Beste Wochenreste: Persönlichkeiten

In: Beste Wochenreste

Im Laufe der berufsbedingten Tages- und Abendgestaltung laufen einem solche und solche Menschen über den Weg – die einen sind schwer zu erwischen, die anderen schwer zu ertragen, die nächsten wiederum schwer in Ordnung (Leider hält sich das nicht immer die Waage). Die angenehmsten Persönlichkeiten sind die, die man sich selbst aussucht – in diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende und hoffentlich 100 % von den letzteren.

Zeige mir deine Tasche und ich sage dir, wer du bist
Ich liebe Persönlichkeitstests jeder Art, auch wenn sie noch so durchschaubar sind. Was mir aber erst der amerikanische Fotograf Jason Travis näherbringen musste ist, dass man dazu keine Fragen beantworten und Ziffern zusammenzählen muss, sondern einfach nur in die Tasche der Person schauen sollte. Nice! (via electru)

Hausmeisterfreundliche Streetart
Thermal Art ist im wahrsten Sinne des Wortes der heißeste Scheiß, wenn es um Streetart geht. Die Künstler nutzen heißes oder kaltes Wasser bzw. Eisspray und malen damit Bilder auf Fassaden, Mauern oder auf die Straße. Mit bloßem Auge sind die flüchtigen Werke nicht zu sehen, sie können nur mithilfe einer Wärmebildkamera sichtbar gemacht werden. Zwar prinzipiell eine lustige Idee und recht hausmeisterfreundlich, aber hoffentlich ist Thermal Art nur ein kurzes Intermezzo beschert – so eine Wärmebildkamera passt ja schlecht in die Hosentasche. (via Architekturtourist)

Disney hat mir ein unrealistisches Bild von Liebe vermittelt
Als rechtschaffende Tante muss ich mich dann und wann auf den Disney-Kosmos einlassen. Abgesehen davon, dass die Filme durchaus amüsante Züge haben, ist die prinzipielle Rollenverteilung mehr als fraglich. Als Kind war ich mit Leib und Seele dabei, als Erwachsener überlege ich mir mehr als einmal, ob ich mein Elterndasein in ferner Zukunft als Disney-freie Zone gestalte. Folgende Grafik erklärt ausgezeichnet, warum (Mit Dank an Brigitte)

Der Inder, Mama Putz und der Herbert
Wenn wir schon bei Fantasiefiguren sind: An diesen dreien kommt kein Österreicher vorbei, selbst wenn er auf die Kanäle der deutschen Kollegen auswandert (österreichische Werbefenster – Chapeau!). Der WIENER hat sie abseits ihrer nervenden Arbeit getroffen und sich mit dem Schicksal von Werbefiguren in Österreich beschäftigt. I like!

Neulich in der New Yorker U-Bahn
Als Mitglied einer Musikerfamilie muss ich mich ja eigentlich gegen soetwas verwehren – aber als Geek finde ich ziemlich cool, was die Herren von Atomic Tom da so aus einem iPhone herausholen: (via electru)


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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