Das iPhone und ich: Erster Tag

In: Wunderbare WWW-Welt

Gestern war es also soweit: Vom T-Mobile-Vorsitzenden Robert Chvatal bis zum Leiter des Trainingscenters hochgelobt, wurde das iPhone 3G S vertrauensvoll in unsere Hände gelegt. Es herrschte ein Stimmungsmix aus Pressekonferenz und Eintauschen der Bälle bei 1, 2 oder 3 – so eine Freude können acht erwachsene Menschen bei einem neuen Handy (das sie ja auch nur probeweise haben) empfinden.

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iPod-Erfahrung reicht für erste Bedienung aus
Praktischerweise hat der Akku meines Handys gerade ein paar Minuten vor der Übergabe das Zeitliche gesegnet – es wusste die Zeichen der Zeit zu deuten. Ich bin ja eine der wenigen in der Runde, die nicht schon ein iPhone in der Tasche stecken hatte (siehe Foto unten). Nachdem Apple ja auf Bedienungsanleitungen zugunsten der „intuitiven Bedienung“ (oder „wir sind viel zu cool dafür“) verzichtet, kann ich sagen, dass eine gewisse Vertrautheit mit iPod Touch oder iPod itself ausreicht, um das iPhone zumindest anfänglich zu bedienen.

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Erster Google-Maps-Test
Die erste kleine Bewährungsprobe gab es dann gleich auf der Nachhausefahrt mit dem Auto: Im Test „wenn einer fährt und schon beim Losfahren wissen will, ob die nächste Straße die richtige ist und der andere das Handy mit Google Maps bedient“ hatte das iPhone mit dem größeren Display und dem S für Speed im Namen eindeutig den Vorteil gegenüber meinem alten (Nokia-)Handy. Vom neu integrierten Kompass war ich jetzt noch nicht sehr überzeugt, demnach wären wir ständig gegen die Wand gefahren. Der Tipp von Apple, um ihn dann richtig zu kalibrieren („fahren sie mit dem Handy eine liegende Acht“) war mir doch ein wenig zu kinesiologisch.

Ready, steady, go!
Daheim ging es dann an die richtige Einstellungssache, nach einem wahren Regen an Applikationsempfehlungen von @cypher. Im Endeffekt haben es für den ersten Abend (natürlich) eine Facebook-Anwendung, Twitterific (für Twitter), Wikipanion (ein Wikipedia-Client) und Stanza (für gratis eBooks) auf mein iPhone geschafft. Heute und übers Wochenende geht’s weiter mit dem Stöbern im iTunes-Store und einem Out-On-The-Street-Test, wahrscheinlich am Donausinselfest.

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Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


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