Beste Wochenreste: Perspektivenwechsel der lustigen Art

In: Beste Wochenreste

Es gibt viele Dinge auf unserem Planeten, die geändert gehören. Leider ist Veränderung – besonders als Impuls von außen – in unseren Breitengraden nicht immer gerne gesehen. Veränderung katapultiert die Menschen aus ihrem gemütlichen Couchsessel, kann schwierig und anstrengend sein und macht oft keinen Spaß. Mit den heutigen Wochenresten möchte ich meinen Mikro-Teil dazu beitragen, dass ein Perspektivenwechsel durchaus auch Vergnügen bereiten kann. In diesem Sinne: Have fun!

Superfrauen – retten die Welt
„It was never a dress“ – mit dieser genialen Kampagne rund um das allgegenwärtigen Toiletten-Piktogram will die Software-Firma Axosoft Frauen Lust auf technische Berufe machen. Weibliche Kollegen in Wissenschaft und Forschung sollen zu einer Selbstverständlichkeit werden. „Wenn wir Frauen anders sehen, dann sehen wir die Welt anders“, sagt Tania Katan, Programmiererin und kreativer Kopf hinter der Kampagne. (via BoredPanda)

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Saubere Kleidung – sauberes Gewissen
Nachhaltig konsumieren – ein Thema, das zurzeit durch alle Kanäle gejagt wird – mit augenscheinlicher Berechtigung. Wie man auf einfache Weise Menschen davon überzeugt, dass ihnen Kleidung mehr Wert sein muss als 2 Euro, zeigt dieses fantastische Video der Organisation Fashion Revolution. (via DieZEIT)

Wie groß unendliche Weiten wirklich sind
„Der Weltraum. Unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200.“ Wer dieses Zitat zuordnen kann, dem gefällt sicherlich auch dieser Artikel der amerikanischen News-Seite „Vox“, die ich euch hiermit als Ganzes ans Herz lege. In elf Bildern wird beschrieben, wie unendlich unendlich der Kosmos wirklich ist und wie klein wir uns als Erdenbewohner fühlen dürfen.

So würde der Kontinent Nordamerika am Jupiter aussehen:

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Unsere Milchstraße ist eine von 100.000 Galaxien:

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So groß ist die Sonne im Gegensatz zur Erde:

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Politikberichterstattung einmal anders
Nachdem die Süddeutsche Zeitung in ihrem Magazin bereits vor einiger Zeit auf geniale Weise das Thema „Neugier“ umgesetzt hat, bringt der Beitrag des „The Guardian“ zum Star Wars Day Schwung in die Politikberichterstattung. So fragte die britische Qualitätszeitung die Engländer, welchen Star Wars-Charakter wohl die Spitzenkandiaten ihrer Parteien verkörpern. Natürlich kann man darüber streiten, ob man so wirklich ernsthafte Politikberichterstattung machen kann, aber ob der sinkenden Wahlbeteiligung in Europa zahlt sich so ein Schlenkerer durchaus aus, wie ich meine. Auch Mashable hat sich an beliebter Populärkultur versucht und vergleicht die gestrigen Wahlen mit Game Of Thrones.

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Sachen zum Lachen
Unter Dirks Bunny Blog bloggt der Berliner Künstler Dirk Verschure regelmäßig Cartoons, deren Protagonisten misantropische Hasen sind. Hier meine Lieblingsbeispiele:

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Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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