Beste Wochenreste: Reisen sind Abenteuer im Kopf

In: Beste Wochenreste

(M)Eine Reise beginnt immer im Kopf – sich ausmalen, wie die Orte aussehen, die man besuchen wird; wie man im Landeanflug auf die Stadt ist; durch die Straßen schlendert; in netten Restaurants gutes Essen genießt und den Menschen beim Vorbeieilen zusieht – perfekt. Diese erste Phase ist unbedingt notwendig, denn dabei wird im Gehirn die Region für das Fernweh stimuliert, die wiederum dafür sorgt, das man tagelang über Reiseführern, Webforen und Hotelbuchungsplattformen sitzt und diese Träume in die Tat umsetzt. Auf wieviele unterschiedliche Arten man bereits zu Hause reisen kann, zeigen meine heutigen Wochenreste.

Reise im Kopf
Diesen magischen Moment, wenn sich die Blicke zweier Menschen zum ersten Mal treffen, kennt man in vielerlei Versionen. Der vielfach prämierte Kurzfilm “Nuit Blanche” des kanadischen Filmemachers Arev Manukian lässt diese Geschichte in einer kunstvoll animierten Welt spielen. Wunderschön! (via Ignant)

Reise im Körper
Der menschliche Körper ist ein leitendes Wunderding – deswegen haben wir in der Schule auch immer gelernt, nie die Stromleitungen anzufassen. Florian Kräutli sieht das ganz anders: Er hat einen Teppich mit leitenden Metallfäden durchzogen und macht so den Menschen zur Antenne. Vorausgesetzt natürlich, man begeht diesen barfuss. (via Stilsucht)

Reise ins Nirgendwo
In Detroit rund um die ehemaligen Motor (und Motown) City hat sich die Bevölkerung von zwei Millionen auf etwa 800.000 Menschen minimiert. Kevin Baumann hat sich in dem Projekt 100 Abandoned Houses diese Landstriche angesehen und ein sehenswertes Fotoalbum der Desktruktion eines Landstriches durch die Wirtschaft erstellt. (via Spreeblick)

Auf Englisch Reisen
Sollten Kate und William irgendwann einmal einen offiziellen Besuch in Wien wagen, könnte ihnen diese englische Übersetzung der U-Bahnstationen der etwas anderen Art behilflich sein.

Die Reise im Kleinen
Einen Monat noch und dann startet meine USA-Tour, die in New York beginnt und in San Francisco endet. Nachdem mir nur eine begrenzte Zeit bleibt, versuche ich gerade die meistmöglichen Sehenswürdigkeiten unterzubringen. Scott Weaver hat mir diese Arbeit zumindest für „Frisco“ abgenommen und eine Pingpongballbahn aus lauter Zahnstocher in Form eines komprimierten San Franciscos gebaut. (via Spreeblick)



Fotoquelle Hauptbild


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


1 comments

  • Mela

    29. April 2011 at 12:02

    Word! Dieser Einleitung kann ich nur voll und ganz zustimmen!

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