Beste Wochenreste: Altbewährt kommt immer gut

In: Beste Wochenreste

Es ist ja nicht gerade der Weisheit letzter Schluss wenn ich sage, dass sich die Menschheit mit Altbekanntem leichter tut, als mit neuem. Warum sollte das im Film, in der Kunst oder der Fotografie anders sein? Wem das an einem dieser vielen Nebeltage im November zu depremierend erscheint, könnte sich damit trösten, dass zumindest oft die Herangehensweisen außergewöhnlich oder neu sind – wie bei folgenden Beispielen:

Klassiker neu interpretiert – Teil1

Die Liebe zu Star Wars treibt auch nach den vielen Jahren seit der Entstehung des Filmes seine Blüten, dieses Mal haben einige Geeks den gesamten Film allen Ernstes in ASCII detailgetreu wiedererzählt. Verwende ich nun Stereotypen wenn ich meine, dass diese ASCII-Typen wohl kein geregeltes Sozialleben haben? Wie man zu dem Film kommt, wird bei Spreeblick bestens beschrieben:

Man öffnet dafür ein Terminal-Fenster (auf dem Mac heißt das Programm genau so und befindet sich im „Dienstprogramme“-Verzeichnis unter „Programme“; auf Windows nennt es sich – glaube ich – „Konsole“; und wenn ich einem Linux-Nutzer erklären muss, was ein Terminal-Fenster ist, dann sollte er das Betriebssystem wechseln) und dann tippt man:
telnet towel.blinkenlights.nl
Drückt man danach „Eingabe“ (Return, whatever you call it), kann man sich Star Wars ansehen.

Klassiker neu interpretiert – Teil2
Bestimmte Kunstwerke kann man sich immer wieder ansehen und staunen, egal wie bekannt und oft zitiert sie sind. Das Kunst-, Foto- und Design Blog Booooooom und Adobe ließen bei ihrem „Remake“-Fotowettbewerb Studenten aus Großbritannien auf den Spuren der großen Künstler wandeln. Alle Einreichungen sind hier zu bewundern. (via IGNANT)

 

Klassiker neu interpretiert – Teil3
Geschichten haben eine gewisse Redundanz, besonders wenn es sich dabei um Kinofilme mit Massenpublikumsanspruch handelt. Nicht erst seit Billy Wilder weiß man ja, dass gewisse Plots einfach konkurrenzlos gut ist. Wie auswechselbar sich aber auch die Plakate zu den Kinofilmen gestalten, ist dem Blogger Christophe Courtois aufgefallen, der daraus überraschend überzeugende Collagen macht.

Wie süß!
YouTube-Videos von Babies, Kinder und Katzen – was wäre die Internetwelt ohne sie? Marko von den ultimatemoms hat die rührendsten Kinderwerbevideos zusammengestellt. Hier mein Favorit, aber auch die anderen sind durchaus einen Blick Wert – Taschentücher nicht vergessen!

Sachen zum Lachen
Als Generation, die sich bisher wohl am intuitivsten mit dem Internet beschäftigt hat (there is more to come!) liegt es an uns, die gesammelten Erfahrungen mit den früheren Generationen zu teilen. Dass sich das nicht immer einfach gestaltet, zeigt uns Bryan aus den USA, der seine Mutter als neuen Facebook-Fan gewonnen hat. (via Spreeblick)


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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