Beste Wochenreste: Von Kindheitserinnerungen und Urlaubsträumen

In: Beste Wochenreste

Soll ich wirklich noch etwas über das Wetter schreiben? Nein, ich sollte stattdessen einfach Oscar Wilde zitieren: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ Derweil gibt es hier zumindest im Kopf einen Ausflug in schöne Gefilde, sei es Urlaub oder Kindheit.

Zeige Sie mir eine typische Geste
Bereits im Italienisch-Unterricht wurde mir vermittelt, dass meine Gesten anderen Ländern schon gar nicht das gleiche bedeuten müssen. Der ORF-Korrespondent im Nahen Osten Karim El-Gawhary klärt auf seinem taz-Blog nun sehr interessant über orientalische Gesten auf:

Urlaub am Arbeitsplatz
Viele träumen jetzt vom baldigen Urlaubsbeginn, besonders wenn das Wetter in Österreich so gar nicht will. Als Freiberufler hat man ja die schöne Wahl, seinen Arbeitsplatz so gestalten, wie man möchte. Unter dem Titel „Surfing with the sand between my toes“ hat sich der Künstler Justin Kemp eingerichtet: (via Luca)

Ohne Füße beim Barcamp
Wie es ist, sich die ganze Zeit sitzend fortbewegen zu müssen – und nicht nur freiwillig ständig vorm Computer zu sitzen – konnte ich beim Barcamp Wien am vergangenen Wochenende ausprobieren. Der sehr charmante Martin Habacher hat mit der Aktion „Barchair“ die anwesenden Geeks auf den Rollstuhl gesetzt, sie als Profi durch einen (für Fußgänger völlig unspektakulären) Parcour holpern und danach Fragen beantworten lassen. Bildlich festgehalten schaut das Ganze so aus:

Alle weiteren Videos gibt es hier.

Die Macht der Kinogeher
Beim Barcamp war natürlich auch wieder von der „Macht der Crowd“ die Rede. Damit soll jene Stärke bezeichnet werden die sich ergibt, wenn eine Masse von Nerds im Internet gemeinsame Sache macht. Der Internetdienst Mombo.com nützt zum Beispiel Tweets auf der ganzen Welt, um Filme zu beurteilen. Ich finde: 8.000 Tweets pro Tag sind doch deutlich aussagekräftiger als eine Handvoll selbstverliebter Filmkritiker, das haben amerikanische Wissenschaftler hier auch noch bewiesen.

Bist du groß geworden!
Seit einem gewissen Alter erwische ich mich leider dabei, mich mit den Worten „Bist du groß geworden!“ nicht um ein Haar von meinen eigenen Tanten und Onkeln zu unterscheiden. Bin jedesmal wieder entsetzt, wenn mir dieser Satz aus dem Mund flutscht. Vielleicht sollte ich mir als Vorbereitung einfach den Film von JK Keller anschauen, der sich acht Jahre lang jeden Tag fotografiert und daraus ein kleines Filmchen gemacht hat.

Zurück in die Kindheit und retour
Apropos Kindheit: Was haben wir mit Marty McFly mitgefiebert, bis er seine Jennifer (??) – wie war das mit Frauennamen in Filmen? – endlich hatte (sogar als ihn seine Geschichte in peinliches Wild-West-Territorium führte). Der Künstler Nils Guadagnin hat das legendäre Hoverboard jetzt nachgebaut, richtig fliegen kann es aber nicht – Elektromagnete kreieren nur in auf der Ausstellungsfläche das Schwebeerlebnis. (via Engaget)


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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