Mai
21
2010
1

Beste Wochenreste: Schöne Bilder

Man kann ja prinzipiell alles verteufeln: Schöne Menschen, schöne Bilder oder zu schöne Bücher, weil sie einem nicht die Realität vermitteln. Wer zum Beispiel in Wien wohnt, kann sich das Schöne gut und gerne leisten, wenn er einfach nur ein bisschen mit der U6 fährt, oder am Praterstern spazieren geht. Jeder von euch kennt in seinem Heimatgebiet sicherlich auch das ein oder andere Plätzchen, dass einen schön wieder auf den Boden holt. Deswegen gibt es hier und heute viele schöne Bilder.

Sachen zum Staunen
Island ist immer eine Reise wert – auch wenn diese im Moment ein bisschen erschwert wird. Ich finde, man kann ein solch’ schönes Naturschauspiel gar nicht verwünschen. (Obwohl ich leicht reden habe, mein Urlaub startet per Zug). Das Überzeugungsvideo für alle Skeptiker, bitte hier entlang (via Spreeblick):

YouTube: Zwei Milliarden Anschauer
Wenn wir schon beim Videoabspielen sind: YouTube feierte 2010 bereits einige Zahlenspiele, darunter den 5. Geburtstag und diese Woche zwei Milliarden Views pro Tag. Den Jubiläumskanal dazu findet man hier, das offizielle Jubelvideo hier: (via wienerpost)

Die dunkle Seite
Nicht nur laufend können Bilder wunderschön sein, auch Fotografie als solches wird hier in diesem Blog ja hochgehalten. Bei electru habe ich wieder eine besonders schöne Portraitserie entdeckt.

Indererfinder im Interview
Wenn wir dann auch noch bei der dunklen Seite sind: Seit 39,90 weiß man, dass Werber sich ständig zukoksen und dazu völlig unverantwortlich und egoistisch sind. Es gibt aber sehr wohl auch symphatische Exemplare, wie der geschätze Herr Pyrker auf dem KommPress-Blog der FH Wien beweist. Obwohl: Wie weit kann man das nach einem Interview sagen – die Werbedamen und Herren sind ja die Meister im Sich-Interessant-Machen. Egal. Auf alle Fälle sollte man sich das interessante Gespräch mit dem Erfinder des Inder hier durchlesen. Schon allein sein Lebensmotto bringt das Dilemma der Berufslustigen wohl gut zum Ausdruck:

Im Leben kann man sich aussuchen, auf welche Art und Weise man unglücklich sein will. Das ist die einzige Wahrheit, die man hat.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, ,
Feb
16
2010
0

Den öffentlichen Raum zum Kunstraum machen

Ich bin kein prinzipieller Feind von Werbung, das schicke ich hiermit gleich voraus. Intelligent durchgedacht und passend zum Ambiente kann Werbung auch selbst zum Mehrwert werden. Sehr oft bleibt sie aber platt und störend, besonders im öffentlichen Raum.

Ein Künstlerkollektiv hat sich im Rahmen der Transmediale in Berlin Gedanken über die Zugepflastertheit von Straßenzügen gemacht und einen Adblocker für den öffentlichen Raum erfunden, “The Artvertiser“. Dabei handelt es sich um ein eigens entwickeltes Fernglas, das Werbung ausblendet und sie durch Kunst ersetzt.

Was dahinter steckt, erklärt ein interessanter Artikel auf Blogpiloten.de:

Julian Oliver ist einer der Initiatoren des Projekts. “Die Stadt ist ein Raum der verdichteten Reize”, sagt er. Er wolle sich nicht damit zufrieden geben, dass die Bewohner Städte nur Lesen und nicht schreibend neu gestalten können – anders als Unternehmen, die sich optische Beeinflussung ihrer Städte mit Geld erkaufen können. Bürgern hingegen bleibt der Zugang verweigert. Darum setzte er und seine Mitstreiter sich daran, Computern das Widererkennen von Werbeflächen beizubringen.

Für Olivers Mitstreiter Damian Stewart bedeutet das Projekt auch noch etwas anderes – nämlich Hirnfrieden. Forschung hat ergeben, dass die Hirnaktivität beim Konsum einer Google-Seite wesentlich aktiver ist als beim Lesen eines Buches – weil ständig neue Entscheidungen getroffen, neue Reize auftauchen. Das sei nicht gut für das Hirn, ziehe zu viel Energie, sagt XY – eine andere Begründung dafür, Werbung zu blocken, eine Art Hirnurlaub also.

So sieht das Ganze in echt aus:

Artvertising Berlin, Transmediale 2010 from Julian Oliver on Vimeo.

Ich finde dieses Projekt ziemlich spannend, nicht zuletzt, weil hier etwas aus der Computerwelt in die reale Welt umgemünzt wird – und nicht umgekehrt. Schon länger kann man im Browser Werbung nicht nur wegblocken, sondern mit einem eigenem Ad-on (zumindest weiß ich das von Firefox) durch Kunstwerke ersetzen lassen.

Nachdem ich als Selbstständige öfters an fremden Computern arbeite, genieße ich die leeren Stellen in meinem eigenen Browser besonders. Umso besser, wenn die meisten unnotwendigen Werbungen auf dem Weg in die Arbeit oder anderswo auch gleich mitausgeblendet werden würden.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:,
Aug
28
2009
4

Beste Wochenreste: Herbstzeit mit Merkel und dem Inder

Mein Fahrraddynamo wird früher in Gang gesetzt, morgens und abend ist es ohne Ärmel zu kalt und beim Joggen liegen die ersten Blätter im Weg. Es wird Herbst und mein Herz blutet, weil dieser Sommer nahzu spurlos an mir vorübergegangen ist. Das Schöne daran ist aber, dass die Urlaubsheimkehrer mit viel Enthusiasmus an neuen spannenden Dingen arbeiten, die ihr diese Woche wieder zum Abschluss serviert bekommt.

Wenn Models reden
Herbstzeit ist Fernsehzeit, besonders wenn die amerikanische Fernsehindustrie ihre neuen Staffeln aus dem Ärmel zaubert. Auch der österreichische Markt hat neu Aufgewärmtes zu bieten, “Austrias Next Top Model” geht in die nächste Runde. Wer sich bewerben möchte, kann das stilecht in einigen großen Supermärkten Österreichs tun, mehr Infos gibt es hier. Zur Vorbereitung darauf sollte man sich unbedingt das ABC der Unwörter des SZ-Magazins durchlesen. Unter dem Titel “Es ist genug” finden sich alle die Wörter, mit denen Heidi Klum und Co. so gerne um sich werfen. (via Stylekingdom)

Eyecatcher: Phrase für stilistische Verhaltensauffälligkeiten, meist ein Detail wie ⇒ Bling-Bling.

Brüste in Amerika
Was möglicherweise Ohnmachtsanfälle bei ATNM oder GTNM auslösen konnte, sorgt über den Atlantik für Gesprächsstoff:
Vera Lengsfelds und Angela Merkels Brüste im deutschen Wahlkampf. Der US-Komiker Stephen Kolbert hat sich sehr lustig und auf brachiale Art seine Gedanken dazu gemacht: (via Spreeblick)

The Colbert Report Mon – Thurs 11:30pm / 10:30c
Tip/Wag- German Campaign, Russian Dogs & Flying Rabbis
www.colbertnation.com
Colbert Report Full Episodes Political Humor Health Care Protests

Dunkler Burger
Eine gute Denkleistung unterstelle ich ebenso den Marketingmenschen von Burger King: Sie verwendeten die Idee hinter dem Dialog im Dunkeln (Essen im Dunkeln zur anderen Sinneswahrnehmung) für eine virale Kampagne:

Sachen zum Lachen
Der Platz diesmal einem gelungenen Artikel aus einem österreichischen Medium gewidmet. Corinna Milborn, die übrigens sehr sympathisch twittert, hat ihr persönliches Leben nach Indien outgesourct. Welche Erfahrungen sie gemacht hat steht in “Frag doch einfach die Inder“.

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , , , ,
Mai
01
2009
4

Nachtrag zum Tag der Arbeit

Eine geniale Werbeidee plus der Satz des Tages:

jobs-in-town-atm-machine-adjobs-in-town-kinderauto-adjobs-in-town-music-machine-ad

Mehr davon gibt es hier (via @rupprecht)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:,
Mrz
16
2009
3

Das Wort zum “Presse”-Sonntag

presse_citylightDie “Presse” wagt die Flucht nach vorne und bietet dem Anzeigenmarkt auch Sonntags Werbefläche. Was dazwischen steht, ist eigentlich ziemlich gut.

Auf den ersten Blick zeigt sich die erste Sonntagsausgabe der “Presse” layouttechnisch aufgeräumt, verwendet schöne Farben bei den übersichtlichen Ressortkennzeichungen und insgesamt genug, aber nicht zuviele Weißflächen. Teilweise wird thematisch passend versucht, aus dem strengen Print-Korsett der Linearität auszubrechen.

Urban und ansprechend
Inhaltlich wird ein ein urbaner und ansprechender Mix aktueller Themen aus einem interessanten Blickwinkel serviert, der nicht nur die “Bildungselite”  anspricht (wie z.B. das “ALBUM”). Obwohl der Cover-Teaser “Wie Frauen über Sex reden” (über die neue Sex-Literatur a la “Feuchtgebiete”)  zumindest auf der ersten Seite für meinen Geschmack zu plakativ die Kurier-Sonntagsbeilage ersetzbar machen will. Gut finde ich, dass auf jeder Seite rechts oben die URL zur Presse-Website gesetzt ist – praktisch für das Unterbewußtsein.

Schlau Gemachtes
Das beliebte Format “24 Stunden in 4 Minuten” wird auf zwei Seiten jeweils in den Rubriken “Nachrichten” und “Sport” ausgeweitet. Zwar eine gute Idee, lässt aber im Gegensatz zu den werktäglichen Ausgaben die “Presse” recht überraschend mit der Einführung einer neuen Kategorie “Letzte Fragen” (ein ganzseitiges Interview, diesmal mit Hugo Portisch) enden.

Extra: Mode und Design
Was mich sehr freut ist eine eigene Rubrik “Kreativ” auf vier Seiten, die sich mit Design und Mode beschäftigt (u.a. Interview mit “Brand eins“-Gründer). Sehr positiv zu bemerken sind auch die vielen Reportagen, die sicher nicht ganz billig waren. Ein guter Griff ist auch die Erweiterung der Rätselseite mit einem Kriminalfall zum Selbstlösen, geschrieben von österreichischen Autoren.

Fazit
Als Standard-Abonnentin seit ca. 7 Jahren überlege ich hart, mir für den bisher printfreien Wochentag die Ergüsse der rechten journalistischen Reichshälfte zuzulegen. Und das habe ich bisher wirklich tunlichst vermieden…

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Written by Ronni in: Bewertet | Schlagwörter:,
Feb
19
2009
2

Erkenntnisse einer Spammerin

Wie ich zum Spammer wurde und daraus – fast katholisch – etwas Positives gewinnen konnte

Während ich mich am Dienstagabend wieder einmal ob einer Literaturverfilmung zwei Stunden lang im Kino grün und blau geärgert habe (der Mensch lernt wirklich nicht aus Vorhergegangenem, da haben wir es wieder) wurde mit meinem Gmail-Account Schabernack der eher unerfreulichen Sorte getrieben.

Trotz hauseigenem IT-Consultant weiß ich nicht, wie diese Damen oder Herren mein als “stark” eingeordnetes Passwort aus Sonderzeichen, Buchstaben und Zahlen geknackt haben. Zumindest habe ich an alle meine rund 300 Kontakte in diesem Account keine Werbung für Verlängerndes unter dem Hüftbereich gemacht, sondern für ein Elektronik-Verkaufsportal. Danke an dieser Stelle an die werten Spammer.

Anruf, Twitter-DM und jede Menge Mails

Neben der Lehre, meine gesamten Geschäftsontakte nicht mehr online zu speichern, hat diese Episode durchaus positive Nebeneffekte. Was da als Response zurückgekommen ist, war eine wundervolle Studie meiner Kommunikationspartner, wie ich sie wohl sonst nie erfahren hätte. Ich wurde sofort via Direct Messages von fünf Leuten auf Twitter über mein gekracktes Konto informiert, einer nahm dafür sogar sein Telefon in die Hand.

Nachdem ich zu später Stunde ein Entschuldigungsmail ausgeschickt habe, trudelten noch bis ca 00.30 Uhr Antworten ein – wohlgemerkt nahezu ausschließlich von der Geek-Girl-Runde – womit diese ihrem Namen wieder gerecht wurden. Sie nahmen meinen Gang unter die Spammer im Gegensatz zu so manchem Geschäftspartner sehr lustig auf.

Anschuldigungen machen die Runde

Denn von denen wollte einer noch im Nachhinein wissen, warum ich überhaupt so sicher sei, direkt an ihn ein solches Mail verschickt zu haben. (Bin ich nicht vielleicht doch wissentlich unter die Spam-Verschicker gegangen?)  Außerdem weiß ich jetzt auch, dass die Spamfilter des ORF, der APA und der Presse ausgezeichnet funktionieren. Zusätzlich zu dieser wundervollen Erkenntnis bekam ich auch einige sehr nette Mails von Bekannten und Freunden, die ich schon länger  nicht mehr gesprochen hatte.

Vielleicht steckt hinter solchen Spamattacken mit gecrackten Konten gar eine zwischenmenschliche Mission, die uns daran erinnern soll, öfter zu kommunizieren? Oder war es doch die Herbalife-Mafia, die sich nach meinem Beitrag mit der Technologie aus dem Jahre 2016 rächte?

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Written by Ronni in: Persönlich | Schlagwörter:, , ,
Feb
18
2009
6

Celebrity Twitter Match – Prominenz als Microblogger

Wie auch VIPs von nah und fern Twitter (nicht) nutzen

Rechtzeitig zum Opernball kann ich auch “Am Hochsitz” mit Prominenz aufwarten: Seit einiger Zeit (ver-)folge ich auf Twitter allerlei VIPs aus nah und fern. Dabei wird schnell klar, wer das Prinzip “Microblogging” verstanden hat (und daran Spaß hat) und wer es von seinen Beratern aufs Auge gedrückt und als unnötig empfunden hat. Zu letzterem empfehle ich diesen Link, der schon seit einiger Zeit im Web herumkugelt: http://howtousetwitterformarketingandpr.com.

Fleißig: Ashton Kutcher und Demi Moore

snoopdogWie auch Twitter selbst, sind auch die Prominenten auf dem Microblogging-Format zum Großteil aus den US of A.Mein erster Promi-Twitterer war Snoop Dogg, wobei es bei seinen Tweets geht wie seinen Texten: Die Hälfte davon ist völlig unverständliches Slangvokabular.

ashton2Mit Abstand die fleißigsten Twitterer in meiner Promi-Liste sind Ashton Kutcher und seine Frau Schauspielerin Demi Moore. Herr Kutcher schreibt fleißig, twitpict, macht livestreams, antwortet auf jederlei Fragen stellt auch schon einmal seinen ashton1Followern Bruce Willis für eine fünfminütige Fragestunde zur Verfügung. Er verhält sich genauso, wie man ihn aus Punk’d kennt. Seine Tweets wirken durch und durch selbstgemacht und lustig. Frau Moore bringt die weibliche Hasen-Seite der Beziehung über Twitter zum Ausdruck.

Folgt jedem: Yoko Ono

yokoonoAls einzige auf meiner Promi-Follower-Liste ist Yoko Ono, die anscheinend jedem folgt, egal ob sie seine Sprache versteht oder nicht – was ich im Prinzip eigentlich sehr freundlich finde. Ihre Tweets sind eher esoterisch angehaucht und drehen sich um ihr soziales Engagement, ihren Blog und manchmal auch um private Dinge.

Berufslustigkeit auf Twitterwilliamshatner

Von mir empfohlen, weil ziemlich lustig ist Monty Phyton-Star John Cleese, aber auch “Captain Kirk” William Shatner. Mit dabei auch Fran Drescher, die bei uns vor allem als Hauptdarstellerin in der Serie “Die Nanny” bekannt ist.

Reine Promotion: Jamie Oliver und Britney Spears

Als weiteres Promotion-Tool nützt Jamie Oliver Twitter. Das ist prinzipiell eher langweilig, aber er beantwortet zumindest sehr viele Follower-Fragen. Wie ernst das wirkt, ist jedem selbst überlassen:jamieoliver

Ähnlich auch Britney Spears, die anscheinend mehrere Leute (inklusive Manager) an ihren Account lässt. Was man aber positiv bemerken muss – sie weisen sich immer am Ende des Tweets mit ihrem Namen aus. Was Britney privat so twittert ist, könnte man verschieden bösartig auslegen, ich belasse es einfach bei einem Beispiel:

britneyspears

Nicht verstanden: 5, setzennicolerichie

Das Prinzip nicht verstanden oder bereits wieder aufgegeben haben so scheinen es Coldplay und Nicole Richie.

Spärlich bis gar nicht informieren die “Teenie-Stars” Mischa Barton, Rachel Bilson und Schauspieler Elijah Wood, obwohl sie ständig Besserung geloben.

Polit-Twitter: Obama, Schwarzenegger und Clinton

billclintonDer wohl bekannteste Twitterer sei hier nur der Vollständigkeit aufgeführt, Barack Obama, der trotz dem scheinbaren Ende seiner Microblogging-Zeit noch immer 279.908 Follower hat. In seine Fußstapfen will anscheinend Arnold Schwarzengger treten, der mich mit seinem Twitter-Engagement bisher nicht wirklich überzeugt. Ein Spaßvogel hat sich auch an einem Bill-Clinton-Account versucht. Viele amerikanische Journalisten wie zum Beispiel der NYTimes-Kolumnist David Pogue kommen an Twitter ebenfalls nicht vorbei.

“Promi”-Twittern in Österreich ist politisch

willimoltererIn Österreich haben vor allem Politiker zur Nationalsratswahl 08 Twitter für sich entdeckt. Besonders kurios aufgefallen ist dabei der damalige ÖVP-Chef Wilhelm Molterer (bzw. dessen Mitarbeiter), mit seinen langweiligen Wahlkamps-Pics, der erst am Tag des Wahlverlusts plötzlich auf die Community reagiert hat. Sein Nachfolger im Twitpic-Machen ist jetzt der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.

marcoschreuderAuch getwittert hat Laura Rudas, deren Account aber schon wieder gelöscht ist. Noch online, aber ohne irgendeine Form der Interaktion sind die Grünen.  Ein gutes Beispiel für politische Twitter-Nutzung ist dagegen der SPÖler Andreas Schieder, ein sehr gutes der Grüne Gemeinderat Marco Schreuder. Sehr lustig (weil nicht echt) sind auch die Accounts des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl und des ehemaligen Innenministers Günther Platter.

Oder aber auch journalistisch

misikAuch österreichische Journalisten bzw. Autoren verschlägt es zu Hauf ins Twitterland. Als erstes habe ich Robert Misik und Andrea Dusl entdeckt. Misik macht sich Web2.0-Werkzeuge (wie auch Facebool) sehr stark zu Nutze, um für sein neues Buch zu werben, aber auch für Recherche-Anfragen oder zur Themenfindung. Dusl hat aus Twitter mir scheint es sehr viel Stoff für ihr neues Buch “Boboville” entnommen, seit dessen Veröffentlichung sind die Anzahl ihrer Tweets stark zurückgegangen. Auch Krone-Chef Hans Dichand nutzt Twitter (wohlgemerkt vor allen seinen anderen jüngeren Kollegen), wenn auch nur, um über seine neuesten Blogposts zu informieren. Ganz neu auf Twitter sind die ORF-Journalisten Armin Wolf und Dieter Bornemann inklusive deren Frauen.

Wer sich übrigens selbst an den Promis versuchen will, findet hier und hier genug Follower-Material (via Klaus Eck). Musikfans kommen hier auf ihre Kosten (mit Dank an Alexey)

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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, , , ,
Feb
13
2009
15

Online-Werbung wie sie plumper nicht geht

Prinzipiell bin ich ein Fan von Online-Werbung, die über blinkende Banner hinausgeht, neue Kommunikationswege im Web findet und Mehrwert in Form von Content u.ä. bringt. Aber vor rund einem Monat hat eine Firma aus Liechtenstein den Vogel abgeschossen. Was sie genau anbietet, wird auch auf der Website nicht klar, insgesamt wirkt das Ganze ziemlich schwindlig.

Die untenstehende Nachricht habe ich an meinem Geburtstag via Skype bekommen. Es ist nicht nur äußerst plump, sondern auch noch völlig falsch platziert. Für mich ist der Voip-Dienst in erster Linie private Kommunikationshilfe oder praktisch, um billig mit Interviewpartnern außerhalb Österreichs zu telefonieren. Wenn ich jemanden adde, dann nur, weil ich ihn persönlich kenne.

Natürlich wird man schon alleine des Ärgers wegens auf deren Website klicken. Aber wer gibt denn seine Daten einer Firma, bei der nicht klar ist, was sie überhaupt verkaufen? Oder geht es den “Ernährungsberatern” in erster Linie um die  Visits?

skype3

Edit: Wie Scientology-mäßig sich diese Firma auch außerhalb von Skype verhandelt, seht ihr in diesem Video (mit Dank an Stormgrass!)


WellBiz 2016
Hochgeladen von pocok67
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Written by Ronni in: Fundstück | Schlagwörter:, ,

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