Beste Wochenreste: Gefühle, wohin man schaut

In: Beste Wochenreste

Die kalte ITler-Welt ist um ein paar Gefühlsapplikationen reicher, was ein handfester Grund ist, auch heute mit Webtipps weiterzumachen:

I feel London

Da ich diese Woche in Berlin weile, tut es mir besonders leid, dass es diese spezielle Landkarte im Moment nur für London, New York und Toronto gibt. Statt lang und breit zu überlegen, was man sich denn so in einer Stadt anschauen sollte, lässt man einfach seine Laune über das Sightseeing-Programm entscheiden.

Je nachdem, ob man unartig (warum das wohl als erstes steht), verkatert, dynamisch, romantisch, anspruchsvoll, gemütlich, häsenmäßig, männlich oder bankrott ist. Geniale Idee!

travel

Edit: Habe heute Post von IfeelLondon bekommen und die Nachrichten sind gut:

Hey Veronika, We’re working on www.ifeelearth.com. This site will let anyone start a new city in minutes 🙂 So I Feel Vienna is not far away! Andy

I did it

Für Menschen, die ein dringendes Bedürfnis haben, ihr Leben zu kategorisieren um nichts zu versäumen, muss sich auf Diddit – (abgeleitet von “I did it”) registrieren. Hier kann man eine eigene Lebens-to-do-Liste anlegen und fein säuberlich alles abhaken, was man schon erlebt hat.

Wer eher weniger Phantasie in der Gestaltung hat, der kann sich den unzähligen Listen wie 100+ Things to Eat Before You Die, Attack of the Psycho Ex!: A List of Horrors oder (ein bisschen sehr strange) How many of these Concentration camps have you visited anschließen und die Competition mit lustigen Amis aufnehmen.

diddit

Fu** my life

Wer sich einfach nur miserabel fühlt, dem sei die Website „My life sucks but I don’t give a fuck“ ans Herz gelegt. Dort wird Platz gemacht für jene Alltagssituationen, die einem den ganzen Tag so richtig vermiesen können, aber anderen passiert sind .

Die einzige Bedindung ist: Die Kurzgeschichte muss mit „Today“ beginnen und mit „FML“ (also „Fu** my life“) enden. Jeder kann nach deren Lektüre entscheiden: „I agree, your life is f***ed“ oder „you deserved that one“. Hier eine kleine Auswahl:

Today, I went to Macy’s to go shopping, I was wearing a shirt and tie and dressed nicely. Customers came to for questions, but I just ignored them. Minutes later, thinking I was an employee, the manager came and yelled at me, and threatened to fire me.

Today, a child sitting next to me on the bus pointed at me and asked: „Mommy, when it’s not a man and it’s not a woman, what is it then?“

u.a. via Spreeblick und Hannes Treichl


Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


7 comments

  • Christoph

    26. Februar 2009 at 08:28

    Danke für den Tipp mit FML, hab mich köstlich amüsiert! Super Blog übrigens (jetzt komm ich endlich mal dazu das zu sagen).

    Antworten

  • Peter

    26. Februar 2009 at 14:39

    Danke für den Link zur „100 things to eat before you die“-Liste. Werde gleichmal die Liste durchforsten und mir dann überlegen, ob ich sie „abarbeite“ 😉

    Antworten

  • Ronni

    26. Februar 2009 at 16:17

    Haha, irgendwie wusste ich, dass ich genau EUCH zwei damit eine Freude mache! *g* Bin entzückt und danke für das Lob! :)))

    Antworten

  • michi

    26. Februar 2009 at 19:10

    nummer 1 ist ja schlichtweg genial! ich will sowas für wien!!

    Antworten

  • Ronni

    27. Februar 2009 at 09:32

    Hab den Herrn Seitenbetreiber schon gefragt, ob er denn weiter expandieren will. mal schaun! 🙂

    Antworten

Leave a comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.