Beste Wochenreste: Film ab!

In: Beste Wochenreste

Manchmal spielt alles schön zusammen, so wie man sich das vorstellt. Manchmal funktioniert es aber auch nur in der eigenen Gedankenwelt – aber zumindest dort ist man noch der Chef (und natürlich am eigenen Blog). Die Fundstücke der vergangenen Woche waren allesamt musikalische Schmankerln, diese Woche dreht sich alles um das Thema Film.

Gefilmt: Der höchste freie Fall einer Legofigur
Seid ihr am Sonntag wohl alle brav vor der Fernseher gesessen, als der Herr Baumgartner sich vom Himmel fallen hat lassen? Falls nicht, gibt es hier nun die ultimative Zusammenfassung: Die Werbeagentur Ogilvy & Mather hat den Sprung aus Lego nachgestellt und mit einer „Helmkamera“ sowie zwei am Ballon befestigten Kameras gefilmt. Der Clip war ursprünglich als Werbevideo für die Ende Oktober stattfindende Modellbaumesse in Wien gedacht, mittlerweile ist er aber zum YouTube-Hit avanciert und wurde bereits mehr als 4,4 Millionen Mal angeklickt.(via futurezone)

Nobody puts Dirty Dancing in a corner!
Ich hab‘ es ja schon immer gewusst, dass Dirty Dancing einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leistet. Zum 25jährigem Jubiläum des Filmes wird dem nun endlich Rechnung getragen und zwar in einem interessanten FM4-Beitrag. Ein Auszug daraus:

„Dirty Dancing“ hebt sich mit seiner Erzählhaltung aus weiblicher Sicht und wie es seine Hauptfigur behandelt unglaublich von den Filmen ab, die im gleichen Jahr in die Kinos gekommen sind. In „3 Männer und ein Baby“ tun drei Männer ihr bestes, um die Rolle der Frau als Kindsmutter zu ersetzen, in „Fatal Attraction“ wird die Geliebte zur Bedrohung der Familie und in „Beverly Hills Cop II“ gibt es – glaube ich – keine relevante weibliche Figur. Das waren die drei Filme mit dem besten US-Einspielergebnis im Jahr 1987. Nun bietet „Dirty Dancing“ nicht nur eine Frauenfigur, sonden auch noch eine, die idealistisch und fordernd ist, die nicht zurecht gestutzt, nicht zum schönen Schwan mutieren und nicht geläutert werden muss. Das hat immer noch Seltenheitswert.

Vom Vampir zur Lehre
Ausbilung, Lehre, Studieren – klingt für viele nicht sehr sexy. Das Elektronik-Unternehmen Saturn hat einiges an Geld investiert (so sieht es zumindest aus), um das Thema Lehrstelle im Konzern für Jugendliche interessant zu machen. Ganz im Sinne eines Splattermovies kämpfen so drei fesche Youngster mit Elektrogeräten erfolgreich gegen Vampire.

„Die Wand“ verfilmt
Zur Genüge wurde auf diesem Blog schon der Fakt behandelt, dass Buchverfilmungen schwierig bis gar nicht funktionieren (so man das Original kennt). Nun hat sich der Regisseur Roman Julian Pölser an eines meiner Lieblingsbücher, das lange Zeit als „unverfilmbar“ galt, herangewagt – „Die Wand“ von Marlen Haushofer. Bisher überschlagen sich die Kritiken, ich werde leider – aus bekannten Gründen – auf die DVD warten müssen. Für alle anderen, die abends einfach so aus dem Haus gehen können, hier der Trailer:

Artikelbild Quelle


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


2 comments

  • Stefan

    3. November 2012 at 22:25

    Nirgendwo ist frau/mann Frau/Herr im eigenen Haus (schon gar nicht im Internet).
    Wer kocht bei euch eigentlich Babybrei ? 😉

    Antworten

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