Beste Wochenreste: Zwischen Genie und Wahnsinn

In: Beste Wochenreste

Das Fernweh hat mich fest in der Hand und das hungrige Monster ist schwer zu bändigen. Zumindest in die etwas nähere Ferne wird es mich in den nächsten Tagen verschlagen, nachdem das Almcamp im Maltaltal in seine zweite Runde geht. Auch die Gebirgsburschenheimat sieht mich nach langer Zwischensaison-Abstinenz wieder, was mich schon sehr freut.

Ich schreibe wie….
Wer will sich nicht sagen lassen, er schreibe wie Franz Kafka oder Ingeborg Bachmann? Mit dem Analysetool Ich schreibe wie… schafft es das konservative Blatt, das Ego ihrer Leser ordentlich zu streicheln. Natürlich fühle ich mich davon auch betroffen und schreibe laut FAZ wie Uwe Johnson.

Das Genie in der Wand
Jeder im kreativen Sektor fragt sich dann und wann, ob die Welt wirklich auf das gewartet hat, was er oder sie gerade fabriziert. Geht es nach Elizabeth Gilbert – deren Buch Eat, Pray, Love sich gerade in den Kinos verdingt – muss man sich darüber keine Sorgen machen, denn der kreative Input lastet nicht auf den eigenen Schultern allein. Laut Gilbert ist das Genie ein eigenständiges Wesen, dass zu Menschen kommt und ihnen den Funken zur Kreativität für den Schaffensprozess leiht. Klingt komisch, ist aber einleuchtend, wenn sie charmant davon erzählt. Bitte Zeit nehmen und zuhören, sehr empfehlenswert!


Messages from Outer Space
Hier hat das Genie sich mit dem Wahnsinn zusammengetan, oder die Samsungees leben ihre Kindheitsträume außergewöhnlich plastisch aus. Der koreanische Technikkonzern hat mit zwei Viral-Kampagnen zu seiner neuen Speicherkarte auf alle Fälle ins Schwarze getroffen. (via Susi)

Es ist schwer, cool zu sein
Wer cool ist und wer nicht, ist nicht zuletzt eine Anschaungssache. Zumindest ein Teil unserer Gesellschaft bildet sich ein, unter dem Titel „Hipster“ dieses Prädikat verdient zu haben. Welche Stereotypen sie dabei erfüllen müssen, darüber gibt dieses Video auf sehr amüsante Art und Weise Auskunft. (via stylekingdom)

Sachen zum Lachen
Facebook ist dieser Tage in aller Munde und in jedem Kino. Geht es nach der Handyabdeckung in Österreich, müsste hierzutage bald jede Oma einen Facebook-Account haben. Was aber wäre gewesen, wenn Gott, Julius Cäesar oder Charles Darwin „das“ Social Network benutzt hätten? Bitte hier klicken.


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


1 comments

  • Peter

    20. Oktober 2010 at 17:21

    Bei „Genie in der Wand“ musste ich automatisch an Hr. Riebmann aus den nichtlustig-Comics denken, aber da lag ich wohl daneben 🙂

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