – hätte ich das z.B.: über Computer an sich geschrieben, wäre ich wohl schon etwas älter). Jetzt hat schon jeder einen dabei und nützt ihn auch (so musste ich hören) dazu, sich aus dem hochschulischen Lernen auszuklinken. Manche Professoren werden dabei schon an den Rande der Verzweiflung gebracht und greifen zu überaus drastischen Maßnahmen, wie dieser Pädagoge:

Wie man eloquent die katholische Kirche entzaubert
Professorenreife im besten Sinne beweist der von mir sehr verehrte Autor Stephen Fry (der übrigens auch twittert) bei  The Intelligence² Debate, Großbritanniens führendes Diskussionsforum (das übrigens immer wieder einen Besuch wert ist). Nicht erst seit den letzten Skandalen um Kindesmißbrauch finde ich diese Religion dringends reformationsbedürftig. Mister Fry spricht eloquentest aus, was schief läuft und was besser gemacht gehört: (via Who said that I wasn’t right?)

Sachen zum Lachen
Diese Rubrik darf natürlich nicht fehlen, obwohl das Video wohl eher peinlich ist, als lustig. Statt den Zeigefinger beim Handschuh einfach wegzulassen (was findige Geschäftsmänner/fraen bereits zu Weihnachten auf dem Markt brachten), könnte man das iPhone im Winter auch mit Knabernossi u.ä. bedienen, hat das Computermagazin CHIP herausgefunden. (danke @liechtenecker)

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Feb
19
2010
4

Beste Wochenreste: Vom Buch zum Film

Das Thema Buch lässt mich auch in dieser Woche nicht los. Ich versuche gerade, die ganzen Buchempfehlungen meiner Kommentatoren zu verifizieren und das Netz versorgt mich daneben ständig mit neuem Stoff, besonders zum spannenden Thema Literaturmarkt versus Multimedialität. Die interessantesten Fundstücke gibt es diese Woche in den Wochenresten.

1984

Mein Geburtsjahr war titelgebend für einen der wichtigsten und intelligentesten Romane zum Thema Überwachungsstaat. Viele meinen ja, dass wir das 2010 via Twitter, Foursquare, Latitude und Co. selbst erledigen und Big Brother obsolet geworden ist. In welche Welt ich abseits von vielleicht jetzt wahr gewordener Utopien geboren wurde, zeigt die Website What Happened In My Birth Year?. Dort wird einem in DOS-ähnlichem Design langsam vorexerziert, was man als Säugling alles so verpasst hat und Erinnerungen an die Zeit danach aufgeweckt – ausgezeichnet! (via Spreeblick, Fotoquelle hier)

Erfolgsrezept: Buch zu Film zu 3D
Wie ich schon im Post der 100 Bücher angedeutet habe, bin ich ein leicht erkennbarer Fantasy-Fan. Wenn die Handlung aber zu schablonenhaft angefertigt ist, habe auch ich keine Freude daran – es sei denn, die Technik bzw. Action dahinter tröstet soweit darüber hinweg, dass ich ihn mir wenigstens bis zum Ende ansehe. So geschehen bei “Avatar”, der es sicherlich nicht in meine Top-Film-Kategorie schafft und den ich mir wahrscheinlich auch nicht im TV anschauen werde (außer mir ist wirklich sehr langweilig). Der Grund dafür: Das 3D-Erlebnis ist einfach nur im Kino gut und macht den Film einzig und allein wirklich sehenswert. Umso größer war meine Freude, als Herr Hilton postete, dass auch Harry Potters “Deathly Hallows” in 3D kommen. Zwar bestätigt sich auch bei dieser Filmreihe, dass die eigene Fantasie nie richtig gut in Filme umgesetzt werden kann, aber schon alleine der zugrunde liegende Stoff macht den Kinogang hier zum kaum erwartbaren Ereignis. (Fotoquelle hier)

Zukünftiges Erfolgsrezept: Videobuch?
Was Anthony Zuiker angreift, wird in den USA und landläufig im Rest der Welt zu Gold. Der Herr hat sich mit dem Produzieren und teilweisen Schreiben der CSI-Serien selbst Geldscheine gedruckt. Jetzt steigt er ins Buchgeschäft ein – mit einem äußerst zukunfstträchtigen Format -  wie Norbsi berichtet:

Level 26 lautet der Titel des Thrillers von Anthony Zuiker [...]. In dem Buch gibt ca. alle 20 Seiten Links zu professionell produzierten Videos (20 an der Zahl), die Szenen aus dem Buch zeigen und die Story voran treiben.

Nicht selten genug lese und höre ich von Bekannten, die kaum einen langen Absatz (oder meine Postings) lesen können, weil ihre Geduld nicht ausreicht und sie sich eher vorm Fernseher als vorm Buch entspannen können. Möglicherweise ist das ein Weg, um das Buch auch weiterhin vor dem Aussterben zu bewahren.

Buchverkauf für jedermann
Ein völlig anderes Problem ergibt sich für Menschen, die vom Lesen gar nicht genug bekommen können: übervolle Bücherregale. Neben den all-time Klassikern schleichen sich im Laufe der Jahre Platzverbraucher ein, die man selbst geschenkt nicht haben wollte. Wie man sie möglicherweise zu Geld machen kann (gesetz den Fall, dass sie jemand anderes will) zeigt der Blog Blätterrauschen hier und stellt interessante Buchankauf-Plattformen im Web vor.

Sachen zum Lachen
Bücher sind Bildung, aber für manche Themen sind laufende Bilder einfach plakativ besser. Diese Anti-Aids-Kampagne verfehlt ihren Bildungsauftrag auf keinen Fall, zum Zerkugeln! (via Sexblog)

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Nov
27
2009
4

Beste Wochenreste: Styleguide by Kuriosum

Der Bogen über die heutigen (Monats-)Wochenreste ist nach der Kreativität über das Design gespannt. Vielleicht ist es der Einfluss meines MacBooks, der mich zwar nicht mehr als zuvor Bloggen lässt, mich dafür aber  im November auf besonders viele hübsche Dinge hinweist.

Stylisch Wohnen
Dass Berlin anders ist, wird wohl niemand bestreiten. Wo wenn nicht dort, kann man in einer Tankstelle nicht nur gemütlich, sondern auch stylisch wohnen und wird dann damit in der New York Times gefeatured. Herr Jürg Judin hat zu läppischen 500,000 Euros gegriffen und aus einer alten Shell-Befüllstation im Bezirk Schöneberg eine Designer-Wohnung gemacht, inklusive Grünoase. Um der Kuriosität den Hut aufzusetzen hat der Herr natürlich keinen Führerschein…. (via stylespion)
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Bitte hier entlang für die gesamte Geschichte. Zusätzlich zum kurios/interessanten Artikel ist das Lesen der New York Times natürlich immer wieder Balsam für die von der österreichischen Medienlandschaft geschundene Seele. Für die Tankstelle wäre ich zwar nicht zu haben, dafür aber sehr wohl für sowas. Das steht auf meiner Wunschliste für das Christkind an oberster Stelle, falls jemand noch Geld übrig hätte…

Stylisch Shoppen
Es soll tatsächlich Menschen geben, die keine Freude am Geldausgeben in jeglicher Hinsicht haben – besonders, wenn es um Körper- und Fußbekleidung geht. Die Japaner – die Oberchefitäten des Konsums – haben vielleicht eine Möglichkeit gefunden, auch Shoppingmuffel ein kleines Lächeln zu entlocken. Dazu haben sie sich des bisher eher als unsexy gegoltenen Barcodes angenommen: (via infosthetics)
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Stylisch (?) Essen
Die Idee zu dieser Kuriosität ist sicherlich einem Designer oder anderweitig kreativen Menschen in einer Schaffenskrise eingefallen. Ein kleines bisschen erinnert mich das Ganze an meinen werten Cousin, der sich auch eingehend mit lukullischen Genüssen beschäftigt. Auf Scanwiches beschränkt man sich hingegen vollständig auf das gemeine Sandwich und involviert zum besseren Verständnis einen Scanner. Die Ergebnisse sorgen dennoch (in den meisten Fällen) für das Verlangen nach dem Snack für zwischendurch. (via Spreeblick)
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LebensStyle
Wäre ich in der Welt des Dr. Oetkers vor knapp 70 Jahren gefangen, müsste ich mich nach Anblick der Scanwiches sofort in die Küche stürzen und für meinen Liebsten etwas zubereiten. Das Video dazu ist einfach nur lustig und ich hoffe, keiner nimmt das in Hinblick auf das Thema Emanzipation allzu ernst. Im schlimmsten Fall kann man sich darüber freuen, dass wir nicht mehr nach diesem Maßstäben leben (ausgenommen ist natürlich der Fakt über die Männer, die gern Süßes essen ;) ).

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Nov
02
2009
0

Beste Wochenreste: Kreativität von A bis Z

Bevor ich die Monatsmarke des Nichtbloggen überschreite, gibt es die Wochenreste bereits am Montag. Wenn man es genau nimmt, handelt es sich hiermit eher um Oktoberreste, die unter dem großen thematischen Bogen “Kreativität” stehen. Es sind allesamt Dinge, die mir so gut gefallen haben, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

creativityFotocredit: Flickr

Best of Hörbuch
In den vergangenen Jahren sind Hörbücher aus der Kinderecke heraus zu einem wahren Bestseller avanciert. Fans der vertonten Buchstaben, die gleichzeitig mit zu wenig Platz im CD-Regal kämpfen, haben im Netz die Qual der Wahl. Auf Blogpiloten.de gibt es eine gute Zusammenfassung der interessantesten Hörbuch-Websites, die eine Entscheidung erleichtern sollte.

Selfmade-Book
Wer sich statt dem passiven Hör- und Lesegenuss gleich selbst an die Arbeit machen will, der wird mit dem neuesten Spielzeug aus dem Hause Wikipedia seine Freude haben: Mit Hilfe des Buchgenerators kann man sich sein eigenes  Schriftwerk zu jedem Thema aus den Seiten des Web2.0-Nachschlagewerkes zusammenklicken.

Mixtape-Revival
Statt tausend gedruckter Worte spricht die Musik auf Mixtapes alles aus und noch vieles mehr. Auf Norberts Filmvermarktungsblog findet diese wunderschöne, aber leider völlig vergessene Art des etwas anderen Liebesbriefes sein Revival. Findige Filmvermarkter haben sie für einen neuen Film ausgegraben (nein, nicht High Fidelity 2) und ermuntern Websurfer, ihr Mixtape digital zusammenzustellen und zu distribuieren. Fein!

Bewerbung Deluxe
Findig ist auch dieser junge Mann, der sich das Web2.0 für seine Bewerbung so gut zu Nutze gemacht hat, dass man ihn eigentlich nur einstellen kann: Thorsten will als Texter zu Red Bull und geht dafür von München nach Fuschl – zu Fuß. Begleitet wird er von Blog, Twitter und Co. Wer seinen Weg kreuzt, schickte eine Postkarte an Red Bull. Seine Bewerbungswanderung ist zwar schon vorbei, das Ergebnis steht noch aus.

Kreative Ausrede
Grandios beruflich wieder hinausgeredet haben sich Drehbuchschreiber in diesem Video: (via Norbsi)

Kunstvoll nackt
Den etwas anderen Studentenjob hat sich die Hamburger Kunststudentin Verena Issel angelacht. Sie hat zwölf ihrer Mitstudenten für den “Art Boy”-Kalender gewonnen und zwar völlig nackt. Das Grundgerüst sind Posen a la Jungbauer, gemischt mit Kunstgeschichte-Anspielungen. Nicht  Wohnzimmertauglich, aber lustig anzusehen! Mein absoluter Favorit: Mister Januar

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Sep
04
2009
0

Beste Wochenreste: Zwischen Krise, Seifenoper und Science-Fiction

Ich hab’s getan, ich geb es zu: Ein iPhone ist meins und ich liebe es! Ob E-Mail und RSS-Feeds lesen, Bookmarken, Facebooken oder Twittern, meine digitalen Lieblingsbeschäftigungen gehen jetzt überall und jederzeit rutschend leicht von der Hand. Wahrscheinlich ist es die Mischung aus Arbeitserleichterung und Zeitverschwendungswerkzeugen, die das iPhone für mich so spannend macht. Der heutige Blogbeitrag ist ganz in diesem Sinne gestaltet.

Generation Krise, Generation Praktikum oder Generation Internet
Als Jungspund im Medienbetrieb ist man es gewohnt, schief angeschaut zu werden. Nicht nur rangieren Journalisten im untersten Beliebtheitssektor der Bevölkerung, sie beweisen sich ihre nicht vorhandenen Umgangsformen auch noch untereinander. Ähnlich ergeht es auch meiner Generation, die einmal mehr ihren Ruf als degenerierte Stubenhocker nicht los wird. Umso schöner ist, wenn der österreichische Blogger Tom Schaffer zur Ehrenrettung einen wirklich guten Artikel über unsere Generation schreibt:

Die Wirtschaft hinterlässt man uns in Scherben, das Klima zerstört, während die Ressourcen am Rand ihrer Kapazität sind. Die Gesellschaft haben die alten Generationen zur Ellbogenarena gemacht, in der die Menschen gegeneinander so aufgehetzt sind, dass sie den Wert eines gewissen Maßes an Kollektivität und der Solidarität erst wieder entdecken müssen. Die Wikipedia an sich weist auf die Bedeutung dieser Werte hin. Sie ist übrigens vor allem unsere beispiellose Leistung – die der kritisierten Generation.

Diese Alten, für die wir noch bezahlen müssen, was wir selbst angeblich nicht mehr bekommen sollen: Soziale Netze, staatliche Pensionen, sichere Arbeitsplätze. Wir flüchten in Praktika um keine Verantwortung übernehmen zu müssen? Glaubt ihr, un- oder schlecht bezahlte Arbeit suchen wir uns aus, weil das so toll ist? Wir jagen durch die Studien, die uns die Alten kaputtgespart haben und nebenher sammeln wir Berufserfahrung, weil du ohne Eifer und Berufserfahrung mit 25 der Legende nach fast schon unvermittelbar bist.

Es stimmt schon. Viele sind nicht sicher, was genau sie in der Welt machen wollen. Logisch, denn nichts erscheint sicher und nachhaltig, alles austauschbar. Wir wissen, dass wir uns wohl mehrmals im Leben umstellen werden müssen. Flüchten wir vor der Verantwortung, wie die Süddeutsche sagt, oder wir freunden uns mit dem an, was uns unweigerlich erwartet und machen für uns das Beste daraus?

Das Leben ist eine Seifenoper
Am vergangenen Wochenende ging es zu Ikea und was sich da oft für Pärchendramen abspielen, wäre wahrlich Stoff genug für ganze Jahrzehnte an Seifenopern. Findige Menschen haben sich das zum Auftrag genommen und heimlich in einem IKEA im amerikanischen Burbank ihre eigene Version von “Reich und Schön” gedreht.  (via Andreas Klinger)

Natürlich gibt es das wirklich!
Klarerweise ebenfalls aus den US of A kommt dieser verrückte Tipp, von den Spreeblick-Leuten empfohlen: Sci-fi Wire hat eine Karte der wichtigsten Plätze in den Vereinigten Staaten zusammengestellt, die man sich als echter Science Fiction-Fan nicht entgehen lassen sollte. Mit dabei Doc Browns Haus in Zurück in die Zukunft, Deckards Appartement in Blade oder das Hauptquartier der Ghost Busters.

TravelKirk

Sachen zum Lachen
Das Prinzip “volle Kontrolle” haben sich  die Marketing-Heinzis hinter diesem genialen Werbespot von Loewe zu Herzen genommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind unendlich, vom Neujahrskonzert bis hin zu den Straßen- und Volksmusikanten mit ihrer Instrumentenquälerei. Aber seht selbst:

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Aug
28
2009
4

Beste Wochenreste: Herbstzeit mit Merkel und dem Inder

Mein Fahrraddynamo wird früher in Gang gesetzt, morgens und abend ist es ohne Ärmel zu kalt und beim Joggen liegen die ersten Blätter im Weg. Es wird Herbst und mein Herz blutet, weil dieser Sommer nahzu spurlos an mir vorübergegangen ist. Das Schöne daran ist aber, dass die Urlaubsheimkehrer mit viel Enthusiasmus an neuen spannenden Dingen arbeiten, die ihr diese Woche wieder zum Abschluss serviert bekommt.

Wenn Models reden
Herbstzeit ist Fernsehzeit, besonders wenn die amerikanische Fernsehindustrie ihre neuen Staffeln aus dem Ärmel zaubert. Auch der österreichische Markt hat neu Aufgewärmtes zu bieten, “Austrias Next Top Model” geht in die nächste Runde. Wer sich bewerben möchte, kann das stilecht in einigen großen Supermärkten Österreichs tun, mehr Infos gibt es hier. Zur Vorbereitung darauf sollte man sich unbedingt das ABC der Unwörter des SZ-Magazins durchlesen. Unter dem Titel “Es ist genug” finden sich alle die Wörter, mit denen Heidi Klum und Co. so gerne um sich werfen. (via Stylekingdom)

Eyecatcher: Phrase für stilistische Verhaltensauffälligkeiten, meist ein Detail wie ⇒ Bling-Bling.

Brüste in Amerika
Was möglicherweise Ohnmachtsanfälle bei ATNM oder GTNM auslösen konnte, sorgt über den Atlantik für Gesprächsstoff:
Vera Lengsfelds und Angela Merkels Brüste im deutschen Wahlkampf. Der US-Komiker Stephen Kolbert hat sich sehr lustig und auf brachiale Art seine Gedanken dazu gemacht: (via Spreeblick)

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Tip/Wag- German Campaign, Russian Dogs & Flying Rabbis
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Health Care Protests

Dunkler Burger
Eine gute Denkleistung unterstelle ich ebenso den Marketingmenschen von Burger King: Sie verwendeten die Idee hinter dem Dialog im Dunkeln (Essen im Dunkeln zur anderen Sinneswahrnehmung) für eine virale Kampagne:

Sachen zum Lachen
Der Platz diesmal einem gelungenen Artikel aus einem österreichischen Medium gewidmet. Corinna Milborn, die übrigens sehr sympathisch twittert, hat ihr persönliches Leben nach Indien outgesourct. Welche Erfahrungen sie gemacht hat steht in “Frag doch einfach die Inder“.

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Aug
14
2009
2

Beste Wochenreste: Wie man eine Katze zum Keyboardspielen bringt

Mein Blog verhält sich leider diametral zu meinem Leben: Hier ist es ruhig (über den Hochsitz weht gerade der einsamen Busch aka Rose von Jericho), während es sich außerhalb ziemlich abspielt. Die besten Wochenreste gibt es trotzdem, wenn ich auch wieder andere Menschen den audio-visuellen Content beisteuern lasse.

Wie macht man das?
Das guate Internetz gibt auf alles eine Antwort, wer nicht weiterhin Google Content zuspielen will, kann es bei WikiHow versuchen. Dort wird nach dem Wikipedia-Prinzip zu prinzipiell vielem Auskunft gegeben, in einfach verständlichen Anleitungen. Da wären dann so hilfreiche Einträge wie How to Prevent a House Fire, How to Break the “Nice Guy” Stereotype oder How to Avoid Getting Into an Argument over Harry Potter (Oberster Tipp: Die Begeisterung für HP nicht mit Menschen teilen, die man nicht kennt!). Auch an die Nischenfälle wird gedacht, sei es bei How to Ease Finger Soreness when Learning to Play Guitar, How to Build a House in Nicaragua oder How to Make a Muppet Style Puppet. (via Spreeblick)

Geeks lieben Geeks
Früher oder später werden auch Geeks alt. Wie sich das dann auf die Kindererziehung auswirkt, zeigt ein Video unter dem Titel “N00b Boyfriend”, freundlicherweise auch von Spreeblick zur Verfügung gestellt.

Sachen zum Lachen
Ob Katzenfreund oder nicht, diesen Kater braucht jeder für ein bisschen Aufheiterung (über zwei Millionen Aufrufe können nicht irren). Wenn er nicht schon gestorben wäre, würde ich ihn für die nächste Familienfeier buchen. In den USA hat sich ein regelrechter Hype um den kleinen roten Kumpanen entwickelt, wie derStandard.at schreibt. T-Shirts gäbe es dann hier zu kaufen.

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