Online-Werbung wie sie plumper nicht geht

In: Wunderbare WWW-Welt

Prinzipiell bin ich ein Fan von Online-Werbung, die über blinkende Banner hinausgeht, neue Kommunikationswege im Web findet und Mehrwert in Form von Content u.ä. bringt. Aber vor rund einem Monat hat eine Firma aus Liechtenstein den Vogel abgeschossen. Was sie genau anbietet, wird auch auf der Website nicht klar, insgesamt wirkt das Ganze ziemlich schwindlig.

Die untenstehende Nachricht habe ich an meinem Geburtstag via Skype bekommen. Es ist nicht nur äußerst plump, sondern auch noch völlig falsch platziert. Für mich ist der Voip-Dienst in erster Linie private Kommunikationshilfe oder praktisch, um billig mit Interviewpartnern außerhalb Österreichs zu telefonieren. Wenn ich jemanden adde, dann nur, weil ich ihn persönlich kenne.

Natürlich wird man schon alleine des Ärgers wegens auf deren Website klicken. Aber wer gibt denn seine Daten einer Firma, bei der nicht klar ist, was sie überhaupt verkaufen? Oder geht es den „Ernährungsberatern“ in erster Linie um die Visits?

skype3

Edit: Wie Scientology-mäßig sich diese Firma auch außerhalb von Skype verhandelt, seht ihr in diesem Video (mit Dank an Stormgrass!)


WellBiz 2016
Hochgeladen von pocok67

Veronika

Veronika Höflehner ist freie Journalistin und Autorin, die es vor zwei Jahren in die Berge verschlagen hat. Neben interessanten Fundstücken aus dem Netz findet man hier Texte zu ihrem Leben als Stadtmensch in den Schladminger Tauern.


15 comments

  • Richard

    13. Februar 2009 at 10:16

    Das ist ja lustig. In Gaissau am Bodensee bin ich aufgewachsen, ca. 2000 Einwohner. Wusste nicht, dass es dort Spammer gibt. Sogar solche, die dazu ihren richtigen Namen verwenden 😉

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  • Ronni

    13. Februar 2009 at 10:20

    Ja, auch ein kleines Dorf ist nicht vom Bösen im Inneren gefeit! *g*

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  • DerFichtl

    13. Februar 2009 at 10:29

    Produkt: Herbalife

    siehe die Erfahrungsberichte.

    LG
    Fichtl

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  • Richard

    13. Februar 2009 at 10:36

    Ah, Herbalife. Ja, dass es die gibt bei uns, das wusste ich. Denen ist’s irgendwie fast zu verzeihen, dass sie spammen. Ist ja knallhart, dieses Herbalife-Geschäft.

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  • Ronni

    13. Februar 2009 at 10:41

    Aha und deswegen wird das Produkt auf der Website versteckt? Ist das so wie bei den Versicherungen?

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  • Ronni

    13. Februar 2009 at 11:01

    Ok, das erklärt einiges und macht mir auch ein bisschen Angst!

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  • Richard

    13. Februar 2009 at 11:02

    Siehst du, und schon wirkt der Skypespam fast normal 🙂

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  • Ronni

    13. Februar 2009 at 11:07

    Es kommt auf die Relation an, oder was? puhhhhhhh…. 😉

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  • Mia

    14. Februar 2009 at 17:30

    Zu der Firma möchte ich nichts sagen, weil ich Leute kenne, die Berater sind und das erfolgreich ohne sich durchs Internet zu spammen. Der Vergleich mit Scientology hinkt, denn wenn man dabei sein möchte, muss man einen Wisch unterschreiben, dass man mit ihnen nichts zu tun hat.

    Im Großen und Ganzen gesehen ist Skype auch ein Tool geworden, das sich perfekt fürs spammen eignet. Ein Fashion Blog Freund hat das Schlagwort „Style“ in seinem Nickname. Als Folge davon muss er sich mit indischen und chinesischen Textilhändlern herumquälen, die ihm Tonnen von Socken uä. verkaufen wollen.

    Also sei nicht so ein Mauerblümchen! Hast ihn ja eh geblockt! Was willste mehr? Gibt hunderttausend schlimmere Beispiele.

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  • Ronni

    15. Februar 2009 at 09:36

    Na dann bin ich ja froh, dass ich nicht Stylehofer heiße!

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  • DerFichtl

    16. Februar 2009 at 09:45

    Dieses Video kann doch nicht ernst gemeint sein, oder? Also sogar für ein Viral-Video ist das so plump und schlecht das ich fast glaube das es nur als firmeninterner Gag gedacht war?

    LG

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  • Ronni

    16. Februar 2009 at 10:19

    Ka, vielleicht sollt ich den Herrn auf Skype doch wieder unblocken und ihn das fragen! 😉

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  • grr

    18. Februar 2009 at 00:44

    frag ihn doch bitte, wo er die deutschsprachigen Ausgaben der New York Times kriegt. Mein Trafikant weiß leider von nichts.

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