Beste Wochenreste: Noch ist der Sommer nicht vorbei

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Ich glaube fest an diesen Sommer, auch wenn er da und dort zu wünschen übrig gelassen hat. Immerhin sind wir inmitten des Augusts, der seit Kindheit an immer der heißeste Monat im Jahr ist. Noch fahren die Leute in Urlaub, gehen ins Schwimmbad, faulenzen im Park – noch ist der Sommer nicht vorbei! Ich wünsche euch in diesem Sinne ein hochsommerliches Wochenende, dass ihr hoffentlich mit sinnlosen, schönen und zeitverschwendenden Dingen verbringt. Bevor es aber beginnt, gibt es hier noch interessante Bits und Pieces aus der schönen Arbeitswoche.

Sightseeing mit Einheimischen
Wer könnte eine Stadt besser erklären als jener, der in ihr wohnt und sie liebt? Es gibt einige Projekte, die Einheimische und Touristen zusammenbringen, im Netz ist das zum Beispiel das Global Greeter Netzwerk. In einem Fragebogen gibt man an, welche Sprachen man spricht, wie groß die zu führende Gruppe ist usw. Daraus wird dann ein passender „Greeter“ für die jeweilige Stadt ermittelt. Insgesamt kann man aus 22 Ländern und mehr als 200 Städten auswählen. Für Österreich gibt es so etwas noch nicht, Bewerbungen werden laut Website jederzeit angenommen. (via checkfelix)

Digitaler Bücherflohmarkt
Mein Bücherregal quillt über, daran ändert auch der Kauf des Kindles nicht wesentlich etwas. Aber es wäre nicht Amazon, wenn der Büchergigant nicht dafür auch eine Lösung parat hätte: Über den Dienst „Trade-In“ können Kunden ihre gebrauchten Bücher einschicken und erhalten eine Gutschrift in Höhe eines vorgegebenen Festpreises. Voraussetzung sei allerdings, dass die Bücher in gutem Zustand sind und nur wenige Gebrauchsspuren aufweisen. Man soll ja großen Unternehmen nicht die ganze Macht geben, aber dieses Service ist wirklich eine ausgezeichnete Idee. (via futurezone)

Gemeinsames Kunstwerk
Mein Fabile für Crowdsourcing habe ich ja schon an anderer Stelle kundgetan, jetzt ist mir noch ein Kunstprojekt mit diesem Hintergrund in die Hände gefallen: Für die Social Media Week im September in Berlin soll ein kollaboratives Kunstwerk erschaffen werden – das Thema lautet: „Friend, Foe, Fan, Follower: and everything in between“. Gefragt sind künstlerische Beiträge zum Thema, wie das Internet die sozialen Beziehungen verändert und was das für unsere Kommunikation und Selbstwahrnehmung bedeutet. Ich bin schon gespannt, was daraus wird, die ersten Ideen gibt es bereits hier zu sehen. (via Kulturmarketingblog)

Globalisierte Jugendkultur
Swatch MTV Playground reist in den kommenden Wochen durch Europa und erkundet dort die verschiedenen Musik- und Modeszenen. Die ersten Stationen waren Schweiz und Großbritannien bzw. Raptanz (Jerk) und Drum’n’Bass. Was ich an diesen Videos bemerkenswert finde (abgesehen von der guten Musik und dem tänzerischen Können) ist, dass diese Videos genausogut in New York oder LA gedreht hätten sein können – Lokalkolorit ist (bis auf den Dialekt vielleicht) nicht bemerkbar.

Die Wahrheit über Katzenvideos
Ja, es stimmt: Das Internet besteht zur Hälfte aus Pornografie und zur anderen Hälfte aus Katzenvideos. Eigentlich haben wir es ja schon immer gewusst, dass dahinter eine ganze Industrie steckt (hinter den Katzen natürlich!) und jetzt haben wir den filmischen Beweis: (via Spreeblick)

Hauptbild-Quelle Flickr


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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