Beste Wochenreste Teil 1: Laufende Fundstücke

In: Beste Wochenreste

Nachdem ich mich durch die Staubschicht auf AmHochsitz gekämpft habe, kann ich die etwas unfreiwillige Vor-, Nach- und Weihnachtspause am Blog mit Erfolg für beendet erklären. Im Dezember und Jänner sind mir wieder jede Menge interessante Fundstücke ins Netz gegangen, die besten gibt es diese Woche in einem Wochenreste-Doppelfeature. Heute stelle ich euch die besten laufenden Bilder vor, am Freitag folgt dasselbe in Bilder und Grafiken.

Platziert
Eine Dose Red Bull hier, ein iPad da – ohne Produkt Placement kommt dieser Tage kein Film und keine Serie aus. Das es sich dabei aber keineswegs um eine neuere Werbeform handelt, sondern bereits im Jahr 1919 mit Product Placement gearbeitet wurde, zeigt dieses nette Filmchen: (via Spreeblick)

Sonnig
Jetzt wo die Sonne sich selbst in Wien wieder vor die Wolken traut, sollte man ja eigentlich nur mehr draußen sitzen – wäre da nicht die Arbeit und der Fakt, dass es temperaturmäßig doch noch Februar ist. Mit dem „Sliding House“ wäre dieses Dilemma Geschichte – wenn es zu kalt wird, schiebt man einfach eine wärmende Schicht darüber. (via architekturvideo)

Helfend
Jeder 12. Erdbewohner ist auf Facebook – kein Wunder, dass man früher oder später auch seine Onkel, Tanten sowie Mutter und Vater als „Freunde“ hinzufügen kann/darf/will/soll/muss. Damit es mit dem Silver Surfer nicht bereits beim Einschalten des Computers scheitert, hat Google ein lässiges Supportcenter mit Lernvideos eingerichtet, das unter teachparents.org erreichbar ist. Nicht nur für Eltern sondern alle interessant, die frisch ins Web einsteigen – leider bisher nur auf Englisch.

Twitter ausdrucken
Wo wir schon beim Generationenproblem sind: John Kestner wollte mit seiner Großtante genauso kommunizieren wie mit seinen Twitter-Compadres. Er bastelte daher einen Nachtkästchen mit integriertem Drucker und Scanner, der diese Kommunikation quasi offline ermöglicht. Mit dem „Tableau“ landen Fotos, die über einen Twitter-Account veröffentlicht werden, automatisch in der Schublade des Tisches. Dinge oder Nachrichten, die man in der Schublade platziert, werden wiederum digitalisiert und über einen Twitter-Account verschickt. Zur Zeit ist „Tableau“ auf der Saint Étienne International Design Bienniale zu sehen, das Nachtkästchen soll 2011 in Produktion gehen. (via Spreeblick)

Inspirationen
Wo wir schon bei Menschen sind, die außergewöhnliche Ideen mit Erfolg umsetzen: Ignant – dessen Blog ich hiermit wärmstens empfehle – hat vier sehr gut gemachte Videos mit solchen außergewöhnlich interessanten Persönlichkeiten gepostet, die ich euch hiermit ans Herz legen möchte. Mein Favorit: Jenes über Scott Schumann aka The Satorialist:


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


6 comments

  • Johanna

    9. Februar 2011 at 17:10

    Sehr gut. Bin gespannt auf Teil 2 – und auf alle weiteren Beiträge!

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  • Mela

    9. Februar 2011 at 21:22

    Hurra, du bloggst wieder 😉

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  • Maik

    9. Februar 2011 at 23:57

    Endlich ein gut geschriebener Post, vielen Dank. Muss man sich nochmal in Ruhe durchlesen. Generell finde ich den Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.

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  • Peter

    13. Februar 2011 at 13:09

    Diesen Post hatte ich ganz überlesen in der Menge, die jetzt so plötzlich kam 🙂
    Aber Dank neuem Design bin ich doch drauf gestoßen. Freut mich, dass du wieder bloggst.

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  • Ronni

    13. Februar 2011 at 13:45

    Hehe, auf das musst du dich jetzt einstellen! 😉

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