Beste Wochenreste: Zum Jahresbeginn alles Gute!

In: Beste Wochenreste

Seien wir uns ehrlich: Der echte Jahresbeginn ist nicht der Januar, sondern der September. Das wollen wir dem Papst und seinen Vorgängern nicht übelnehmen, aber festgestellt muss es einmal werden. In diesem Zusammenhang sollte man den Sommer auch nicht mehr mit dem Terminus „heiße Zeit“ verbinden, sondern diesen für den Herbst ins Auge fassen. Etwaige Blogpausen sind in diesem Zusammenhang also fast so, als würde der Verfasser in Urlaub gehen – wenn auch einzig und allein für den Leser. In diesem Sinne: Auf einen heißen Jahresanfang!

Ballonfahrt
Die Sache mit den Ballons war immer schon schwierig. Entweder sie glitzernden in den schönsten Formen und Farben, dafür lebte man in ständiger Angst, dass sie einem davonflogen – oder sie waren langweilig eiförmig und wurden von diversen Parteien oder Shoppingcenterlogos verunstaltet. Was der Künstler Joshua Allen Harris in New York mit New Yorker U-Bahnschächten und Ballons fabriziert ist daher quasi so etwas wie ein wahrgewordener Kindheitstraum – nur etwas bunter könnten die genialen Figuren sein. (via Max)

Farbkleckse
Im Gegensatz zum vorherigen Eintrag beschäftigt sich dieses Projekt mit Kunst, die unabsichtlich im öffentlichen Raum „passiert“. „Paint the town“ zeigt, dass kleine Farbfleckenteufel in jeder Stadt ihr Unwesen treiben, meistens ohne, dass wir es mitbekommen.

Kunstvolles Mahl
Wiederum ganz aktiv künstlerisch betätigt hat sich Gat Sirivong, als seine Frau wegen einer schwierigen Schwangerschaft ans Bett gefesselt von Brot, Eiern und Gemüse leben musste. Sollte das bei mir einmal der Fall sein, muss ich mir wohl einen Essenskünstler engagieren, sonst kann ich mich von Mobiltelefonen ernähren… (via holykaw)

Geometrisch Kochen
Eine weitere Möglichkeit wäre es aber auch, die Foodstylistin Evelina Bratell zu engagieren. Sie ist für das etwas andere neue Kochbuch von IKEA zuständig, in dem der Terminus „Zutaten zusammenstellen“ ganz neu interpretiert wird. (via Ignant)

Weise Worte
Zum Abschluss gibt es diese Woche keine lustigen laufenden Bilder, sondern ein Video mit einer weisen Botschaft in einer Situation verpackt, die wir wohl alle nicht nur einmal selbst erlebt haben. (via Spreeblick)


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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