Mrz
10
2010
10

Modeblogs: Die besseren Meinungsbildner?

Ich bin ein großer Fan von Mode und Blogs und umso schöner finde ich die Verbindung dieser beiden. Unzähligen Frauen fotografien sich sich täglich in ihren Outfits, kommentieren Modeschauen oder kreieren ihre eigenen Modevorstellungen.

via Beautyineverything

Hier hat sich neben den allgemeinen Modemagazinen – die einmal im Monat unglaublich aufwändig, aber eben auch nur alle 30/31 Tage erscheinen – eine tolle neue Sparte an Mode”journalismus” entwickelt. Nachdem der Modejournalismus nicht objektiv sein kann, weil hier beurteilt wird, was das Zeug hält, ist ein guter Blogger einem schlechten Modemagazin durchaus überlegen und hat auch schon mal ein paar mehr Kontakte als der angestellte Schreiberling. Ebenso werden die Streetstyles der Blogger in vielen Magazinen bereits neben denen von Models gestellt, zum Beispiel wie bei LesMads. (Bei den Bloggern stehen aber wohlgemerkt keine Stylisten hinter den Outfits.)

Auch die VOGUE muss sich anpassen
Die großen Edel-Magazine haben lange gebraucht zu sehen, dass Ihnen hier ganz schön das Wasser abgegraben wird. Spät aber doch, beschäftigen sie sich mit den Phänomen und machen sogar kostbare Magazin-Seiten dafür locker, wie zum Beispiel Anna Wintour in der Vogue mit einem eigenen Blogger-Shooting.

Auch in den tagesaktuelleren Medien werden die Mädels (und einige Jungs) immer öfter als die Modekenner gefeiert, zum Beispiel hier in der ZEIT (mit jeder Menge guten Linktipps). Auch die um einiges symphatischere VOGUE-Chefin Carine Roitfeld gibt in einem sehr lesenwerten Interview (ebenfalls in der ZEIT) zu, sich auch mit dem Phänomen zu beschäftigen.

“Gelegentlich lese ich Mode-Blogs und staune, was die alles wissen und wie viele Meinungen da zusammenkommen.”

Nur Bilder allein reichen nicht
Seit längerem gibt es die Liste der 99 einflussreichsten Modeblogs, die regelmäßig aktualisiert wiedergibt, was sich im Netz so tut. An erster Stelle steht dabei der allseits bekannte Satoralist. Er macht wunderschöne Bilder von wunderschönen Frauen, meistens auf wunderschönen Straßen der Modemetropolen. Ich finde es nett anzuschauen, aber mir fehlt die Interpretation, das Rundherum, Tipps und spannende Insider-Informationen – das macht meiner Meinung nach einen professionell geführten Blog aus. Wirklich ausgezeichnet setzen das zum Beispiel die deutschen Les Mads um (auf Platz 60 gelistet), die einen sehr journalistischen Ansatz wählen.

Gut sichtbar ist das zum Beispiel gerade bei diesem Video von den Pariser Modewochen, wo LesMads zeigen, wie diese “relaxed” und “coolen” Streetstyle-Bilder wirklich zu Stande kommen. Das schaut schon eher nach Pressebilder-Stress aus:

Österreich steht um nichts nach
Auch in Österreich gibt es tolle Modeblogger, wie zum Beispiel Stylekingdom, Blica oder Cooloutfit. Was mich in letzter Zeit umso mehr noch zusätzlich freut ist, dass sich einige der heimischen Modeblogger in Zeiten der Vernetzheit mit ihren Kolleginnen aus den angrenzenden Ländern zusammengetan haben und ein eigenes Magazin herausgeben. “The Blogettes“, von dem ich an anderer Stelle schon mal berichtet habe, ist ein gut aufgebautet Magazin mit tollen Ideen. Die neue Ausgabe beschäftigt sich auch ausführlich mit dem Phänomen Jung-Blogger, wie es die 13-jährige Tavi  – die von vielen internationalen Labels hofiert wird wie ein Star – vorlebt.

Lustigerweise würde ich mir bei “The Blogettes” wiederum wünschen, dass es davon auch eine gedruckte Form gibt. Denn da bin ich altmodisch: Ein Heft liest sich nur in den eigenen Händen gelegen so richtig gut.

Fazit
Ich bin der Meinung, dass Modeblogger die besseren Meinungsbildner sind, weil sie den Bereich Fashion viel passionierter und frischer betrachten. Natürlich sind auch sie von den Magazinen bzw. der Industrie und ihren Vorgaben selbst geprägt, aber nie so Marken- und Absatzgesteuert wie so die ModejournalistInnen selbst – auch aus dem Wunsch heraus, den großen Unterschied zu machen. Sie leben weniger für das nächste Sample (obwohl sie diese natürlich genausowenig ablehnen), sondern für den Spaß am Schreiben, ihre Liebe der Mode gegenüber und der Reaktionen ihres virtuellen Umfeldes. Auch in Modebereich schafft das Internet so die Möglichkeit, aus dem eigenen Schlafzimmer (inklusive Kasten) heraus mit Stimmengewicht mitzureden.

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Mrz
02
2010
8

Geeketten-Stuff

Als Geek qualifizieren sich ja nicht mehr nur Männer, sondern auch immer mehr Frauen bzw. Geketten – wie auch das Wiener Girl Geek-Dinner immer so einfallsreich beweist.

In dem Sinne hat sich auch die Ausstattung den TechnikverrücktInnen angepasst – jetzt gibt es nicht mehr nur USB-betriebene Fliegenklatschen und kleine Roboter zum Kratzen des Allerwertesten, sondern auch Frauen-Kleinigkeiten (die zwar auch wieder Stereotye bedienen, aber wer nimmt das schon so genau…).

Meine lustigsten Fundstücke der letzten Zeit:

Geek-Grußkarten (auf etsy via nic_ko)

Geek-Taschen (via Labelqueen)

Geek-Hüte (via fashionably Geek)

Geek-USB-Sticks (das ist dann aber wirklich schon eher bedenklich…via cooloutfit)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:,
Jan
26
2010
7

12345 ist kein Passwort

Jetzt ist schon wieder etwas passiert. Ich spamme! Dabei verwende ich im Gegensatz zu einer Umfrage weder meinen Namen, noch das beliebteste 123456 als Hacker-Abschrecker, sondern brav Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Bereits zum zweiten Mal verschickte ich vergangene Woche unfreiwillig über eine meiner E-Mail-Adressen Werbung für diverse Elektronikprodukte. Während das erste Mal bei meiner Gmail-Adresse nahezu alle Geschäftskontakte, Freunde und Familie Zeuge meiner Spam-Aktion wurden (ja, es war mir eine Lehre!) war es vergangene Woche bei meinem Ausweichkonto bei Hotmail (für anderen Spam wie Newsletter) halb so schlimm.

Was ich mich jetzt frage: Wie sicher muss man denn eigentlich ein Passwort machen, damit es nicht geknackt wird? Damit müssten sich doch eigentlich sehr viele Menschen rumschlagen, wenn man sich folgende Zahlen ansieht: Eine Sicherheitsfirma aus Sydney untersuchte 32 Millionen Passwörter und kam zu dem überwältigenden Ergebnis, dass das beliebteste Sicherungswort mit 290.000 Benutzern die  Zahlenfolge 123456, gefolgt von 12345 und 123456789 ist.  Dahinter liegen die nicht weniger genialen “Password” (!!) und “Iloveyou” (wen? sich selbst, den Computer?? Den Systemadministrator??) und Princess (kein Kommentar).

Natürlich ist der Beweis für die Schlauheit so mancher Internetbenutzer täglich im Spamfilter zu sehen, denn nicht immer errichten fleißige Spammännern und -frauen eigene Fake-Acoounts. Der Artikel weist auch darauf hin, dass viele Angestellte ein Passwort sowohl für private Vergnügen (a la Facebook), als auch für alle Firmentätigkeiten haben.

Dagegen bin ich ja wirklich Fort Knox: Meine Passwörter sind – je nach Wichtigkeit – gestaffelt. Einfache Wörter für Newsletter oder Webshopangebote ohne Kreditkartennummer-Eingabe; Zahlen/Buchstaben-Kombinationen für Foren u.ä. sowie Zahlen/Buchstaben/Sonderzeichen für E-Mail und Online-Banking.

Wie ich dennoch immer wieder zur Spammerin werde, ist mir ein Rätsel – zumindest meine Bankdaten hat noch niemand erwischt. Ich hoffe die Hackergemeinde hat da erbarmen mit mir….

Wie geht es euch damit?

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Written by Ronni in: Persönlich | Schlagwörter:,
Dez
29
2009
2

Things to watch 2010

Das Jahr neigt sich wirklich schon wieder dem Ende zu. Schlimmerweise habe ich nun auch das Gefühl, dass die 365 Tage mit Hilfe einer gesteigerten Zahl von Lebensjahren immer flotter vorbeirennen. Trotzdem fängt mein Jahr 2010 mit Silvester in Paris bereits grandios an und wird laut meinen Prognosen auch in den nächsten Monaten ausgezeichnet. Folgende Menschen haben sich für 2010 ebenso einiges vorgenommen:

52 Personen in 52 Wochen
Wenn über Facebook, Twitter und Co. (liebevoll) hergezogen wird, dann sind die Anzahl der “Freunde” meist einer der Hauptangriffspunkte. Kein Mensch könne diese Maße an Menschen in Wirklichkeit zu seinem Bekanntenkreis zählen, heißt es. Wohnt man in Österreich bzw. in Wien, schaut die Sache schon etwas anders aus, so meine Erfahrung. Durch die Web2.0-Dienste habe ich in der Bundeshauptstadt eine Vielzahl an spannenden, netten und lustigen Zeitgenossen kennengelernt, von denen einige  auch in meinen echten Freundeskreis übergelaufen sind. Natürlich sind ehrlicherweise nicht alle Menschen auf Twitter und Facebook so interessant, dass man sie treffen will, aber über 80 Prozent bin ich sehr froh und freue mich auch immer, sie zu treffen. Wie man aus diesen spannenden Kontakten  Potential für neue Ideen schöpfen kann, versucht Hannes Offenbacher nun herauszufinden.

Bei Xing stehe ich derzeit bei rund 3800 Kontakten, bei Facebook bei 820 Freunden und bei Twitter 680 Follower. Einmal schnell geschätzt habe ich in dieser Umwelt des Social Webs in der Woche mit rund 30 neuen Gesichtern zu tun. {…} Mal abgesehen von den real bekannten Kontakten, die man beruflich oder privat tatsächlich immer wieder trifft, interessiert mich vor allem eine Gruppe: Die coolen Unbekannten. Man fügt sie einmal hinzu (oder sie tun es), weil man etwas vermutet, das Projekt/ die Firma rasend interessant erscheint, man etwas beim Anblick des (kreativen) Fotos spürt, weil ein Halbsatz im Profil neugierig macht und sie ein einziges Status Update, ein ausgeschriebener Gedanke, sofort sympathisch macht. Verdammt, warum treffen wir diese Leute nicht?

Damit er sich nicht mehr deswegen ärgern muss, hat er ein ehrgeiziges Ziel für das kommende Jahr:

Ab 2010 starte ich einen Selbstversuch. Ich „zwinge“ mich selbst, diese coolen, sympathischen und bis dato nur virtuellen Kontakte in real zu treffen. Auf einen Cafe, ein Glas Wein, ein Frühstück oder zum Lunch. Das ambitionierte Ziel: Jede Woche eine Person. Und: Zusätzlich, einmal im Quartal, gibt es ein größeres Get-together (für noch Unbekannte) in einem Lokal. „Network me“ – so die herzliche Einladung. Ein Netzwerktreffen mit den Kontakten von – mir.

Ich finde das prinzipiell eine gute Idee, die auch Netzkritikern wieder zeigt, dass online nie ohne offline funktionieren kann und viel Zeit im Web noch lange nicht bedeutet, das man über die Monate ein gefühlsgedämpfter Eremit wird. Ganz im Gegenteil: Ich sehe meine Tage und Wochen in der “virtuellen Welt” -  die eigentlich vor zwei Jahren in Wien so richtig begonnen haben – als eine sehr befruchtende und kontaktreiche Zeit an. Ich bin gespannt, wie es Hannes dabei geht. (Fotoquelle: Flickr)

Modeblogger in Magazinform
Über Mode zu Bloggen ist wohl eine der häufigsten Ausdrucksformen von Mädels im Netz und auch ich habe die eine oder andere Modedame in meinem RSS-Feed. Nicht alles ist hundertprozentig qualitätsvoll, aber immer mit  viel Freude am Tun gemacht. Wer sich gern mit Mode beschäftigt und sich nicht nur auf Print-Magazine beschränken will, dem ist das Online-Magazin “The Bloggettes” zu empfehlen. Eine Handvoll Wiener Fashionblogger versucht sich hier an der Darstellungsform Modemagazin und bringt in regelmäßigen Abständen Texte und Fotostrecken zu den schönen Äußerlichkeiten ins Netz.

Banken beobachten
Die Weltwirtschaftskrise, die eigentlich eine Bankenkrise ist, wird uns natürlich auch 2010 noch ausreichend beschäftigen. Das Hauptproblem ist und bleibt ja, dass die Herren Wirtschafter sehr freie Hand beim Schalten und Walten haben und das auch immer erst im Nachhinein bemerkt wird. Die Blogpiloten haben dazu eine Website ausgegraben, die auch für den normalen Web-User einen Überblick über die Banken und ihre Tätigkeiten rund um die Welt gibt.

Wo legt die Deutsche Bank eigentlich Geld an? Wo investiert die Citygroup? Und wo landen die paar Euro, die du bei der Santanderbank angelegt hast? Eine Frage, die trotz der Finanzkrise kaum jemand beantworten kann. Doch damit macht die Seite banksecrets.org jetzt Schluss: Hier ist fein säuberlich nachzulesen, in welchen schäbigen Geschäften vielleicht auch deine Hausbank ihre Finger hat.

Bevor man sich also visionär für die nächsten Jahrzehnte etwas Ansparen will, kann man nun diese Website besuchen. Leider sind dort bisher aber noch keine österreichischen Banken versammelt, vielleicht wird das ja noch mit der Zeit erweitert. (Fotoquelle Flickr)

Garantiert zum Lachen auch 2010
Zum Abschluss des Jahres noch ein Video zur FPÖ-BZÖ-FPK-Geschichte, die schon an sich völlig lächerlich ist, aber nochmals sehr lustig auf YouTube persifliert wird. Das Leben des Brian ist halt immer ein Hit. (via Helge)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,
Dez
22
2009
3

Last Minute Weihnachtsgeschenktipps

Das gute Internetz mit seinen feschen Shops hat mich dieses Jahr in ganz besonderem Maße vom Weihnachtstrubel fern gehalten. Umso entspannter habe ich daher die Geschenkempfehlungslawine auf diversen Blogs und Websites  am mir vorbeidonnern lassen. Die besten zehn (in keiner besonderen Reihung) seien hier nun für die späten Vögel 2009 und die frühen Flieger 2010 (Weihnachten kommt ja immer wieder) aufgelistet.

Geschenke für den Geek von Welt

1.) Tweetnotebook: Eigentlich in sich eine Unmöglichkeit, einen Web2.0-Dienst mit so etwas Altmodischem wie einem Notizbuch zu verbinden. Das Tweetnotebook setzt auf stolze Besitzer eines Twitteraccounts, die sich per computergeneriertem Auswahlverfahren ihre besten Tweets seit Beginn auf die Seiten eines Notizbuchs drucken lassen. Ein perfektes Geschenk für Fans von Moleskine, in feschem Design.

2.) Des iPhones-Handschuhe: Die iPhone-Gegner lachen sich ins warme Fäustchen, wenn die Besitzer dieser äußerst praktischen tragbaren Telefonzellen sich bei MinusMinusgraden aus ihren Handschuhen schälen müssen. Ja, das iPhone lässt sich nur mit nackter Haut steuern (Hmpf). Wer Mitleid mit iPhone-Besitzern im Winter hat, schenkt Etry Touchy Gloves. (via Spreeblick)

3.) Multifunktionstouchpad: Ich gebe es zu, als Kind wollte ich immer eines dieser Zeichendinger (wie auch immer sie heißen) haben und bin auch bei meinen Nichten noch immer voller künstlerischer Begeisterung. Umso freudiger ist mir diese kleine Geschenkidee in die Augen gesprungen: Für die kleine Kritzelpause zwischendurch oder die schnelle Notiz nebenbei, das Scratch-n-Scroll-Mousepad. (via Spreeblick)

4.) Nackte Technik: Nach dem ArtBoy-Kalender zeigen sich auch Geeks und Geeketten von ihrer unbekleideten Seite. 12 britische Frauen und Männer aus der Webszene haben sich für den guten Zweck teilweise nur mit MacBooks und Co. bekleidet ablichten lassen. Wie genau das aussieht, weiß zum Beispiel der Guardian. (via Ingrid)

5.) Stylisch laden: In einem Haushalt mit wesentlich mehr als 2 tragbaren Geräten gehört der  Kampf um den besten Liegeplatz an der Steckdose zum Alltag. Wer den Hausfrieden schnell und einfach wieder herstellen will, greift zum Beispiel zur Chargebox. (via Spreeblick)

Accessoires für Bücherfreunde
6.) Bücherturm:
Nicht nur Tierliebhaber, sondern auch Bücherfreunde haben die Möglichkeit, ihre Freizeitliebe besonders augenfreundlich auszustatten. Wer seine toten Bäume nur mehr stapelweise anfindet, dürfte mit dem feschen Bücherturm seine besondere Freude haben. (via Spreeblick)

7.) Liegende Leseratten: Was gibt es Schöneres, als einen ganzen Tag lesend im Bett zu verknotzen? Die “Leselotte” sorgt dafür, dass man sein wertes Genick dabei nicht zu sehr verdreht und auch beim Lesen eine gute Figur macht.

Körpernahes

8.) Kunstvolle Spucke: Unsere DNA ist einmalig und kann gleichzeitig auch kunstvoll arangiert werden. Eine Wiener Firma schlüsselt anhand eines Abstriches des jeweiligen DNA-Code auf und druckt ihn als Gemälde zur allgemeinen Bewunderung. Was sich etwas komisch anhört, sieht eigentlich ganz fesch aus. (© fotolia.de / arquiplay77)

9.) Persönlichkeitsparfum: Meiner Meinung nach gibt es nichts Schwierigeres, als für jemanden ein Parfüm zu kaufen und trotzdem greifen so viele Leute zu Weihnachten immer wieder in dieses Fettnäpfchen. Ich weiß nicht mehr, wo ich das gelesen habe, aber man sucht sich angeblich seinen Duft immer nach dem eigenen Körpergeruch aus. Kein Wunder also, dass Parfum schenken immer daneben gehen muss. Eine weitaus bessere Alternative ist da ein Gutschein von My Parfum. Auf dieser Website kann sich jeder mit Hilfe eines Persönlichkeitstests einen Duft zusammenstellen. (via Cooloutfit)

10.) Magazintaschen: Gewisse Stereotype sind dann doch wahr, zum Beispiel wenn es um Taschen und Frauen geht. Bei diesem Geschenktipp vereinigt sich meine Liebe für die tragbaren Schönheiten mit jener für Magazine. Ein Hit! (via Cooloutfit)

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Okt
15
2009
2

Die Girl Geeks hoch im Kurs

Dass Computern tendenziell männlich ist, versucht eine  Gruppe (Wahl-)Wienerinnen einem kleinen gallischen Dorf gleich aus der Welt zu schaffen. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen zu so genannten “Girl Geek Dinner”. [Wohlgemerkt nicht Geek Girl, weil es sich bei letzterem um die Freundin eines Geeks handelt - was aber sehr wohl auch einige sind...]

girlgeekSeit Herbst vergangenen Jahres treffen sich die “Mädels” (darunter auch meine Wenigkeit) zu “Girl Geek Dinner” (GGDV – Girl Geek Dinner Vienna) in verschiedenen Lokalen oder bei Mitgliedern zuhause zum essen und austauschen. Die Zeiten der Diskussionen um Internetsperren gegen Kinderpornografie und die generelle Renaissance des Web2.0 in den Medien haben in den vergangenen Wochen zu einiger Berichterstattung über die weiblichen Geeks geführt.  Unter “Mädels, schmeißt den Computer an” hat sich meine werte Studienkollegin Ingrid Brodnig im Falter mit dem Girl Geeks beschäftigt und erklärt auch gleich den Ursprung dieser Bewegung:

Die Idee der Girl Geek Dinner ist schon um den Globus gereist. Sie stammt von der Londonerin Sarah Blow, einer Softwareentwicklerin, die sich eines Abends fürchterlich ärgern musste. Sie saß in einer Runde von Computerfreaks. Nur weil die zierliche Mittzwanzigerin eine Frau ist, wurde sie automatisch für eine Marketingmitarbeiterin gehalten.

Schon etwas länger her ist der Artikel im Kurier, am vergangenen Montag war neben einer Redakteurin der Frauenzeischrift Woman auch ein Team der ORF-Sendung “Report” dabei und filmte zum Thema Internetsperren:

Wer sich in Wien befindet und sich von diesem Eintrag angesprochen fühlt, ist hiermit herzlich zum nächsten Treffen eingeladen. Sie werden sowohl am eigenen Wiki als auch auf der Facebook-Fanpage rechtzeitig angekündigt. Die prinzipielle Voraussetzung für ein Girl Geek kann jeder für sich mit dem Leitsatz der GGDV abtesten:

Wer “Girl Geek Dinner” beitreten mag, ist weiblich, Geek, bloggt, bastelt an Computern rum, programmiert, designt und/oder lebt das Internet.

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Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:, ,
Okt
02
2009
7

Kurz und gut: Das Almcamp09

Wer in der Früh von Kuhglocken geweckt wird und danach als erstes den Twitter-Stream checkt um zu sehen, dass fünf andere gerade Zähneputzen, der konnte sich nur am AlmCamp09 befinden. Knapp eine Woche nach diesem genialen Wochenende kommt nun auch mein Bericht, kurz und gut: informativ, spannend, geekig, urig und gemütlich – eine Gaude!

Ein sehr großer Teil meines Bekanntenkreises ist immer wieder amüsiert bis verstört, was meine exzessive Nutzung von Web2.0-Diensten inklusive iPhone itself angeht. Jeder, der sich in der Welt zwischen Twitter und Facebook bewegt, kennt das anfängliche eigene Unverständnis für diese Dienste, dass früher oder später in jeder Menge Spaß an der Sache und einer gewissen Websucht mündet. Das AlmCamp09 war in diesem Zusammenhang fast wie ein Treffen von Freudensgenossen, die ganz ungeniert ihrer Leidenschaft fröhnten.

Wer inmitten eines Gespräches twitterte oder ein Status-Update an Facebook verschickte, ein neues Programm entwickelte, seine RSS-Feeds las, mit dem Gegenüber eine Runde Online-Computergaming betrieb oder einfach nur wahllos im Netz herumwanderte, war hier einer unter gleichen. Nach dem Motto “Laptop-Deckel zu, Teller drauf” wurde die Gaststube der Leonhardhütte zum Mekka des Elektrosmogs. Dass Geeks aber nicht nur gut computern können, zeigte sich zu späterer Stunde, wenn die Sessions in ein gemütliches Zusammensitzen übergingen, bei dem (entgegen der Meinung vieler) auch Face-to-Face miteinander gesprochen wurde. Das Fazit für das AlmCamp09: Eine Mischung aus Schulandwoche, Geekferien und Uni-Reminiszenz – wunderbar!

almcamp_gruppeDie AlmCamp09-Posse

Eine ausgezeichnete Zusammenfassung über das, was außerdem noch passiert ist, findet sich bei Jürgen Liechtenecker. Nachdem Bild und Ton immer so viele Worte mehr sprechen, verweise ich hiermit auf die Flickr-Fotos von Karola und Werner sowie Ritchies Beweisbilder, die er vor allen so gut versteckt halten will. Die Sessions zum Nachschauen finden sich hier. Nicht vorenthalten möchte ich hiermit auch das sehr amüsante “Anrainervideo” von Ali mit dem neuen Moderatoren-Superstar Peter “Greisl” Greisberger:

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Sep
18
2009
3

Geeks in schwindelnden Höhen: Almcamp 09

Von wegen Stubenhocker: Auch Geeks wollen an die frische Luft! Und weil es die in Wien nur selten gibt, startet am kommenden Wochenende das erste Almcamp in Kärnten.

almcampIm schönen Malta-Tal in Kärnten treffen knapp 50 Web-Aficionados von 25. – bis 27. September aufeinander, um sich in schwindelnden Höhen auszutauschen. Das AlmCamp09 wird von den Organisatoren als “All-In-One-Barcamp” bezeichnet, das heißt es gibt kein übergeordnetes Thema, sondern es geht um den Austausch zu Web-Themen und natürlich um die dazugehörige Umgebung.

Zum besseren Verständnis die Definition von Barcamp:

Ein BarCamp ist eine Ad-Hoc-Zusammenkunft entstanden aus dem Wunsch, in einer offenen Umgebung zu lernen und Wissen zu teilen. Es ist ein intensiver Event mit Diskussionen, Software-Demos und Vorträgen. Es gibt keine Zuhörer, nur Teilnehmer. Ein BarCamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (Wikipedia: Unconference), die zum ersten Mal 2005 in San Francisco und im deutschen Sprachraum zum ersten Mal im September 2006 in Wien stattfand. (via Barcamp.at)

Die Regeln sind eines Barcamps sind einfach: Jeder macht mit und jeder trägt etwas dazu bei. Man lernt einander auf gleicher Ebene kennen und profitiert ebenso vom Wissen eines jeden Teilnehmers. Also eine Konferenz ganz im Sinne des Webgedankens! Was beim Barcamp essentiell ist und auch als offizielle Regel gilt: Du sprichst über das Barcamp und du bloggst über das Barcamp. Das hätte in letzter Zeit immer weniger stattgefunden, beklagen die Veranstalter des AlmCamps. Von meiner Seite ist es jetzt zumindet nachgeholt!

Ich freu mich schon sehr auf das kommende Wochenende, das Almcamp ist erst mein zweites Barcamp, was die Sache noch spannender macht. Mit von der Partie sind auch einige bekannte und sympathische Gesichter, die eine super Zeit am Berg versprechen…

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Written by Ronni in: Veranstaltung | Schlagwörter:,
Aug
31
2009
3

Blogday 09: Lieblingsschreiber aufgelistet

Die Websphäre ist heute im Rahmen des 5. Blogdays dazu aufgerufen, ihrem Publikum fünf neue Blogs schmackhaft zu machen. Als Hochsitz-Adaption habe ich eine Liste ganz unterschiedlicher Schreiber zusammengestellt, dessen Werke zwar nicht mehr alle taufrisch sind, aber zu meinen persönlichen Favoriten gehören.

Blog Day 2009

VS-Geheim steel.twoday.net

steelIn meiner Nachrichenagentur-Zeit durfte ich wirklich viel mit Polizeiarbeit verbringen, am alleröftesten ist das per Telefon passiert. Was sich da abspielt, würde einige Blogbeiträge füllen. Umso besser, dass sich dem bereits jemand angenommen hat: Unter dem Pseudonym “Steel” schreibt ein deutscher Polizist über seine Arbeit in der Notrufzentrale. Ein Beispiel:

“Polizeinotruf.”
Eine ältere Frau. “Guten Tag. Ja, ich weiss nicht, ob das jetzt ein Notfall ist, aber da hängt einer überm Zaun. Vielleicht gucken Sie da doch mal nach!?”
Meine Augenbrauen rutschen 10 cm nach oben. “Da hängt einer überm Zaun?”
Gelassen. “Joah, eine Viertelstunde hängt der da schon übern Zaun. Am Anfang hat er ziemlich rumgezappelt, aber jetzt ist er ruhig. Fahrrad ist auch dabei.”
In meiner Vorstellung ist das Szenario perfekt. Ein Radfahrer ist auf die Spitzen eines Eisenzaunes gestürzt und ist aufgespießt worden. Sein Todeskampf ging 15 Minuten…
“Ist der Mann verletzt? Können Sie Blut sehen?”
Abgebrüht. “Nöö, das kann ich vom Fenster nicht sehen. Aber, war richtig, dass ich angerufen habe, ja!?”

Rückmeldung des entsandten Streifenwagens:

Alles okay. Einem Radfahrer ist schlecht geworden. Er hat sein Rad an einen Zaun gelehnt, hat sich dann über den Zaun gebeugt und sich mächtig übergeben. Er ist soweit okay und braucht keinen RTW oder so.

neelaa.at

neelaUnverschämt gut ist der Blog einer Wiener Webszene-Dame und Girl-Geek-Dinner-Organisatorin, der sich thematisch in der vertikalen, aber niemals unter der Gürtellinie befindet.

Ob man zu vieren oder zu zweit besser schnackselt, weiß nur der Duden.

Sofern es ein “zu” gibt, kann man wählen. Man kann sowohl zu zweit, zu dritt, zu viert usw. als auch zu zweien, zu dreien, zu vieren usw. Sex haben.

Das -en von “zweien” usw. ist ein Dativ Plural. Man benutzt dies, wenn von einer Einteilung einer größeren Anzahl in Gruppen zu je zwei die Rede ist: Zu zweien warteten wir auf die Strafe der Domina. Wenn es aber nur um eine Gesamtzahl geht, reicht “zu zweit”: Zu zweit haben wir das Zimmer versaut.

danielgebhart.com/blog

Einige werden diesen Herren schon von seinem Hausbesuch kennen. Ganz nach seinem Talent finden sich auf dem Blog wenig Text, dafür umso mehr Bilder. Immer wieder einen Besuch wert!

daniel

spreeblick.com

Spreeblick habe ich auf diesem Blog wahrscheinlich schon hundert Mal erwähnt, aber über Gutes kann man gar nicht oft genug reden! Ich schau immer wieder gerne auf die Seite, auch wenn nicht alles nach meinem Geschmack ist. Was mir an den Berliner Schreibern gefällt ist die Mischung aus interessanten Webgeschichten, Musik- und Literaturtipps sowie völligem Müll.

spreeblick1

Eloquent.at

Noch ganz frisch (zumindest an dieser Stelle) bloggt Susanne Holzer, ebenfalls Wiener Webszene-Dame, Girl Geek und auch offline eine unglaublich sympatische Frau. Die thematische Einordnung ist wegen der Neuheit des Blogs schwierig, der Grundton dafür umso klarer: Interessante Themen offen, aber nicht voyeuristisch dargelegt.

eloquent

Wer sonst noch weltweit dem Blogday fröhnt findet man hier: http://technorati.com/tag/blogday2009

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:, ,
Aug
28
2009
4

Beste Wochenreste: Herbstzeit mit Merkel und dem Inder

Mein Fahrraddynamo wird früher in Gang gesetzt, morgens und abend ist es ohne Ärmel zu kalt und beim Joggen liegen die ersten Blätter im Weg. Es wird Herbst und mein Herz blutet, weil dieser Sommer nahzu spurlos an mir vorübergegangen ist. Das Schöne daran ist aber, dass die Urlaubsheimkehrer mit viel Enthusiasmus an neuen spannenden Dingen arbeiten, die ihr diese Woche wieder zum Abschluss serviert bekommt.

Wenn Models reden
Herbstzeit ist Fernsehzeit, besonders wenn die amerikanische Fernsehindustrie ihre neuen Staffeln aus dem Ärmel zaubert. Auch der österreichische Markt hat neu Aufgewärmtes zu bieten, “Austrias Next Top Model” geht in die nächste Runde. Wer sich bewerben möchte, kann das stilecht in einigen großen Supermärkten Österreichs tun, mehr Infos gibt es hier. Zur Vorbereitung darauf sollte man sich unbedingt das ABC der Unwörter des SZ-Magazins durchlesen. Unter dem Titel “Es ist genug” finden sich alle die Wörter, mit denen Heidi Klum und Co. so gerne um sich werfen. (via Stylekingdom)

Eyecatcher: Phrase für stilistische Verhaltensauffälligkeiten, meist ein Detail wie ⇒ Bling-Bling.

Brüste in Amerika
Was möglicherweise Ohnmachtsanfälle bei ATNM oder GTNM auslösen konnte, sorgt über den Atlantik für Gesprächsstoff:
Vera Lengsfelds und Angela Merkels Brüste im deutschen Wahlkampf. Der US-Komiker Stephen Kolbert hat sich sehr lustig und auf brachiale Art seine Gedanken dazu gemacht: (via Spreeblick)

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Tip/Wag- German Campaign, Russian Dogs & Flying Rabbis
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Health Care Protests

Dunkler Burger
Eine gute Denkleistung unterstelle ich ebenso den Marketingmenschen von Burger King: Sie verwendeten die Idee hinter dem Dialog im Dunkeln (Essen im Dunkeln zur anderen Sinneswahrnehmung) für eine virale Kampagne:

Sachen zum Lachen
Der Platz diesmal einem gelungenen Artikel aus einem österreichischen Medium gewidmet. Corinna Milborn, die übrigens sehr sympathisch twittert, hat ihr persönliches Leben nach Indien outgesourct. Welche Erfahrungen sie gemacht hat steht in “Frag doch einfach die Inder“.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , , , ,

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